AG Drogenpolitik/Archiv/Drogenpolitik
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Dieser Artikel ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern hier findet/fand eine offene Diskussion des Themas statt. Wenn Du meinst, diese Idee erweitern zu können, tu es, aber bitte beachte die Diskussionsregeln. Ist die Idee tragfähig und mehr als eine Einzelmeinung, so kann man das Ganze auch als Entwurf kennzeichnen. |
Drogenpolitik umfasst jenen Politikbereich, der sich mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Umgang mit Drogen beschäftigt.
Zwar ist diese kein direktes Kernthema der Piraten, soll hier aber offen diskutiert werden.
Eine Diskussion fand auch im Forum statt: Problemthema Drogenpolitik, die Diskussion wurde jedoch gesperrt.
Inhaltsverzeichnis
Marktkräfte gegen Drogen
- Alle Drogenabhängigen (Abhängig von illegalen Drogen) werden mit ihren Drogen vollständig und für die Abhängigen kostenfrei vom Staat versorgt.
- (i) Annahme: Wenn einen keiner zum Drogenkonsum verleitet, wird man auch nicht anfangen. Wenn keiner nachhaltig Geld mit dem Absatz an Drogen verdienen kann (weil der "Kunde" sofort zum Staat abwandert) wird man auch nicht ins "Marketing" investieren
- (i) Die Kosten für den Staat wären viel kleiner als der derzeitige Umsatz im Markt, da sich der Staat mit Drogen viel günstiger eindecken könnte
- (i) Mit dem Wegfall der Beschaffungskriminalität, würde die Welt sicherer, die Polizei und die Justiz entlastet und viele aus dem kriminellen Bereich fort gehalten werden
- (i) Ein paar weiche Drogen müssten legal sein, da ein gewisser Drogenbedarf seitens der Gesellschaft unterstellt wird
Gleichstellung
Gleichstellung (Legalisierung) der gesellschaftlich akzeptierten Dogen (Alkohol und Nikotin) mit den sogenannten weichen Drogen (bei gleichem/geringerem Suchtpotential).
- ‡? Wie willst Du die Kategorisierung bestimmen? --freethought 17:37, 18. Jan 2007 (UTC)
- Kategorisierung so nicht sinnvoll, da > 40% aller Erstkonsumenten von Zigaretten abhängig werden. Von den populären Drogen liegt allein Crack über dieser Quote. Bei Heroin sind es 13%, genauso viel wie bei Alkohol --Jan Huwald 16:02, 22. Jan 2007 (UTC)
- tut mir leid, ich glaube nur Statistiken die ich selbst fälsche. Heroin macht bei bereits einmaligem Gebrauch abhängig und führt schnell zum Tod. --mop
- Mops Beitrag bitte löschen, Propaganda hat hier nichts zu suchen. Wer's nicht glaubt, lese hier: Heroin. Reines Heroin ist wesentlich weniger giftig als Alkohol (Alkohol ist ein Zellgift). Allerdings hat es ein sehr hohes physisches und psychisches Suchtpotential. Aber die o.g. Aussage vom "einmaligen Gebrauch" ist schlicht und ergreifend Schwachsinn. -- Gottlieb 14:57, 5. Feb 2007 (UTC)
- anzahl meiner freunde gestorben durch Alkohol= 0, anzahl meiner freunde gestorben durch Heroin = 4 . aber vor Heroin warnen ist ja "faschistisch". --mop (nachgetragen von Ralph)
- witzig, bei mir ist es genau andersrum. Ralph 15:08, 17. Mär 2007 (UTC)
- nun, witzig sind dinge bei denen ich lachen kann. wenn ich allerdings die in folge von Alkoholkonsum gestorbenen (pkw!) werte, führt Alkohol. -mop
- das "witzig" war eher ironisch gemeint, sorry. und ich meinte eher leute, die sich einfach mit den jahren totgesoffen hatten, nicht Leute, die im auto umkamen. Ralph 19:06, 18. Mär 2007 (UTC)
- Zitat mops: tut mir leid, ich glaube nur Statistiken die ich selbst fälsche. Heroin macht bei bereits einmaligem Gebrauch abhängig und führt schnell zum Tod - Antwort: völliger Unsinn. Ich selber habe mehr als vier Jahre Heroin gejunkt sowie sogenannte ´"Cocktails" (in den linken Arm Heroin, in den rechten Kokain - don't Panik - das ist weit über 15 Jahre her). Ich möchte nicht behaupten das jeder da so sauber rausgeht wie ich aber so eine pauschale Ansage ist kompletter Unfug. Zuerst mal sollte eines beachtet werden: in den Statistiken sowie im Meinungsbild der Bevölkerung spielen nur Junkies eine Rolle, die auffällig werden und die sich auch entsprechend verhalten. Die Dunkelziffer derer, die niemals aufgefallen sind und die auch nie verhaltensauffällig waren wäre mal interessant - das sind nämlich einige -- Hartmann Schedel 21:56, 25. Jan. 2008 (CET)
- @Hartmann: Wie schön, daß es Dir nicht allzu viel ausgemacht hat. Starker Opioidkonsum mit Toleranzbildung schädigt Leber (erhöhte Transaminasen) und macht langfristig den Darm kaputt. Somit ist das Zeug nicht nur durch toxische Streckmittel wie Strychnin oder durch Overdose tödlich, sondern auch von jahrzehntelangem Dauergebrauch. Trotzdem sollte man Opioide nicht verteufeln. Harmlos sind sie aber ganz bestimmt nicht.Die Dunkelziffer würde erst offenbart werden, wenn eine Legalisierung stattfinden würde (völlige unkontrollierte Freigabe - meines Wissens nach momentan in keinem Land der Welt der Fall). Ob diese wünschenswert wäre, kann ich nicht beurteilen. -- Sophismos 00:01, 26. Jan. 2008 (CET)
- @Sophismos: "jahrzehntelanger Dauergebrauch" ist etwas ganz anders wie die unsinnige Behauptung von mops. Außerdem gebe ich zu, auch ein bisschen Glück gehabt zu haben (teils körperlich sehr fitte Anlagen als auch ganz allgemein ein körperlich aktives Leben, sowas hilft). Zur Nachahmung natürlich trotzdem nicht empfohlen, aber wie gesagt: "jahrzehntelang" ist eine völlig andere Sache (und wie bereits Paracelsus sagte: "Jedes Ding ist ein Gift, die Dosis allein macht, ob ein Ding ein Gift ist oder nicht")-- Calico Jack 14:57, 29. Jan. 2008 (CET) (Ex-Hartmann Schedel)
- Zitat mops: tut mir leid, ich glaube nur Statistiken die ich selbst fälsche. Heroin macht bei bereits einmaligem Gebrauch abhängig und führt schnell zum Tod - Antwort: völliger Unsinn. Ich selber habe mehr als vier Jahre Heroin gejunkt sowie sogenannte ´"Cocktails" (in den linken Arm Heroin, in den rechten Kokain - don't Panik - das ist weit über 15 Jahre her). Ich möchte nicht behaupten das jeder da so sauber rausgeht wie ich aber so eine pauschale Ansage ist kompletter Unfug. Zuerst mal sollte eines beachtet werden: in den Statistiken sowie im Meinungsbild der Bevölkerung spielen nur Junkies eine Rolle, die auffällig werden und die sich auch entsprechend verhalten. Die Dunkelziffer derer, die niemals aufgefallen sind und die auch nie verhaltensauffällig waren wäre mal interessant - das sind nämlich einige -- Hartmann Schedel 21:56, 25. Jan. 2008 (CET)
- das "witzig" war eher ironisch gemeint, sorry. und ich meinte eher leute, die sich einfach mit den jahren totgesoffen hatten, nicht Leute, die im auto umkamen. Ralph 19:06, 18. Mär 2007 (UTC)
- nun, witzig sind dinge bei denen ich lachen kann. wenn ich allerdings die in folge von Alkoholkonsum gestorbenen (pkw!) werte, führt Alkohol. -mop
- witzig, bei mir ist es genau andersrum. Ralph 15:08, 17. Mär 2007 (UTC)
- anzahl meiner freunde gestorben durch Alkohol= 0, anzahl meiner freunde gestorben durch Heroin = 4 . aber vor Heroin warnen ist ja "faschistisch". --mop (nachgetragen von Ralph)
- Mops Beitrag bitte löschen, Propaganda hat hier nichts zu suchen. Wer's nicht glaubt, lese hier: Heroin. Reines Heroin ist wesentlich weniger giftig als Alkohol (Alkohol ist ein Zellgift). Allerdings hat es ein sehr hohes physisches und psychisches Suchtpotential. Aber die o.g. Aussage vom "einmaligen Gebrauch" ist schlicht und ergreifend Schwachsinn. -- Gottlieb 14:57, 5. Feb 2007 (UTC)
- tut mir leid, ich glaube nur Statistiken die ich selbst fälsche. Heroin macht bei bereits einmaligem Gebrauch abhängig und führt schnell zum Tod. --mop
- Ich bin für die Legalisierung von Hanf. Vielleicht findet sich hier ja ein Konsenz.--Mshweb 12:19, 26. Mai 2009 (CEST)
komplette Legalisierung
Derzeit diskutieren wir über eine vollständige Legalisierung von Drogen.
Legalisierung weicher Drogen
Legalisierung weicher Drogen
- (i) Unter dem Begriff "weiche Drogen" werden alle Darreichungsformen des Hanfs verstanden.
- + teilweise Trockenlegung illegaler Geldflüsse
- + Wegfall der Kriminalisierung ansonsten unbescholtener Bürger
- + Wegfall des "Reiz des Verbotenen"
- + Entwicklungsmöglichkeit neuer Medikamente
- + Entwicklungsmöglichkeit neuer Rohstoffe
- + Kostensenkung im Polizei/Justiz-Apparat (bzw. mehr Zeit für wichtigere Ermittlungen)
- + Neue steuerliche Einnahmequelle
- + Kein Nervengift, rein Körperlich ist Alc schlimmer frog
- Einstiegsdrogen.--Einauge 18:30, 30. Jan 2007 (UTC)
- Die These der Einstiegsdroge Cannabis wurde bereits widerlegt --Jan Huwald 17:27, 1. Feb 2007 (UTC)
- Erhöhter Konsum, da Erwerb leichter --RandyFisher 14:51, 16. Nov 2007 (UTC)
- muss ich widersprechen und Holland als beispiel gibt mir recht, dort ist der konsum kein stueck gestiegen --Marenz 17:16, 26. Sep. 2008 (CEST)
- Eventuell würde der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch steigen, doch die Konsummuster werden durch die Legalisierung gesünder. --Mms 23:53, 17. Nov. 2007 (CET)
- Es gibt keine weichen Drogen, sondern nur mehr oder weniger schädlichen Konsum. Mit Salz kann man sich leicht töten. Laut Wikipedia wird unter sog. weichen Drogen alle Cannabis-Drogen außer Haschischöl verstanden – da könnte man sie statt „weiche Drogen“ auch gleich Cannabis-Drogen nennen. Dass das Haschischöl nicht dazu gezählt wird, ist ein weiterer Willkürsakt in der Drogenpolitik. --Mms 23:53, 17. Nov. 2007 (CET)
- Kündigung des Einheitsabkommens über die Betäubungsmittel, daß die Kriminalisierung gewisser weicher Drogen erfordert. (Ggf.: Sofortiger erneuter Beitritt mit Vorbehalt für THC und vergleichbar wenig schädliche Substanzen) --Tessarakt 23:57, 8. Jun. 2009 (CEST)
Drogenfreie Gesellschaft
Drogenfreie Gesellschaft schaffen
- (i) drogenfreie Gesellschaft bedeutet: alle Rauschmittel und/oder Psychopharmaka verboten, falls sie nicht einem medizinischen Zweck dienen. Dies schließt auch Alkohol und Nikotin mit ein.
- komplett drogenfreie Gesellschaft nicht möglich, da der Körper, z.B. bei (Leistungs-)Sport, selber Drogen produziert.
- + bessere Volksgesundheit, insbesondere wg. Alkohol
- (i) Der Begriff Volksgesundheit ist nicht mehr zeitgemäß und klingt nach rechter Polemik. Es leben Menschen unzähliger Völker in Deutschland. --Dirk 22:25, 17. Mai 2007 (CEST)
- nicht realistisch durchführbar ohne Überwachungsstaat --Jamasi
- + Der Staat hat die Pflicht, seine Bürger vor Drogen (vor allem vor Rauchern!) mit allem Mitteln zu schützen -- Gottlieb 12:31, 1. Feb 2007 (UTC)
- Der Staat hat die Pflicht seine Bürgern nicht unnötig einzuschränken, wer sich vergiften möchte, sollte dies machen dürfen. Der Staat kann allerdings Aufklärung über die Folgen betreiben. --Jamasi 13:14, 1. Feb 2007 (UTC)
- + Dort wo unbeteiligte direkt geschädigt werden, muss der Staat etwas unternehmen. --Jamasi 13:14, 1. Feb 2007 (UTC)
- + Selbst in einem Überwachungsstaat finden sich immer Wege um an Rauschmittel zu kommen. Eine drogenfreien Gesellschaft ist schlicht nicht mölich. --Dirk 22:25, 17. Mai 2007 (CEST)
- + Der Staat hat die Pflicht, seine Bürger vor Drogen (vor allem vor Rauchern!) mit allem Mitteln zu schützen -- Gottlieb 12:31, 1. Feb 2007 (UTC)
- + weniger Gesundheitskosten --Einauge 18:30, 30. Jan 2007 (UTC)
- + Ein gesunder Volkskörper ist höchstes Staatsziel. -- Gottlieb 12:31, 1. Feb 2007 (UTC)
- Kein Argument, sondern Polemik. --Jamasi 14:49, 21. Apr 2007 (CEST)
- auf die Verwendung historisch vorbelasteter Begriffe, wie "gesunder Volkskörper" sollten wir verzichten. Zwar ist eine gute Gesundheitspolitik sehr wichtig, aber "höchstes Staatsziel"? Da gibt es auch noch andere bedeutende Politikfelder. --Harald Bauer
- ‡? Schutz (vor sich selbst oder "dritter") durch Verbote? Egal ob bei Cannabis-Drogen, Alkohol, Nikotin, Computerspielen, Fernsehen oder was-auch-immer (ungeachtet der Frage ob man dies alles auf eine Stufe stellen kann/darf oder nicht); Verbot klingt nach klassischer Behandlung der Symptome anstatt der Ursachen und des hat bisher noch nie nachhaltige Wirkung gezeigt.--Herr schrat 22:30, 22. Jan. 2008 (CET)
- Jede Gesellschaftsform in jeder Epoche der Menschheitsgeschichte hatte/hat ihre Drogen. Statt einem Verbot sollte vielmehr der maßvolle Umgang mit Rauschmitteln vermittelt werden...--Gungrave 15:03, 02. Juli 2008 (CET)
- (i) Aufklärungsarbeit leisten ... bereits in jungen Jahren sollten die Bürger sachlich und informativ rund um Drogen aufgeklärt werden, ohne zu polemisieren und ohne zu verharmlosen. Mit dem Sexualkundeunterricht klappt das ja auch mittlerweile ganz gut. Die Bürger sollten meiner Ansicht nach in die Lage versetzt werden selber eine sinnvolle Entscheidung zu treffen, ob sie Drogen konsumieren wollen oder nicht und auch die Konsequenzen ihres Handelns abschätzen lernen. Nur das ermöglicht einen mündigen Umgang mit Drogen. --Cris 00:52, 22. Mai 2009 (CEST)
Zusätzliche Optionen
Werbeverbot für Drogen
Wegfall lukrativer Sponsoren --Jamasi
- ‡? Was ist denn damit gemeint? Für wen sollen die Sponsoren sein? Ich hoffe, dass unsere Politik nicht durch monetäre Gesichtspunkte bestimmt wird! --Lukki
- Nur eine starke Allianz aus Staat und Industrie schützt uns vor den Drogen. -- Gottlieb 12:36, 1. Feb 2007 (UTC)
- Der finanzielle Druck darf keinen Anreiz bilden. Allein aus Überlegungen der Markt- und Wahlfreiheit ließe sich die Werbung für Drogen verteidigen. Da aber Werbung auf Erzeugung unterbewusster Abhängigkeiten zu Drogen getrimmt ist, Werbung auf Kinder abzielt und bei Drogenkonsum (speziell Nikotin) das Suchtpotential enorm hoch ist, sehe ich die Einschränkung der persönlichen Wahlfreiheit als schwerer als die Behinderung der Marktfreiheit durch ein Werbeverbot --Jan Huwald 17:36, 1. Feb 2007 (UTC)
+ Kein Konsumgut beeinträchtigt die Entscheidungsfreiheit des Konsumenten so stark, wie dies Rauschmittel tun. Deshalb sind sowohl bei Vertrieb, als auch bei der Werbung, starke Einschränkungen gerechtfertigt. Bis hin zum völligen Verbot. --Dirk 21:57, 17. Mai 2007 (CEST)
- Legalize it – don't criticize it. Legalize it and I will advertise it! --Mms 23:40, 17. Nov. 2007 (CET)
- ‡? Was genau möchtest du damit sagen? Wo ist das Argument? --Jamasi 00:20, 18. Nov. 2007 (CET)
- Mein Argument lautet: „Don't criticize it.“ Wieso sollte Werbung für Drogen reglementiert werden? Das Argument „… aber die Kinder“ finde ich so überzeugend wie „Du bist doch eh ein Nazi“. Wenn man die Leute vor sich selbst schützen will, dürfte es gar keine oder nur noch staatliche Werbung geben. Mich beeinträchtigt eine Werbung für Klingeltöne mehr als eine für Crack. --Mms 01:35, 18. Nov. 2007 (CET)
- ‡? Was genau möchtest du damit sagen? Wo ist das Argument? --Jamasi 00:20, 18. Nov. 2007 (CET)
Leichter Zugang zu Entwöhnungsprojekten.
- Erweiterung: leichter unregistrierter Zugang zu Entwöhnungsprojekten. --Ralph 14:15, 24. Jan 2007 (UTC)
- ‡? Was genau ist mit unregistriert gemeint? --Dirk 23:24, 17. Mai 2007 (CEST)
- Anspruch auf einen Therapieplatz für Therapiewillige. Heute sind lange Wartezeiten üblich.
- + Aus humanitären Gründen zweifelsfrei zu befürworten. --Dirk 23:24, 17. Mai 2007 (CEST)
- + Aus wirtschaftlichen Gründen zu begrüßen. Der wirtschaftliche Schaden durch Drogensucht ist enorm (medizinische Kosten, Ausfall von Arbeitszeit, Unfälle,...) --Dirk 23:24, 17. Mai 2007 (CEST)
Konsumverbot in Öffentlichkeit
Einschränkung (Verbot) des Konsums jeglicher Drogen im öffentlichen Raum aus Rücksicht auf die Nichtkonsumenten.
- In Kombination mit der Feststellung, dass Tabak und Alkohol Drogen sind, würde das dazu führen, dass nirgends Alkohol getrunken werden darf, wo Minderjährige es sehen können. Also nicht mehr in Gaststätten, Straßenlokalen. --Elcon 15:42, 22. Jan 2007 (UTC)
- ‡? sollte das Verbot auf Drogen, die physische, kollaterale Schäden (zB Rauch) hervorrufen, oder auf die Handlung des Drogenkonsums (und der mögliche Nachahmung) ausgerichtet sein ? --Jan Huwald 17:36, 1. Feb 2007 (UTC)
- ‡? Was ist Eurere Meinung nach eine Droge. Nach der Pharmakologie wäre es ein Pflanzenauszug. Damit wären also alle Naturheilmittel und Tees gemeint. Oder meint Ihr damit psychoaktive Substanzen. Damit wären aber auch:
- # Coffein
- # Glucose
- # Schokolade
- # Alkohol
- # Nikotin
- in jedem Falle von dem Verbot betroffen. Folglich dürften Kneipen weder Kaffee noch Fanta noch Cola noch Kuchen anbieten. Cafés würden als Orte des Drogenkonsums sofort geschlossen und Kneipen hätten nur noch Schnitzel mit Pommes rot/weiß (hat Ketchup etwa Zucker drin und ist Majo auch psychoaktiv?) mit Mineralwasser oder Leitungswasser im Angebot. Das erinnert eher an Saudi Arabien denn an eine moderne Gesellschaft. Der Bevölkerungsgesundheit ist damit auch nicht gedient, da dann Benzin oder andere hochtoxische Ersatzdrogen konsumiert werden würden -- Sophismos 19:38, 25. Jan. 2008 (CET)
- Momentan werden als Drogen wohl weitestgehend die Rauschmittel bezeichnet, die im BtMG Anlage I aufgeführt sind... Gungrave 15:12, 02. Juli 2008 (CET)
Rauchverbote
-- extern unter Rauchverbot --
hohe Besteuerung
Erhebung sehr hoher Steuern auf legale Drogen, so dass Konsum zum teuren Luxus wird.
- ~ Alternative: Eine weitere Erhöhung der Tabaksteuer ist abzulehnen. Die Tabaksteuer bringt bereits heute Einnahmen, die über die Schäden die durch das Rauchen entstehen weit übertreffen. Es kann nicht sein, dass einzelne Bevölkerungsteile unverhältnismäßig geschröpft werden.
- Diese These ist Spekulation. Je nach Bericht sind mal die Einnahmen größer als die Schäden und mal die Schäden größer als die Einnahmen. Außerdem geht es nicht nur um Geld, sondern auch um Gesundheit und Menschenleben. --Dirk 22:10, 17. Mai 2007 (CEST)
- ~ Alternative: Einnahmen aus Tabak, Alkohol und ähnlichen Steuern dürfen nur in den Gesundheitsbereich einfließen und ihn dadurch mitfinanzieren. Ralph 13:04, 22. Jan 2007 (UTC)
- +/- "Ist mir egal, ich habe genug Geld." 2-Klassengesellschaft. Seit der vorletzten (oder letzten) Tabaksteuererhöhung sinken die Einnahmen durch die Tabaksteuer. Es kann sich jetzt schon nicht mehr jeder Tabak leisten (Selbstdreher ca. 100 Euro pro Monat, schätze ich bei mir.). Elcon 15:42, 22. Jan 2007 (UTC)
- + Wer sich Drogen leisten kann, kann sich auch die Drogentherapie leisten. -- Gottlieb 12:36, 1. Feb 2007 (UTC)
- Drogensüchtige finanzieren sich ihre Drogen in den seltensten Fällen über legale Arbeit. Meist sind sie entweder kriminelle oder machen massive Schulden und sind Hartz4 Empfänger. Ausserdem fällt es dem Süchtigem selber erst auf das er sich ändern muss, wenn das Geld erstmal weg ist, spreche da aus Erfahrung. --Rossa 15:30, 16. Mai 2008 (CEST)
- Die meisten Drogenkonsumenten, die ich kenne (insb. Raucher, Gelegenheitskiffer), finanzieren ihren Drogenkonsum mit ganz legaler Arbeit. --Jamasi 23:50, 19. Mai 2008 (CEST)
- Drogensüchtige finanzieren sich ihre Drogen in den seltensten Fällen über legale Arbeit. Meist sind sie entweder kriminelle oder machen massive Schulden und sind Hartz4 Empfänger. Ausserdem fällt es dem Süchtigem selber erst auf das er sich ändern muss, wenn das Geld erstmal weg ist, spreche da aus Erfahrung. --Rossa 15:30, 16. Mai 2008 (CEST)
- + Wer sich Drogen leisten kann, kann sich auch die Drogentherapie leisten. -- Gottlieb 12:36, 1. Feb 2007 (UTC)
- Mehr Schmuggler und Kriminalität.--Einauge 18:30, 30. Jan 2007 (UTC)
- Der Preis der Drogen kann den Schwarzmarktpreis nicht überbieten, da sonst der Schwarzmarkt weiter existiert (und genutzt wird). Heutige Preise sind also bereits das Maximum
- Drogenmoralsteuern sind TOTAL ABZULEHNEN. Logische Begründung: Nehmen wir mal an, es geht um Droge X. Person A ist der Auffassung, dass Droge X kaum abhängig macht. Dementsprechend sieht Person A keinen Sinn darin, da Abschreckungstamtam drum zu machen. Person B hingegen ist der Auffassung, dass Droge X ganz schlimm körperlich abhängig macht. Aber was soll Person B daraus schließen? Dass Aufklärungskampagnen notwendig sind, ist für Person B selbstverständlich. Aber dicke Steuern obendrauf beim Kauf? Es ist für B doch gerade die von ihr vermutete sehr geringe Flexibilität der Konsumenten, mal eine Weile verzichten zu können, die die Droge in ihren Augen so verdammenswert macht. Gelle? --R.H. 14:39, 21. Jul. 2007 (CEST)
- (i) Körperliche Sucht ist unabstreitbar, da diese sich direkt im Gehirn/am Körper nachweisen lässt. Psychische Sucht rufen nicht nur "Drogen" hervor. --Rossa 15:37, 16. Mai 2008 (CEST)
- + entweder mehr Steuern oder niedrigere Kassenbeiträge, daher ist eine Erhöhte Besteuerung positiv; außerdem sicherere Straßen und allgemein weniger Unfalltote
Aufhebung des Branntweinmonopol
Ein weiterer ungesunder Eingriff in das Privatrecht und Monopolrecht ist das Branntweinmonopol, daher diskutieren wir Aufhebung des Branntweinmonopol
Einschränkung der Verkaufsstellen
Dass Alkohol überall verfügbar ist, stellt eine erhebliche Erleichterung des Konsums und auch des Missbrauchs dar. Im Grunde genommen muss starker Alkohol nicht in Supermärkten und an Tankstellen (sogar Autobahnraststätten) verkauft werden. Vor allem in Supermärkten können Abhängige und Kinder leicht Alkohol stehlen.
Auch ohne Diebstahl bleibt eine Alterskontrolle für jeden Kunden enorm aufwändig, wenn nicht sogar unrealistisch.
Spezielle Fachgeschäfte (--> liquor shops) können besseres Fachwissen bieten, bessere Alterskontrolle und besseren Diebstahlschutz. Außerdem wird Alkohol dann nicht mehr aus einer Laune heraus gekauft, sondern in der Regel geplant.
Bei einer rechtlichen Gleichstellung von Cannabisprodukten müssten diese auch in speziellen Geschäften verkauft werden (--> "coffee shops")
Bier und Wein könnten als "Lebensmittel" ausgenommen werden. Eine Anonymität der Käufer muss gewahrt bleiben.
Zusätzliche allgemeine Informationen
(i) Nach Meinung einiger Juristen ist die gegenwärtige Drogenpolitik verfassungswidrig. Die verschleppte Umsetzung der Urteile des BVG zur einheitlichen Ahndung von Drogen-Vergehen mögen hier als Beispiel gelten. --Pepre
(i) Es sollte deutlich gemacht werden, dass es - wie eben auch in der Diskussion hier zu sehen ist - sich eben um deutliche Unterschiede zwischen "natürlichen" und "chemischen" bzw. "chemisch veränderten" Drogen handelt. Und es geht auch weitgehend um Jahrtausende alte "Heilmittel", durchaus auch landes-, sogar regionalspezifische. Es zeigt sich ebenfalls dass es - wie immer wieder zu lesen ist - eben auch um die "Anwendung" selbst - also letztlich eben auch um die "Dosis" geht. Alles das kommt hier deutlich zu kurz -- blatze 13:08, 2. Feb 2007 (UTC)
- Ich denke eine Unterscheidung zwischen "natürlichen" und "künstlichen" Drogen ist nicht sinnvoll, es geht um die Wirkung Ralph 14:44, 2. Feb 2007 (UTC)
- + Die Wirkung von chemischen Drogen ist fast immer Stärker! Außerdem gibt es sehr viele "Kräuter" die z.B: in der Esoterik verwendet werden und legal sind obwohl sie zum Teil viel stärker sind als einige Illegale (z.B. Salvia Divinorum die allerdings nur c.a. 15 Minuten wirkt). Man müsste so viele Stoffe verbieten nur weil sie als Droge missbraucht werden können (Lösungsmittel, Blumen, manche Nüsse wie Muskat,...) das würde nichts bringen. Aber chemische Drogen sind bewusst als Droge hergestellt während Natur Drogen einfach vorhanden sind. Ich bin der Meinung dass man gegen Überzüchtungen die viel zu Stark sind vorgehen sollte anstatt Pflanzen zu Verbieten. Es ist doch Unsinn eine Pflanze Illegal zu machen! Das Problem sind die Menschen nicht die Pflanze die einfach nur da ist. Außerdem machen Chemische Drogen weit stärker abhängig als die meisten Natürlichen!!!frog
(i) Legalisierung von Koks könnte diese Droge deutlich unattraktiver machen. --Jamasi 08:03, 20. Mär. 2009 (CET)
Suchtgefahr Computerspiele
Auch wenn weh tut, hier sollten wir uns auch positionieren. Gerade Onlinespiele wie WOW verführen zur sinnloser Zeitverschwendung (im Selbstversuch festgestellt) und führen dazu, dass sich immer weniger für die RW interessieren. Proofy 00:54, 23. Apr 2007 (CEST)
- Alles, was Spaß macht, kann süchtig machen, eine Einschränkung der persönlichen Freiheit sollte nicht erfolgen, wenn keine direkte Schädigung von Dritten erfolgt. --Jamasi 04:28, 23. Apr 2007 (CEST)
- ‡? Ab wann werden Dritte geschädigt? Wenn die Süchtigen nicht mehr für sich selbst sorgen können und die Gesellschaft aufkommen muss?Proofy 21:28, 23. Apr 2007 (CEST)
- Ebenfalls im Selbstversuch festgestellt, aber auch andere alltägliche Dinge die Vergnügen bereiten können genauso süchtig manchen, wie z.B. Sex, Adrenalin, Arbeit (ja, es gibt Leute denen macht's Spaß). Richtige Sucht im medizinischen Sinne ist selten anzutreffen: WoW macht halt Monate lang Spaß, aber dann wird's auch langweilig, jemand der gerne viel Sex hat ist noch lang nicht süchtig. Die vermeindliche Sucht ist meist nur ein Symptom für andere Probleme wie z.B. Desozialisierung. Kreuzritter
- ‡? Ab wann werden Dritte geschädigt? Wenn die Süchtigen nicht mehr für sich selbst sorgen können und die Gesellschaft aufkommen muss?Proofy 21:28, 23. Apr 2007 (CEST)
- Schon die Aussage 'sinnlose Zeitverschwendung' zeigt, dass es hier um eine dieser staatlichen Bevormundungen unter dem Themenkomplex 'wir wissen was gut für den Bürger ist' geht - jeder kann mit seiner Zeit anfangen was er will. Dieses Gerücht, dass Computer- speziell Onlinespiele süchtig machen konnte bis heute auch noch nicht belegt werden. sgift 15:22, 4.1.2008
- + Aussagen wie 'sinnlose Zeitverschwendung' und 'im Selbstversuch festgestellt' mögen nicht sonderlich förderlich sein, allerdings besteht bei Computerspielen tatsächlich eine nicht zu unterschätzende Suchtgefahr. In dem zusammenhang sollten Möglichkeiten der spezialisierten Suchtbehandlung geschaffen werden; ebenso sollte über die Thematik aufgeklärt werden. Sucht definiere ich hier nicht damit, dass betroffene häufig spielen, sondern über die allgemeinen Symptome von Sucht wie z.B. das ignorieren von körperlichen Bedürfnissen wie Essen oder Schlaf. Positionieren muss ja nicht unbedingt heißen, dass man über Verbote nachdenkt, sondern eher dass man Hilfe bei auftrender Sucht erleichtert.
- + Bin auch für bessere Aufklärung über solche Dinge und gegen ein Verbot. --Taikano 14:16, 12. Jun. 2009 (CEST)