AG dezentraler Parteitag

Aus Piratenwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Symbol support vote.svg
Diese AG ist aktiv
Mehr zum AG-Status

Die AG kümmert sich um die technische Planung und generelle Organisation für einen dezentralen Parteitag (hier zum Ansatz Satzungänderung).

Verantwortliche: Jamasi, Sebi (suchen Interessierte, die sich aktiver um diese AG kümmern wollen und auch die Zeit dafür haben).

Interessenten

  1. votan - Audiotechnik, Audio-/Video-Protokolle
  2. apic - Zusammenarbeit mit AG Echtzeitkommunikation bzgl. Live Unterhaltungen per Text, Bild und/oder Sprache
  3. Dieter Weiprecht (Dragon), gefällt mir sehr gut dieser dezentrale Parteitag und würde sich schick machen bei einer "Internetpartei".
  4. Spencer, Screen-Designer, will auch mitmachen und organisiert noch ein paar Leute
  5. lynX hat was mit push-to-talk Videochats am Hut.
  6. Michele Marsching hatte auf der LMV NRW eine ähnliche Idee und würde gerne mehr wissen!
  7. Access - Veranstaltungstechniker, TL LPTBW2009, immer für Fragen offen.
  8. Andreas70 (LV NRW) - Finde die Idee super und entspricht meinem Bild der Piraten. Würde gern helfen, dies Konzept bundesweit einzuführen und in die Satzung (zumindest für NRW) einzubringen! Vielleicht auch ein Thema für die AG Kommunikation in NRW.
  9. Steffi
  10. Floh1111 Hat bereits einen Entwurf entwickelt.
  11. -Anzeige- war Wahlhelfer auf dem "Feldversuch" im Nord Piraten Camp
  12. Gacel Bin skeptisch, sollte aber auf jeden Fall weiter verfolgt werden, falls Software Entwicklung notwendig ist, kann ich eventuell helfen
  13. Wobble Habe bereits einen Entwurf entwickelt.
  14. Cochi ist skeptisch, steht aber gerne zur Verfügung - auch als Mittler zur AG Chat, falls sinnvoll
  15. Michael Ebner ist klar dafür, das Schritt für Schritt zu entwickeln, als sich mit einem "großen Wurf" zu verheben.
  16. Elukir
  17. Slash Was beim jährlichen Granx Prix gelingt, schaffen wir auch. Außerdem haben die Grünen bereits vor 10 Jahren mit einem virtuellen Parteitag etwas ähnliches praktiziert.
  18. RP
  19. Bodomskind
  20. Dave-Kay
  21. Blackwolf Mitinitiator des Pre-Alpha-Versuchs in Korschenbroich NRW-LMV 2010.2, des Feldversuches Nordpiratencamp BPT2010.1 und dankbar für die Piraten, die das jeweils möglich gemacht haben und für die, die nun den zweiten Schritt einleiten.
  22. Herbert Förster Jemand hatte die Idee den nächsten hessischen LPT dezentral zu veranstalten. Ich hab zwar keine Ahnung von den technischen und den Softwareaspekten, würde mich aber gerne dafür einsetzen dies zu verwirklichen. Chemnitz ging für mich aus beruflichen Gründen nicht, aber ich hätte gerne mitgestimmt. So wurde ich "ausgegrenzt"!
  23. Ernst Preussler Das mit dem hessischen LPT war ich. Entweder den nächsten regulären oder dort beschließen, daß der folgende Programmparteitag dezentral wird.
  24. SlickRights (RLP) Da mittlerweile einige Bewerber für die Wahl zum Bundesvorstand ihre Unterstützung versprochen haben, sehe ich wieder realistische Chancen, unser Vorhaben umzusetzen. Daher stehe ich wieder uneingeschränkt für Planungsaufgaben zur Verfügung. Ich stehe auch jederzeit für Gespräche zur Verfügung.
  25. Don_Xicote Wir haben keine Delegierten und jede Möglichkeit einer besseren Teilhabe an politischen Entscheidungen als derzeit ist mir sehr willkommen. Ich halte es für wichtig, zu TUN, auszuprobieren, zu spielen. Nur dann weiß man wirklich, ob sowas Potential entwickeln kann oder nicht.
  26. Dsc Habe mich beim Prototyp des dezentralen Parteitags in Bingen (NordPiratenCamp) um die Technik gekümmert.
  27. Oliver,Schoenemann
  28. Krisch (@BlackBuccaneer, BW)Nachdem wir (verschiedene Piraten aus ganz Deutschland) während des BPT11.1 via Twitter überlegt haben, ob und inwieweit der Ort eines Parteitags sich auf die Wahlergebnisse auswirkt (wir sind uns da nicht einig geworden), haben wir neben einer Delegiertenlösung als einzigen Ansatz den dezentralen Parteitag erkannt. Deswegen will ich hier mitarbeiten.
  29. Yonah
  30. Infosocke
  31. Kine - chronischer Zeitmangel, aber aus familiären Gründen dringende Befürworterin und hoffentlich bald Nutzniesserin des Dezentralen Parteitages
  32. StopSecret - gerne würde ich mich an der organisatorischen Realisierung eines konkreten dezentralen Parteitags beteiligen.
  33. crackpille Jura-Foo.
  34. Guru Unterstützenswerte Aktivität, besonders in Flächenländern.

Organisatorisches

Aktuelles

  • Am 16./17. Januar 2011 veranstaltet piraten-streaming.de ein Seminar mit dem Thema "Live-Video-Streaming" in München. Interessierte, die das Seminar besuchen möchten, können sich bei Wolfgang Preis anmelden oder den Live-Stream vom Seminar anschauen. Hier bietet sich die Möglichkeit, sich über die aktuellen technischen Entwicklungen und die sich daraus ergebenden Realisierungsmöglichkeiten für das Projekt "Dezentraler Parteitag" zu informieren.
  • Die AG wurde zwischenzeitlich in den Status AKTIV gesetzt. Das bedeutet, dass hier wieder aktiv an der Realisierung gearbeitet wird. Alle Interessierten, die sich aktiv beteiligen möchten, bitte in die Liste oben eintragen und einen kurzen Kommentar hinterlassen. Vielen Dank!
  • Der Stammtisch Montabaur hat auf seiner letzten Sitzung die Umsetzung eines Online-Stammtisches beschlossen: "Es kam die Idee auf, zusätzlich zu den gewöhnlichen Stammtischen einen weiteren Online-Stammtisch zu etablieren, welcher für die Ausarbeitung von Themen z.B. für Bürgerabende genutzt werden soll. Dieser Online-Stammtisch soll mit Hilfe von Mumble/Skype, Piratepad etc. erfolgen."

Mailingliste

Syncom Gruppe

Piratenpad

Archiv

  • Die erste Mumble-Konferenz vom 10.06.2010 befindet sich im Archiv

Inhaltliches

Anforderungen

Es gibt anscheinend ja schon viele Umsetzungsvorschläge, auch von durchaus sehr unterschiedlicher Natur. Deswegen halte ich es für sinnvoll, wenn man mal guckt, was man denn für Anforderungen an einen Parteitag stellt: AG dezentraler Parteitag/Anforderungen

Daraufhin sollte man Anfangen die Realisierungsvorschläge zu kategorisieren. (Eine Dezentrale Wahlurne ist schließlich ein ganz anderer Lösungsvorschlag als ein Zusammenschalten per Stream). --Wobble 17:55, 25. Mai 2010 (CEST)

Rechtliche Grundlagen

Realisierungsideen

wenige zeitlich parallele Veranstaltungen

PRO

  • wie klassischer Parteitag, nur mit noch mehr Piraten
  • Medienwirksam, würde zu unserer Partei passen (viel Medien und Technikzeug)
  • benötigt so gut wie keine Änderungen am bisherigen System

CONTRA

  • teuer
  • Technik kann failen
  • Nur mit wenigen dezentralen Standorten machbar (3-4)
  • Bindet viele Menschen in Aufgaben

NEEDS

  • Piraten, die die Technik verwalten und bedienen (an jedem Standort)
  • kleinere Geschäftsordnungsänderungen (wer bestimmt über das Bild/Ton im Stream -> Regelung wer ist Master, wer slave Parteitag?)
  • Mehr Piraten -> Mehr Leute, die Fragen stellen können. Der Parteitag muss organisatorisch gestrafft werden, für Alles, was den Parteitag aufhält, müssen entsprechende Hürden aufgestellt werden (überflüssige Fragen etc.). Der Parteitag muss gründlich(!) vorbereitet und organisiert werden.

Audio- und Videokompetenzen

Piraten Streaming

Die Aktiven dieses Angebots übertragen viele Parteitage und Aktionen per Video auf einer zentralen Website.

Xincast

Professionelles externes Livestreaming-Angebot. Überträgt einige Parteitage und Aktionen per Video auf der Website des Angebots.

Piraten IT

Hat wohl den offiziellen Stream zum BPT 2010.1 zur Verfügung gestellt, der sehr gut war.

Piraten AGs

viele zeitlich parallele Veranstaltungen

  • Dezentrale Parteitage ohne Synchronisation

PRO

  • Würde alle unsere Probleme lösen
    • Die Idee ist wohl, den Parteitag im Prinzip so wie er ist zu übernehmen, nur dass er halt gleichzeitig an verschiedenen Orten ausgeführt wird. Aber ohne Synchronisation. Anschließend werden dann die einzelnen Ergebnisse addiert. Aber wie gesagt, wie das gehen soll (Integrität der Ergebnisse, voneinander abhängige Anträge etc.) ist mir völlig schleierhaft.

KONTRA

  • Das Verfahren ist nicht ganz klar
  • wirft vermutlich neue Probleme auf
  • Der Diskussionsprozess würde unterbrochen. Sinn einer Mitgliederversammlung ist, dass die Abstimmberechtigten (Anwesenden) einen Antrag in einer Debatte aufbereiten, auf deren Grundlage die Meinungsbildung erfolgt. Werden die dezentralen Parteitage asyncron, ist das nicht mehr möglich.

NEEDS

  •  ?

Dezentrale Wahlurne

PRO

  • Konzept einfach und sofort umsetzbar
  • Würde auch Briefwahl ermöglichen (Wahl senden an Briefwahlurne)
  • alle Wahlen (und Abstimmungen) sind geheim.
  • keine Diskussionen auf dem Parteitag selbst, die den Parteitag aufhalten, da alle Diskussionen vorher passieren.

KONTRA

  • keine RL-Kandidatenbefragungen
  • vermutlich wenig medialer Rummel (weniger Presseecho)
  • keine Diskussionen auf dem Parteitag selbst
  • es existiert kein wirklich effizientes digitales Diskussionsmedium (alle Diskussionen zerfaseln sich und werden doppelt geführt)
  • Konfliktbehandlung ungeklärt (nur wenn auch Abstimmungen durchgeführt werden)

Needs

  • Kandidatenlisten müssen vor Parteitag geschlossen werden
  • Jede Wahlurne benötigt ein Wahlhelferteam
  • Änderung der Satzung.

Liquid Feedback mit Delegiertensystem

PRO

  • benutzt bereits (oder sehr bald) existierendes LF-System.
  • ermöglicht die Teilnahme von Piraten, die an dem Parteitagswochenende sonst keine Zeit haben.
  • ermöglicht die Teilnahme von Piraten, die sich nur für bestimmte Aspekte interessieren und nicht die Zeit haben sich mit allem zu beschäftigen.

KONTRA

  • Alle Abstimmungen sind öffentlich (nur Pseudonomisierung).
  • Wahlen sind unmöglich (Wahlen müssen geheim sein, Pseudonomisierung reicht nicht aus).
    • Als Lösung kann man allerdings für die Wahlen auf die dezentrale Wahlurne zurückgreifen.
  • Gefahr, dass LF-Ergebnisse nicht umgesetzt werden und wir ein Delegiertensystem wie bei anderen Parteien bekommen. (z. B. weil LF doch nicht so toll ist). Wenn man einmal so ein Delegiertensystem hat, ist es vermutlich sehr schwer, es wieder abzuschaffen.
  • Datenschutzbedenken bzgl. LF

NEEDS

  • Delegiertenparteitag nötig (damit gewährleistet ist, dass der Parteitag tatsächlich auch die Beschlüsse aus LF umsetzt). Also Änderung der Satzung.
    • kann man Delegierte denn an das Ergebnis aus LF binden?
      • nein, aber man kann sie abwählen, wenn sie LF boykottieren.
  • Akzeptanz von LF in der Piratenpartei.

Landesverbände organisieren DPTs

von SlickRights (RLP)

Ich habe einmal Kontakt zu Wolfgang Preis (piraten-streaming.de) aufgenommen.

Wolfgang plant eine flächendeckende Verfügbarkeit des Streamings. Er hat dafür u.A. auf Twitter Werbung gemacht und ich habe ihn daraufhin angesprochen, ob wir dies nicht auch für die Umsetzung des DPT nutzen könnten. Wolfgang zeigt sich sehr interessiert und hat auf der ML der AG schon einmal zu den rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen Stellung genommen.

Im Prinzip geht es um die Ausrichtung des DPT auf Landesverbandsebene. Also 16 LVs und der BPT macht dann 17 Standorte.


(Update 13.12.10 16:05)Ah, ich habe hier nochmals meine Mailanfrage:


Hallo Wolfgang,

habe deine Direktnachricht auf Twitter gerade erhalten.

Danke das du dich für das Thema „Dezentraler Parteitag (DPT)“ interessierst.

Du möchtest ja das Piratenstreaming flächendeckend (in Deutschland?) ausbauen, und suchst zur Zeit einen ehrenamtlichen Mitarbeiter, der ausgestattet mit allerei technischem Equipment, Video-Berichte (und Interviews?) von bestimmten Ereignissen der Piratenpartei dokumentiert bzw. live ins Netz streamt.

Ich habe das mal hier in der ML der PP-RLP gepostet, könnte ja sein, das sich jemand dafür interessiert.

Meine Anfrage an Dich bezog sich tatsächlich auf die technische Umsetzbarkeit des DPT, ob den rechtlichen Rahmenbedingungen kann man sich ja streiten, aber bitte konstruktiv @all.

Es gibt zu dem Thema ja schon eine AG im wiki, aber ich muss zugeben, da steht noch nicht so viel drin, als dass man sich jetzt eine konkrete Vorstellung davon machen kann.

Wir von der RG West-Pfalz haben erst dieses Jahr im Sommer das Thema angesprochen und aus dem was ich dem allgemeinem Feedback auf verschiedenen Medien entnehme, finden viele Piraten das Thema ausserordentlich wichtig und würden dies allgemein auch in verschiedenster Art und Weise unterstützen.

Wir als Piratenpartei haben den Anspruch einer innerparteilichen Basisdemokratie. Also jeder, kann und soll an unseren Themen mitarbeiten und natürlich auch Entscheidungen treffen (Abstimmen). Leider eröffnen wir den Mitgliedern, die aus verschiedensten Gründen (Behinderung, finanzielle Mittel, Zeitmangel,etc.) nicht auf den Bundesparteitagen dabei sein können, keine alternative Möglichkeit ihr Stimmrecht wahrzunehmen. Der Bundesparteitag ist aber die höchste Entscheidungs-Instanz innherhalb der Partei, d.h. hier werden grundlegende Entscheidungen über die Richtung getroffen, in die es politisch gehen soll.

Aktuell haben wir etwas mehr als 12.000 Mitglieder, auf den bisherigen BPT sind allerdings nie mehr als 500 Mitglieder, das sind also <5% aller Stimmberechtigten. Das ist sehr beunruhigend.

Das bedeutet, das wir faktisch einen Delegierten-Parteitag veranstalten. Aber, Delegierte gibt es in unserer Partei nicht.


Auch wenn das der Eine oder Andere aus rein praktischen Gründen gerne verdrängt, und besonders diese Chance der Beinflussung der politischen Meinung in der Partei nutzt.

Mein Konzeptvorschlag:

Wir bilden einen rechtlich abgesicherten und von unsere Satzung und GO sowie dem PartG gestützten Rahmen in Form einer Instanz des Parteitages, mit allen Funktionen die nötig sind, um Abstimmungen durchzuführen.

Die Veranstaltungen sind auf die einzelnen Landesverbände, und evtl auch auf Kreisebene ausgerichtet. Für RLP bedeutet das, auf Landesebene ca. 500 Mitglieder. Wenn ein LV Mitgliederzahlen im Bereich über 500 hat, kann man das auch noch weiter herunterbrechen, zB auf Kreisebene, je nach Investitionsvolumen bzw. Organisationsaufwand für die Bereitstellung einer Location

Technisch gesehen benötigen wir:

  • eine Breitband-Verbindung auf Festnetzbasis (die UMTS-Provider drosseln Videos gerne, und zudem gibt es im allgemeinen eingeschränkte Traffic-Volumes, zB 5GB (inkl. Protokoll-Overhead), zudem ist die Kapazität in Funkzellen sehr „dynamisch“, db du bekommst keinen, zB per Priorisierung festgelegten Qulaitätsstandard, selbst coporate-apn´s bieten dies nicht (abgesichert durch ein VPN)
  • ein bi-direktionales Video-Konferenzsystem, hört sich jetzt sehr aufwändig an, muss es aber nicht sein. Es wird ein Live-Video vom BPT gestreamt (Broadcast), vom jeweiligen DPT wird bei Bedarf ein Stream aufgebaut, um zB Wortmeldungen, oder GO-Änderungsanträge auf den BPT zu streamen. Bei einer Aufteilung auf LV-Ebene haben wir also 16 Instanzen. Db, wir benötigen eine technische Regie, sowie einen „Offiziellen“, der Wortmeldungen und Abstimmergebnisse von den Instanzen annimmt und entsprechend seiner Aufgabe eine Wortmeldung anmeldet und dann den entsprechenden Stream aufbaut.
  • Eine Video-Ausrüstung. Hört sich teuer an, muss es aber nicht. Jede etwas bessere Webcam tut es auch (Spenden sind wilkommen :-)
  • Ein Tonübertragungssystem, mit Mikros und Lautsprechern (oder auch Kopfhörern->fördert die nicht-elektronische Kommunikation)
  • Eine parallel mitlaufende themenbasierende Debattier-Platform (Identi.ca oder Twitter mit Diskussionslinien /Twitterwall(s))
  • auf dem BPT eine „Videowall“, auf der die von den einzelnen LV gestreamten Videos erscheinen (mit Thumbnails auf einer Deutschland-Karte)
  • auf den DPTs jeweils ein oder mehrere Beamer mit Projektionsfläche(n)

Das ich dabei an Piratenstreaming dachte ist ganz natürlich, offensichlich hast du das erforderliche Know-How, und ich und die Interessierten Mitglieder vom LV RLP würden sich bestimmt sehr freuen, wenn wir hier zusammenarbeiten könnten.


Zitat aus Wolfgangs Antwort:Mail:


Zu dem Punkt UMTS:

Hier habe ich mit Piraten-Streaming einiges an Lehrgeld bezahlt, habe aber nun ein Konzept, das funktioniert. tatsächlich ist es meiner Erfahrung nach so, dass bei manchen Providern zwar ein sehr guter Downstream - aber kein vernünftiger Upstream vorhanden ist. Ein Provider den ich empfehlen kann ist die Prepaid Karte von Vodafone, die man zB über den Pro7 Shop beziehen kann. Um hier der Traffic Deckelung auszuweichen kann man den Stundentarif zu 0,77€ nehmen, der keine Volumendeckelung hat. hier sind Streams (up) mit 500kbit über mehrere Stunden problemlos möglich. Bei 10h Stream kommt man hier also auf überschaubare 7,70€


Kommen wir zum Organisatorischen:

Da wir Basisdemokratisch arbeiten, hat jedes akkreditierte Mitglied eine Stimme. Wird ein Parteitag dezentral organisiert ist an jedem Standort separat ein Wahlleiter zu wählen, jede Abstimmung ist auszuzählen.

Ein "Haupt"wahlleiter kann gar nicht die Übersicht über alle dezentralen Punkte haben um zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen. Diese Wahlleiter haben sich entweder über Telko oder "geschütztem" Chat zusammen zu schließen, der Hauptwahlleiter sammelt alle Zählergebnisse und verkündet das Ergebnis.

Genauso ist bei jeder Versammlung ein Versammlungsleiter zu wählen, der Redebeiträge und GO Anträge zusammenfasst und weitermeldet.


Streamingtechnologie:

Nehmen wir den Extremfall an, dass wir 1 Hauptbpt mit 16 dezentralen Versammlungsorgen haben. Das sind dann 17 Versammlungsorte.

Von jedem Versammlungsort wird zu einem Hauptserver gestreamt. Die Regie verwaltet, welcher der 17 Streams auf den Hauptstream gelegt wird, welcher an jedem der Versammlungsorte gezeigt wird.

Gleichzeitig kann aber jeder Versammlungsstream der Transparenz wegen von jedem betrachtet werden.

Für jeden Versammlungsort würde dies bedeuten, dass ein Up- und ein Downstream von je ~500kbit zur Verfügung stehen muss.

Da der Stream mit einer gewissen Latenz ausgestattet ist, sollte an jedem Versammlungsort ein Tontechniker sein, der den Ton aus dem Stream mit dem der vor Ort befindlichen Mikrofonanlage bei Redebeiträgen vor Ort umschaltet.


Ablauf:

Der BPT beginnt, alle Versammlungsorte wählen einen "Vor Ort"-Versammlungsleiter, sowie einen "Vor Ort" Wahlleiter. Dann wird ein "Hauptversammlungsleiter", sowie ein "Hauptwahlleiter" gewählt - die beim Haupt BPT vor Ort sind. Diese sind von allen zu wählen.

In dem Szenario müssen alle Abstimmungen ausgezählt werden, weil die Summe der Einzelstimmen zählt.

Die Einzelwahlleiter teilen ihre Ergebnisse dem Hauptwahlleiter mit, der das Ergebnis zusammenrechnet und verkündet.

Bei Redebeiträgen und GO-Anträgen meldet der Vor-Ort Versammlungsleiter diesen per Chat an die Hauptversammlungsleitung. Diese erteilt das Wort. Die Regie schaltet daraufhin den Hauptstream auf den entsprechenden Versammlungsort um.


Fazit:

Ich halte dies für technisch realisierbar. Jeder Versammlungsort sollte mit einem normalen DSL Anschluss auskommen, der ausschließlich für die Streamingorganisation zur Verfügung steht. Über UMTS ist möglich, allerdings muss dann für die Teilnehmer ein UMTS Verbot gelten, an das sie sich halten, damit die Zelle nicht überlastet wird. Die vorhanden Streamingserver bei Piraten-Streaming können das problemlos stemmen.


Eine besondere Anforderung geht an die Regie, hierzu muss ein wenig gescriptet werden, aber problemlos möglich.


So, das ist ja schon mal ganz ordentlich.

Wäre noch wichtig zu erwähnen, das wir uns über eine Backup-Lösung verständigen sollten. Natürlich kann die Technik immer mal failen, keine Frage, aber man ist drauf vorbereitet und kann Alternativen bereithalten. Zu nennen wäre hier UMTS(HSDPA/HSUPA) mit 7-21 MBit/s und ca. (bei O2) 70-90ms Latenz. Man könnte mal mit O2 oder einem anderen Provider sprechen, ob man für "Events" eine Priorisierung bekommen könnte. Wenn wir uns einig werden könnten, könnte man da auch ein Sponsoring daraus entwickeln (Zukunftsvision). Generell würde ich empfehlen, zwei Verträge mit zwei Providern abzuschließen und damit eine optimale Back-Up-Versorgung zu garantieren. Der Festnetzbetreiber könnte uns ein dediziertes Netzwerk anbieten, dass er einfach auf einen beliebigen DSL-Anschluss aufhängt. Durch geschickte Planung können wir das BU auf beiden Seiten der Access-Leitung sichern oder alternativ ein Load-Balancing betreiben, mit QoS für Stream up/down, Kommunikationsplattformen,gesicherte Verbindung Wahlleiter, VPN, etc. über UMTS realisieren. (Dies sind mal meine Gedanken und Ideen, vorerst)

Technisches Grundkonzept

Anbei eine Grafik die zur Visualisierung des tech. Grundkonzeptes dienen soll

Protokolle, Ideensammlungen, etc.