Benutzer:Hoppeldiewaldfee

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Lars Stuart Hopkins aus Bielefeld. Doppelstaatler (deutsch/britisch). EU-Zögling. Seit 31.Mai 2015 Mitglied der Piratenpartei Deutschland.

Obwohl ich jetzt schon über 50 Jahre in Deutschland lebe, werde ich aufgrund meines anglo-amerikanischen Nachnamens immer noch nicht als "Deutsch" anerkannt, obwohl mein Salzfass schon mehr als voll ist. Zudem gilt anscheinend immer noch seit 1913: "Das ist ja gar kein richtiger Deutscher!"

Also... das ist mir soooo egal... hat jemand ein Kinderriegel?


Unrecht leiden ist besser als Unrecht tun (Satz des Georgias/Sophist)


You Are What You Is ... And That's All It Is (Frank Zappa):

1968 Geboren auf Zypern (Akrotiri, Militärbasis der R.A.F.). Mein Vater war damals Flight Officer bei der Royal Air Force, daher der ungewöhnliche Geburtsort.

Meine Mutter kommt gebürtig aus Köthen, wo sie nach dem Krieg mit der gesamten Familie vor den Russen flüchteten. Dadurch sind sie in den Raum Herford (Bünde) gekommen, wo Familienangehörige wohnten. Dort lernte sie meinen Vater in einer Jazzbar kennen. Ein Waliser verliebte sich in eine "Anhaltinerin" im Jahre 1962. Genial! Hochzeit 1964. Ich habe noch eine Schwester (geboren 1965).

1969 Aufenthalt in England aufgrund einer Versetzung meines Vaters innerhalb der Royal Air Force.

1970 Versetzung nach Gütersloh/Germany R.A.F. Basis. Kurz danach endete die Militärzeit meines Vaters.

1971 Umzug nach Bielefeld in die Elpke und Anmeldung der gesamte Familie als Bundesbürger am 01.10.1971.

1972 Umzug in die Luisenstraße, Bielefeld-Zentrum und Besuch meines ersten Kindergartens bei Schwester Elisabeth.

1973 Umzug in die Windelsbleicher Straße, Bielefeld-Senne 1 und Besuch meines zweiten Kindergartens bei Frau Gläser.

1974 Einschulung in die Buschkampschule in Bielefeld-Senne 1. Schulleiter: Herr Hartwig.


1978 Wechsel zum Brackweder Gymnasium, Bielefeld-Brackwede.

1980 Umzug in die Bleichstraße, Bielefeld-Zentrum und daher Wechsel zum Helmholtz-Gymnasium. Erste Auseinandersetzungen mit Nazis, die jahrelang ein Haus in der Bleichstraße bewohnten. 1981 begann bereits meine musikalische Laufbahn mit meinen Schulfreunden zusammen.

1982 Wechsel auf die Gesamtschule in Bielefeld-Schildesche aufgrund von rassistischen Übergriffen seitens Herrn Biermann (Deutschlehrer!!) auf dem Helmholtz-Gymnasium.

1984 Beginn meiner dreijährigen Ausbildung zum Koch, weil ich von Schule die Schnauze voll hatte. Abschluss der vorläufigen schulischen Ausbildung: FOSQ.

1987 Erfolgreicher Abschluss der Berufsausbildung zum Koch und Beginn meines 20monatigen Zivildienstes für die Bundesrepublik Deutschland und dadurch der Beginn meiner hanffreundlichen Gesinnung und künstlerisch-kreativen Lebens.

1989 Ende des Zivildienstes und Start meiner freiberuflichen Tätigkeit als Musiker (vorwiegend Schlagzeug) und als Ton- und Lichttechniker in Lippstadt (99 Change Hands) und Paderborn (Fly by Night Orchester).


Weihnachten 1990 hatte ich leider einen schweren und folgenreichen Verkehrsunfall im Osten Deutschlands (kurz vor Bautzen) aufgrund von Glatteisbildung auf der Autobahn (wenn man damals überhaupt von Autobahnen im Osten sprechen konnte). Seit dem Besinnung nur auf musikalische Aktivitäten und grundlegender Lebensänderung.


1991 bis 1997 Besuch des Oberstufenkollegs an der Universität Bielefeld (zweiter Bildungsweg). Abschluss: allgemeine Hochschulreife ("NRW-Abi").

1997 bis 2003 Studium der Sportwissenschaft an der Universität Bielefeld (ohne Abschluss, d.h. Studienabbrecher mit allen diesbezüglichen gesellschaftlichen Folgen). Die Sportwissenschaft ist eine sogenannte "Querschnittswissenschaft", aus der ich sehr viel Wissen gezogen hatte. Oder treffender ausgedrückt eine Art Erkenntnisgewinn: Ich weiß nicht alles, aber meine Fragen werden spezifischer


2003 bis 2017 Freiberufliche Tätigkeit als privater Musiklehrer und Musiker im Großraum Bielefeld/Gütersloh. Zunächst in Abhängigkeit des Sozialamtes, 2005 dann unter Hartz4 gestellt, später dann noch als einer der letzten in die damals bezeichnete "Ich-AG"-Förderung der Bundesagentur für Arbeit gerutscht. Danach dann wieder Stammkunde beim Jobcenter. In dieser Zeit hatte ich so einiges über den Sozial- und Rechtsstaat kennengelernt und die damit verbundenen gesellschaftlichen Zusammenhänge.

2016 folgte dann leider die Aufgabe meiner musikalischen Aktivitäten aufgrund von immer stärker werdenden Rückenproblemen.

2017 bis 2019 Behandlungs- und Untersuchungszeitraum (Diagnose: HWS- und LWS-Syndrom). In dieser Zeit hatte ich zunächst als Verbundzusteller und später dann als Briefzusteller bei der Deutschen Post AG gearbeitet, was meinen gesundheitlichen Problemen nicht dienlich war. In dieser kurzen Zeit bei der Deutschen Post AG hatte ich erfahren, wie das System "Arbeitsplatzerhaltung" in einem DAX-Unternehmen im 21. Jahrhundert funktionierte.

2019 folgte dann mein Entschluss, eine Fördermaßnahme bzw. ein Angebot seitens der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch zu nehmen. Von September 2019 bis Februar 2020 wurde ich zum Busfahrer ausgebildet und seitdem leider ohne Beschäftigung, weil bereits während meiner Umschulung die SARS-CoV2-Epidemie in China ausbrach ("Wuhan-Virus"). Am 11. März 2020 wurde der "Lockdown" in Deutschland aktiv. Für mich bedeutete dies: keine Einstellungsmöglichkeiten als Busfahrer und wieder diese unangenehme Abhängigkeit zum Staat unter Hartz4-Bedingungen und Ärger mit den Sachbearbeiterinnen. Mein persönlicher "Shutdown" läuft vom 13.03.2020 bis zum 13.11.2020 (8 Monate).


So, warum schreibe ich hier einen Lebenslauf? Ganz einfach: das sind erste Anhaltspunkte zur Persönlichkeitsfindung. Stephen Hawking hatte das besser formuliert:

Die Vergangenheit teilt uns mit, wer wir sind