Archiv:2010/Bundesparteitag 2010.1/Antragsfabrik/AG Umwelt Präambel Parteiprogramm Umwelt Modul 5
| Dies ist ein Programmantrag (im Entwurfsstadium) für den Bundesverband. Willst du dass dieser Antrag behandelt wird? Dann trage dich als Antragsteller ein! Dieser Antrag kann sonst nicht eingereicht werden. Bitte hilf mit diesen Antrag zu verbessern und zu erweitern. Bitte bekunde auch Deine Unterstützung oder Ablehnung auf dieser Seite. Eine Übersicht aller Anträge findest Du in der Antragsfabrik. |
- Änderungsantrag Nr.
- (offen)
- Beantragt von
- unbekannt
- Programm
Parteiprogramm
- Schlagworte Pro
- Umwelt, Nachhaltigkeit, Ressourcen, Umweltschutz, Energieversorgung, Klimaschutz
- Schlagworte Contra
- Verschwendung, Ausbeutung, Atomkraft
- Beantragte Änderungen
Dem Parteiprogramm möge unter der gegebenenfalls am Ende des Programms neu zu erstellenden Überschrift "Umwelt" folgender Abschnitt hinzugefügt werden:
- Begründung
Die AG Umwelt entwickelt ein detailliertes Programm zu den Bereichen Umwelt, Nachhaltigkeit, Ressourcen, Umweltschutz, Energieversorgung, Klimaschutz für die Piratenpartei Deutschland. In der hier vorgestellten Präambel werden die Kern- und Grundaussagen zu den verschiedenen Bereichen und politische Ziele formuliert. Sie soll die Leitlinie für die weitere Entwicklung des detaillierten Parteiprogramms zum Bereich "Umwelt" der Piratenpartei Deutschland darstellen. Der Programm(änderungs)antrag zur Schaffung dieser Präambel der AG Umwelt gliedert sich in 6 Einzelanträge, davon Antrag Nummer 4 in zwei Varianten, die als einzelne Module beantragt werden. Wir bitten darum alle Einzelanträge zu beachten und im Zusammenhang zu sehen. Alle Module im Zusammenhang sind außerdem im wiki AG_Umwelt zu finden.
Inhaltsverzeichnis
Unterstützung / Ablehnung
Piraten, die vrstl. FÜR diesen Antrag stimmen
- BerndSchreiner 13:29, 31. Mär. 2010 (CEST) ?
- Danebod 14:34, 31. Mär. 2010 (CEST)
- TheBug 15:41, 31. Mär. 2010 (CEST)
- eckes
- Don Xicote 23:05, 31. Mär. 2010 (CEST)
- AndreasRomeyke 04:10, 1. Apr. 2010 (CEST)
- Christoph B. 16:56, 1. Apr. 2010 (CEST)
- ThomasG 17:32, 1. Apr. 2010 (CEST)
- Jochen Löblein 22:56, 1. Apr. 2010 (CEST)
- HKLS 11:25, 2. Apr. 2010 (CEST)
- Benjamin Stöcker
- Leo Wandersleb 21:04, 2. Apr. 2010 (CEST) auch wenn die Formulierungen teilweise komisch sind
- LordSnow
- Sbeyer 16:00, 3. Apr. 2010 (CEST) Aber: bitte streicht , also "unendlichen". Das klingt etwas komisch und irgendwie kindgerecht zubereitet.
- Carsten 23:19, 4. Apr. 2010 (CEST)
- Laird_Dave 10:39, 5. Apr. 2010 (CEST)
- ...
Piraten, die vrstl. GEGEN diesen Antrag stimmen
- Nati2010 15:53, 31. Mär. 2010 (CEST)
- Trias
- Jyw 18:43, 31. Mär. 2010 (CEST)
- Ron
- Thorres
- CEdge
- MrHan
- Andena 23:47, 4. Apr. 2010 (CEST) dezentral ist nicht immer gut
- ZeroMC
- Eigenfrequenz
Piraten, die sich vrstl. enthalten
- --Steto123 20:18, 31. Mär. 2010 (CEST) mir fehlt da noch ein Hinweis auf Bezahlbarkeit
- Jonathan Gruner
- ...
Diskussion
Bitte hier das für und wider eintragen.
Umwelt-Praeambel
Die Praeambel im Ganzen: http://wiki.piratenpartei.de/AG_Umwelt/Praeambel
Generativ
Sollte das nicht "regenarativ" anstatt "generativ" heißen? -- Michi
Nee, das ist schon richtig, regenerativ sind Ressurcen die sich regenerieren muessen, also einen Regenerationszyklus benoetigen, wie Fischbestaende, Trinkwasser, Holz (Waelder), ...
mehr zur Unterscheidung re-/generativer Ressourcen/Energien: http://wiki.piratenpartei.de/AG_Umwelt/Grundsatzprogramm#Ressourcen
AKWs
Ich glaube der Satz mit den AKWs könnte Probleme erzeugen. Versteht mich nicht falsch, ich bin ein absoluter AKW Gegner, jedoch glaube ich müssen wir das anders formulieren, damit es allgemeine Akzeptanz findet. In diesem Fall wäre ich erst einmal für die Streichung des ganzes Satzes. Der restliche Inhalt besagt ja eigentlich bereits, dass wir nur auf regenerative Energie setzen wollen und das bedeutet eben auch eine Abschaltung der AKWs. Es gibt auch interessante Ansätze wie man ohne auch nur einmal etwas gegen AKWs zu sagen diesen die Handhabe nimmt. In Bremen verfolgen wir den Ansatz, dass nur neue Kraftwerke gebaut werden sollen, die eine Kraft / Wärmekopplung innehaben. Diese Kraft / Wärmekopplung ist für AKWs aber absolut inakzeptabel und würden sich Wirtschaftlich nicht mehr lohnen. Es sollte somit taktischer vorgegangen werden. Vorallem wirtschaftliche Aspekte bieten eine sehr gute Grundlage AKWs jegliche Berechtigung zu nehmen.
-- Bragi
- Eine Kraft-Wärmekopplung? Das sind doch normalerweise Diesel-Generatoren mit Wärmeabfuhr? Was ist mit Wasser und Windkraft? Was ist mit Dampfturbinen sind das auch KRaft-Wärmekopplungen wenn die Abwärme genutzt wird? Wenn ja wieso sollte das für Kernkraft nicht machbar sein? --eckes
- Ich zitiere mal die Wikipedia:
-----------------
Die Erzeugung von Fernwärme erfolgt üblicherweise in großen Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), kleineren Blockheizkraftwerken, in Müllverbrennungsanlagen oder Fernheizwerken. Als Brennstoff werden die verschiedenen Formen der Kohle, Erdgas, Biogas, Öl, Holz und Holzprodukte sowie Müll in verschiedenen Zusammensetzungen und Aufbereitungsformen verwendet. In wenigen Ländern, z. B. in der Schweiz, wird Fernwärme auch aus Kernkraftwerken ausgekoppelt. In Island, aber auch in Mitteleuropa, wird Fernwärme in Geothermiekraftwerken erzeugt. Soweit möglich wird auch die Abwärme von Industriebetrieben, zum Beispiel von Raffinerien oder Stahlwerken, als Wärmequelle genutzt.
Wegen des auch bei sehr guter Wärmedämmung nicht zu vermeidenden Wärmeverlustes über längere Strecken und des hohen Investitionsaufwandes für das Leitungssystem eignet sich Fernwärme angeblich nur bei dichter Bebauung. In Deutschland wurde bei normaler Vorortbebauung das Wort „fernwärmeversorgungsunwürdig“ benutzt.
-----------------
AKWs stehen nur sehr selten in der nähe einer Großstadt, weshalb sich die Anschaffung eines Fernwärmenetztes überhaupt nicht lohnen würde. Wenn man jetzt mehrere solcher Bedingungen miteinern verknüpft dann gibt es überhaupt keine Gründe mehr für AKWs.
Oder wir fordern, dass für AKWs endlich die gleichen Versicherungssummen bezahlt werden müssen wie für ein Vergleichbares anderes Unternehmen. Das alleine ist bereits einer der Hauptgründe warum AKWs eigentlich von jeher unwirtschaftlich sind. Die Kosten für die Versicherung wären viel zu hoch und unkalkulierbar. Die Kosten eines Unfalls, genauso wie die Kosten der Endlagerung, bleiben an der Gesellschaft hängen.
-- Bragi
- Ich zitiere mal die Wikipedia:
Letzer Satz
Was soll dieser Satz bedeuten: "Endliche Ressourcen sollen möglichst in geschlossenen Kreisläufen genutzt, jedoch schnellstens durch Nutzung "unendlicher" Ressourcen ersetzt werden." Das klingt nach C02 Abscheidung an, wenn ja bin ich dagegen.. leider.
- Nein, es geht um alle "Endlichen Ressourcen", angefangen von Metallen (insb. Seltene wie Tantal, etc) über viele andere Stoffe, wie Phosphate, deren Reichweite auch sehr limitiert ist und ein Problem wird, noch vor Öl, Uran, etc..). Die Sache mit dem CO2 ist in den anderen Modulen bzgl. generative/regenerative Energien bereits behandelt.