AG Umwelt/FAQs
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Inhaltsverzeichnis
- 1 http://umweltpolitik.piratenpartei.de
- 2 Referenzen
http://umweltpolitik.piratenpartei.de
Webseite des Ressorts Umwelt-, Energie-, Verkehrs- und Landwirtschaftspolitik der Piratenpartei Deutschland
mit.
zu den alten Inhalten:
Wikiseiten und thematische Aussagen sind in der Entstehung und ändern sich noch ständig. Wir bitten dies zu beachten.
Auf dieser Seite erarbeiten wir häufig gestellte Fragen zu Arbeiten der AG Umwelt
Grüne 2.0
Wenn es dazu kommt, dass wir in einigen Punkten identische Konzepte mit den Grünen oder anderen Parteien entwickelt haben, dann ist das nicht ein Mangel an Eigenständigkeit, sondern dem Umstand geschuldet, dass gewisse Dinge durch die Realität vorgegeben sind. Menschen brauchen zum Leben Sauerstoff und keine Stickoxide. ;)
Nach Erarbeitung eines umfassenden Programmes werden die Unterschiede zu dem Programm der Grünen sicherlich deutlicher hervortreten, jedoch ist nach einer eingehenden Analyse der Umweltprogramme anderer Im BT vertretenen Parteien nicht abzustreiten, dass gerade diese Partei in vielen grundlegenden Fragen bisher verantwortungsvoller herangegangen ist als ihre Konkurrenten.
Begriffsverwendung re-/generativ endliche Resourcen
endliche Resourcen
- fossile Rohstoffe, Erze, Phosphate, Silizium, Lithium
- Fossile Rohstoffe: Öl, Kohle, Gas
- Erze: Ein Erz ist ein Mineral, das aufgrund seines Metallgehaltes bergmännisch abgebaut wird [13], wie bspw. Uran, Eisen
regenerative/erneuerbare Ressoucen
- nachwachsende Rohstoffe: Biomasse (Pflanzen, Tiere)
- Erneuerbare/regenerative Energien: Biomasse-Energie
generative Ressourcen
- unendliche/generative Energien: Wind-, Wasser-, Solar-Energie, Geothermie
rationale Ressourcenverwendung:
- endlich: extrem sparsam, geschlossene Kreisläufe
- regenerativ: Regenerationszyklen einhalten
- generativ: expansiv, verschwenderisch
- wissenschaftliches Paper zur Ressourcentheorie [1]
- Diskussionsteil zur Ressourcendefinition [2]
Sinn von Wäldern/(Wieder)Aufforstung
Klima als Umweltthema
artgerechte Nutztierhaltung
Ethisch vertretbares Handeln bedeutet niemanden aus niederen Beweggründen absichtlich Leid zuzufügen. Das Leid in Massentierhaltungsanlagen ist bereits sehr gut dokumentiert.
- Wiesenhof-Skandal:
- Elend im Stall - Die Grausamkeiten bei der Schweinemast (RTL Nachtjournal):
- Zuchtbetrieb für Hausschweine in Kastenställen mit Fütterungsautomatik:
- Schweine in Massentierhaltung:
- Für die nicht artgerechte Massentierhaltung werden die Tiere häufig von der Geburt bis zur Ausstallung auf engstem Raum in ihren eigenen Exkrementen gehalten, so dass diese sich durch den massiven Kontakt mit den Ausscheidungen leicht von dort keimenden Erregern anstecken lassen und die Krankheiten auf dem engen Raum schnell an alle anderen Tiere übertragen. Aus diesem Grunde werden den Tieren große mengen Antibiotika gegeben, was dazu führt, dass Virenstämme so mutieren, dass ein neuer mutierter Stamm resistent ist und das Antibiotikum für den Menschen nutzlos wird. [3]
- Die Massentierhaltung erzeugt einen hohen Anteil der Treibhausgase CO2, Methan und N2O welche massiv zum für den Menschen gefährlichen Klimawandel beitragen. [4]
- Die Massentierhaltung trägt in großem Maße zu einer immer schneller voranschreitenden Verknappung und Verschmutzung des Trinkwassers bei. [5]
Artgerechte Haltung als die bessere Alternative:
- Mutterkuhhaltung Artgerecht und rentabel Bullenmast Unser Land 12.06.2009
- Artgerechte Tierhaltung bei der Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall
- Artgerecht - Gerecht mit allen Arten
einklagbare Rechte
Tierversuche
aktuelle Situation in Deutschland
Jedes Jahr werden in Deutschland rund 1,5 Mio Tierversuche an Mäusen, Ratten, Nagetieren, Kaninchen, Katzen, Hunden, Pferden, Eseln, Schweinen, Rindern, Ziegen, Schafen, Affen, Vögeln und Fischen in Labors der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Hochschulen und anderen "Forschungs"-Einrichtungen durchgeführt. http://de.wikipedia.org/wiki/Tierversuche#Deutschland_2
Die Tiere werden vergiftet, verstrahlt, infiziert, verbrannt und verstümmelt, sie werden mit Viren, Bakterien und Parasiten infiziert, sie müssen hungern oder dursten, sie werden erstickt oder mit Elektroschocks traktiert, bei ihnen werden Infektionen, Entzündungen, Infarkte, Anfälle oder Krebs hervorgerufen, ihnen werden Elektroden in das Gehirn gesteckt, die Knochen gebrochen, die Augen vernäht, Organe entfernt und wieder eingepflanzt.
rechtliche Situation:
Nach § 1 des deutschen Tierschutzgesetzes werden Tiere als „Mitgeschöpfe“ anerkannt und das Zufügen von Schmerzen, Leiden oder Schäden ohne vernünftigen Grund ist verboten. Tierversuche werden in §§ 7–9 Tierschutzgesetz geregelt. Darin werden zunächst Grundsätze für Tierversuche festgelegt (Definition; Vermeidung von Schmerzen, Leiden oder Schäden; ethische Vertretbarkeit, Unerlässlichkeit für das wissenschaftliche Forschungsvorhaben). Laut § 7 dürfen Tieren Schmerzen, Leiden und Schäden zum Vorbeugen, Erkennen oder Behandeln von Krankheiten, zum Erkennen von Umweltgefährdungen, zur Prüfung von Stoffen oder Produkten auf ihre Unbedenklichkeit und im Rahmen der Grundlagenforschung zugefügt werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tierversuch#Rechtliche_Situation
Kritik an Tierversuchen
1. Tierversuche sind unmoralisch:
- Helmut F. Kaplan zu Tierversuchen:
- „Deshalb ist auch die faktische Frage, ob Tierversuche für den Menschen nützlich sind, moralisch irrelevant: Tierversuche sind falsch, unabhängig davon, ob sie für den Menschen nützlich sind. Die legitime Frage ist nicht: ‚Wieviel Gesundheit können wir maximal erzeugen?‘, sondern: ‚Wieviel Gesundheit können wir auf ethisch zulässige Weise erzeugen?‘ Die – echte oder vermeintliche – Nützlichkeit von Tierversuchen ist überhaupt kein ethisches Argument: Es gibt viele Dinge, die nützlich wären, aber dennoch unmoralisch und verboten sind, zum Beispiel Menschenversuche.“
- „Der einzige Grund, warum nicht auch Tierversuche schon längst verpönt und verboten sind, ist denn auch schlicht dieser: Tiere können sich nicht wehren. Sie sind uns hilflos ausgeliefert.“
- http://www.tierrechte-kaplan.org/kompendium/a163.htm
- Isaac Bashevis Singer (bisher einziger jiddischer Schriftsteller der den Nobelpreis für Literatur erhielt, 1978): "Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka."
2. Die Ergebnisse von Tierversuchen sind nur in seltenen Fällen auf den Menschen übertragbar
- ...% der menschlichen Krankheiten treten bei anderen Tieren nicht auf, weshalb man versucht künstlich Symptome zu erzeugen. Darauf aufbauende Medikamnte lindern aber lediglich die Symptome (bei den Versuchstieren) bekämpfen aber nicht die Ursache der eigentlichen Krankheit.
- Stoffe, die für Tiere schädlichen sind können dem Menschen helfen und Stoffen die für Tiere unschädlich sind können Menschen schädigen.
- Beispiele:
- Asbest: Krebserregend für Menschen, verträglich für Ratten und Hamster
- Arsen: giftig für Menschen, gut verträglich für Schafe
- Contergan: Missbildungen bei Menschen, keine Missbildungen bei Tieren (außer bestimmten Affenarten und Kaninchen)
- Cortison: verträglich für Menschen, Missbildungen bei Mäusen
- Morphium: beruhigend für Menschen, stimulierend für Katzen, Rinder und Pferde
- Penicillin: gut verträglich für Menschen, schädlich für Meerschweinchen und Hamster
- Paracetamol: gut verträglich für Menschen, giftig für Katzen
- Phenobarbital: gut verträglich für Menschen, Leberkrebs bei Ratten
- Saccharin: gut verträglich für Menschen, Blasenkrebs bei männlichen Ratten
3. Es existieren bereits viel bessere Forschungsmethoden
- in-vitro:
- in-silico:
leider noch legal:
Aufzeigen der besseren Alterativen
Aerzte gegen Tierversuche:
- http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/images/infomaterial/woran_soll_man_testen.pdf
- http://www.aerzte-gegen-tierversuche-shop.de/epages/61901037.sf
Atomkraft
Einfluss von Außenpolitik, Krieg, WMDs auf Umwelt
Referenzen
- [1] http://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl9/NAR/download/Ressourcentheorie%20MM.pdf
- [2]http://wiki.piratenpartei.de/AG_Umwelt/Grundsatzprogramm#Referenzen (Referenz 12)
- [3] http://de.wikipedia.org/wiki/Massentierhaltung#Gesundheit
- [4] http://de.wikipedia.org/wiki/Massentierhaltung#Globale_Erwärmung
- [5] http://de.wikipedia.org/wiki/Massentierhaltung#Wasserverbrauch_und_Wasserverschmutzung