Wie begegnet man Rassisten

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Warum ?

Ich habe es jetzt schon öfters erlebt, dass Piraten/Freidenker sich mit Rassisten auseinander setzen müssen. Diese schmeißen dann mit Wörtern wie "Ausländerkriminalität" oder "Sozialabschöpfung" um sich. Auf dieser Seite soll eine Sammlung der Gegenargumente angeregt werden um Piraten die Möglichkeit zu geben nicht nur emotional sondern auch faktisch die Diskussion zu suchen.

Ausländerkriminalität

Ich habe leider nur die Zahlen von 1992 basierend auf einem Artikel[1], möchte diese aber wenn ich die Zeit zur Verfügung habe auf aktuelle Zahlen zurückgreifen.

Nach der Statistik hatten 1992, 32,2% der Tatverdächtigen in Deutschland einen Migrationshintergrund, genauer waren jene noch keine deutschen Staatsbürger. Diese machen einen Bevölkerungsanteil von 9% im Jahr 1992 aus. Es kling also ziemlich erschreckend, wenn man liest, dass knapp ein Drittel aller Straftaten von 9% der Bevölkerung ausgeübt wird. Nur gibt es da einige Fakten zu beachten und man sollte diese Statistik eindeutig entzerren.

  • Angefangen bei Delikten die das Asyl-, bzw. Ausländerrecht behandeln. Ein deutscher Staatsbürger kann nur in seltenen Fällen das Asylrecht in Deutschland brechen. Dadurch reguliert sich das Ganze auf knapp 26%
  • Weiter geht es mit der Touristenkriminalität(doofes Wort - hat vielleicht einer ne bessere Idee?), also mit Straftaten von Menschen die keinen Wunsch auf einen längeren Verbleib in Deutschland haben und zum Teil nur um eine Straftat zu begehen nach Deutschland kommen - Nun sind es nur noch 24 %
  • Bagatelldelikte der Asylbewerber. Diese finden oft aus der sozialen Not heraus statt. Jeder Mensch muss essen und will nicht frieren. Und nicht jeder wird vom Sozialstaat aufgefangen - jetzt ist man bei 17%
  • Übertriebener Tatverdacht Zitat: "Zwei neue Dunkelfeldstudien belegen, dass bei der Strafverfolgung ethnische Selektionseffekte zugunsten der Deutschen und zu Lasten der ethnischen Minderheiten existieren. Straftaten von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien werden bei der Polizei häufiger angezeigt und registriert als Straftaten von jungen Deutschen.[7] Berücksichtigt man also die Unterschiede zwischen Tatverdacht und Verurteilung, reduziert sich der Ausländeranteil unter den „Kriminellen“ auf rechnerisch 15 Prozent; verglichen mit den anderen Stufen ist dieser Anteil jedoch nur gering." - 15%

Wird so schnell wie möglich fortgesetzt ...