Antrag:Bundesparteitag 2012.2/Antragsportal/PA145

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den Bundesparteitag 2012.2. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich

Wende dich bei Fragen und (als Antragsteller) Änderungswünschen an ein Mitglied der Antragskommission.

Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den Bundesparteitag eingereichter Antrag.

Antragsübersicht

Antragsnummer PA145
Einreichungsdatum
Antragsteller

AG-Gemeinwohlökonomie / Marco Zerjav

Mitantragsteller
Antragstyp Grundsatzprogramm
Antragsgruppe Wirtschaft und Finanzen
Zusammenfassung des Antrags Definition des Wachstumsbegriffs
Schlagworte definition, wachstum, begriff
Datum der letzten Änderung 19.10.2012
Status des Antrags

Pictogram voting question.svg Ungeprüft

Abstimmungsergebnis

Pictogram voting question.svg Noch nicht abgestimmt

Antragstitel

Definition des Wachstumsbegriffs

Antragstext

Der Bundesparteitag der Piratenpartei möge beschließen, folgenden Text in das Grundsatz- programm an geeigneter Stelle aufzunehmen.(Hilfsweise soll der Antrag als Positionspapier abgestimmt werden)


Die Piratenpartei Deutschland unterscheidet den allgemein sprachgebräuchlichen Wachstumsbegriff in:

- Exponentielles, lineares Wachstum
- Organisches, natürliches Wachstum

und bringt damit zum Ausdruck, dass organisches Wachstum als Alternative zum vorherrschenden exponentiellen Wachstumsbegriff verstanden wird, und damit gesellschaftliche und am Gemeinwohl orientierte Werte Vorrang vor rein ökonomischen monetären Interessen haben.

Antragsbegründung

„Wer glaubt, dass unendliches Wachstum in einer endlichen Welt möglich ist, ist entweder ein Irrer oder ein Ökonom“ sagte einst der Wirtschaftswissenschafter Kenneth Boulding

- Exponentielles Wachstum muss früher oder später immer zum Kollaps des Systems führen. - Ein dauerhaftes exponentielles oder lineares Wirtschaftswachstum, von z.B. 3%, ist langfristig praktisch nicht möglich, was bereits der "Club of Rome" seit 1972 propagiert.

- Organisches, natürliches Wachstum: Unter qualitativem Wachstum versteht man die Erhöhung des Sozialprodukts, die gleichzeitig mit der Mehrung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes entsteht. Man nennt dieses Wirtschaftswachstum auch umweltfreundlich, weil es versucht das Wachstum nicht durch Belastung der Umwelt zu erreichen. Mit der verstärkten Nutzung erneuerbarer Ressourcen soll eine Wohlstandsverteilung mit geringerer Belastung der Umwelt und geringerem Verbrauch begrenzter Rohstoffe ermöglicht werden. Solch ein qualitatives Wirtschaftswachstum folgt damit dem Prinzip der Nachhaltigkeit

Diskussion

  • Vorangegangene Diskussion zur Antragsentwicklung: {{{diskussionVorher}}}
  • [{{{antragsdiskussion}}} Pro-/Contra-Diskussion zum eingereichten Antrag]


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