Archiv:2010/Bundesparteitag 2010.1/Antragsfabrik/Queerpolitik-Alternativ

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Version vom 15. April 2010, 09:00 Uhr von Yuuki83 (Diskussion | Beiträge) (Piraten, die vrstl. GEGEN diesen Antrag stimmen)
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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Programmantrag (im Entwurfsstadium) für den Bundesverband.
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Bitte hilf mit diesen Antrag zu verbessern und zu erweitern. Bitte bekunde auch Deine Unterstützung oder Ablehnung auf dieser Seite. Eine Übersicht aller Anträge findest Du in der Antragsfabrik.

Änderungsantrag Nr.
T074
Beantragt von
unbekannt
Programm

Parteiprogramm bzw. Grundsatzprogramm

Schlagworte Pro
Freiheit, Selbstbestimmung, Geschlechterpolitik
Schlagworte Contra
Beantragte Änderungen

Freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung

Zuordnungen von Geschlechterrollen und Geschlechtern

Die Piraten setzen sich für die freie Selbstbestimmung von geschlechtlicher und sexueller Identität bzw. Orientierung ein. Eine wirklich freie Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sich jeder Mensch frei für eine, keine oder mehrere Geschlechterrollen oder Geschlechter (Meldewesen etc.) entscheiden und diese Entscheidung zu jeder Zeit verändern kann. Zugewiesene Zuordnungen zu einem Geschlecht oder einer Geschlechterrolle lehnen wir ab, wenn sie dem Willen der Betroffenen widersprechen. Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Geschlechterrolle oder der sexuellen Identität bzw. Orientierung ist Unrecht.

Geschlechtszuordnenden Operationen

Geschlechtszuordnenden Operationen bei Kindern ein dürfen nur durchgeführt werden, wenn beide Elternteile über die Ursachen und folgen detailliert und unabhängig aufgeklärt wurden, eine angemessene Bedenkzeit hatten und der beide der Operation zustimmen. Ziel sollte es sein dem Kind die Möglichkeit zu geben selbst über eine Operation und das eigene Geschlecht zu entscheiden, sobald es geistig dazu in der Lage ist.

Ehe

Die Piraten setzen sich ein für die vollständige rechtliche Gleichstellung von Ehe und eingetragener Partnerschaft. Eine Ehe oder eingetragene Partnerschaft sollte grundsätzlich zwischen zwei unverheirateten, volljährigen, nicht blutsverwandten[1] Personen ungeachtet ihres Geschlechts möglich sein.

[1] bis in den vierten Grad der Seitenlinie (Geschwister, Onkel/Nichte, Tante/Neffe, Cousins 1. Grades)

Begründung

Der Antrag möchte das Parteiprogramm auf den aktuellen Stand der Queerpolitik (Geschlechterpolitik) bringen. Er ist eine verbesserte Version des Antrag Queerpolitik . Dieser Antrag wurde nach Meinung des Autors auf das wesentliche gekürzt, und Problematische Teile entfernt.






Unterstützung / Ablehnung

Piraten, die vrstl. FÜR diesen Antrag stimmen

  1. InfoSöldner
  2. Sebastian Pochert Der Antrag ist viel besser als Version 1 formuliert. Ich bin weiterhin der Meinung, dass es das richtige wäre, die Chromosomen eine Aussage treffen zu lassen, ob männlich oder weiblich. Da ich aber Menschen, die mit einem für sie nicht ertragbaren Geschlecht zur Welt gekommen sind, nicht unnötig quälen möchte, stimme ich dennoch für diesen Antrag.
  3.  ?
  4. ...

Piraten, die vrstl. GEGEN diesen Antrag stimmen

  1. Andena 12:34, 14. Apr. 2010 (CEST)
  2. Mir gefällt der andere Antrag besser. Jonas M. 15:41, 14. Apr. 2010 (CEST)
  3. Jonathan Gruner 22:52, 14. Apr. 2010 (CEST) Finde immernoch, dass Ehe absolute Privatsache ist, egal ob vorher unverheirtat oder nicht, ob verwandt oder nicht etc.
  4. Yuuki83 9:58, 15. Apr. 2010 (CEST) Der erste Antrag war wesentlich besser. Ein großer Kritikpunkt bei Antrag 1 und 2 ist, dass beide bei der Gleichstellung nicht weit genug gehen. Seperate but equal ist eben doch keine Gleichberechtigung. Ganz eindeutig für die Ehe-Öffnung.
  5.  ?
  6. ...

Piraten, die sich vrstl. enthalten

  1.  ?
  2.  ?
  3. ...

Diskussion

Bitte hier das für und wider eintragen.

Vorteil unseres Antrags

Ahoi,

ich bin in Sachen OPs nicht deiner Meinung, da ich grundsätzlich nicht an Kindern herumschneiden möchte, bevor diese es selbst entscheiden können - da können die Eltern noch so gut beraten werden, eine solche OP lässt sich nicht rückgängig machen. Dein Antrag ist an dieser Stelle aber auch Status Quo, d.h. das brauchst du nicht fordern, da es bereits so praktiziert wird.

Ungünstig finde ich zudem deine Änderung bei den eingetragenen Partnerschaften: Wir möchten diese ja zu einem flexiblen Solidarpakt ausgestalten, den jeder füreinander übernehmen kann, der einander bestimmte Rechte und Pflichten übertragen will. Es ist gerade die Idee, das dies auch z.B. Geschwister machen können. Das hat nichts mit Inzest zu tun, da es sich um ein rechtliches Verhältnis zueinander handelt. In Frankreich, wo es so etwas bereits gibt, übernehmen das sehr oft Menschen füreinander, die sich "platonisch" nahe stehen. Es ist m.E. vorteilhaft, wenn auch eng Verwandte bestimmte Rechte und Pflichten gezielt aneinander übertragen können, zudem leben eng Verwandte oft zusammen und haben daher de facto eh eine gemeinsame Lebensführung. Es ist nicht Aufgabe des Staates, Menschen zu untersagen, ein solches rein rechtliches Verhältnis einzugehen, und es gibt auch überhaupt keinen Grund, warum man das wollen sollte.

Ich vermute, dass du unter "Begründung" den falschen Antrag verlinkt hast, oder? Mahas ist ja zurückgezogen zugunsten unserer gemeinsam erarbeiteten drei Teilanträge. Vielleicht setzt du da besser den Link zu den aktuellen Antrag. Arte povera

Argument 2

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