AG Geldordnung und Finanzpolitik/Arbeitskreise und Teams/AK Basiswissen

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Vorbemerkung Vorbemerkung:
Dies ist eine Meinung, die derzeit von dem Mitglied Pavel vertreten wird und spiegelt nur die Meinung einiger Mitglieder der Piratenpartei oder der AG Geldordnung und Finanzpolitik wider. Wer Anmerkungen/Fragen hat schreibt diese bitte auf die Diskussionsseite zu diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Populäre Irrtümer Grundlagen und Einführung

Banken drucken neues Geld

Banken drucken neues Geld
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In den Medien wird oft erzählt, dass Banken neues Geld drucken. Im Fernsehen werden große Gelddruckmaschinen gezeigt die ununterbrochen frische Geldscheine drucken. Ein Irrtum wäre zu denken, dass dadurch sich die Banken oder der Staat bereichern können. Wir versuchen den Vorgang „Geld drucken“ möglichst einfach zu erklären. Die neue Begriffe Zentralbank, oder Zentralbankgeld werden in anderen Folgen genauer erklärt. Ein Bankkunde, das wären die privaten Haushalte, oder ein Unternehmen möchte von seinem Girokonto ein Betrag in Bargeld abheben. Nach der Geldabhebung wird sein Kontostand um diesen Betrag kleiner.





Die Bank (Geschäftsbank), leiht sich für Zinsen das Bargeld per Geldtransporter von der Zentralbank (Bundesbank).






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Darstellung 4 Darstellung 5 Darstellung 6
Dieser Betrag wird der Bank von ihrem Zentralbankkonto abgebucht. Jede Bank, genauer eine Geschäftsbank, hat ein Konto bei der Zentralbank. Dieses Zentralbankgeld ist ein anderes Geld als das Giralgeld, das wir kennen. Das wird in anderen Folgen genauer erklärt.

Die Zentralbank beauftragt eine Gelddruckerei, die notwendige Menge an Geldscheinen zu drucken. Sie bezahlt der Druckerei nur die Herstellungskosten. Also nur den Arbeitslohn, Material, usw. Wenn die Herstellung eines 500€ Scheines nur 10Cent beträgt, zahlt die Zentralbank nur 10Cent.






Wie wir gesehen haben, es entsteht kein neues Geld. Am Ende hat der Bankkunde das abgehobene Bargeld in der Hand, und sein Kontostand ist nur um den Betrag kleiner geworden. Die Geschäftsbank muss für das ausgeliehenes Geld Zinsen Zahlen.

Es entsteht ein Zinsgewinn der Zentralbank.




Banken drucken neues Geld Nr. 7.jpg
Darstellung 7
Ein andere Grund die Geldscheine zu drucken ist der Austausch mit den verbrauchten, oder beschädigten Scheinen.

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Das gesparte Geld wird für Kredite verwendet

Das gesparte Geld wird für Kredite verwendet
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Darstellung 1 Darstellung 2 Darstellung 3
Ein Irrtum ist, dass das gesparte Geld , das in der Bank, genauer Geschäftsbank angelegt ist, (gespart), für Kreditvergabe verwendet wird. Die neue Begriffe Zentralbank, oder Zentralbankgeld werden in anderen Folgen genauer erklärt.

Die Banken gründen neues, noch nie da gewesenes Geld. Man spricht von einer Geldschöpfung. Die Banken schöpfen neues Geld. Es wird auch behauptet, dass die Banken das Geld „aus dem Nichts“ schöpfen. Das ist auch ein Irrtum. Diese Geldschöpfung ist an bestimmte Bedingungen gebunden.






Die erste Bedingung: Einhaltung der Mindestreserve. Die Bank muss ein Teil des Kredites in Zentralbankgeld auf ihrem Zentralbankkonto vorweisen. Letzte Monate 0,5%.

Jede Bank unterhält ein Konto bei der Zentralbank (Bundesbank). Ihre Zentralbankkontonummer ist Bankleitzahl. Das Zentralbankgeld ist ein anderes Geld als von uns benutztes Giralgeld.







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Darstellung 4 Darstellung 5 Darstellung 6
Die zweite Bedingung: Jede Bank muss einen bestimmten Anteil von Krediten die sie vergeben hat, und an Wertpapieren die sie Besitzt, als Eigenkapital vorweisen. Eigenkapital sind z.B. Aktien, die die Bank selbst verkauft hat. Die Aktienkäufer sind somit Teilhaber der Bank. Mit diesen Aktien bürgern sie für die Ausfälle der Bank.

Die dritte Bedingung: Jede Bank muss so viel Zentralbankgeld auf ihrem Zentralbankkonto aufweisen, dass sie die tägliche Bankgeschäfte ausführen kann. Z.B. Überweisungen zu anderen Banken. De genaueren Ablauf werden wir in anderen Folgen genauer erklären.






Die von den Bankkunden in der Bank angelegte (gesparte) Gelder werden von der Bank für andere Zwecke gebraucht. Ein davon ist eine langfristige Finanzierung des eigenen Zentralbankkontos. Eine sogenannte „Refinanzierung“. Es wird in anderen Folgen genauer erklärt.

Es entsteht ein Zinsgewinn der Zentralbank.




Zentralbank Zentralbankgeld

Zentralbank Zentralbankgeldt
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Darstellung 1 Darstellung 2 Darstellung 3
Jede Bank unterhält ein Konto bei der Zentralbank (Bundesbank).

Ihre Zentralbankkontonummer ist die Bankleitzahl.




Jedes Zentralbankkonto beinhaltet nur das Zentralbankgeld. Es besteht aus dem Bargeldbestand der Geschäftsbanken und Nichtbanken (Unternehmen, private Haushalte und Öffentliche Hand), Mindestreserve, und freiwillige Reserve.








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Darstellung 4 Darstellung 5 Darstellung 6
Jede Bank in der Europäischen Währungsunion muss eine bestimmte Menge an Zentralbankgeld auf ihrem Zentralbankkonto vorweisen. Dieser Betrag heißt „Mindestreserve“. Die Höhe wird von der Zentralbank vorgeschrieben. Sie soll ein Teil (letzte Zeit 0,5%) der kurzfristigen Kundeneinlagen der Banken betragen.

Mit der Höhe der Mindestreserve versucht die Zentralbank das Ausmaß der Geldschöpfung der Banken beeinflussen.


Das Zentralbankgeld kann sich jede Bank direkt von der Zentralbank (Bundesbank), oder von einer anderen Bank gegen Zinsen als Kredit ausleihen. Jede Bank muss dafür sorgen, dass sich auf ihrem Zentralbankkonto ausreichende Menge von Zentralbankgeld befindet. Dieser Vorgang heißt „Refinanzierung“, und wird in einer anderen Folge ausführlicher behandelt.






Das Zentralbankgeld ist ein anderes Geld als uns bekanntes Giralgeld. So haben wir zwei voneinander unabhängige Geldsysteme. Eine Gemeinsamkeit haben sie: Das Bargeld. Diesen Zusammenhang werden wir in einer anderen Folge behandeln.

Es entsteht ein Zinsgewinn der Zentralbank.





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Darstellung 7 Darstellung 8 Darstellung 9
Das Giralgeld System, das das Giralgeld benutzt so wir es wir kennen, wird für die Überweisung von einem Konto auf das andere Konto innerhalb einer Bank verwendet. Von einem Konto wird der Betrag abgebucht, und auf das andere Konto wird der Betrag gutgeschrieben.


Die Überweisung zwischen zwei Girokonto-Inhabern die ihr Konto bei zwei verschiedenen Banken besitzen, verläuft über die Zentralbankkonten der beiden Banken bei der Zentralbank.







Kunde der Bank 1 möchte ein Betrag von 100€ von seinem Girokonto auf der Bank 1, dem Kunden der Bank 2 überweisen.







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Darstellung 10 Darstellung 11
Bank 1 beauftragt die Zentralbank 100€ von ihrem Zentralbankkonto auf das Zentralbankkonto der Bank 2 zu überweisen. Wenn 100€ Zentralbankgeld von dem Zentralbankkonto der Bank 1 abgebucht wurden, wird auch die Bank 1 den Kontostand des Kunden um 100€ verringern.

Wenn die 100€ des Zentralbankgeldes auf das Zentralbankkonto der Bank 2 gutgeschrieben wurden, erhöht auch die Bank 2 den Kontostand ihres Kunden um 100€ des uns bekannten Giralgeldes. �Hier sehen wir den Unterschied zwischen diesen beiden Geldsystemen. Giralgeld als Zentralbankgeld, und Giralgeld als reales Giralgeld, oder einfach Giralgeld.

Alle Überweisungen im Zentralbankgeld, oder im Giralgeld, erfolgen elektronisch, also über Computereingabe








Bargeld

Bargeld
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Darstellung 13 Darstellung 14 Darstellung 15
Die Zentralbank beauftragt eine Gelddruckerei, die notwendige Menge an Geldscheinen zu drucken. Sie bezahlt der Druckerei nur die Herstellungskosten. Also nur den Arbeitslohn, Material, usw. Wenn die Herstellung eines 500€ Scheines nur 10Cent beträgt, zahlt die Zentralbank nur 10Cent.

Die Bank (Geschäftsbank), leiht sich für Zinsen das Bargeld von der Zentralbank (Bundesbank). Dieses Bargeld wir per Geldtransporter von der Zentralbank zu der Bank, genauer Geschäftsbank gebracht.







Das Zentralbankkonto der Bank verringert sich um diesen Betrag.








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Darstellung 15
Jetzt kann der Bankkunde das Bargeld abheben. Sein Kontostand wird sich um diesen Betrag verkleinern.zDie Geschäftsbank muss für das ausgeliehenes Geld Zinsen Zahlen.

Es entsteht ein Zinsgewinn der Zentralbank.







AK Interne Bildung - KONSENS

Vorschlag: Ein Basiswissenstand des AK Interne Bildung ausarbeiten. Kurze Definitionen des Geld - Wirtschaftsablaufes entwerfen. Dieses Wissen soll jeder von uns als Basis für alle weitere Aktionen benutzen.

Der ideale Wirtschaftskreislauf

Der ideale Geldumlauf
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Darstellung 1 Darstellung 2 Darstellung 3
Die Menschen (das Volk) arbeiten in den Unternehmen (Wirtschaft), wo sie die Produkte, die gebraucht werden, herstellen und das Geld verdienen. Von dem verdienten Geld kaufen sie die hergestellten Produkte, und das gesamte Geld landet wieder zurück in der Wirtschaft So haben die Unternehmen Geld für die nächsten Gehälter, und können neue Produkte herstellen.



Von dem verdienten Geld kauft das Volk wieder die hergestellten Produkte, und die Gelder landen wieder zurück in der Wirtschaft





1. Störung in dem Geldumlauf

Die gesparte Gelder fehlen im weiterem Geldablauf
Bild 1 Bild 2 Bild 3
Darstellung 7 Darstellung 8 Darstellung 9
Wenn jemand nicht das gesamte Geld ausgibt (spart), wird ein Teil des Geldes nicht zu den Unternehmen zurückkommen.� Die Unternehmen bekommen weniger Geld zu Verfügung. Das führt zu kleineren Gehältern und Entlassungen.



Wenn weiter so gespart wird, werden weiter weniger Produkte verkauft, und zu den Unternehmen gelangt immer weniger Geld, bis sie keine Gehälter mehr zahlen können.




2. Störung in dem Geldumlauf

Die gesparte Gelder so ersetzen, dass die Gehälter gezahlt werden können
Bild 4
Darstellung 10
Die gesparte Gelder fehlen im weiterem Geldablauf.

In dem heutigen System werden die Gelder durch Kredite ersetzt. Das Kreditgeld ist ein neues, noch nie da gewesenes Geld.


3. Störung in dem Geldumlauf

Wirtschaftsablauf
IMPORT - EXPORT Teil 1
Bild 4
Darstellung 11
Jeder Staat, wo Gehälter über die gekaufte Produkte wieder in die Wirtschaft zu den Unternehmen zurück fließen und so zu neuen Gehälter angewendet werden ist ein Staat mit eigenem Geldablauf. Staat A hat einen eigenen Geldablauf, und Staat B hat auch einen eigenen Geldablauf.


IMPORT - EXPORT Teil 2
Bild 4
Darstellung 12
Beim EXPORT fließen Produkte aus einem Wirtschaftskreißlauf in einen anderen. Staat A produziert Ware und Staat B kauft sie.



IMPORT - EXPORT Teil 3
Bild 4
Darstellung 13
Wenn ein Staat Produkte herstellt (Staat A), und in einem anderem Staat verkauft werden (Staat B), so fließen die bezahlte Gelder aus dem Geldablauf des Staates B zu den Unternehmen des Staates A.

Es fließen Gelder aus einem Wirtschaftskreislauf in einen anderen. Staat B muss die abgeflossene Gelder durch neue Schulden ersetzen.. Staat B muss sich zusätzlich verschulden. Im Geldkreislauf des Staates A befindet sich mehr Geld. Der Lebensstandard steigt, es gibt mehr Arbeit und die Wirtschaft wächst. Staat B hat um so weniger Geld und weniger Arbeitsstellen





7. Störung in dem Geldumlauf

Beeinflussung des Geldablaufes durch die Finanzwelt
Bild 4
Darstellung 17
Der realer Geldablauf –Gehaltzahlung, Produktkauf, Kreditvergabe, wird durch Eingriffe aus der Finanzwelt gestört. Geldabflüsse, Geldzuflüsse durch Spekulationen.




Der angestrebte ideale Geldumlauf

Der ideale Geldumlauf
Bild 1a Bild 2a Bild 3a
Darstellung 1 Darstellung 2 Darstellung 3
Die Menschen (das Volk) arbeiten in den Unternehmen (Wirtschaft), wo sie die Produkte, die gebraucht werden, herstellen und das Geld verdienen. Von dem verdienten Geld kaufen sie die hergestellten Produkte, und das gesamte Geld landet wieder zurück in der Wirtschaft So haben die Unternehmen Geld für die nächsten Gehälter, und können neue Produkte herstellen.



Von dem verdienten Geld kauft das Volk wieder die hergestellten Produkte, und die Gelder landen wieder zurück in der Wirtschaft




................................AK - KONSENS ENDE..............................

. . .

Vorgang bis zur Bundestagswahl


Grundgedanke:

Nur Menschen die wissen, wie unser Geldsystem funktioniert,
können die mögliche Lösungen verstehen und unterstützen.

Ziel:

Durch Anpassung unseres Geldsystems unsere Gesellschaft so zu verändern,
dass alle die Möglichkeit haben, mit ihrer Arbeit das Leben zu gestalten.

Notwendige Schritte:

Schritt Nr. 1

  • Die Gemeinsame Wissensbasis unserer AG auf- und ausbauen. ( SICH EINIGEN!!!! )
Weil unser Fachwissen, die Fachrichtungen und auch die Möglichkeiten (Zeit) sehr unterschiedlich sind, versuche ich das Wissen zusammen zu fassen und in einer sehr einfach verständlichen Form aufbauend darzustellen.
Hauptsächlich ist es für diejenigen gedacht, die an diesem Hintergrundwissen interessiert sind und nicht übermäßig viel Zeit investieren möchten oder können.
  • Erst die 10 vorgeschlagene Basisstandpunkte (BSP 1-10) verstehen, diskutieren, korrigieren.
  • Dieses Wissen soll jeder von uns (der ernsthaft mitarbeiten möchte) beherrschen.
Er soll in der Lage sein, nur anhand dieses Wissens unsere AG zu vertreten.
So haben wir nicht nur einen personenbezogenen Vertreter, sondern auch mehrere sachbezogene Vertreter.
  • Erst wenn dieses Wissen eingeprägt ist, dann mit nächsten BSP´s ausbauen, ähnlich wie es in AK Basiswissen steht.
Mit der Wissensqualität unserer AG muss es sehr schnell gehen.

Schritt Nr. 2

  • Die 10 BSP vor dem BPT allen anderen AGs erklären.

Schritt Nr. 3

  • Auf dem BPT als Thema für die Bundestagswahlen benutzen.
  • Auch unsere Gesellschaft muss dieses Geldsystem verstehen, bevor sie jede Art von Änderung akzeptiert und unterstützt.
Dafür eignet sich der BSP 1.10 "Umverteilung von Arbeitenden zu den Wohlhabenden".
Haupthema: 300 Mrd.€ von den Arbeitenden zu den Geldbesitzenden.

Schritt Nr.4

  • Durch die Plakatwerbung sollen das die Menschen erfahren mit Bildern wie:
  1. Plakat Nr.1 ───► Sie verschenken 300 Mrd.€
  2. Plakat Nr.2 ───► Verstehen Sie das Geldsystem! (300 Mrd.€)
  3. Plakat Nr.3 ───► Die Piratenpartei erklärt das Geldsystem (300 Mrd.€)
  4. Plakat Nr.4 ───► Volksaufklärung über das Geldsystem (300 Mrd.€)
  5. Plakat Nr.5 ───► Die Piratenpartei - ist transparent und klärt auf!
Anmerkung: Die 300 Groß als Blickfang. Ist bekannt als 300 Krieger, bedeutet aber Mrd.€.!



BSP Geldordnung 1.1 — Der ideale Geldumlauf

Der ideale Geldumlauf
Bild 1a Bild 2a Bild 3a
Darstellung 1 Darstellung 2 Darstellung 3
Die Menschen (das Volk) arbeiten in den Unternehmen (Wirtschaft), wo sie die Produkte herstellen und das Geld verdienen. Von dem verdienten Geld kaufen sie die hergestellten Produkte, und die Gelder landen wieder zurück in der Wirtschaft So haben die Unternehmen Geld für die nächsten Gehälter.



Von dem verdienten Geld kauft das Volk wieder die hergestellten Produkte, und die Gelder landen wieder zurück in der Wirtschaft




BSP Geldordnung 1.2 — Störung im idealen Geldumlauf

Störung im idealen Geldumlauf
Bild 4a Bild 5a Bild 6a
Darstellung 4 Darstellung 5 Darstellung 6
Wenn jemand nicht das gesamte Geld ausgibt (spart), wird ein Teil des Geldes nicht zu den Unternehmen zurückkommen.

Die Unternehmen bekommen weniger Geld zu Verfügung. Das führt zu kleineren Gehältern und Entlassungen.

Wenn weiter so gespart wird, werden weiter weniger Produkte verkauft, und zu den Unternehmen gelangt immer weniger Geld, bis sie keine Gehälter mehr zahlen können.


BSP Geldordnung 1.3 — Lösung heute

Lösung heute
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Darstellung 7 Darstellung 8
In dem heutigen System wird das fehlende Geld durch Kredite ersetzt. Jedes gesparte, oder zurückgehaltene Geld muss ersetzt oder nachgefüllt werden. Wenn eine Bank Kredite vergibt, dann entsteht ein neues, noch nie da gewesenes Geld.


Durch die Kreditvergabe entstehen Schulden der Kreditnehmer.
Das sind: 1. Die Wirtschaft
2. Der Staat
3. Die Privathaushalte


BSP Geldordnung 1.4 — Sparen bei der Bank

Sparen bei der Bank
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Darstellung 9
Die Banken bieten den Menschen die nicht benutzten Gelder in der Bank für Zinsen als Guthaben anzulegen

BSP Geldordnung 1.5 — Guthaben - Schuldenpaar

Guthaben - Schuldenpaar
Bild 10a
Darstellung 10
Unaufhaltsam wachsen die Guthaben und Schulden in atemberaubenden Höhen und verursachen immer mehr unlösbarere Probleme.

Achtung!
Die Guthabengelder werden nicht als Kredite weiter vergeben!
Kreditgelder werden durch die Banken als ganz neues Geld geschöpft!!!


BSP Geldordnung 1.6 — Guthaben - Schuldenpaar in Zahlen 2007

Guthaben - Schuldenpaar in Zahlen 2007
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Darstellung 11
2007 erreichten die Guthaben und die Schulden fast 8000 Mrd.€ . Jedes Jahr wachsen beiden Größen um ca. 300Mrd.€.

Achtung: — SYSTEMPROBLEM:
Wenn die neu aufgenommenen Kredite die gesparten Gelder nicht mehr ersetzen können, bricht das System zusammen.


BSP Geldordnung 1.7 — Prinzip des Systemproblems

Prinzip des Systemproblems
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Immer neue Kredite aufzunehmen bedeutet immer mehr Wachstum. Jede Art vom Sparen bremst das Wachstum, vermindert die Kaufkraft. Wenn der Staat sparen muss, dann müssen die Unternehmen umso mehr Kredite aufnehmen.




Zweite Möglichkeit die gesparte Gelder zu ersetzen:
— EXPORTÜBERSCHUSS = Wenn mehr Produkte exportiert als importiert werden und dadurch mehr Geld zu den Unternehmen kommen.
— Nachteil: Das Land aus dem das Geld abfließt, muss sich mehr verschulden.




Die immer weiter steigenden Guthaben suchen ständig nach gewinnbringenden Anlagen und Spekulationsmöglichkeiten.
Diese von der Politik gewollte unkontrollierte Tätigkeit
(„Freiheit der Märkte“) führt zu Effekten wie Bankenkrise und menschenschädliche Globalisierung.
Die Bankenkrise und die daraus resultierende Staatschuldenkrise sind Folgen von diesem System!


BSP Geldordnung 1.8 — Umverteilung durch Mieten

Umverteilung durch Mieten
Bild 1a
Darstellung 15
Die unteren 63% der Bevölkerung zahlen für das Grundbedürfnis "Wohnen" ständig ca. 30% ihres Einkommens an die obersten 11% durch Miete.


BSP Geldordnung 1.9 — Zinsanteil in den Produktpreisen

Zinsanteil in den Produktpreisen
Bild 4
Darstellung 16
In jedem Produkt, das wir kaufen ist ein bestimmter "Zinsanteil" oder "Kapitalanteil" enthalten. Im Durchschnitt ist dieser Anteil in Deutschland ca. 30 bis 40% vom Verkaufspreis an den privaten Endverbraucher.


BSP Geldordnung 1.10 — Umverteilung von arbeitenden zu den Wohlhabenden

Umverteilung von arbeitenden zu den Wohlhabenden
Bild 3
Darstellung 17
Kapitaleigentümer bekommen über ein Viertel,
───► 25,8% (brutto 476 Mrd. p.a. 2006-2009) als Nicht-Arbeits-Einkommenszuflüsse.
(lt. SVR. - "Fünf Weise").

Das entspricht einer Umverteilung von netto
───► ca. €250 - €300Mrd. p.a. von den unteren 80-85% an die oberen 15-20% der Bevölkerung.

BSP Geldordnung 2.1 — Geldschöpfung

BSP Geldordnung 2.1.1 — Geldschöpfung der Geschäftsbanken

Geldschöpfung der Geschäftsbanken
Bild 3
Darstellung 18
Die Banken können föllig neues Geld durch die Billanzverlängerung schöpfen. Bedingungen:
───► 1. 1% Barreserve auf das neugeschöpfte Giralgeld.
───► 2. Erfüllung der Eigenkapitalanforderung.

Basiswissen Geldordnung

diese Ausarbeitung als Basisgrundwissen in einem AK diskutieren, verbessern und erweitern.

  • Hinweis die vereinfachte Darstellung ist ausgeblendet!

Entstehung des Geldvermögens

Entstehung des Geldvermögens
Bild 1 Bild 2
Darstellung 18 Darstellung 19
Wir verteilen die Bevölkerung in zehn gleich großen Gruppen (Dezile)

Ein Zehntel der gesamten Bevölkerung, also ein Dezil beträgt 8,2 Millionen Mittbürger.

Ein Dezil der arbeitenden Bevölkerung, beträgt 4,2 Millionen Mitbürger.
Das besserverdienende Zehntel der Bevölkerung verdient 24,9% des Nettovolkseinkommen

Das weniger verdienende Zehntel nur 2,9% (Statistische Bundesamt).

Bitte nicht verwechseln Einkommen mit Vermögen!
Entstehung des Geldvermögens
Bild 3 Bild 5
Darstellung 20 Darstellung 21
In einer Darstellung in konkreten Zahlen bezogen auf das Nettoeinkommen 622 Mrd.€ des Volkes (BuBa).

Im Jahr 2007 verdient das besserverdienende Zehntel 155 Mrd.€

Das weniger verdienende Zehntel nur 18 Mrd.€.

Sparen können nur diejenigen, die das verdiente Geld nicht ausgeben. Das ist der besserverdienende Teil der Bevölkerung. Wie aus dem besseren Verdienst Reichtum wird, können wir in einem Beispiel ungefähr nachvollziehen.

Die besser verdienenden geben mehr aus als das weniger verdienenden.
(Eigene Schätzung)
Entstehung des Geldvermögens
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Darstellung 22 Darstellung 23
Fast die Hälfte der Arbeitenden spart überhaupt nichts.

Das gesparte Geld in diesem Jahr beträgt 110Mrd.€

Entstehung des Geldvermögens
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Darstellung 24 Darstellung 25
Das gesparte Geld im zweitem Jahr beträgt 220 Mrd.€ (Ohne Zinsen)
Vorausgesetzt, dass die Sparquote gleich bleibt.
Darstellung im Hundert – Milliarden Raster.
Die gleichen Fakten wie vorher, jedoch
Darstellung im Tausend – Milliarden Raster oder besser
im Darstellung im Billionen Raster

Entstehung des Geldvermögens
Bild 9 Bild 10
Darstellung 26 Darstellung 27
In 10 Jahren beträgt die Menge des gesparten Geldes
insgesamt 1321 Mrd.€
Die Zinsen betragen, bei 4% Verzinsung, 47 Mrd.€
In 20 Jahren beträgt die Menge des gesparten Geldes
insgesamt 3276 Mrd.€
Die Zinsen betragen, bei 4% Verzinsung, 122 Mrd.€

Entstehung des Geldvermögens
Bild 11 Bild 12
Darstellung 28 Darstellung 29
In 30 Jahren beträgt die Menge des gesparten Geldes,
bei 4% Verzinsung, insgesamt 6169 Mrd.€
Die Zinsen betragen 233 Mrd.€



In 40 Jahren beträgt die Menge des gesparten Geldes,
bei 4% Verzinsung, insgesamt 10.545 Mrd.€
Die Zinsen betragen 398 Mrd.€

Auffallend ist die unverhältnismäßige Zuname des reichsten Zehntels.
Entstehung des Geldvermögens
Bild 13 Bild 14
Darstellung 30 Darstellung 31
In 100 Jahren beträgt die Menge des gesparten Geldes 136139 Mrd.€ das sind 136 Billionen€.
Die Zinsen betragen über 5 Billionen€.
Das reichste Zehntel besitzt fast 100 Billonen€.

Die ärmsten 40% sparen nach bevor nicht und besitzen auch nichts.
Schon die Zinsen betragen über 5Billionen€.

Wie hoch muss die Wirtschaft Wachsen, um diese Gelder zu erwirtschaften?

Ab 2007 ca.17 mal. Das bedeutet, wir werden 17mal mehr produzieren, 17mal mehr verbrauchen, als heute.

Durch die begrenzte Größe unsere Erde, durch die begrenzte Menge an Ressourcen gelangt unseres Wirtschaftssystem die „Kreditfinanzierte Wirtschaft“ an ihre Grenze.
Zum Vergleich:

Der heutiger Stand.

In den letzten 60 Jahren sind
die Gesamtgeldguthaben bis 2007 auf 7916 Mrd.€ aufgelaufen.

Verteilt auf je Zehntel der Bevölkerung ist die Verteilung sehr ungleich.

Ein Zehntel der Bevölkerung besitzt mehr als die restlichen neun Zehntel.






Entstehung des Geldvermögens
Bild 15
Darstellung 32
Die negative Folgen der Spar und Zinvorgänge werden deutlich, wenn man die Bevölkerung nach der Vermögungshöhe in zehn gleich großen Gruppen (Dezile) aufteilt und die Vermögensbeträge in den Jahren 2002 und 2007 vergleicht.

Die ersten 5 Gruppen besitzen nichts, fast nichts, oder haben sogar Schulden.

Die Gruppen 6, 7, 8, und 9 haben ein Vermögen, das sich in den 5 Jahren verringern hat.

Nur die zehnte Gruppe konnte ihr Vermögen steigern und zwar um
den Betrag um den die restlichen Gruppen ärmer geworden sind. (DIW)


Test

Entstehung des Geldvermögens
Bild 1 Bild 2 Bild 3
Darstellung 1x Darstellung 1x Darstellung 1x
Wir verteilen die Bevölkerung in zehn gleich großen Gruppen (Dezile)

Ein Zehntel der gesamten Bevölkerung, also ein Dezil beträgt 8,2 Millionen Mittbürger. Ein Dezil der arbeitenden Bevölkerung, beträgt 4,2 Millionen Mittbürger.

Das besserverdienende Zehntel der Bevölkerung verdient 24,9% des Nettovolkseinkommen, und das weniger verdienende Zehntel nur 2,9% (Statistische Bundesamt).

Bitte nicht verwechseln Einkommen mit Vermögen!

In einer Darstellung in konkreten Zahlen bezogen auf das Nettoeinkommen 622Mrd.€ des Volkes. (BuBa). Im Jahr 2007 verdient das besserverdienende Zehntel 155Mrd.€ und das weniger verdienende Zehntel nur 18Mr.€.


  • Hinweis die vereinfachte Darstellung ist ausgeblendet!

Folgen des ungleichen Einkommens

Die Nettoeinkommen also die Nettogehälter und die Einkünfte aus dem Geldvermögen (Zinsaufwendung 327Mrd.€) der einzelnen Dezile sind dementsprechend unterschiedlich. Die wohlhabendste Zehntel der Einkommensempfänger wurde 2007 um 347 Mrd.€ reicher. (eigene Berechnung). Die am wenigstens verdienenden Zehntel empfing in diesem Jahr nur 14 Mrd.€. Die Zinsaufwendung wurde nach der Vermögensverteilung 2007 in Dezilen aufgeteilt, und zu den gleichen Dezilen der Einkommensverteilung von 2007 zu addiert. (Die tatsächliche Zuordnung der Dezile kann auch anders ausfallen).

 Folgen des ungleichen Einkommens 1.png



Bei einem Stundenlohn von 12€ netto bedeutet das pro ein Dezil ca. 96 Mrd.€ in einem Jahr.


 Folgen des ungleichen Einkommens 2.png



Da das ärmste Dezil nur 14 Mrd.€ erhält, fehlen diesen ca.4 Millionen Menschen 82 Mrd.€.

 Folgen des ungleichen Einkommens 3.png



Dem zweitärmsten Dezil fehlen 66 Mrd.€

Dem dritten Dezil 58 Mrd.€

Dem vierten Dezil 50 Mrd.€

Dem fünftenn Dezil 41 Mrd.€

Dem sechsten Dezil 28 Mrd.€

Dem siebten Dezil fehlen 9 Mrd.€

 Folgen des ungleichen Einkommens 4.png


Das achte Dezil hat einen Überschuss zum Jahrtesgehalt von 15 Mrd.€. Das macht im Schnitt für diese 4 Millionen Geldempfänger 27 Tausend € im Jahr und 13€ pro Stunde.

 Folgen des ungleichen Einkommens 6.png



Das neunte Dezil hat einen Überschuss zum Jahresgehalt von 57 Mrd.€. Das macht im Schnitt für diese 4 Millionen Geldempfänger ein Einkommen von 38 Tausend € im Jahr und 18€ pro Stunde. Das zehnte Dezil hat einen Überschuss zum Jahresgehalt von 251 Mrd.€. Das macht im Schnitt für diese 4 Millionen Geldempfänger ein Einkommen von 62 Tausend € im Jahr und 32 € pro Stunde.

 Folgen des ungleichen Einkommens 7a.png

Drei Zinsgruppen

1. Der Staat

Unser Staat tilgt seine Kredite direkt von den Steuergeldern.

Der Staat 1a.png


2007 landeten 70 Mrd.€ Kreditzinsen aus Steuergeldern auf den Konten der Geldanleger. Diese 70 Mrd.€ Zinsen für die Staatschulden zahlt jeder Steuerpflichtige. Die Höhe ist von der Steuerhöhe abhängig. Diejenigen, die höhere Steuern zahlen, sind so auch mit einem höheren Betrag an den Kreditzinsen des Staates beteiligt. Die Mitbürger, die keine Steuer zahlen, sind an der Zinsabzahlung des Staates nicht beteiligt. Es ist also nach dem „sozialem Empfinden“ gerecht. Wenn jemand mehr Geld verdient gibt er auch mehr ab.


Der Staat 2.png

2. Private Haushalte

Für die aufgenommenen Kredite von 1546 Mrd. mussten die private Haushalte ca. 100Mrd.€ Zinsen aufbringen.

Die ca. 100 Mrd.€ Zinsen für die private Haushalte zahlen die Schuldner selbst. Jeder der Schulden hat, zahlt sie auch mit den entsprechenden Zinsen ab.

Es ist also nach dem „sozialem Empfinden“ gerecht.

Private Haushalte 1.png

3. Die Wirtschaft

Die aufgenommene Kredite von viertausend vierhundert siebenundvierzig Mrd.€ 4447 Mrd. müssen die die Unternehmen, also die Wirtschaft, auch nach der vereinbarten Frist zurückzahlen.

Durch den Verkauf der hergestellten Produkte werden die eingenommene Gelder für die Tilgung verwendet.


Die Wirtschaft 2.png



Die Gelder für die Zinsen werden direkt nach dem Eintreffen auf den Bankkonten von der Bank einbehalten.

2007 waren das nach dem Abzug der Bankbearbeitungsgebühren ca. 215Mrd.€. (eigene Berechnung)

Die Wirtschaft 3.png



Bei dem Nettogehalt des Volkes von 622 Mrd.€ bedeutet das, dass ca. ein Drittel des Nettogehaltes des Volkes für die Kreditzinsen der Wirtschaft benutzt wird.

Die Wirtschaft 4.png



Im Schnitt gibt jeder, der einkauft, ca. ein Drittel von diesem ausgegebenen Geld an die Kreditzinsen der Wirtschaft. Bei einer gleichen Konsummenge gibt ein besserverdienende die Gleiche Geldmenge ab, wie ein weniger verdienende. Es ist also nach dem „sozialem Empfinden“ nicht gerecht. Wenn jemand mehr Geld verdient, gibt nicht mehr ab als der weniger verdienende.

Die Wirtschaft 5.png



Das hat zu Folge, dass jeder Hartz 4 Empfänger jedes Jahr fast ein Tausend Fünfhundert Euro an die Geldanleger abgibt.

Die Wirtschaft 6.png



An wen fließt das Geld

Untere 63% der Bevölkerung zahlen für das Grundbedürfnis "Wohnen" ständig ca. 30% ihres Einkommens an die obere 11% durch Miete.

An wen fließt das Geld 1a.png



In jedem Produkt, das wir kaufen ist ein bestimmter "Zinsanteil" oder "Kapitalanteil" enthalten.

Im Durchschnitt in Deutschland ca. 30 bis 40% vom Produktpreis der privaten Endverbraucher.

Die Wirtschaft 4.png




Kapitaleigentümer bekommen uber ein Viertel , 25,8% (brutto 476 Mrd. p.a. 2006-2009) als Nicht-Arbeits-Einkommenszuflüsse. (lt. SVR. - "Fünf Weise").

Umverteilung von netto ca. €250 - €300Mrd. p.a. von unteren 80-85% an obere 15-20%.

An wen fließt das Geld 3.png


Grundbegriffe

Funktion der Zentralbank

Genau wie ein gewöhnlicher Bankbenutzer der ein Girokonto bei einer Bank unterhält, genauso besitzt jede Geschäftsbank ein Konto bei der Zentralbank. (die Bankleitzahl).

Die Zentralbank verwaltet und überwacht den bankinternen Verkehr wie Überweisungen von einer Bank zu anderen Bank, oder die Verleihvorgänge der Bank untereinander.

Jede Bank muss so viel Geld (Liquidität) auf ihrem Konto bei der Zentralbank besitzen, so dass sie die tägliche Überweisungen durchführen kann.


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Es werden nicht die einzelne Überweisungen nacheinander ausgeführt, sondern nur die Endsumme (Saldo).In der Regel reicht dafür die vorgeschriebene Mindestreserve.

Sonst muss sich die Bank das fehlende Geld bei einer anderen Bank oder bei der Zentralbank ausleihen In der Regel gleichen sich die überweisenden Gelbeträge des Zentralbankgeld aus. Die fehlende Beträge leihen sich die Banken untereinander aus, oder leihen sie sich das Geld direkt bei der Zentralbank.


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Jede Bank muss mindestens 1% der kurzfristigen Kundeneinlagen der Banken auf ihrem Zentralbankkonto, so genannte Mindestreserve, einhalten.

Kurzfristigen Kundeneinlagen sind Sichteinlagen, umlaufendes Bargeld, Einlagen mit vereinbarter Laufzeit bis zu zwei Jahren, Einlagen mit gesetzlicher Kündigungsfrist bis zu drei Monaten, Anteile an Geldmarktfonds, Reproverbindlichkeiten, Geldmarktpapieren und Bankschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren.


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Ein Teil der mit Risiken behafteten Kredite müßen mit Eigenkapital unterlegt werden.

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Die Zentralbank hat die Möglichkeit den Staat unbegrenzt mit dem Geld versorgen.

Sie kann unbegrenzt lange die Staatsanleihe behalten.

Diese Geldschöpfung ist in der EU verboten.

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Die Zentralbank hat die Möglichkeit die Unternehmen unbegrenzt mit dem Geld versorgen.

Sie kann unbegrenzt lange die Unternehmensanleihe behalten.

Diese Geldschöpfung ist in der EU verboten. .

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Das Zentralbankgeld

Dieses Zentralbankgeld ist ein völlig anderes Geld das nur die Zentralbank erzeugen kann.

Dieses Geld entsteht nur als Kredit von der Zentralbank an die Banken.

(Geldschöpfung des Zentralbankgeldes)

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Die Banken müssen dafür Zinsen zahlen.

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Die Banken können sich auch untereinander das Zentralbankgeld für Zinsen ausleihen.

Das Geld wird nur verlagert. Es entsteht kein neues Geld.

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Das Bargeld

Das Papiergeld läßt nur die Zentralbank drucken.

Wenn eine Bank bestimmte Geldscheine braucht,dann fordert sie sie bei der Zentralbank an.

Wenn die Bank die Scheine bekommt, dann bucht die Zentralbank den Betrag von dem Zentralbankkonto ab.

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Der gleiche Betrag wird von dem Zentralbankkonto abgebucht.

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Die Zinsen werden auch von dem Bargeldbetrag abgebucht.

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Die Bank kann die Gelscheine an ihre Kunden weiter reichen.

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Wozu braucht eine Bank Geldeinlagen?

Die Banken bieten den Menschen die nicht benutzten Gelder in der Bank für Zinsen als Guthaben anzulegen

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1. für das Zentralbankgeld

Der Betrag der in der Bank B angelegt werden soll, wird von dem Ursprungsort,

einem Girokonto der Bank A über das Zentralbankgeld übertragen.

Der gleiche Betrag wird auch in Zentralbankgeld von dem Zentralbankkonto der

Bank A auf das Zentralbankkonto der Bank B umgebucht.

Für die Geschäftsbanken ist das Zentralbankgeld eine Vorraussetzung für die

gesamte Bankfunktion.

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2. Geldverdienen durch investieren.

Die Banken verfügen selber über das Geld, und versuchen solche Geschäfte

durchzuführen, dass sie tilgen können, Zinsen zahlen können, und noch Gewinne

erwirtschaften.

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3. Geldverdienen durch investieren.

Die Banken lassen diese Geschäfte über einen Vermittler durchführen.

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Schwachstellen unseren Geldsystems

Einkommensverteilung in heutigen System

Nettoeinkommen pro Person im Jahr 2007 in den jeweiligen Dezilen.

Nettolöhne und Gehälter, Einkünfte aus Geldvermögen (ohne Einkünfte aus Sachvermögen)

Die Personen in dem obersten Dezil verdienen im Schnitt 25x mehr als die Personen im untersten Dezil.

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Angestrebtes Mindesteinkommen

Bei diesem Mindesteinkommen soll jeder sich die Grundbedarfsmittel nach eigenem Geschmack leisten können.

Nicht nach dem Preis.

Geschätzt sind 18000€ pro Jahr. Das sind 1500€ im Monat (Netto).

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Problem Nr.1

Die gesparte Gelder in dem Geldkreislauf zu ersetzen.

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Problem Nr.2

Wie sollen die gesparten Gelder so ersetzt werden, dass

die nächsten Gehälter weiter in der gleichen Höhe ausbezahlt werden können?

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Lösungen des Geldproblems

Funktion heute

Angepastes Steuersystem

BGE

Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein Finanztransfermodell,

nach dem jeder Bürger vom Staat ohne Gegenleistung den gleichen Geldbetrag. bekommen.


Finanzierung:

1. durch fehlende Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Rente, Ausbildungsförderung, Kindergeld und ähnliche Sozialleistungen

2. Besteuerung des Einkommens oder des Konsums

100% Reserve

Geldschöpfung in öffentlicher Hand (Vollgeld)

Trenngeld System