2010-10-21 - Bundesvorstandssitzung/Anträge
Anträge müssen an vorstand@piratenpartei.de geschickt werden. Jeder kann Anträge an den Bundesvorstand stellen, bitte lesen: GO des BuVo
Inhaltsverzeichnis
- 1 Unterstützung der Demo des "Aktionsbündnis gegen das Vergessen" am 13.02.2011 in Dresden
- 2 Entweder Unterstützung aller Demonstrationen oder Aufhebung des Beschlusses zur Unterstützung der BGE-Demo
- 3 Engagement gegen Rechtsextremismus
- 4 Rücknahme des Beschlusses bezüglich Demo zu BGE
- 5 den Bündnissen gegen die Verlängerung der AKW Laufzeiten anschließen
- 6 Rücknahme des Beschlusses zur Unterstützung der BGE-Demo
- 7 Schreibrechte auf der Vorständeliste
- 8 Der Vorstand soll einen Parteiausschlussverfahren gegen "Piratenweib" einleiten
- 9 Ordnungsmaßnahme gegen Sven Krohlas
Unterstützung der Demo des "Aktionsbündnis gegen das Vergessen" am 13.02.2011 in Dresden
Zurückgezogen, zu Gunsten des nachfolgenden Antrags.
Entweder Unterstützung aller Demonstrationen oder Aufhebung des Beschlusses zur Unterstützung der BGE-Demo
Kopiervorlage fürs Blog:
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[zusatz][/zusatz]
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Text
Begründung
Antragsteller
Unterstützer
- Justus Wingert Justus 23:26, 8. Okt. 2010 (CEST)
- Klaus Schimmelpfennig
- Jens Müller Tessarakt
- Seahorse 09:00, 9. Okt. 2010 (CEST)
- Elukir 11:16, 9. Okt. 2010 (CEST)
- heiend
- Nati2010
- Gunther 16:07, 9. Okt. 2010 (CEST)
- Alois Lichtmannecker
- Johannes Müller
- Monarch 11:05, 11. Okt. 2010 (CEST)
- René Bin für BGE, aber gegen Beschluss
- s3sebastian Programmatik wird auf Parteitagen beschlossen
- Andreas70
Grundsätzlich zunächst wäre die "freie" Teilnahme an diversen Demos sinnvoll und nachvollziehbar. Doch lässt sich dies positiv wie negativ sehen. Piraten könnten z.B. bei "Linken" Demos auf Seiten der Linken teilnehmen, die durch Gewalt ausarten könnten. Aber auch könnten Piraten -durch diesen Vorschlag- ebenso auf Demos der "rechten" Szene teilnehmen.
D.h. eine grundsätzliche FREI Gabe ist definitiv der falsche Weg. Daher finde ich bei diesem Antrag die Folgerung der Rücknahme des Beschlusses als _einzig_ sinnvolle Lösung gerechtfertigt. Deshalb habe ich hiermit unterzeichnet... - Scylla1991 17:48, 12. Okt. 2010 (CEST)
- TurBor 20:47, 13. Okt. 2010 (CEST)
Bernd Schlömer: Punktation zum ursprünglich gestellten Antrag
Dem Aufruf der Demonstration „Bedingungsloses Grundeinkommen“ am 6. November 2010 zu folgen (Vorstandsbeschluss vom 7. Oktober 2010), liegt folgendes und persönliches Verständnis zu Grunde:
1. Die Herleitung und Zielsetzung eines Grundeinkommens über
- die Existenzsicherung und demokratisch-gesellschaftlichen Teilhabe,
- die Garantie eines individuellen Rechtsanspruchs,
- die Entbürokratisierung staatlicher Umverteilung ohne Bedürftigkeitsprüfung sowie
- dem grundsätzlichen Postulat für freie und kreative Arbeits-, Bildungs- und Lebensweisen
sind in direkter Weise aus der Kernprogrammatik der Piratenpartei Deutschland abzuleiten.
2. Die Unterstützung zu einer Demonstration mit Verweis auf die grundgesetzlich garantierte Meinungs- und Versammlungsfreiheit enstspricht meinem bürgerrechtsliberalen Verständnis von einem Recht auf politische Meinungsäußerung; ja, ich gehe sogar so weit, dass es sogar ein Recht auf falsche politische Meinungsäußerung gibt. Mit Verweis auf die Entscheidungen verschiedener Verfassungsgerichte zum grundgesetzlich garantierten Demonstrations- und Meinungsrecht sage ich zudem an dieser Stelle deutlich: Ich unterstütze die oben aufgeführte, ursprüngliche Fassung der Antragsstellung ausdrücklich nicht, muss das geäußerte Anliegen zunächst aber tolerieren: Geht doch einfach zur Nazi-Demonstration und rechtfertigt euch dann für dieses Handeln vor den übrigen Mitgliedern der Piratenpartei Deutschland.
Insgesamt geht der Antrag, einen Aufmarsch von fremden- und grundgesetzfeindlichen politischen Organisationen mittels Aufruf zu folgen, völlig fehl und muss zugleich erschrecken. Das Stilmittel der Ironie und des Sarkasmus greift in dieser Thematik nicht nur ins Leere; vielmehr werden Ausländerfeindlichkeit und neo-nationalistische Bestrebungen in gefährlicher Weise relativiert. Der Hinweis auf die Gleichwertigkeit zur Grundeinkommens-Debatte hinkt erheblich.
Die Intensität der aktuellen Diskussion muss insgesamt verwundern. Mitglieder der Piratenpartei, die auf Basis von bürgerrechtsliberalen Idealen die Wahrung und den Schutz von Bürger- und Grundrechten im Zusammenhang mit staatlichem Handeln postulieren, sprechen anderen Mitgliedern in zutiefst undemokratischer Weise das Recht ab, dieses Grundverständnis und diesen methodischen Ansatz auf neue Politikfelder der Piratenpartei anzuwenden. Statt die konstruktive Diskussion zu suchen, wird sofortiger Parteiaustritt, Amtsaufgabe und Funktionsverzicht gefordert und verkündet. Es wird a posterori angefeindet und anonym in Foren oder dem Wiki diskreditiert – das direkte und persönliche Gespräch, der demokratische Diskurs aber gemieden.
Ich möchte die Mitglieder der Piratenpartei Deutschland bitten, sich auf die aktuellen und kommenden inhaltlichen Diskussionen positiv einzulassen und dieses mit der Vorstellung zu verbinden, dass die Partei eine Mitgliederstärke von mehr als 10.000 Menschen mit heterogenen liberalen Verständnissen aufweist. Sie wird vereint in der Kernprogrammatik, sie kann aber auch Freies, Neues und Kreatives in der politischen Weiterentwicklung unter Beachtung der Kern- und Leitideen verkraften. Seid in diesem Sinne liberal und tolerant.
Hamburg, den 9. Oktober 2010 gez. Bernd Schlömer.
Dem kann ich mich so anschließen.
Christopher Lauer, 9.10.2010
Eine ausführliche Begründung meiner Entscheidung ist hier nachzulesen.
Daniel Flachshaar, 9. Oktober 2010
Gegenrede dazu: Benutzer:Michael_Ebner/Gegenrede_BGE_Demo Michael Ebner 00:40, 12. Okt. 2010 (CEST)
Engagement gegen Rechtsextremismus
Kopiervorlage fürs Blog:
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Text
Der Bundesvorstand möge folgende Beschlussvorlage verabschieden:
Aufgrund zahlreicher, kontroverser Diskussionen und Mißverständnissen bezüglich der Teilnahme von Piraten an Demonstrationen für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und gegen Faschismus und Neonazismus erklärt der Bundesvorstand:
"Der Bundesvorstand begrüßt die Teilnahme der Parteimitglieder an öffentlichen, friedlichen Aktionen und Demonstrationen und die Zurschaustellung der Parteiinsignien zu diesem Zweck, so sie den im Parteiprogramm formulierten Parteizielen entsprechen und förderlich sind, oder der in der Satzung festgehaltenen entschiedenen Ablehnung totalitärer, faschistischer oder diktatorischer Bestrebungen Ausdruck verleihen, hiermit ausdrücklich."
Piraten, die an solchen Aktionen "offiziell" d.h. mit Parteiflaggen und dergleichen deutlich als Piraten gekennzeichnet teilnehmen wollen, bedürfen weder der Erlaubnis des Bundesvorstands noch eines Vorstands untergeordneter Gliederungen, sondern können sich der Unterstützung und des Einverständnisses der Piratenpartei sicher sein.
Der Bundesvorstand positioniert sich damit im Namen der Piratenpartei Deutschland nicht nur aber insbesondere gegen rechtsextremistische Bestrebungen, und erhofft sich mit dieser unmißverständlichen Klarstellung die Beendigung einer lähmenden Debatte, welche regelmäßig viel Kraft und Zeit kostet.Begründung
Antragsteller
Unterstützer
- Mirco da Silva
- Christopher Lauer
- Katja Dathe
- Christoph Fritzsche
- Torsten Fehre
- Pirat Ronny
- Oliver Höfinghoff
- Kine Haasler
- occcu
- Vondor
- Werner Willeke
- ☠ Heide Hagen
- Loralitilli
- Oliver Huhn
- Bolkerito
- RicoB CB 15:23, 9. Okt. 2010 (CEST)
- Kyra
- Jan N
- korbinian
- Sven423 20:40, 9. Okt. 2010 (CEST)
- corax
- Sebbo1981
- Anne Alter
- marax
- Sleeksorrow
- etz
- Miriam
- Monarch 10:58, 11. Okt. 2010 (CEST)
- Dirk S.
- Torch 11:33, 11. Okt. 2010 (CEST)
- MrHan 11:34, 11. Okt. 2010 (CEST)
- JohannesKnopp 11:36, 11. Okt. 2010 (CEST)
- Ralf Gerlich
- Puck.152
- Oliver Schönemann
- René
- Martin Schmidt
- Ulrich Eberhardt
- Incredibul 12:16, 11. Okt. 2010 (CEST)
- Twix
- schiffbauer 19:10, 11. Okt. 2010 (CEST)
- Larom 19:24, 11. Okt. 2010 (CEST)
- Christoph B. 12:15, 12. Okt. 2010 (CEST)
- Andreas Heimann
- Metalpaule
- NorkNork
- Mike gh
- Gerald
- meta
- Bernd Peuser
- muuhh
- Phil
- Aleks_A 13.10.2010
Rücknahme des Beschlusses bezüglich Demo zu BGE
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[stimme abgabe="?"][name]Markus Barenhoff[/name][grund][/grund][/stimme]
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Text
Begründung
Antragsteller
Unterstützer
liste der Unterstützer oder sind nicht notwendig
den Bündnissen gegen die Verlängerung der AKW Laufzeiten anschließen
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Text
Ahoi lieber Vorstand. Ich als Pirat aus dem LV NRW möchte hiermit den Antrag stellen, dass die Piratenpartei bundesweit sich dem Bündnissen gegen die Verlängerung der AKW Laufzeiten, dem Ausstieg aus dem Atomausstieg sowie den anstehenden Prüfungen auf die Endlagerstätten Gorleben/Asse anschließt und eine entsprechende Stellungnahme heraus gibt.
Auch wünsche ich mir den Aufruf, dass wir offiziell mit Piraten-Symbolen bei entsprechenden Demonstrationen teilnehmen, so wie beim FSA-Demos auch.
Siehe hier, wo bereits Einzelpersonen der Piratenpartei wie auch ganze LVs als Unterstützer aufgeführt werden:
http://www.castor2010.de/aufrufBegründung
Der Atomaustieg war beschlossen und wird nun mit fadenscheinigen Argumenten zurückgenommen. Dies erfolgt durch massiven Druck über Lobbyisten. Die Piratenpartei spricht sich gegen diese Arbeitsweise aus. Die größten Risiken bei der Atomkraft liegen in der Gewinnung der Rohstoffe, der Lagerung, des Betriebs (Störungen wie Tschenobyl können uns alle überalle treffen) und eben in der weltweit ungeklärten Entsorgung des atomaren Abfalls. In Summe betrachtet ist die "saubere" Atomkraft eine Lüge, die derzeit gut vermarktet wird. Die Piratenpartei tut gut daran, sich der Bewegung gegen die Atomkraft und die anstehenden weiteren aus Steuergeldern finanzierten Prüfungen von Entlagerstätten und die unsinnigen Transporte anzuschließen. Dies bedeutet, dass die Piraten, die gegen Atomkraft etc. sind, dies offen zeigen und an entsprechenden Demos teilnehmen wie auch sich solchen Bündnissen wie Castor2010 anzuschließen.
Was mit BGE geht, ohne Legitimation der Basis, sollte gerade auch bei Atomkraft gleichermaßen funktionieren.Antragsteller
Unterstützer
liste der Unterstützer oder sind nicht notwendig
- Stevegear
- corax
- Stadtpirat
- Kyra
- Kine Haasler
- Alois Lichtmannecker
- korbinian
- Sebbo1981
- Bolkerito
- marax
- Geekpirat
- gemuesekuchen
- Loralitilli
- Webrebell
- Dirk S.
- Oliver Schönemann
- Claudia Jonda
- Ralf Gerlich
- Matthias Stoll
- Dietmar Kruse
- Pirat Ronny
- Christoph B. 12:15, 12. Okt. 2010 (CEST)
- Bastian 14:04, 12. Okt. 2010 (CEST)
- Benjamin Stöcker
- Jürgen Stemke
- Aleks_A 13.10.2010
Rücknahme des Beschlusses zur Unterstützung der BGE-Demo
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Text
Begründung
Zur Begründung:
1) Wir sehen eine Stellungnahme zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)" als nicht gedeckt durch das Grundsatzprogramm an. Eine direkte Herleitung aus den bisher beschlossenen Themen ist unserer Meinung nach nicht möglich. Die Piratenpartei steht für Demokratie und die Teilhabe der Parteimitglieder an Beschlüssen und der programmatischen Gestaltung der Partei. Derzeit ist der Bundesparteitag (BPT) das einzige Organ, das bindende programmatische Beschlüsse im Namen der Partei fassen kann. Entsprechend sind programmatische Stellungnahmen ohne begründenden Parteitagsbeschluss abzulehnen.
2) Es gibt keinen Parteibeschluss zum Thema BGE. In Bingen fand ein Meinungsbild statt – ein Meinungsbild ist kein Antrag, kein Beschluss. Meinungsbilder werden nicht diskutiert und sind in Form und Inhalt weniger streng als Anträge. Im vorliegenden Fall beispielsweise gibt es die Frage, ob die Mehrheit der Teilnehmer sich grundsätzlich "PRO BGE" geäußert hat oder ob die Mehrheit der Teilnehmer sich für eine Konzeptausarbeitung ausgesprochen hat. Meinungsbilder können und dürfen daher keine Anträge ersetzen.
3) In Liquid Feedback werden ausschließlich unverbindliche Meinungsbilder erstellt. In keinem Fall kann eine LQFB-Abstimmung einen ordentlichen Parteitagsbeschluss ersetzen. Eine LQFB-Abstimmung kann daher nicht als Begründung für programmatische Stellungnahmen herangezogen werden, wenn die Thematik an sich nicht bereits durch Parteitagsbeschlüsse abgedeckt ist.
4) Auch wenn die Teilnahme an Demonstrationen natürlich jedem Piraten offen steht – unabhängig von Parteibeschlüssen – so ist ein offizieller Demo-Aufruf der Bundespartei doch anders zu bewerten. Mit einem Demoaufruf stellt sich die Bundespartei HINTER die Zielrichtung der Demonstration, im vorliegenden Fall also hinter BGE.Antragsteller
Unterstützer
sind nicht notwendig aber dennoch gerne gesehen
- Navigator (schon vorher im Umlauf zugestimmt)
- Branleb (schon vorher im Umlauf zugestimmt)
- Thomas Weber (als Mitglied des LV-BW-Vorstands schon vorher zugestimmt)
- --Natural 11:35, 11. Okt. 2010 (CEST)
- René
- Martin Schmidt
- Monarch 13:08, 11. Okt. 2010 (CEST)
- Carsten Lenz (als Mitglied des LV-BW-Vorstands schon vorher zugestimmt)
- Andreas70
- PiratenRV
- Nati2010
- Stefan Urbat (Direktkandidat LTW BaWue)
- Jochen Schmidberger (Ersatzkandidat LTW BaWue)
- Martin Mohr (Direktkandidat LTW BaWue)
- Stefan Bäuerle (Ersatzkandidat LTW BaWue)
- Guru 20:38, 12. Okt. 2010 (CEST)
- Johannes Müller 22:21, 12. Okt. 2010 (CEST)
- Landesvorstand NRW Rgloerfeld 23:36, 12. Okt. 2010 (CEST)
- TurBor 19:33, 13. Okt. 2010 (CEST)
- Markus 19:36, 13. Okt. 2010 (CEST)
Schreibrechte auf der Vorständeliste
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[stimme abgabe="?"][name]Sebastian Nerz[/name][grund][/grund][/stimme]
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[stimme abgabe="?"][name]Klaus Peukert[/name][grund][/grund][/stimme]
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Text
Begründung
Antragsteller
Unterstützer
liste der Unterstützer oder sind nicht notwendig
Der Vorstand soll einen Parteiausschlussverfahren gegen "Piratenweib" einleiten
Kopiervorlage fürs Blog:
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Text
Begründung
Abmahnwelle von Mitglied Nr. 7098 wegen Verstoßes gegen CC-Lizensen verstößt gegen die Grundgedanken der Piratenpartei. Der Vorstand sollte sich um eine rasche Aufklärung bemühen (ggf. diese Aufgabe delegieren) und ggf. ein PAV. gegen Mitglied Nr. 7098 aka "Piratenweib" einleiten.
Quellen: Siehe: http://www.tacheles-sozialhilfe.de/forum/thread.asp?FacId=1495353 und http://www.fixmbr.de/die-piraten-und-eine-abmahnungswelle-wegen-nichtbeachtung-der-creative-commons-lizenz/
Eine Stellungsnahme von Piratweib steht noch aus. Auf Ihrer Website ( www.piratenweib.de ) Twitter ( www.twitter.com/piratenweib ) ist bisher auch keine Stellungsnahme zu findenAntragsteller
Unterstützer
- Swen Schmidt
- tragt euch ein
Ordnungsmaßnahme gegen Sven Krohlas
Kopiervorlage fürs Blog:
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Text
Begründung
Sven Krohlas beantragte "Der BuVo möge beschließen, dass die Piratenpartei Deutschland offiziell zur Demonstration des "Aktionsbündnis gegen das Vergessen" am 13.02.2011 in Dresden aufruft." und warb dafür zwar nur mit mäßigem Erfolg aber öffentlich.
Mit diesem Antrag beabsichtigte der Antragssteller nach eigener Aussage entgegen dem Antragstext nicht die Nazidemo zu unterstützen, sondern dem Bundesvorstand "Grenzen aufzuzeigen" und zur Rücknahme der zuvor demokratisch beschlossenen Unterstützung der BGE-Demo in Berlin zu zwingen.
Die Vorstellung, daß ein möglicher zukünftiger MdL wie Sven Krohlas (z.Zt LTW-Kandidat) bspw. als Fraktionsvorsitzender der PIRATEN im Landtag von BaWü ähnlich gelagerte Anträge mit der Absicht Debatten zu provozieren und anderen "ihre Grenzen auzuzeigen" einreicht, erinnert in Wesen und Inhalt nicht nur stark an die desktruktive und aufmerksamkeitsheischende Strategie der NPD-Fraktion im Landtag von Sachsen (->Bombenholocaust), sondern stellt als Affront gegen unsere antifaschistische Satzung und den demokratischen Konsens eine inakzeptable Beschädigung des Ansehens der Piratenpartei und der Arbeit ihrer Mitglieder dar.
Der Bundesvorstand darf sich durch solche von politischer und sittlicher Unreife zeugenden Anträge nicht unter Druck setzen lassen, sondern ist im Sinne der Satzung und zur Wahrung der Einheit der Partei angehalten dem bis heute uneinsichtigen Antragsteller durch eine entsprechende Ordnungsmaßnahme einerseits die Möglichkeiten und Grenzen unserer Satzung, und andererseits die der Mittel der politischen Auseinandersetzung im Allgemeinen und innerparteilichen Debatte im Besonderen aufzuzeigen.
Dies gilt im besonderen Maße, als das Sven Krohlas bis heute jede Kritik an seinem mittlerweile zurückgezogenen Nazi-Unterstützungsantrag als "lächerlich" (12.10.2010) zurückweist, und dadurch den Nachweis erbringt, daß er seine mangels Ausdrucks- und Einfühlungsvermögen beschränkte Fähigkeit zur konstruktiven politischen Arbeit auch zukünftig mit Aussagen und Anträgen kompensieren wird, die das Ansehen der Piratenpartei und die Arbeit ihrer Mitglieder nachhaltig beschädigen, wenn ihm nicht klare Grenzen aufgezeigt werden.
Aus diesem Grund ist die Aussprache einer öffentliche Rüge als mildeste Form der durch die Satzung vorgegebenen Ordnungsmaßnahmen nicht nur gerechtfertigt, sondern als deutliches Signal sowohl an Sven Krohlas und etwaige Nachahmer als auch gegenüber den Mitgliedern der Piratenpartei und der zurecht einmal mehr irritierten Öffentlichkeit dringend geboten.Antragsteller
Unterstützer
- Twix 19:33, 13. Okt. 2010 (CEST)
- Klaus Peukert (Ex-Milchgeldkassierer, POS "August Bebel")
- marax
- ringwraith
- korbinian
- Gerald
- Loralitilli
Gegner =
- Nati2010
- TurBor 20:48, 13. Okt. 2010 (CEST)
- Natural 20:51, 13. Okt. 2010 (CEST)
- NHense Ja Sven hat mit diesem Antrag getrollt und es war unnötig. Aber sein Ziel war klar um die komische Begründung des BuVos zu demonstrieren, wie er in der Begrüdung auch richtig geschrieben hat. Noch viel trolliger ist dein völlig übertriebener Antrag mit einer Begründung die völlig daneben ist. DU arbeitest mit solchen Anträgen viel eher gegen die Einheit der Partei! Sven ist definitiv nicht der einzige Pirat der vorher über sein Handeln verstärkt nachdenken sollte.
- Navigator Sven hat durch einen 'Hack' gezeigt, worin die Problematik des BGE-Beschlusses lag. Nicht mehr und nicht weniger.