Archiv:2010/Bundesparteitag 2010.1/Antragsfabrik/Selbstbestimmtes Leben Weltanschauliche Erziehung

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Version vom 15. April 2010, 11:45 Uhr von Twix (Diskussion | Beiträge) (Piraten, die sich vrstl. enthalten)
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Pictogram voting wait blue.svg Dies ist ein eingereichter/eingereichtes Programmantrag für den Bundesverband.
Willst du dass dieser Antrag behandelt wird? Dann trage dich als Antragsteller ein! Dieser Antrag kann sonst nicht eingereicht werden.

Bitte diskutiere den Antrag, und bekunde Deine Unterstützung oder Ablehnung auf dieser Seite. Der Antragstext darf nicht mehr verändert werden! Eine Übersicht aller Anträge findest Du in der Antragsfabrik.

Änderungsantrag Nr.
TE040
Beantragt von
unbekannt
Programm

Wahlprogramm/Parteiprogramm

Schlagworte Pro
Schlagworte Contra
Beantragte Änderungen

Folgender Text soll dem Parteiprogramm unter der Hauptüberschrift "Selbstbestimmtes Leben" hinzugefügt werden:



Weltanschauliche Erziehung

Eltern haben das Recht, ihren Kindern die eigene Weltanschauung vermitteln zu können. Aber Kinder und Jugendliche haben auch ein Recht darauf, ihre Fähigkeit zur weltanschaulichen und religiösen Selbstbestimmung zu entwickeln. Teil des öffentlichen Bildungsauftrags ist es, sie dazu zu befähigen.


Begründung

Ich glaube, dass man viele der Piraten grob in die Gruppe der Humanisten einordnen kann und dass diese für eine offene und vielfältige Gesellschaft stehen, in der Menschen ihr Leben selbstbestimmt nach ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen gestalten können. Im bisherigen Grundsatzprogramm, dem Bundestagswahlprogramm und dem Manifest der schwedischen Mutterpartei gibt es dazu auch schon einige Hinweise, es ist aber im Grundsatzprogramm noch nicht deutlich formuliert.

Das möchte ich hiermit ändern.

Politikimplikationen:

Es wird anerkannt, dass Eltern ihren Kindern ihre eigene Weltanschauung vermitteln dürfen. Dabei darf aber den Kindern nicht die Möglichkeit verwehrt werden, zu eigenen Entscheidungen zu kommen. Eltern dürfen ihre Kinder nicht vom Unterricht oder Teilen des Unterrichts ausschließen, solange dieser weltanschaulich neutral und faktenbasiert gehalten wird. Durch die Einführung eines weltanschaulich neutralen Ethikunterrichts für alle können die Fähigkeiten zum Führen eines selbstbestimmten Lebens verbessert werden.

Die ist nur ein Teil eines ganzen Kapitels. Die anderen Teile sind:






Unterstützung / Ablehnung

Piraten, die vrstl. FÜR diesen Antrag stimmen

  1. NineBerry
  2. Sebastian Pochert
  3.  ?
  4. ...

Piraten, die vrstl. GEGEN diesen Antrag stimmen

  1. Jonathan Gruner
  2. Hans Immanuel Das ist längst geltende Rechtslage
  3. Nico.Ecke - Zu inhaltslos
  4. ValiDOM (Ethikunterricht kann nicht weltanschaulich neutral sein. Er vermittelt mindestens den Religions/Ethik-Pluralismus als solche. Entweder Religions- ODER Ethik-Unterricht oder keins von beiden)
  5. 1000Sunny Bitte noch mal Humanismus nachlesen. Große Teile des Unterrichts bestehen aus CDU/CSU/SPD/Lehrer-Weltanschauung. (Ansonsten stimme ich ValiDOM zu)
  6. DanielSan

Piraten, die sich vrstl. enthalten

  1. Pidder Lütt 23:52, 14. Apr. 2010 (CEST) Der Intention nach schon richtig, aber zu schwammig für's Wahlprogramm.
    • Nicht Wahlprogramm, sondern Parteiprogramm :) --NineBerry 00:09, 15. Apr. 2010 (CEST)
  2. Twix 12:45, 15. Apr. 2010 (CEST) unschlüssig
  3. ...

Diskussion

Bitte hier das für und wider eintragen.

Neutralität

Prinzipiell hat ValiDOM schon Recht. Es ist derzeit Fakt, dass Schulen weltanschaulichen Institutionen eine Plattform bieten, um Kinder zu erziehen. Da sich der Staat weltanschaulich neutral verhalten muss, ist eine Abschaffung von Religionsuntericht anzustreben.

Die Frage ist, ob der Staat ein Interesse daran hat, den Schülern Werte zu vermitteln. Und hier lautet die Antwort "Ja". Der Staat muss den Schülern die Werte unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung (FDGO) vermitteln, und zwar für alle Schüler, unabhängig davon, woran deren Eltern glauben. Kinder müssen in die Lage versetzt werden, sich frei (also ohne Zwang und Bestechung) für eine Weltanschauung zu entscheiden. Wenn Schüler wissen, wie unsere FDGO zu Stande gekommen ist, dann ist es ihnen auch möglich die unterschiedlichen Religionen zu bewerten und sich dafür oder dagegen zu entscheiden.

Dass unsere Verfassung zu großen Teilen aus humanistischen Werten besteht, ist nun mal eine Tatsache, die man den Schüler auch vermitteln darf, ja muss. Auf den Werten unserer Verfassung beruht das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben, und das kann nur funktionieren, wenn alle Bürger diese Werte akzeptieren. Die Werte unserer Verfassung stehen zwar (größtenteils) zur Diskussion (Stichwort Grundgesetzänderung), aber die Hürden dafür sind hoch, daher muss jeder Bürger sie respektieren, egal ob sie mit seiner Weltanschauung konform gehen, oder nicht!

--Vardamir 08:07, 15. Apr. 2010 (CEST)

Argument 2

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