HE:Kassel/Presse/2009-09-21 - Kandidaten der Piratenpartei in Kassel

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Pressemeldung zur Diskussionsveranstaltung mit Thorsten Wirth und Simon Klages in Kassel am 21.09.09

Kasseler Bürger diskutieren mit den Kandidaten der Piratenpartei

Die Bundestagskandidaten der Piratenpartei Deutschland Thorsten Wirth und Simon Klages stellten sich am Montag abend den Kasseler Bürgern im Philipp-Scheidemann Haus vor.

Gut 80 interessierte Bürger waren zu der Veranstaltung gekommen, um sich ein persönliches Bild der Kandidaten und der Piraten zu machen. Nach einer kurzen Einführung über die politisch-werdende Netzkultur und das Entstehen der Piratenpartei in Schweden und der Gründung in Deutschland, lag der Schwerpunkt in der Diskussion und bei den Fragen der Gäste.

Besonderes Interesse bestand zu Themen abseits des Parteiprogramms. Wie steht die Piratenpartei bzw. die Kandidaten zum Afghanistan-Einsatz oder welche wirtschaftspolitischen Ansätze gibt es? Folgen die Kandidaten eher der Gewissensentscheidung oder einer kurzfristige Befragung der Parteibasis?

Thorsten Wirth, Mitglied im Bundesvorstand und auf Platz 1 der hessischen Landesliste betonte in der Diskussion, dass die Piraten keine falschen Versprechungen im Wahlkampf machen wollen. Man positioniere sich nur zu Themen die man fachlich fundiert argumentieren könne. "Wer Wahlversprechen für die nächsten 4 Jahre glauben will, soll lieber eine der grossen Parteien wählen!"

Der wesentliche Unterschied zu den etablierten Parteien sei die vernetzte Struktur der Piratenpartei. Weiter sagte Wirth: "Wir sind eine Netzwerk-Partei und wir nutzen mit dem Internet das schnellste Medium. Darüber können wir schneller und breiter als die etablierten Parteien auch andere Themen diskutieren und Expertenrat einholen."

Ein gutes Beispiel für das Datenschutz-Verständnis der Piraten brachte Simon Klages. Auf die Frage, ob er im Sinne der Transparenz des Staates bereit sei, sein Gehalt zu nennen, sagte er: "Solange ich Kandidat für die Piraten bin, gehört das in den Bereich der Privatsphäre. Sollte ich allerdings in den Bundestag einziehen und dann noch weitere Bezüge haben, werde ich diese natürlich offenlegen."

Zu Afghanistan forderten die Kandidaten einen möglichst geordneten Rückzug. Bei der Wirtschaftspolitik verwies man auf unterschiedliche Ansätze die derzeit parteiintern diskutiert werden. Jeder sei eingeladen sein Wissen und Engagement in die vielfältigen Arbeitsgruppen einzubringen. Dort könnten sinnvolle Konzepte erarbeitet und ins Parteiprogramm aufgenommen werden. Das sei schließlich die neue Politik-Kultur, für die die Piraten stehen.


Weitere Informationen zur Piratenpartei unter:
www.piratenpartei-kassel.de
www.piratenpartei-hessen.de
www.piratenpartei.de

Bundestags-Wahlkampf der Piratenpartei im Internet
www.wir-haben-die-kraft.de
www.unser-land-kann-mehr.de
www.klarmachen-zum-aendern.de

Kontakt: Piratenpartei Deutschland
Kreisverband Kassel-Stadt
presse _at_ piraten-kassel.de