AG Geldordnung und Finanzpolitik/Antraege
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Mitglieder
Inhaltsverzeichnis
Bitte beachten:
Wer ist stimmberechtigt?
Aus unserer Geschäftsordnung:
"§3 Mitgliedschaft und Stimmrecht
(1) Jeder kann Mitglied in der AG werden. Mitglied ist, wer sich auf der Wiki-Seite der AG als solcher eingetragen hat.
(2) Stimmberechtigt sind nur AG Mitglieder, die gleichzeitig Mitglied der Piratenpartei sind. AG-Mitglieder kennzeichnen dies durch Eintrag Ihres Landesverbandes in der AG-Mitgliederliste.
3) Neumitglieder sind nur abstimmungsberechtigt bei Abstimmungen, die nach ihrem Eintrag in die AG Mitgliederliste beginnen.
(4) AG Mitglieder können nur für sich selbst abstimmen, eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht erlaubt. In Ausnahmen kann ein AG Mitglied sein Abstimmungsergebnis nachvollziehbar per Mail einem Koordinator übermitteln, der dann die "Stimme in Vertretung" abgibt. Dies ist vom Koordinator im Abstimmungsbereich deutlich mit "Stimme in Vertretung" zu kennzeichnen.
(5) Der Ausschluss eines Mitglieds aus der AG kann in der AG Mumblesitzung beantragt werden. Der Antrag auf Ausschluss muss vom Antragsteller persönlich begründet werden. Der Antrag benötigt in der Mumble-Sitzung eine 2/3-Mehrheit der stimmberechtigten, anwesenden AG-Mitglieder, damit er anschließend im Wiki zur Abstimmung kommt. Für einen AG-Ausschluss wird eine weitere 2/3-Mehrheit bei der Wiki-Abstimmung benötigt. Die Abstimmung erfolgt mit sechs-Tages-Frist im Wiki.
(6) Bei Abstimmungen zählen für Mehrheiten immer die abgegebenen Stimmen."
Über welche Anträge wird hier abgestimmt?
Aus unserer Geschäftsordnung:
"§5 Beschlußfassung
(1) AG-Beschlüsse sind während des Mittwochs-Mumble-Treffen per einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder möglich.
(2) Inhaltliche Positionen und Anträge im Namen der AG benötigen eine einfache Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder im Mumble, damit sie im Wiki zur Abstimmung eingestellt werden. Anschließend werden Stimmen im Wiki 6 Tage für die erforderliche 2/3 Mehrheit gesammelt. In dringenden Fällen kann die Frist auf höchstens 2 Tage verkürzt werden. Über die Mailingliste wird informiert."
Aktuelle Anträge
Bubble Economy
In der Mumble-Sitzung vom 31.07.2013 wurde beantragt, den nachfolgenden Antrag hier im Wiki zur Abstimmung zu stellen. Der Antrag wurde in der Mumble-Sitzung angenommen und steht nun bis zum 07.08.2013 19 Uhr hier zur Abstimmung.
Abstimmungsberechtigte AG-Mitglieder tragen bitte unten ihr Votum ein. Diskussionen zu dem Thema sollen bitte auf der Diskussionsseite geführt werden.
Antragstext
Es wird beantragt, den nachfolgenden Text als "Mehrheitsmeinung in der AG" zu beschließen und anschließend in eine Wiki-Seite einzubauen.
-Textbeginn-
- Geld entsteht aus Schulden, deshalb sind Schulden erstmal kein Problem.
- Schulden können zu einem Problem werden, wenn sie nicht zu mehr Einkommen führen, sondern nur Vermögensblasen erzeugen.
- Dies passiert dann, wenn nicht in die Produktion neuer Güter investiert wird, sondern in bestehende Vermögenswerte (bspw. Häuser oder Finanzanlagen).
- Das Problem an Vermögensmärkten ist, dass sie nicht wie Gütermärkte zu einem Gleichgewicht neigen, sondern selbstverstärkend sind.
- In der Folge kommt es immer wieder zum Boom-Bust-Zyklus.
- Das Problem ist, dass in der Boom-Phase immer mehr Schulden aufgenommen werden, die den Schuldendienst massiv erhöhen, und so das verfügbare Einkommen reduzieren.
- Im Boom ist das kein Problem, weil die dadurch fehlende Nachfrage durch weitere Schulden kompensiert werden kann.
- Im Bust brechen die Asset-Preise zusammen und es werden keine Kredite mehr vergeben, der Schuldendienst bleibt aber gleich, jetzt tritt der Nachfragemangel zu Tage und es kommt zu Rezession.
- Reduziert der Staat in einer solchen Situation auch noch seine Ausgaben, um zu sparen, verschärft er die Rezession.
- In einer solchen Situation hilft es nicht, die Realität zu leugnen; viele Kredite können nicht zurückgezahlt werden. Je länger man sich dieser Einsicht verweigert, desto länger wird die Stagnation.
- Es hilft vor allem nicht den Finanzsektor "retten" zu wollen, denn der Großteil der Kredite, die gerettet werden sollen, haben sowieso keinen realwirtschaftlichen Hintergrund. Der Finanzsektor ist einfach zu groß.
- Was hilft ist:
- Gesundschrumpfen des Finanzsektors auf das erforderliche Maß (bspw. Schuldenschnitt)
- Kreditlenkung in die Realwirtschaft (bspw. durch Steuern auf reine Finanzinvestitionen)
- Öffentliche Investitionen in Infrastruktur (Energie, Transport, Bildung)
- Anerkennung durch die Ökonomen, dass Geld und Schulden einen maßgeblichen Einfluss auf die Wirtschaft haben
Hinweis: Diese Sätze sind eine Zusammenfassung der Aussagen aus folgenden Videos der Universität Groningen über DEBT: (in englisch)
- http://www.youtube.com/watch?v=F_7HIxCg4is (Debt a great invention)
- http://www.youtube.com/watch?v=nyGKs-M8SeU (How bubbles grow)
- http://www.youtube.com/watch?v=v-3zwsufih0 (Why crisis occur)
- http://www.youtube.com/watch?v=ctLc31foiZE (the post bubble economy)
-Textende-
Abstimmung
Ich stimme diesem Antrag zu:
- Thomas Weiß 22:50, 2. Aug. 2013 (CEST)
- RedNose 22:55, 2. Aug. 2013 (CEST)
- Rolf Mueller 23:12, 2. Aug. 2013 (CEST)
Ich stimme diesem Antrag nicht zu:
Abgestimmte Anträge
Eine Auflistung aller bisher abgestimmten Anträge findet Ihr hier.