AG Transparenz
Das Thema der AG Transparenz ist die Konkretisierung der Forderung der Piratenpartei nach einem transparentem Staat und privaten Bürgern. In enger Zusammenarbeit mit der AG Privatsphäre und in Abwägung mit Belangen der Informationellen Selbstbestimmung und des Datenschutzes dokumentiert und entwickelt sie Richtlinien, die einerseits als politische Forderungen formuliert werden, und andererseits innerhalb der Partei zur Anwendung kommen.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Team
- 2 aktuelle Aufgaben
- 3 mittelfristige Aufgaben
- 4 Wie gewährleistet man Transparenz?
- 5 weiterführend
- 6 Transparenz, Zusammenfassung Meinungsbild
- 7 Grundlagen und Material
- 8 Unsere Sichtweise / unsere Definition
Team
interessierte Piraten:
- mds
- Yogi
- elcon
- Hobbel
- AndreasRomeyke
- Pdg
- Musikliebhaber*
- HagiwaraSamba 10:09, 20. Jun. 2009 (CEST)
- Chpe
- Pirat91093
- Daniel 'hackbyte' Mitzlaff 2009-07-26 17:34 CEST
- -- du
aktuelle Aufgaben
- Dokumentation von Richtlinien
- Dokumentation von
- Erstellung von Checklisten
- Aufbereitung zur Kommunikation nach innen und Aussen >> AG Öffentlichkeitsarbeit
mittelfristige Aufgaben
Allgemein
- Ausbau Partei- und Wahlprogramm
Dinge, die 2009 noch erledigt werden sollten
- Treffen der AG-Mitglieder im Rahmen eines Workshop, um die noch offenen Fragen zu klären
- sobald Infrastruktur steht, Meinungsbild durch Umfragen festigen
Dinge, die zum nächsten Parteitag erledigt werden sollten
- Vorstellung Meinungsbild und Änderungsanträge zum Parteiprogramm, wenn notwendig
Wie gewährleistet man Transparenz?
(Die Grundfragen: "Wer überwacht was/das? Wer überwacht die Überwacher?")
- Definition von "Transparenz"
- Benötigen WIR, die Verwaltung, der Staat etc. Transparenzbeauftragte?
- WER KANN Transparenz gewährleisten?
- Wie kann das im Grundgesetz fest verankert werden?
- Braucht es ein eigenständiges und unabhängiges "Transparenz-Gericht"?
- Wenn Ja, wie wird dieses - und von welchen Fachleuten - besetzt?
Hauptziel ist es den gläsernen, bürgerfreundlichen Staat zu schaffen. Nur wenn Machtstrukturen und Entscheidungsprozesse transparent gehalten werden, ist es jedem einzelnen möglich diese nachzuvollziehen und Politik zu verstehen. Dies ist Grundvoraussetzung für die Stärkung des politischen Interesses der Bürger, die Festigung der Demokratie und die Stabilität der Gesellschaft.
Durch den einklagbaren Anspruch auf Information über Verwaltungsentscheidungen und deren Grundlagen wird es jedem Bürger ermöglicht sich ein Bild über seinen Staat zu verschaffen und mit Hilfe der freien Presse und der Judikative den Staat in seinem Handeln und Tun zu kontrollieren.
Die Etablierung von Transparenz als Staatsprinzip fördert und fordert das begründete Handeln von Politik und Verwaltung und dient damit auch als Nährboden für die Einführung von direkter Demokratie.
weiterführend
- Volksbefragung/Volksabstimmung/Bürgerbegehren Ja/Nein - wie formulieren?
- Zusammenhang mit Transparenz?
- Wie können WIR - ohne Fachleute (RA usw.) - dies rechtskonform definieren?
- Was definieren?
- Wie gehen wir (wirklich; real) als Partei dieses Thema in der Öffentlichkeit an?
Transparenz, Zusammenfassung Meinungsbild
Grundlagen und Material
Hinweise zu Recherchestrategien unter zuhilfenahme og. Gesetze.
Bundesrepublik
- Text des Informationsfreiheitsgesetzes für die Bundesrepublik
- Bericht des Bundesdatenschutzbeauftragten zum Informationsfreiheitsgesetz
- Vebraucherinformationsgesetz, Hintergründe
- Umweltinformationsgesetz, Hintergründe
Bundesländer mit eigenem Informationsfreiheitsgesetz
Berlin
- Informationsfreiheitsgesetz für das deutsche Bundesland Berlin - der link zum PDF
Bremen
Brandenburg
Hamburg
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen
Saarland
Schleswig-Holstein
Länder ohne Informationsfreiheitsgesetze
Baden-Württemberg
abgelehnt
Bayern
abgelehnt
Hessen
in Diskussion/Gesetzgebungsverfahren
[1] CDU: "Das Informationsfreiheitsgesetz stellt [...] ein neues Bürokratiemonster dar"
[2] Grüne: Durch den Anspruch auf Informationszugang werden die Rechte der Bürgerinnen und Bürger gestärkt.
[3] Offener Brief von Walter Keim an Roland Koch mit reichlich weiterleitenden Links.
[4] Deutscher Journalistenverband: „Es ist die Aufgabe der Legislative und der Exekutive, eine für die Bürger gläserne Politik und Verwaltung zu praktizieren. Wer vertuscht und verheimlicht, der missachtet die Regeln der Demokratie“
Sikk 13:51, 6. Feb. 2008 (CET)
Niedersachsen
abgelehnt
Rheinland-Pfalz
Sachsen
abgelehnt
- Chronologie des Scheiterns: http://www.informationsfreiheit.org/1824.html
- Gesetzentwurf der SPD: http://www.transparente-verwaltung.de/ifg-sach.htm
- Die Grünen und die SPD sind in Sachsen wohl für ein Informationsfreiheitsgesetz
Sachsen-Anhalt
abgelehnt, aber
- laut Heise-Meldung ist ein Entwurf eines Informationszuganggesetzes im Gesetzgebungsverfahren.
Thüringen
abgelehnt
Piratenpartei
- Teil des Grundsatzprogramms Transparenz des Staatswesens und die zugehörige Diskussionsseite
Weiteres
- Analyse zum Zustand direkter Demokratie in Deutschland
- Seminararbeit zum Wandel von Amtsgeheimnis und Informationsfreiheit mit Informationen zur Entwicklungsgeschichte
- Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
- Transparency International (Deutschland) zum Informationsfreiheitsgesetz
- Empfehlung des Europarats zu Informationsfreiheitsgesetzen
- Kampagne für Informationsfreiheitsgesetze in Deutschland mit Unterschriftenliste
- NRW - Informationen zum Informationsgesetz NRW
- Projekt Informationsfreiheit der Bertelsmann Stiftung
- Angebot des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit
- Informationsfreiheit für Bayern
- Karte der Informationsfreiheitsgesetze weltweit
- PI Global Survey 2006: Freedom of Information and Access to Government Record Laws Around the World
- Der Zugang zu Informationen über staatliches Handeln, insbesondere aus Sicht der Medien, IRIS plus 2/2005
- Hamburg: Transparenz mit Hindernissen
- Bürger erhält freien Zugang zu Informationen von Behörden in MV
- Befreite Dokumente - Sammelstelle für Akten die unter dem Informationsfreiheitsgesetze abgefragt wurden
- Blog zum Informationsfreiheitsgesetz
- Gut Ding will Weile haben Artikel von Helmut Lorscheid zum "Kampf ür Informationsfreiheitsgesetze in den Bundesländern"
- Argumente pro Informationsfreiheit des Vereins Mehr Demokratie e.V.
- Begründung des BVerfG zur Offenlegung von Nebeneinkünften von Bundestagsabgeordneten nach Abgeordnetengesetz.
- Heise-Meldung: Datenbank gibt Aufschluss über Lobbyisten in Ministerien, gute Argumentationshilfe pro Transparenz, sh. http://www.keine-lobbyisten-in-ministerien.de/ und Telepolis-Artikel
- Lobbycontrol veröffentlicht Liste der Gesetze an denen Lobyisten mitstricken: http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2008/05/liste-der-gesetze-offentlich-an-denen-lobbyisten-mitstrickten/ bzw. http://www.lobbycontrol.de/blog/wp-content/uploads/antwort-beck-liste-gesetze.pdf
Inspirierende Links:
OpenSecrets.org is your nonpartisan guide to money’s influence on U.S. elections and public policy. Whether you’re a voter, journalist, activist, student or interested citizen, use our free site to shine light on your government. Count cash and make change.
MAPLight.org brings together campaign contributions and how legislators vote, providing an unprecedented window into the connections between money and politics. We currently cover the California Legislature and U.S. Congress.
Ideen, Vorschläge & Konzepte
- Der moderne, gläserne Staat von Piratenkauz
- Vorschläge für ein Parteiprogramm zu Transparenz und Korruptionsbekämpfung von mds]
Antikorruption
- Deutschland unterzeichnete am 9. Dezember 2003 in Merida, Mexiko die UN-Konvention gegen Korruption (http://www.unodc.org/pdf/crime/convention_corruption/session_7/422e.pdf). Leider wurden seitdem die Vorgaben nicht in nationales Recht umgesetzt. Mehr Infos unter http://www.transparency.de/UN.108.0.html.
- Bundesrechnungshof findet 300 Lobbyisten in Bundesbehörden: http://www.tagesschau.de/inland/externemitarbeiter2.html, Zitat: "Etwa 300 Vertreter von Unternehmen und Verbänden haben in den Jahren 2004 bis 2006 in Bundesbehörden gearbeitet - drei Mal mehr als bislang bekannt. Die meisten von ihnen seien weiterhin von der Privatwirtschaft bezahlt worden". Weiterhin heißt es: "Rechnungshof fordert Regeln für externe Mitarbeiter [..] So sollte die Entsendung zeitlich begrenzt werden und das Gehalt von der Bundesregierung bezahlt werden. Zudem schlagen die Prüfer einen "einheitlichen Verhaltenskodex für den Einsatz externer Mitarbeiter" vor. Darin sollte sichergestellt werden, dass die Wirtschafts- und Verbandsvertreter weder direkt an Gesetzen mitarbeiteten noch mit Geschäftsbereichen ihrer Arbeitgeber in Berührung kämen."
Unsere Sichtweise / unsere Definition
- Wie können wir unsere Vorstellungen und Ziele (Forderungen) verständlich für Jedermann in Textform bringen?
- Wie erreichen wir eine "juristische" Definition bzw. Klärung und wie können wir diese ggf. umsetzen? (Wir brauchen mehr und mehr juristischen Beistand und Rat ..)
- Sollten wir "Wahlkampfgeeignete" Slogans, Stichworte, Merksätze etc. definieren - welche wir für Internet-, Plakat-, Flyer-, ÖA- und andere Aktionen nutzen und anbringen können? (Brauchen wir in den kommenden Wahlkämpfen in den Ländern und auch für die Europawahlen 09 ...)
Das Ziel sollte sein, dass wir einfach und verständlich unsere Sichtweise, unsere Forderungen, unsere Ziele optimal aufstellen können. Wir sollten also unsere Vorstellungen/Forderungen in möglichst einfachen, einprägsamen Worten und Sätzen zusammenfassen und auch passende Slogans hierfür entwickeln. Wir sollten auch langsam mal definieren, ob und wie wir eine möglichst gesetzeskonforme Publikation zum Gesamt-Thema Transparenz hinbekommen können.