| Antragstext
|
Die SDMV möge folgendes Positionspapier ve … Die SDMV möge folgendes Positionspapier verabschieden:
„'''Nationalpark Hunsrück'''
Die Piratenpartei Rheinland-Pfalz begrüßt die geplante Einrichtung eines Nationalparks im Gebiet Hochwald/Idarwald. Dabei möchten wir eine größtmögliche Ausdehnung des Parks erreichen. Jedoch fordern wir von der Landesregierung eine offene Informationspolitik: die Bevölkerung muss ständig über den Stand der Planung informiert werden und in kritischen Fragen ein Mitbestimmungsrecht haben.
Die Flächen, auf denen der Nationalpark gegründet wird, sollen im Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz beziehungsweise des Saarlandes stehen, notfalls muss dafür Privatwald aufgekauft oder gegen eine angemessene Entschädigung verstaatlicht werden.
Der Nationalpark muss ein Maximum an Naturschutz bieten. Insbesondere fordern wir, dass die Jagd nur in Ausnahmefällen zugelassen wird, vor allem die Trophäenjagd wollen wir auf dem Gebiet des Nationalparks verbieten. Die exzessive Nutzung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln in den an den Park angrenzenden Gebieten muss vermieden werden. Bäume dürfen im Nationalpark nur gefällt werden, wenn dies unumgänglich ist. Der Verkehr von Kraftfahrzeugen auf Straßen, die durch den Nationalpark oder die angrenzenden Gebiete führen, soll so umweltverträglich wie möglich gestaltet werden, auch zur Vermeidung von Wildunfällen.
Für die Zukunft muss aber sichergestellt werden, dass Einwohner und Touristen das Gebiet weiterhin nutzen und Natur aktiv erleben können, insbesondere den Ausbau und Erhalt eines Wanderwegnetzes wollen wir vorantreiben. Der Nationalpark bietet die Möglichkeit, Kindern die regionale Pflanzenwelt näher zu bringen, das wollen wir durch die Einrichtung von Naturerlebnispfaden unterstützen. Dabei soll jedoch sichergestellt werden, dass die Besucher möglichst wenig in die natürliche Umgebung eingreifen. Trotzdem müssen Wanderer weiterhin die Möglichkeit haben, die Wanderwege auch zu verlassen und zum Beispiel Beeren im Gebiet des Nationalparks zu pflücken.
An den Außengrenzen des Nationalparks sowie im Umkreis von durch den Wald umschlossenen Ortschaften sollen Schutzzonen eingerichtet werden, die nicht dem Gebiet des Nationalparks zugehörig sind, in denen aber bereits erhöhte Umweltschutzauflagen insbesondere für die Landwirtschaft, die Jagd und die Holzwirtschaft gelten müssen.
Durch die Einhaltung dieser Grundsätze ist es möglich, einen Nationalpark zu gründen, der sowohl die Anliegen der Bürger als auch den Schutz der Natur bestmöglich vereinen kann.“hutz der Natur bestmöglich vereinen kann.“ +
|