AG Umwelt/Grundsatzprogramm

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Webseite des Ressorts Umwelt-, Energie-, Verkehrs- und Landwirtschaftspolitik der Piratenpartei Deutschland
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Auf dieser Seite erarbeiten wir das Umwelt-Grundsatzprogramm der Piraten

Grundsatzprogramm

Grundsatz: "Wir wollen eine saubere, gesunde und natürliche Umwelt"

  • sauber: wenig Feinstaub/Nano-Partikel, keine radioaktive Kontamination, Umweltgifte
    • Feinstaub reduzieren [19]
    • Feinstaubplaketten (Bereich: AG Bauen und Verkehr)
    • keine Kernkraftwerke
  • gesund: natürliche Ökosysteme/Kreisläufe nicht zerstören
    • Naturschutz
    • Nationalparks
    • Aufforstung der (Regen)Wälder
    • gefährliche Emissionen reduzieren
    • Verbote für Umweltgifte
    • Meeresschutz
    • Klimaschutz
    • Besteuerung von Treibhausgasen
    • Aufforstung der (Regen)Wälder
    • Feuchtgebiete, Moorvernässung
  • natürlich: ...
    • Genpol/ Artenvielfalt erhalten
    • ökologische Landwirtschaft
    • sensibler Umgang mit Gentechnik

Grundsatz: "Wir wollen eine gerechte Verteilung der Ressourcen"

  • keine Patente auf Lebewesen, Biopiraterie
  • keine Fischerei etc außerhalb von Wirtschaftszonen, keine Raubfischerei
  • Länder mit Ressourcen dürfen nicht aufgekauft werden.

Grundsatz: "Wir wollen einen ethisch vertretbaren und verantwortungsvollen Umgang mit anderem Leben"

  • einklagbare Rechte für alle Lebewesen und das Ökosystem
  • Tierschutz (Schnittstellenthema: AG Tierrecht)
    • artgerechte Haltung
    • Verbot von Tierversuchen
    • Pelzfarmen schließen
    • Haustierführerschein
    • Erziehungswissenschaften in Schulunterricht integrieren
  • Pflanzenschutz
    • Schutz vor Vandalismus

Grundsatz: "Wir wollen eine langfristig sichere und umweltschonende Energie-Infrastruktur."

  • langfristig: weg von endlichen Ressourcen, regenerative Ressourcen nur im verträglichen Maße, hauptsächlich generative Ressourcen nutzen
    • weg von Kern- und Kohlekraftwerken
    • Biomasse nur im verträglichen Maß
    • Windkraft
    • Wasserkraft
    • Solarkraft
    • Geothermie
  • sicher: keine gefährlichen/risikoreichen Technologien
    • keine Kernspaltung
  • umweltschonend: ...
    • Naturschutz
    • Klimaschutz
  • konkrete Bereiche der Energie-Infrstruktur (Schnittstellenthema: AG Energiepolitk
    • Energie-Gewinnung/Erzeugung
      • Umstellung auf re-/generative Energieträger
      • Biomasse: keinen Regenwald abholzen/roden für Palmölplantagen
      • Solarwärme: Desertec
    • Energie-Versorgung/Verteilung
      • HGÜ-Netze (aus)bauen
    • Energie-Nutzung (Endverbraucher)
      • Energiesparende Geräte
      • Forschung fördern
      • Diffusion fördern
      • Labeling
      • Recycling

Grundsatz: "Wir wollen eine friedliche Welt, weil nur in dieser die Umwelt genügend geschützt sein kann."

  • Verbot von Waffen die nicht nur den Gegner, sondern ganze Ökosysteme vernichten
    • Massenvernichtungswaffen: A, B, C
    • Waffen mit Sprengkraft > x Megatonnen
    • Waffen zur Erzeugung von radioaktiver Verseuchung
    • alle biologischen und chemischen Kampfstoffe

Aktuelle Pads und Projekte mit Relevanz zur AG Umwelt

Herleitung

Definitionen (Was müssen wir erklären)

Ressourcen

  • endliche Resourcen
    • fossile Rohstoffe, Erze, Phosphate, Silizium, Lithium
    • Fossile Rohstoffe: Öl, Kohle, Gas
    • Erze: Ein Erz ist ein Mineral, das aufgrund seines Metallgehaltes bergmännisch abgebaut wird [13], wie bspw. Uran, Eisen
  • regnerative/erneuerbare Ressoucen
    • nachwachsende Rohstoffe: Biomasse (Pflanzen, Tiere)
    • Erneuerbare/regenerative Energien: Biomasse-Energie
  • generative Ressourcen
    • unendliche/generative Energien: Wind-, Wasser-, Solar-Energie, Geothermie

rationale Ressourcenverwendung:

  • endlich: extrem sparsam, geschlossene Kreisläufe
  • regenerativ: Regenerationszyklen einhalten
  • generativ: expansiv, verschwenderisch
  • wissenschaftliches Paper zur Ressourcentheorie [9]
  • Diskussionsteil zur Ressourcendefinition: [12]
                                                                     Bearbeiter: LordSnow, DU?


Klima

  • Das Klima steht als Begriff für die Gesamtheit aller meteorologischen Vorgänge, die für den durchschnittlichen Zustand der Erdatmosphäre an einem Ort verantwortlich sind.[14]
  • Das Klima der Erde verändert sich durch die Überlagerung natürlicher Zyklen von Jahrzehnten bis zu Jahrzehntausenden zwischen Warmzeiten und Eiszeiten. Diese Zyklen sind astronomischer Natur, wie die Sonnenzyklen, Veränderungen der Erdbahn und der Stellung der Erdachse.Die dabei auftretenden Temperaturschwankungen betragen einige Grad, allerdings werden diese Temperatur-Veränderungen über Jahrtausende gestreckt und die Geschwindigkeit der Temperaturänderung ist gering. Die Modelle der astronomischen Zyklen sagen eine kommende Eiszeit in rund 10.000 Jahren vorraus.
  • Seit etwa 100 Jahren verändert sich aber das Klima auf der Erde mit hoher Geschwindigkeit in die andere Richtung. Dieses Phänomen wird als anthropogener Klimawandel bezeichnet und es bedroht die bestehenden Ökosysteme der Erde, weil sie nicht an diese rasante Geschwindigkeit der Temperatur-Veränderung angepasst sind.
  • Die Klimaveränderungen sind momentan noch gering. Beim Erreichen eines Grenzwertes können durch Rückkopplungen auch abrupte katastrophale Änderungen im Klima auftreten. Das letzte Mal als sich die Temperatur der Erde in vergleichbarer Geschwindigkeit geändert hat war das Paläozän- Eozän-Temperaturmaximum bei dem 35%-50% der Tiefseelebewesen ausstarben. Damals änderte sich sich Temperatur im Zeitraum von 20.000 Jahren um 6 Grad. Als Ursache wird unter anderem ein mögliches Schwelen amerikanischer Kohle-Vorkommen diskutiert.
  • Die Temperatur der Erde wird wesentlich von der Konzentration der Treibhausgase bestimmt. Es gibt dabei zwei Sorten von Treibhausgasen, die mit kurzer und die mit langer Verweildauer in der Atmosphäre. Die Treibhausgase mit kurzer Verweildauer sind primär der Wasserdampf, der schon nach wenige Tagen aus der Atmosphäre wieder abregnet. Treibhausgase wie CO2, Lachgas und Methan sowie FCKW wirken Dutzende bis Hunderte von Jahren in der Atmosphäre. Die Treibhausgase in der Atmosphäre wandeln kurzwellige in langwellige Strahlung um. Sie wirken wie eine über die Erde gebreitete Daunendecke.
  • Vulkanausbrüche können das Klima der Erde binnen Jahren um mehrere Grad abkühlen. [15]. Hervorgerufen wird dieser Effekt durch die große Menge an Aerosolpartikeln, welche durch Vulkanausbrüchen in die Atmosphäre eingebracht werden. Aerosolpartikel (auch Feinstaub genannt) tragen auf zweierlei Art zur Abkühlung des Klimas bei. Erstens streuen kleine Partikel viel Sonnenlicht zurück. Zweitens wirken Aerosolpartikel als Kondensationskeime für Wolkentropfen und regen daher die Wolkenbildung an, welche die Erde beschatten und selber Licht zurück ins Weltall reflektieren.
  • Antropogener Feinstaub, der aus Abgasen, Erdarbeiten usw. entstehen führt ebenso wie die natürlichen Aerosole (Vulkanismus, Bioaerosole (Pollen, Bakterien,..), Sandstürme, Meeressalz,..) zu einer Abkühlung der Atmosphäre.
  • [1] Die vom Menschen erzeugten Feinstäube sind stark gesundheitsgefährdend, weil sie so klein sind, dass sie tief in die Lunge eindringen, die sie nicht auf natürlichem Wege ausscheiden kann. Sie führen zu chronischen Entzündungen, welche Krebs und andere Krankheiten begünstigen.


[1] Evtl. ein eigener Topic für antropogenen Feinstaub und Nanopartikel??? Ich denke ja, insbesondere Nanopartikel sind ein komplexes Thema, hohes Gefährdungspotenzial aber gleichzeitig hohes Anwendungspotenzial, auch in Richtung umweltfreundlicher Technologien. Da wird es keine einfache Antwort geben

@danebod: Wenn wir Vulkanismus was ein kurzzeitiger Effekt mit großer Klimawirkung (2-3Grad/Jahr) ist, hier mit aufnehmen, dann ist der nachfolgende Satz nicht mehr wahr. Der sollte trotzdem mit rein, weil er starke kurzfristige Schwankungen verursacht. Muss nur an der richtigen Stelle korrekt formuliert werden. Das ist auf jeden Fall ein Aspekt, der bei der Klimathematik mit rein muss. Wer eine einfache Antwort beim Thema Klima hat, hat das Thema nicht verstanden. Es gibt so viele Einflussfaktoren, dass eine saubere Trennung nicht möglich ist und auf viele haben wir keinen Einfluss. Ziemlich sicher ist nur, dass unser Einfluss auf das Klima nicht gut ist und wir dringend was dagegen tun müssen.

                                                                       Bearbeiter: danebod, Volker, TheBug, DU?


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