2008-11-11 - Pressemitteilung Verfassungsbeschwerde gegen BKA-Gesetz

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Pressemitteilung (ENTWURF!)
Thema: Vorlagen im Wiki
Ersteller: CH
Status: ungeprüft
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Gliederung: Bund
Deadline 12.11.2008 12:00


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Piratenpartei verurteilt neues BKA-Gesetz auf's Schärfste

Trotz massiver Proteste und gegen den Willen von Bürgerinnen und Bürgern hat die rot-schwarze Bundesregierung heute das neue BKA-Gesetz beschlossen. Die Piratenpartei sieht das BKA-Gesetz als einen schweren Angriff auf die Freiheit an und bergrüßt daher die angekündigte Verfassungsbeschwerde der Piratin Bettina Winsemann alias "Twister". Weitreichende Unterstützung wird zugesichert.

Die Piratenpartei lehnt das BKA-Gesetz insbesondere ab, weil es zu einer zentralen Super-Polizeibehörde führt und alle rechtsstaatliche Dämme brechen lässt. Die strikte Trennung von Polizei und Geheimdienst als Lehre aus den Erfahrungen mit dem Sicherheitsapparat im Dritten Reich, wird aufgehoben und das BKA erhält zahlreiche präventive und exekutivische Befugnisse.

"Das BKA-Gesetz ist eine unzumutbare Verletzung unserer demokratischen Grundordnung." so Andreas Popp Vorsitzender der bayrischen Piraten / Spitzenkandidat der Piraten zur Europawahl (was ist besser?) "Durch dieses Gesetz wird eine Mammuthbehörde geschaffen, deren Befugnisse jedes rechtsstaatlich vertretbare Maß überschreitet. Stasi 2.0 würde damit kein geflügeltes Wort mehr bleiben, sondern bittere Realität werden. Ich glaube fest daran, dass dieses Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben wird."

Jens Seipenbusch, stellvertretender Vorsitzender der PIRATEN: "Es darf nicht sein, dass..."

Neben der Unterstützung der Verfassungsbeschwerde ruft die Piratenpartei auch weiterhin die Bevölkerung Deutschlands dazu auf, sich von der Terrorangst zu lösen und aktiv für mehr Freiheit und die Bewahrung der Bürgerrechte zu engagieren.


Piratenpartei Deutschland
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Dr. Olaf Konstantin Krüger
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Quellen (kein Teil der Pressemitteilung)