Antrag Diskussion:Bundesparteitag 2012.2/Antragsportal/SÄA002
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Version vom 30. September 2012, 23:44 Uhr von Entropy (Diskussion | Beiträge)
- Ich befürworte ja Mitgliederbegehren und -enscheide im Grundsatz, aber: bitte kein Beteiligungs- oder sonstiges Abstimmungsquorum! Die Probleme, die dann entstehen, sind hinlänglich bekannt: Die Gegner boykottieren den Entscheid und entziehen sich vorab der Diskussion, um die Initiative auf möglichst bequeme Art und Weise zu Fall zu bringen. Wenn wirklich einmal ein Mitgliederentscheid stattfindet, werden mit Sicherheit nicht weniger Piraten daran teilnehmen als an den Abstimmungen auf Bundesparteitagen. Und dort gibt es auch kein Beteiligungsquorum. --Jay Kay 00:18, 1. Okt. 2012 (CEST)
- zunächst: dieser SÄA lässt es grundsätzlich offen, wie hoch solche Quoren sind, d.h. sie können auch 0% betragen. Die Quoren werden in der unabhängig zu beschliessenden Mitgliederentscheidsordnung (MEO) festgelegt und jeder Gebietsverband kann eine eigene MEO verwenden. Der MEO-Entwurf in der Begründung sieht ein Quorum von einem Drittel der Teilnahmewilligen (Aktiven) vor, und erfordert, dass mehr als das Zehntel, das den Mitgliederentscheid beantragt hat, überzeugt werden, dass das Thema relevant ist. Es bedeutet auch, dass im Extremfall mindestens ein Sechstel der Teilnahmewilligen einen Antrag verbindlich beschliessen kann. Im Unterschied zur Mitgliederbefragung soll dadurch mit dem Mitgliederentscheid ein möglichst repräsentatives Meinungsbild der Partei erfasst werden.--Thomas 00:44, 1. Okt. 2012 (CEST)
- Boykott durch die Gegner wäre für diese hochriskant: 1. werden sie nicht alle Gegner geschlossen zum Boykott motivieren können 2. könnten die Befürworter gerade ausreichend Teilnehmer motivieren und damit einen klare Entscheidung herbeirufen. Die Gegner könnten aber nicht nur dagegen stimmen, sondern auch eine Alternative zur Abstimmung einbringen, die ihre Ansicht viel besser vertritt und damit Unentschlossene für ihre Sicht gewinnen. Damit könnten sie also nicht nur die unerwünschte Alternative ablehnen, sondern sogar das Gegenteil beschliessen lassen und damit eine klare Position erwirken. --Thomas 00:44, 1. Okt. 2012 (CEST)