Benutzer:Putschist

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Holger Stieler
Nick: Putschist
Wohnort: Stockelsdorf
Tätigkeit: 1974 Abitur in Lübeck, 1974 - 1976 Soldat in Lübeck, 1976 -1981 Jurastudium in Kiel, seit 1981 Beamter in BOS (Kiel, Neumünster, Waldbröl, Mannheim, Pinneberg, Lübeck, Bad Segeberg), Diplomverwaltungswirt (FH)
Familienstand: Seit 2004 geschieden und seit 2012 verlobt, eine erwachsene Tochter
Geburtstag: 1956
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 06.Dezember 2011
Mitgliedsnummer: 22066
Landesverband: Schleswig-Holstein
Funktion: Wahlkampfhelfer, seit 23.06.2013 Rechnungsprüfer der PP SH
Stammtisch: Lübeck
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Fon: 045134765
Mobil: 01714371684
Twitter: @TrotzSki


Profil

Warum Pirat?

Seit 1972 wäge ich ab, welche Aussagen der - sich selbst so nennenden - Volksparteien mit meinen politischen Vorstellungen übereinstimmen. Ich stellte fest, dass sie zu weniger als 50 % kongruent sind. Infolgedessen wurde ich ab Wahlmündigkeit zum Wechselwähler, d.h. ich habe das aus meiner Sicht geringste Übel gewählt. Leider musste und muss ich immer wieder die Erfahrung akzeptieren, dass ich Opfer von politischen Hütchenspielern wurde, die den Wählerwillen und die Wahlversprechen durch Koalitionsvereinbarungen konterkarieren. Selbst Volksentscheide wurden von unseren "Vormunden" in den Parlamenten wieder zunichte gemacht. Negativbeispiel: Die seinerzeit amtierende Ministerpräsidentin Heide Simonis hat das Ergebnis des Volksentscheides in SH, das sich gegen die Einführung der Rechtschreibreform richtete, von den Landtagsabgeordneten ihrer Partei mit der Begründung einkassieren lassen, dass es in SH keine "Insellösung" geben dürfe. Wozu wurde dieser Volksentscheid dann überhaupt intiiert, wenn er nicht ernst genommen wird? Ich hatte damals als Wahlvorsteher (Stadtparkschule in Lübeck) die Wahlergebnisse/ Stimmzettel gegen 23:15 Uhr im Rathaus abgegeben. Also: Ausser Spesen nichts gewesen! Dieses Erlebnis hatte mich veranlasst, die Stadtverwaltung zu bitten, sich künftig einen anderen Wahlvorsteher aus ihren eigenen Reihen zu suchen.

Die defizitäre Haushaltslage in Bund und Ländern kommt für die jeweiligen Nachfolgeregierungen immer wieder so überraschend wie Weihnachten und Ostern, obwohl deren Parteien vorher in den Parlamenten an der Verabschiedung der Haushaltsgesetze und -pläne mitgewirkt und abgestimmt hatten. Trotz des Steueraufkommens in Milliardenhöhe wurden Wahlversprechen in Bund und Land nach den Wahlen als nicht realisierbar erklärt und demzufolge nicht umgesetzt. Tatsächlich ist diese Aussage nur vorgeschoben. Parteien müssen hinsichtlich ihrer politischer Ziele parteiinterne Kompromisse schließen und zwecks "Machtübernahme" zusätzlich Rücksicht auf die Wahlversprechen (Hirngespinste?) ihrer Koalitionspartner nehmen. Diese Erfahrungen habe ich als Bundes- und Landesbeamter seit Anfang der 80er Jahre schmerzhaft gespürt. SPD und CDU unterscheiden sich lediglich in ihren Zielgruppen, für die sie andere Teile der Bevölkerung zur Kasse bitten.

Als Mitglied der Piratenpartei kämpfe ich für Transparenz (Für die Bürger/innen, nicht aus Prinzipienreiterei!) und hoffe, dass die etablierten Parteien für ihre Wahllügen die orange Karte gezeigt bekommen. Deren Politiker/innen haben die Bodenhaftung verloren. In den Sand gesetzte Prestigeprojekte in Bund, Land und Stadt kosten Millionenbeträge im dreistelligen Bereich, während die "normalen" Bürger/innen (Arbeitnehmer/innen und H4-Almosenempfänger/innen) mit Beträgen im Bereich von 10 bis 1.000 Euro rechnen und auskommen müssen.

Der Exekutive (Verwaltung, Polizei, Bundeswehr) stehe ich grundsätzlich positiv gegenüber. Deren Einrichtung und deren Machtbefugnisse sind im Grundgesetz und in Einzelgesetzen geregelt. Daher bin ich ehrenamtlich in der Gewerkschaft der Polizei und im Reservistenverband tätig (Die ehrenamtliche Tätigkeit im WEISSEN RING musste ich aus Zeitgründen niederlegen.). Die Exekutive setzt die Gesetze der Legislative (Parlament) um, damit ein gedeihliches Zusammenleben in Deutschland möglich ist. Fehlverhalten (Gewalttätigkeit, Willkür und Korruption) einzelner Mitglieder dieser Institutionen müssen rücksichtslos erforscht und bestraft werden. Ohne Ämter und Behörden: Schlimm wäre es zum Beispiel, wenn die Rettung von Leben der Opfer von Flutkatastrophen oder der Empfänger/innen von Orgarntransplantationen nur gegen Bakschisch möglich ist; Polizisten durch Türsteher, Gerichtsvollzieher durch Geldeintreiber ersetzt werden. Schlimm finde ich es auch, wenn dem "Otto Normalverbraucher" per (Steuer-)Gesetzgebung Hobbys und Lebensführung vorgeschrieben, vermiest und verteuert werden. Einkommens- und Erbschaftssteuerhinterzieher lachen über Dosenpfand, Kfz-Steuer,Gefahrhundesteuer, Pferdesteuer und Waffensteuer, weil sie diese Kosten aus der "Portokasse" begleichen.

Ich befürworte die Förderung gemeinnütziger Tätigkeiten, zum Beispiel Kinder- und Seniorenbetreuung, Opferbetreuung (WEISSER RING, Frauennotruf und Frauenhäuser) und Gefahrenabwehr (Freiwillige Feuerwehr, Reservistenverband). Ohne das uneigennützige Engagement von Bürger/innen würde Deutschland ziemlich traurig dastehen.

Meine politischen Ziele

Förderung ehrenamtlicher, gemeinnütziger Tätigkeiten; verfassungsgerichtsfeste Volksentscheide, insbesondere im Zusammenhang mit Deutschlands EU - Mitgliedschaft, der Endlagerung von radioaktiven Abfällen und der Erforderlichkeit / Realisierung der Festen Fehmarnbelt-Querung.