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- Stellungnahme der AG Außenpolitik zur Situation in Syrien
"Aufgrund der geopolitischen Besonderheiten Syriens, u.a. der besonderen
Interessenlage Russlands, des Bündnisses Syriens mit dem Iran, den
Interessen der Türkei und etwaiger Rückkopplungen in das NATO - Bündnis,
ist jedweder Eingriff in Syrien, der eine militärische Eskalation zur
Folge haben könnte, zu unterlassen. Die AG - Außenpolitik vertritt daher
die Auffassung, dass jedwede militärische oder bewaffnete Intervention
in den bestehenden syrischen Konflikt, gleich ob direkt oder mittelbar
(Waffenhilfe, Ausbilder vor Ort, u.ä.), zu unterlassen ist. Insbesondere
fordert die AG Außenpolitik:
1. Einen Gewaltverzicht auf beiden Seiten und das Anstreben einer
politischen Lösung.
2. Die sofortige Aufnahme von Verhandlungen zwischen Regierung und
Opposition
3. Ausschöpfung aller diplomatischen Möglichkeiten, einschließlich
etwaiger Wirtschaftssanktionen, insbesondere das Verbot von direkten und
indirekten Waffenlieferungen an beide Konfliktparteien (UN-Sanktionen
inkl. Waffenembargo)."
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