AG Energiepolitik/Glossar

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Siehe auch: Energieerzeugung

Glossar


Stichworte, die mit Ziffern beginnen

A

Absoluter Nullpunkt Kelvin, Wikipedia
Als Absoluter Nullpunkt wird der untere Grenzwert T0 der Temperatur bezeichnet, bei dem keine Wärmebewegung mehr stattfindet. Er beträgt -273.15 °C oder 0 Kelvin. Dem absoluten Nullpunkt kann man zwar beliebig nahe kommen, er kann jedoch nie erreicht werden.

Abwärmenutzung
Nutzung von thermischer Energie aus der bei thermischen Prozessen anfallenden Abwärme für Heizzwecke oder als Prozesswärme. Man unterscheidet Abwärmenutzung ohne Energiezufuhr durch Wärmeaustauscher und Abwärmenutzung (Abwärmeaufwertung) mit Energiezufuhr, etwa durch Kraft-Wärme-Kopplung oder durch Wärmepumpen.

Aggregatzustand
Physikalische Erscheinungsform eines Stoffes (fest, flüssig, gasförmig, als Plasma).

Amortisationsdauer
Zeitspanne, innerhalb der die mit einer Investition verbundenen Aufwendungen samt Zinsen durch die dadurch verdienten Erträge bzw. Einsparungen gedeckt werden.

Ampere
Eine physikalische Basiseinheit des internationalen Einheitensystems, welche die Stärke eines elektrischen Stroms misst. Abkürzung: A.

Anaerob
Ohne Zutritt von Sauerstoff. Der anaerobe Abbau von organischen Substanzen durch Mikroorganismen wie Pilze und Bakterien liefert als Endprodukt zahlreiche organische Verbindungen, hauptsächlich Methan (CH4).

Anergie
Energie, die sich nicht in eine andere Energieform umsetzen lässt (z. B. Wärmeinhalt der Umgebung).

Anlagenstromkennzahl
Der Quotient der elektrischen Leistung eines Heizkraftwerkes und der gleichzeitig abgegebenen Wärmeleistung.

Anthropogen
Durch den Menschen verursacht.

Anziehungskraft
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Arbeit
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Arbeitszahl
Der Quotient einer von einer Wärmepumpe in einer bestimmten Zeitspanne gelieferten Nutzwärmemenge zur dafür aufgewendeten elektrischen Arbeit.

Asche
Bei der restlosen Verbrennung (Veraschen) von organischen Substanzen zurückbleibende anorganische Bestandteile. Es handelt sich hierbei um ein Gemisch von Carbonaten, Sulfaten, Phosphaten, Chloriden und Silicaten der Alkali- und Erdalkalimetalle sowie Eisenoxiden und dergleichen. Aufgrund ihres hohen Mineralstoffanteils können Holzaschen als Düngemittel verwendet werden.

Aschegehalt
ist die Menge an Verbrennungsrückstand, die beim Glühen des Brennstoffes unter festgesetzten Bedingungen entsteht, zumeist angegeben in Gewichts-Prozent. Bei vollständiger Verbrennung von Holz bleiben je 100 kg Brennstoff zwischen 0,2 und 0,6 kg Asche zurück.

Atom
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Atomhülle
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Atomkern
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Atomkraftwerk Atomkraftwerke
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atro
Abkürzung für "absolut trocken". Biomasse in absolut trockenem (d. h. wasserfreiem) Zustand kann nur durch künstliche Trocknung erreicht werden. Synonym wird auch der Begriff "wasserfrei" (wf) verwendet.

Aufwindkraftwerk
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Ausnutzungsdauer
Die Ausnutzungsdauer in Stunden ist der Quotient aus der Erzeugung in einer Zeitspanne und einer zugehörigen Leistung (Engpassleistung, Nennleistung, Anschlussleistung).

B

Barrel
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Basiseinheiten
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Benutzungsdauer
Wird meist in Stunden angegeben und ist der Quotient der elektrischen Arbeit (oder Wärmemenge) in einer bestimmten Zeitspanne meist ein Jahr und der höchsten auftretenden Leistung in derselben Zeitspanne.

Benzin
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Benzol
Feuergefährliche, toxische, krebserregende und farblose Flüssigkeit (Kohlenwasserstoff), die sowohl bei längerem Einatmen, als auch bei Hautkontakt stark toxisch wirkt. Infolge seiner "klopffreien" Verbrennung wird Benzol als Zusatz zu Motorenkraftstoff für Ottomotoren verwendet.

Betriebsstromkennzahl
Quotient der in einem Betrieb während einer bestimmten Zeitspanne gebrauchten elektrischen Energie zur verbrauchten Wärmemenge in der selben Zeitspanne.

Bewegungsenergie
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Bezugsenergie
Energieinhalt aller Energieträger, die der Verbraucher bezieht.

BHKW
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BHKW-Aggregat
Ein Blockheizkraftwerk-Aggregat besteht aus den Hauptkomponenten Hubkolbenverbrennungsmotor bzw. Gasturbine als Erzeuger mechanischer und thermischer Energie-Generator als Wandler mechanischer in elektrische Energie-Kraftübertragungselemente-Lagerungselemente.

BHKW-Modul
Ein BHKW-Modul besteht aus einem BHKW-Aggregat-Wärmeüberträgerkomponenten-Mess-, Steuer-, Schalt-, und Regeleinrichtungen-Überwachungseinrichtungen-Anlasseinrichtungen-Komponenten des Ansaug- und Abgassystems-Schmierölsystem-Brennstoffsystem-Sicherheitseinrichtungen.

Biodiesel
Im deutschsprachigen Raum wird für PME als Kraftstoff der Begriff "Biodiesel" benutzt.

Biogen
Auf die Tätigkeit von Organismen zurückgehend oder aus abgestorbenen Organismen gebildet

Bioenergie
Sammelbegriff für Energieformen, die aus unterschiedlichen Arten von festen, flüssigen oder gasförmigen Biomassen gewonnen werden.

Bio-Ethanol
Bio-Ethanol als Kraftstoff für Benzinmotoren gehört in Skandinavien und Brasilien zum Alltag. Es kann als E85 (85 % Ethanol, 15 % Benzin) und überdies in allen Mischungsverhältnissen mit Benzin genutzt werden.

Biogas
Biogas gehört zu den erneuerbaren Energieträgern. Es entsteht beim bakteriellen Abbau von Organischem Material (z.B. Pflanzen(resten) sowie tierischen Exkrementen und Abfällen insbesondere aus der Landwirtschaft) unter Licht - und Luftabschluss in einem Faulbehälter und enthält im wesentlichen Methan (CH4 ). Neben dem brennbaren Gas, das zur Energieerzeugung eingesetzt werden kann, entsteht hochwertiger Dünger.

Biomasse
Biomasse ist allgemein die gesamte durch Pflanzen, Tiere und Menschen anfallende oder erzeugte organische Substanz. Beim Einsatz von Biomasse zu energetischen Zwecken ist zwischen nachwachsenden Rohstoffen, Energiepflanzen und organischen Reststoffen zu unterscheiden.

Biotreibstoff
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Bitumen
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Blockheizkraftwerk
Kleines Heizkraftwerk, das in Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt. Vorteilhaft ist der optimierte Brennstoffeinsatz, eine rationellere Nutzung von Energiereserven und eine Senkung der CO2-Emissionen.

BOB-Betrieb
Betrieb eines Kessels ohne ständige Beaufsichtigung nach TRD 604; ermöglicht ein Inspektionsintervall von 24 bzw. 72 h.

Brennholz
Holz (mit oder ohne Rinde), das zum Einsatz als Brennstoff bestimmt ist. Dazu gehören neben dem 1 m langen Brennholz (Scheitholz, Prügel, Reisprügel) auch Schwarten, Spreißel, Hackholz.

Brennstoffzelle
Hier wird chemisch gespeicherte Energie direkt in elektrische Energie mit hohem Wirkungsgrad umgewandelt. Wasserstoff bildet dabei mit Sauerstoff in einer kontrollierten Reaktion Wasser.

Brennwert HO
(früher oberer Heizwert) Als Brennwert (Symbol HO) wird der Quotient aus der bei vollständiger Verbrennung einer bestimmten Brennstoffmenge freiwerdenden fühlbaren Wärmemenge und der Masse dieser Brennstoffmenge bezeichnet, wenn das bei der Verbrennung gebildete Wasser flüssig vorliegt und wenn die Temperatur des Brennstoffes vor der Verbrennung und die Temperatur der entstandenen Produkte nach der Verbrennung den jeweils festgelegten gleichen Wert hat. Das vor dem Verbrennen im Brennstoff vorhandene Wasser und das beim Verbrennen der wasserstoffhaltigen Verbindungen des Brennstoffs gebildete Wasser muss nach der Verbrennung in flüssigem Zustand und die Verbrennungsprodukte von Kohlenstoff und Schwefel gasförmig vorliegen. Eine Oxidation des Stickstoffs darf nicht stattfinden. Als bezogene Größen haben der spezifische bzw. der molare Heizwert die Dimension kJ/kg bzw. kJ/mol und der auf das Normvolumen bezogene die Dimension kJ/m3.

Brennwertheizung
Die Brennwertheizung ist eine richtungsweisende Entwicklung in der Heizungstechnik. Während bei größeren Häusern üblicherweise Brennwertkessel installiert werden, genügt bei Ein- bzw.- Zweifamilienhäusern der Einbau einer kleineren, an der Wand hängenden Anlage - der so genannten Brennwerttherme. Beide Versionen können zusätzlich nutzbare Wärme abgeben, indem sie den im Abgas befindlichen Wasserdampf kondensieren. Brennwertgeräte übernehmen wie herkömmliche Heizkessel die zentrale Beheizung von Wohnungen sowie die Warmwasserbereitung. Um die im Abgas vorhandene Kondensationswärme nutzen zu können, ist eine niedrige Rücklauftemperatur aus dem Heizungssystem erforderlich. Je niedriger die Rücklauftemperatur ist, desto mehr Wasserdampf kann aus den Verbrennungsgasen freigesetzt werden. Deshalb erreichen Brennwertkessel ihren höchsten Wirkungsgrad in der Verbindung mit Niedertemperatur-Heizflächen - wie beispielsweise der Fußbodenheizung - sowie in der Übergangszeit.

Braunkohle
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Braunkohlebrikett
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Braunkohlekraftwerk
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Braunkohlekraftwerk
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Brennstoff
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Brennwert
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Brutreaktor
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Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)
Zweck des BImSchG ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen (wie Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge) zu schützen. Das BImSchG enthält Vorgaben und Vorschriften u. a. für die Errichtung und den Betrieb von Feuerungsanlagen. Eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung nach dem BImSchG ist für alle Anlagen erforderlich, die "in besonderem Maße geeignet sind, schädliche Umwelteinwirkungen hervorzurufen".  

C

CO2-Bilanz

Dämmstoffe
Desertec

E

Energie
Energiesteuern
Energieeffizienz
Energieeinsparung
Energieerzeugung
Energietransport
Exergie
Erdgas
Energieverschwendung
Energiespeicherung
Entropie

F

Förderung

G

Grundlast
Die Grundlast ist der Anteil einer thermischen oder elektrischen Last, der rund um die Uhr anliegt. Die Grundlast stellt das Lastminimum dar.

Grundlastkraftwerke
Grundlastkraftwerke werden rund um die Uhr betrieben. Sie haben hohe Fixkosten, jedoch niedrige variable Kosten. In Deutschland sind Grundlasttechnologien Laufwasser-, Kern- und Braunkohlekraftwerke.

Gas
bzw. Erdgas ist ein gasförmiger Brennstoff mit einem Methangehalt zwischen 90-99% je nach Lagerstätte. Er wird überwiegend im Wärmemarkt eingesetzt, teilweise als Kraftwerksgas.

Gasturbine
Eine Gasturbine ist eine Strömungsmaschine mit kontinuierlicher Verbrennung. Sie zeichnet sich durch eine schnelle Startfähigkeit (<15 min) aus und geringen Emissionswerten. Gasturbinen werden zur Deckung der Spitzenlast eingesetzt.

Gaspreise
Der Gaspreis ist direkt oder indirekt an den Heizölpreis gekoppelt. Die direkte Kopplung erfolgt über Preisgleitklauseln mit Heizöl als Referenzpreis. In Ländern ohne Ölpreisbindung erfolgt eine indirekte Kopplung über die Austauschbarkeit mit Heizöl z.B. mittels Kombibrennern, die zwischen beiden Brennstoffen hin- und herschalten können.

H

Hochspannungs-Gleichstrom-Überlandleitungen

I

Industrie

J

K

Kelvin
Kernkraft
Kernfusion
Kernspaltung
Kohlekraftwerke
Kohleverflüssigung

L

Lobbyarbeit

M

Mobilität
Methanhydrat
Methanol

N

Nachhaltigkeit

O

Öl
Ölimporte
Ölverbrauch

P

Primärenergieverbrauch
Pumpspeicherkraftwerk

Q

R

Regenerative Energiequellen

S

Sekundärenergie
Strom
Stromübertragung
Spitzenlast
Stauseen
Solarthermie

T

U

Umweltschutz

V

Verbraucherschutz
Verbrauch

W

Windkraft
Wirkungsgrad

X

Y

Z