AG Forschungs- und Wissenschaftspolitik/Entwurf

Aus Piratenwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Wissenschaft und Gesellschaft

1. Modulantrag: Präambel

Antragstext:

Öffentlich finanzierte Wissenschaft ist eine Investition der nationalen und transnationalen Gesellschaft in ihre Zukunft. Daran ist die öffentlich finanzierte Wissenschaft strikt zu messen. Diese Zielsetzung umfasst nicht nur die Schaffung der wissenschaftlichen Basis ökonomischer Werte, sondern mindestens gleichrangig die Entfaltung kultureller Werte und die kritische Begleitung gesellschaftlicher Entwicklungen. Dies soll durch die interdiszplinäre Gemeinschaft aller Fakultäten und Institutionen unter Berücksichtigung des wissenschaftlichen Bildungsauftrags geschehen. Die Schwerpunktbildung bei der Forschungsförderung soll gemäß diesen Zielsetzungen nachjustiert werden.

Der Bildungsauftrag der Wissenschaft soll erweitert werden auf die systematische und objektiv-neutrale Aufklärung der interessierten Öffentlichkeit: Zu allen Fragen von gesellschaftlicher Bedeutung, bei deren Beantwortung Wissenschaft eine Rolle spielt, soll die Öffentlichkeit in allgemein verständlicher, aber dennoch präziser Form und an leicht auffindbaren, allgemein bekannten Stellen im Internet über den aktuellen Stand der Wissenschaft unterrichtet werden. Diese Aufbereitung dient zugleich der Öffentlichkeit zur kritischen Prüfung der öffentlich finanzierten Wissenschaft und ihrer Ergebnisse.

Um diese Zielsetzungen zu erreichen, muss zudem von staatlicher Seite die notwendige Informations- und Bildungsinfrastrukur geschaffen werden.


Antragsbegründung:

Dies ist der erste aus einer Reihe von Modulanträgen:

<< Links zu den anderen Modulanträgen >>

Dieser erste Modulantrag soll die allgemeine Haltung der Piratenpartei zum Thema "Wissenschaft und Gesellschaft" formulieren. Seiner Anlage nach zielt er auf das Grundsatzprogramm, während die weiteren Modulanträge konkreter sind und daher ggf. noch zu klären wäre, ob Grundsatzprogramm oder Wahlprogramm das geeignete Ziel wäre.

Die Gesamtheit aller Modulantragstexte wurde im Entwurfswiki der AG Forschungs- und Wissenschaftspolitik über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinweg entwickelt und parallel auf der Mailingliste der AG diskutiert. Nach meinem Verständnis sind alle Anregungen (für die ich hier noch einmal herzlich danke) angemessen eingearbeitet.

Worum geht es speziell in diesem ersten Modulantrag: Wissenschaft durchdringt alle relevanten Fragen und Themen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch im Privatleben (bspw. bei Erziehung und Bildung, Medizin und Ernährung, Studien zu Produkten usw.). Dies ist auch gut und wichtig und wird sich in Zukunft sicher noch verstärken.

Um so wichtiger ist daher eine möglichst enge Verzahnung der Wissenschaften mit der Gesellschaft, was zweierlei bedeutet:

  1. dass die Wissenschaft sich stärker als bisher den wichtigen gesellschaftlichen Fragen inkl. den ím Privatleben relevanten (s.o.) stellt und versucht, hierfür Antworten zu finden, mit denen die Gesellschaft dann auch etwas anfangen kann;
  2. dass die Wissenschaft einen erweiterten Bildungsauftrag erhält und annimmt, nämlich ihre für die Gesellschaft relevanten Erkenntnisse - und nicht weniger wichtig die Grenzen ihrer Erkenntnisse - in allgemein verständlicher Form zu kommunizieren, so dass jeder in der Lage ist, den wissenschaftlichen Stand zu einem Thema fundiert und kritisch in seine Meinungsbildung zu diesem Thema einfließen zu lassen. Für sehr viele relevante Themen ist dies zurzeit nur mit prohibitiv hohem Rechercheaufwand möglich, und auch nur denjenigen überhaupt möglich, die sich in der Wissenschaftswelt gut zurechtfinden.

Die weiteren Modulanträge illustrieren diese allgemeinen Zielsetzungen noch einmal plastisch. Wie dort genauer ausgeführt ist, soll die Umwidmung eines moderaten Teils der Forschungsförderung das Mittel der Wahl zur Erreichung dieser Zielsetzungen sein. Die Freiheit von Forschung und Lehre soll dezidiert nicht eingeschränkt werden.

Die wirklich relevanten Themen müssen stärker aufgegriffen werden

Antragstext:

Ein deutlich größerer Teil der Forschungsförderung als bisher soll in die systematische Klärung und allgemein verständliche Aufbereitung von Fragen gehen, die als gesellschaftlich besonders wichtig einzustufen sind. Die Arbeit an solchen Fragen und die öffentlichkeitswirksame Aufarbeitung sollen in Zukunft einer der dezidierten Schwerpunkte öffentlicher Forschungsförderung werden.

Zur Auswahl und Gewichtung von Themen sollen zwei separate Prozesse permanent ablaufen, als Pilot zunächst für einen Teil der Forschungsförerungsmittel des BMBF zuständig, nach positiver Evaluierung ggf. auch bei anderen öffentlichen Forschungsförderern denkbar:

  • Öffentlich transparente Diskussion in einem überparteilich besetzten Expertengremium von hochangesehenen Wissenschaftlern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (analog zu vielen anderen Gremien). Dieses Gremium soll sehr viel größer als üblich sein, was technisch möglich ist, da es sich nicht unbedingt in voller Größe physisch treffen und auch nicht auf einen einzigen Konsens einigen muss (sondern im Gegenteil eine Vielzahl von Vorschlägen erarbeiten soll). Dies erlaubt die breite Einbindung bspw. auch von verschiedenen allgemein anerkannten NGOs.
  • Durch einen bundesweiten Bürgerbeteiligungsprozess (ähnlich wie bei Bürgerhaushalten in Kommunen), in dem Vorschläge gestellt, diskutiert und priorisiert werden können. Für die am höchsten priorisierten Themen sollen Fördermittel bereit gestellt werden, um sie zu Forschungsaufträgen auszuarbeiten und die daraus resultierenden Forschungsvorhaben zu finanzieren.


Antragsbegründung:

Dies ist einer in einer Reihe von Modulanträgen, siehe << Link zum ersten Modulantrag >> für einen Überblick und eine allgemeine Begründung.

Worum geht es speziell in diesem Modulantrag: Anzuerkennen ist, dass die öffentliche Forschungsförderung hier schon viel Pionierarbeit geleistet hat. Aber bislang sind diese Leistungen punktueller Natur und erreichen auch die Öffentlichkeit nicht systematisch in allgemein verständlicher Form.

Gesellschaftlich besonders relevante Fragen finden sich auf der ganzen Skala von den großen Menschheitsproblemen über spezifische Fragen der gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklung bis hin zu den vielfältigen Themen, bei denen die Menschen in ihren alltäglichen Entscheidungen mit Wissenschaft konfrontiert sind:

  • Beispiele zum Stichwort "Menschheitsprobleme":
    • Die Vereinten Nationen beschlossen im Jahr 2000 die sogenannten "Millenium Development Goals" als wichtigste Ziele unserer globalen Gesellschaft Anfang des 21. Jahrhunderts. Alle diese Ziele haben auch eine wissenschaftliche Komponente. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat diese Initiative schon aufgegriffen (siehe hier) und fördert auch darüber hinaus Projekte in diesem Themenkreis. Dieses Engagement soll deutlich erweitert und intensiver in den Wissenschaftsbetrieb getragen werden, und der aktuelle wissenschaftliche Stand soll in allgemein verständlich aufbereiteter Form der Öffentlichkeit zugänglich sein.
    • Alles was unmittelbar nützlich ist, einer größeren Zahl von Menschen die Menschenrechte zu garantieren (sei auch es in anderen Ländern oder in der Zukunft), sollte besonderen Vorrang bekommen. Dazu zählt auch Forschung, die gesellschaftliche Transparenz über Problemlagen schaffen hilft, z.B. durch kritische Sozialforschung.
  • Beispiele zum Stichwort "spezifische Fragen":
    • Bei politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen spielen wissenschaftliche Ergebnisse inzwischen regelmäßig eine große Rolle. Der aktuelle wissenschaftliche Stand zu jeder wichtigen Frage soll für jeden Entscheider und jeden interessierten Bürger allgemein verständlich vorliegen und permanent zeitnah aktualisiert werden.
    • Die Forschung zu ethischen Fragen oder auch zur Folgeabschätzung von Technologie sollen konsequent so vorangetrieben und für die Öffentlichkeit aufbereitet werden, dass Entscheidern und interessierten Bürgern eine möglichst fundierte Meinungsbildung ermöglicht wird.
  • Beispiele zum Stichwort "Alltag": Das Alltagsleben ist inzwischen in vielfältiger Weise durch die Wissenschaft durchdrungen, bspw. bei Medizin und Ernährung, Erziehung und Bildung, bei der Auswahl technischer Produkte, beim Versuch seinen ökologischen Fußabdruck zu vermindern, und vieles mehr. Hauptquellen zurzeit sind Zeitschriftenartikel, "Ratgeberbücher", TV-Ratgebersendungen u.ä. Da deren Qualität nicht einschätzbar und nach allen Indizien auch nicht unbedingt gut ist, soll die öffentliche Behandlung solcher Themen nicht den Medien allein überlassen werden; die Wissenschaft selbst soll mit ihrem in der Präambel oben definierten erweiterten Bildungsauftrag die Öffentlichkeit informieren. Wichtiges Nebenziel ist, dass auch Medienschaffende (Journalisten, Redakteure usw.) sich für die Vorbereitung von Beiträgen hier effizient informieren können.

Wissenschaft hat häufig durchaus Recht, verschafft sich aber nicht ausreichend Gehör

Häufig interpretieren Medien, Politiker und Lobbyisten sehr freizügig wissenschaftliche Ergebnisse bzw. lassen missliebige Ergebnisse unter den Tisch fallen. Oft genug geschieht dies nicht einmal absichtlich, sondern aus Unverständnis. Viele Beiträge in den allgemeinen, nichtwissenschaftlichen Medien (Tageszeitungen, politische Magazine, Radio, TV...) beziehen sich auf publizierte wissenschaftliche Ergebnisse als wesentliche Argumentationsbasis, unterlassen aber leider die Nennung von Informationen, mit denen diese wissenschaftlichen Arbeiten identifiziert und die Argumentationsbasis daher kritisch geprüft werden kann.

Bei jedem Bezug auf wissenschaftliche Ergebnisse im öffentlichen Raum soll daher durch genauen Quellennachweis transparent sein, was die wissenschaftlichen Ergebnisse tatsächlich sind, und welche Schlussfolgerungen die verantwortlichen Wissenschaftler selbst aus ihren Daten gezogen haben. Die dafür geeigneten Maßnahmen müssen erst noch eruiert werden, aber selbstverständlich sollen keinesfalls Maßnahmen getroffen werden, die mit der Pressefreiheit nicht vereinbar sind. Insbesondere infrage kommen etwas folgende mögliche Maßnahmen:

  • Wissenschaftler sollen ermuntert werden und jenseits kommerzieller Medien eine Plattform erhalten, sich bei falschen Darstellungen über ihr Fachgebiet gezielt in öffentliche Debatten einzumischen und Tranzparenz über den Stand der Forschung herzustellen.
  • Man kann auch optimistisch hoffen und darauf hinarbeiten, dass eine Kultur entsteht, in der die Medien aus eigenem Selbstverständnis heraus sich an Minimalstandards halten und die Nichteinhaltung dieser Minimalstandards verpönt ist.

Die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis müssen transparent werden

Selbst unter Einhaltung aller Standards können wissenschaftliche Arbeiten keine letztgültigen Ergebnisse liefern. Diese Tatsache hat gewichtige Konsequenzen, beispielsweise:

  • Einander widersprechende wissenschaftliche Ergebnisse.
  • In Bereichen wie etwa der Ökonomie: die allgemein bekannte Flut von Prognosen, die sich im Nachhinein als unzutreffend herausstellen (in den seltenen Fällen, in denen die Triftigkeit einer Prognose im Nachhinein tatsächlich überprüft wird).

Zur allgemein verständlichen Aufbereitung einflussreicher wissenschaftlicher Ergebnisse gehört daher eine möglichst umfassende Herausarbeitung der Faktoren, die die Gültigkeit der Ergebnisse limitieren. Zum Beispiel:

  • Eine Rückschau, inwieweit ein für öffentliche Meinungsbildung wichtiges wissenschaftliches Ergebnis durch neuere Erkenntnisse infrage zu stellen ist bzw. inwieweit Prognosen, die die öffentliche Meinungsbildung beeinflusst haben dürften, tatsächlich eingetroffen sind.
  • Die Öffentlichkeit (und wohl auch etliche Wissenschaftler) muss auf entscheidende Unsicherheiten immer wieder proaktiv hingewiesen werden, damit sie kritisch nachfragen kann, wann immer diese Unsicherheiten bei der Zitierung von wissenschaftlichen Ergebnissen nicht mitbetrachtet werden. Sehr wichtige Beispiele:
    • Dass Statistik generell nur Korrelationen belegen kann und die Ableitung von Kausalitäten aus diesen Korrelationen einer sorgfältigen Begründung nebst fundiertem Ausschluss alternativer Erklärungen bedarf.
    • Was unter dem Signifikanzniveau statistischer Ergebnisse genau zu verstehen ist - und nicht zuletzt, was nicht darunter zu verstehen ist: dass Signifikanz im statistischen Sinne nicht unbedingt Signifikanz im landläufigen Sinne bedeutet.
    • Dass bei Umfragen (1) in der Regel die Rücklaufquoten so gering sind, dass jede quantitatives Auswertung sich eigentlich von selbst verbietet, und (2) Fragen und vorformulierte, anzukreuzende Antworten stark tendenziös oder zweideutig sein können, so dass das publizierte Umfrageergebnis ganz und gar nicht die Meinungen der Befragten widerspiegeln muss.
    • Dass der Teilnehmerkreis einer wissenschaftlichen Studie nicht repräsentativ sein muss, bspw. Studien mit Psychologiestudierenden, die wegen eines Leistungsnachweises teilnehmen.
  • Privatwirtschaftliche Forschung darf nicht länger ihr nicht genehme Forschungsergebnisse verschweigen und nur erwünschte Ergebnisse publizieren. Insbesondere die Pharmaforschung muss verpflichtet werden, alle von ihr durchgeführte Studien zu einem zur Einführung vorgeschlagenen Wirkstoff zu publizieren, statt nur solcher, die Wirkungen demonstrieren und Nebenwirkungen unterschätzen. (Anmerkung: Gibt es das nicht inzwischen in den USA?)

Mehr Transparenz über Außenseitermeinungen

Oft genug ist die Mehrheitsmeinung in der Wissenschaft einem Irrtum erlegen. Beispiele mit extremen Konsequenzen sind Prognose einer baldigen Möglichkeit sicherer Endlagerung von Atommüll und die ökonomischen Lehrmeinungen des Monetarismus bis zur 2008er Krise, die wesentlich für diese Krise mitverantwortlich waren. Andere mehrheitlich vertretene Fehlprognosen, wie jene eines großräumigen Waldsterbens in Europa, hatten dagegen ihre guten Seiten in einem Aufrütteln der Öffentlichkeit, Förderung ökologischen Bewusstseins und Einführung von umweltfreundlichen Technologien.

Sehr viele heute etablierte Lehrmeinungen waren aber ursprünglich Außenseitermeinungen (vgl. den bekannten Ausspruch von Max Planck, zitert nach Wikipedia: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben ...“) und die Wissenschaftstheorien von Fleck, Kuhn u.a. (Verweis fehlt!?)

Bei einem Themenkomplex, zu dem die Wissenschaft einen breiten Konsens erreicht hat, gehört zur allgemein verständlichen Aufbereitung des wissenschaftlichen Stands daher auch eine angemessene sachliche Transparenz über wissenschaftliche Lehrmeinungen, die diesem Konsens widersprechen.

Bei diversen Theorien aus den verschiedensten Wissensbereichen gehen die öffentlich vorgetragenen Meinungen auseinander, ob diese Theorie und ihre argumentative Fundierung nun wissenschaftlich oder unwissenschaftlich ist. Prominente Beispiele sind etwa Astrologie, Intelligent Design und verschiedene Ansätze unter dem Stichwort Alternativmedizin. Zumindest für diejenigen Theorien, die eine signifikante Rolle im öffentlichen Raum oder im Leben vieler Menschen spielen, hat die Öffentlichkeit ein Anrecht auf eine allgemein verständliche Aufbereitung der Frage, was genau für bzw. gegen Wissenschaftlichkeit der jeweiligen Theorie spricht (der Input muss natürlich aus beiden Lagern kommen).

Mehr Transparenz über Interessenleitung der Wissenschaft

Nach unserem besten Wissen arbeiten Wissenschaftler überwiegend sehr seriös, sorgfältig und objektiv. Leider entsteht in der Öffentlichkeit häufig eher der gegenteilige Eindruck einer überwiegend interessengeleiteten Wissenschaft. Dieses Zerrbild ist einerseits darauf zurückzuführen, dass negative Einzelfälle generell mehr Aufmerksamkeit erfahren als der überwiegend positive Normalfall. Zum anderen liegt es in der Natur der Sache, dass gerade bei denjenigen wissenschaftlichen Ergebnissen, die konform mit Partikularinteressen gehen, solvente Interessenten um erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit bemüht sind (oft mit Erfolg).

Interessen sind häufig finanzieller Natur, folgen Vorgaben aus der Politik oder drehen sich um Prestige, Korpsgeist u.ä. Daher sollen alle potentiellen Interessenkonflikte -auch die nichtfinanziellen– öffentlich transparent gemacht werden.

Insbesondere benötigen wir mehr Transparenz über

-zweifelhafte Praktiken der Wissenschaftsverwaltung ([Korruption]http://www.heise.de/tp/artikel/30/30714/1.html)

-zweifelhafte Themen und Ziele ([Gefährung der Menschenrechte oder des Friedens]http://www.heise.de/tp/artikel/30/30714/1.html)

-zweifelhafte ökonomische Motive (Korruption von Außen, Auftragsforschung, [Drittmiteleinsatz]http://www.heise.de/tp/artikel/30/30903/1.html)

-Zweifel aus der Wissenschaft an politischen Eingriffen in Forschung und Lehre ([Bologna-Prozess]http://www.heise.de/tp/artikel/30/30534/1.html)

Hier müssen Whistleblower im Wissenschaftsbetrieb unterstützt und in ihren Rechten geschützt werden sowie mehr Aufmerksamkeit in den Medien generiert werden (Mittel für Netzpräsenz von Universitäten; Förderung von Initiativen, die Forschung und Lehre kritisch begleiten)