Benutzer:Gefion/BuVo2013

Aus Piratenwiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Meine Kandidatur zum Beisitzer im Bundesvorstand

Ich kandidiere auf dem Bundesparteitag 2013.2 in Bremen für das Amt des Beisitzers im Bundesvorstand.

Ich bin seit September 2009 Mitglied. Beigetreten bin ich weil ich nicht mehr tatenlos zusehen wollte, wie die Politik unsere hart erkämpften Grundrechte mit Füßen tritt. Meine Stärken liegen in Koordination und Organisation, darum bin ich äußerst selten politisch aktiv, übernehme aber gern Verantwortung für Projekte oder Ämter. Ich betreue seit Juni 2010 die Flaschenpost, war von September 2010 bis Mai 2011 Richterin im bayrischen Landesschiedsgericht, von Mai 2011 bis April 2012 Beisitzerin im Bundesvorstand und dort primär für die Organisation der Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Ich habe von Mitte bis Ende 2012 das Pressekonzept der PPI mitentwickelt, und im Juni 2012 mit einigen Mitstreitern das internationale Piratenmagazin Pirate Times aus der Taufe gehoben, das ich bis heute als Teamverantwortliche betreue.

Zu meinem Fokus für eine neue Amtszeit möchte ich die innerparteiliche Bildung machen. Wir treten politisch für Partizipation ein, und unser Weg dorthin ist Bildung: Nur wer einschätzen kann was um ihn herum geschieht, kann auch sinnvoll am politischen Prozess teilnehmen. Das gilt nicht nur für die Politik da draußen, sondern auch innerhalb unserer Partei. Vor allem wir Piraten wollen doch Sachpolitik machen und Entscheidungen auf Basis von Tatsachen treffen, statt Symbolpolitik zu betreiben oder allein auf Grund von Ideologien zu entscheiden. Ich möchte mich darum im Bundesvorstand auf innerparteiliche Bildung konzentrieren. Das kann durchaus auch Meinungsbildung mit umfassen, wenn unser/e Politische/r Geschäftsführer/in das zeitlich nicht abdecken kann. Je nachdem wer sonst noch gewählt wird kann ich mir auch vorstellen, bei der internationale Koordination und/oder Öffentlichkeitsarbeit zu helfen.

Ich lebe seit 2011 in Großbritannien. Ich habe keinen Wohnsitz in Deutschland und bin privat nur unregelmäßig vor Ort. Die Distanz hätte auf mein Amt keinen Einfluss, wie sie ihn auch in meiner vorherigen Amtszeit nicht hatte. In meinem Wohnzimmer bin ich sozusagen ohnehin in Deutschland, sehe deutsche Nachrichten, stehe mit Freunden und Piraten in Deutschland (und dem Rest der Welt) in Kontakt. Bei Arbeit auf Bundesebene sind Mumbletreffen und Arbeiten online der Standard, von wo aus ich dies tue ist daher vollkommen irrelevant. Erhöhte Reisekosten durch meinen Wohnsitz im Ausland sind nicht zu erwarten: Flüge sind häufig sogar günstiger als die Bahn.

Unterstützer

Wer meine Kandidatur unterstützt, kann sich gern hier eintragen

  1. Micha
  2. Andreas Heimann
  3. Deuxcvsix
  4. Deanna
  5. Bernhard Hanakam
  6. megarosaelefant Köln
  7. Gilles 21:37, 27. Okt. 2013 (CET)
  8. Swanhild
  9. Czossi
  10. FlorensD
  11. Kungler
  12. Malpertaus
  13. Marco Hauke
  14. Georg v. Boroviczeny
  15. BitsOfFreedom
  16. Tobias 'EscaP' Stenzel
  17. Aleks Lessmann
  18. Benutzer:Der Willi (@notwendig)
  19. Robert Schiewer
  20. Monarch 13:12, 29. Okt. 2013 (CET)
  21. Holger Burbach
  22. Taxx
  23. Didiman 15:13, 30. Okt. 2013 (CET)
  24. Olaf Konstantin Krueger
  25. Dennis Klüver
  26. Kristos
  27. p1ng0ut
  28. Timecodex
  29. Fotios Amanatides
  30. Thorongil
  31. Wolfgang Dudda Deine Ansichten zur SMV gefallen mir nicht. Der Rest vom "Paket" passt dafür total.
  32. Harry Hensler das Paket passt ;-)
  33. Kevin Price Habe selten eine so angenehm konstruktiv arbeitende Persönlickeit erlebt wie Gefion. Das brauchen wir dringend. Vielen Dank für Dein Angebot!
  34. Tux- Warum stand ich hier noch nicht?
  35. Pviola
  36. Kiane l'Azin
  37. Usako
  38. insideX 21:13, 12. Nov. 2013 (CET)
  39. Gersprenz
  40. Dirk "triplesmart" Marky
  41. Mopple
  42. E-laine
  43. Samy four4samy 00:34, 24. Nov. 2013 (CET)
  44. Universalist
  45. Mitkrieger
  46. Oliver Huhn
  47. Du?

Schwertliste

Ich weiß aus Erfahrung, dass ein Vorstandsamt allein kaum zu schaffen ist. Wer also nicht nur meine Kandidatur, sondern auch mich in meinem Amt tatkräftig unterstützen möchte, kann sich gern auch hier eintragen. Ich verspreche, drauf zurückzukommen :-)

  1. Micha
  2. Deanna
  3. Aleks Lessmann
  4. Holger Burbach
  5. U1amo01
  6. Olaf Konstantin Krueger
  7. Sperling (gerne wieder)


How to Unterschrift eintragen:
  • Diesen Code kopieren (ohne ") : " # ~~~ "
  • Bearbeiten klinken
  • zuvor kopierten Code unten einfügen
  • Speichern klicken

Fragen

Hier könnte ihr mir gern Fragen zu meiner Kandidatur stellen.

  1. Wie stehst du zur basisdemokratischen Einbindung von Arbeitsgemeinschaften in
    die Pressearbeit der Piratenpartei Deutschland und wie wird sich deine dahingehende
    Vorstellung konkret strukturell ausdrücken, wenn du die Pressearbeit umgestalten würdest ?
    • Die Einbindung der AGs in die Pressearbeit ist notwendig, aber die Priorität muss in der Pressekommunikation und nicht in der politischen Arbeit liegen. Soll heißen: Ja, gerne AG-Mitarbeit, aber nach Kriterien die für die Presse relevant sind, was sich nicht immer mit den Präferenzen der AGs deckt. Pressearbeit ist für die Presse, und wenn wir möchten dass diese positiv über uns berichtet müssen wir dafür die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen. Das schließt effektive Pressekommunikation mit ein.

    • Ich habe allerdings überhaupt nicht vor, die Pressearbeit umzugestalten. Genau genommen habe ich nicht einmal vor, irgendetwas in der Presse zu tun, da ich mich lieber auf (Meinungs-)Bildung konzentrieren möchte. Sollte es aber der Fall sein, dass mir, aus welchen Gründen auch immer, im gewählten BuVo die Verantwortung für die Betreuung der Pressearbeit zufällt, fände ich eine Umstrukturierung nicht zielführend. Wenn jeder neue BuVo das Rad neu erfindet, kommen wir niemals voran. Ich würde darum auf das Konzept von Christophe aufbauen, beibehalten was funktioniert und eventuell nachbessern wenn etwas in der Praxis nicht funktioniert. Ich bin nicht auf dem Laufenden, wie die Beteiligung der AGs in Christophes Konzept aussieht, gehe aber davon aus dass ich mich dort kurzfristig einarbeiten könnte, und eine Übergabe bekäme von ihm, sollte die Notwendigkeit bestehen.

  2. Wie stehst du zu einer sMV ?
    • Ich bin skeptisch. Ich sehe auf der einen Seite, warum diese Diskussion bei uns so groß ist: Das Internet bietet natürlich Möglichkeiten zu mehr Beteiligung, und wir als Verfechter dieser Neuerungen sollten mit gutem Beispiel vorangehen. Andererseits bin ich der Ansicht dass eine SMV nicht die Probleme löst, die sie laut vielen Befürworter zu lösen verspricht.

    • Eine SMV dreht sich primär um Abstimmungen. Abstimmungen sehe ich aber nicht als das primäre Problem dass wir zu lösen haben. Unser Problem beginnt viel früher, bei der Diskussion von Themen, der Konsensfindung. Ich halte es für wenig sinnvoll, Themen einfach nur abzustimmen, um sie abzustimmen. Politik bedeutet, Themen zu diskutieren, Meinungen zu prägen, Menschen zu überzeugen. Eine Abstimmung sollte am Ende dieses Prozesses stehen, wird aber in unserer Partei oft als der Prozess selbst verstanden. Solange wir keine positive Streitkultur und keine Konzepte zur Meinungsbildung in der Partei haben, wird uns ein Tool das Meinungen abfragt, oder die Effizienz von Abstimmungen erhöht, nicht voranbringen sondern die Situation eher verschärfen. Darum habe ich zuletzt alle SMV Anträge abgelehnt. Das bedeutet aber nicht, dass ich das bis in alle Ewigkeit tun werde.

  3. Was sind deiner Ansicht nach die 3 größten Strukturprobleme der Piratenpartei ?
    1. Unsere Diskussionskultur, bzw. der Prozess der zu Entscheidungen hinführt (siehe Antwort zu Frage #2)

    2. Die Behandlung von Amtsträgern, gekoppelt mit den an diese gestellten Erwartungen. Wir erwarten qualitativ hochwertige Leistungen bei schlechter Behandlung, kaum vorhandenem Respekt und regelmäßigen Shitstorms, am Besten Vollzeiteinsatz ohne Bezahlung ... Kurz: Wir fordern alles zum Preis von nichts.

    3. Die Differenz zwischen unseren Idealen und dem was wir praktisch tun. Wir wollen zum Beispiel ideologiefreie Sachpolitik, gestehen uns aber in der Masse nicht ein wie sehr Ideologien bereits Teil unserer Parteikultur sind. Wir können das in beide Richtungen lösen, indem wir zum einen unsere Ideale auf Umsetzbarkeit überprüfen, zum anderen unsere Entscheidungen an diese Ideale rückkoppeln.

  4. Eines der größten Probleme der Piratenpartei Deutschland scheint der Hang jedes
    einzelnen zum Eskalieren zu sein; wie willst du eine Horde Leute, die
    sich nur all zu gern bei der kleinsten Gelegenheit gegenseitig die Köpfe
    einschlägt zu einer Menschenmenge mit hohem politischen Instinkt machen ?
    • Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass man in Gruppen, die sich selbst eine Zielsetzung geben und dann auf dieses gemeinsame Ziel hinarbeiten, sehr gut arbeiten kann. Meist braucht es dann nur jemanden, der hin und wieder an diese Ziele erinnert und nachhakt: "Bringt das was wir jetzt tun uns unserem gemeinsamen Ziel näher?" Es wäre natürlich traumhaft, wenn die Piraten es als Gesamtgruppe schaffen würden, so eine Zielsetzung zu entwickeln und zu verfolgen, aber ich glaube nicht, dass das möglich ist. Dafür ist die Gruppe einfach zu groß. Aber in Arbeits- und Servicegruppen, in all den Teams die in der Partei aktiv sind, halte ich das für möglich. Dort wiederum sehe ich nicht als Aufgabe des Vorstandes, diese Ziele zu setzen. Das müssen die Gruppen selbst tun, der Vorstand kann dabei lediglich unterstützen. Das wiederum kann ich durchaus tun.

  5. Findest du eine Verkleinerung des BuVos in Verbindung mit mehr Beauftragungen sinnvoll, z.B. mit diesem Antrag: http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2013.2/Antragsportal/SÄA013? Würdest du auch kandidieren, wenn dieser Antrag angenommen wird?
    • Nein, und nein. Im Vorstand 2011/12 fand ich, dass mehr Arbeit da war als Leute die diese tun. Darum war ich sehr für die Vergrößerung des BuVos. Ihn nun wieder zu verkleinern wird meiner Ansicht nach der Realität nicht gerecht: Es fällt einfach viel an, und es braucht Leute die diese Dinge bearbeiten, betreuen, und Entscheidungen treffen können. Ich bin selbst seit über drei Jahren Beauftragte auf Bundesebene, und ich glaube nicht dass Beauftragte die Aufgaben des Vorstandes in allen Fällen übernehmen können, gerade weil sie am Ende nicht die selbe Entscheidungsbefugnis haben wie der BuVo. Am Ende müssen sie immer Anträge stellen und hoffen dass diese angenommen werden. Eine Übertragung der Entscheidungsgewalt auf die Beauftragten fände ich falsch, weil diese nicht demokratisch legitimiert sind. Die Zahl der Beauftragten wiederum lässt sich auch nicht beliebig erweitern: Zum einen, weil die Zahl derjenigen die solche Aufgaben zuverlässig übernehmen begrenzt ist, zum anderen weil auch Beauftragte vom BuVo betreut werden müssen. In meiner früheren Amtszeit habe ich sicher rund ein Viertel meiner Zeit mit dieser Betreuung verbracht. Darum würde ich den BuVo gern bei seiner aktuellen Größe belassen.

    • Wenn der BuVo aber verkleinert werden soll, finde ich den Antrag von Klaus Peukert sehr sinnvoll, bei dem die Ämter bestehen bleiben, aber die Zahl der Beisitzer auch ohne Satzungsänderung variiert werden kann. Würde SÄA013 angenommen, wäre meine Kandidatur hinfällig, weil es das Amt, auf das ich kandidiere, dann nicht mehr gäbe.

  6. Wie stehst du zur Bezahlung von Vorständen?
    • Ich bin mir da nicht sicher. Ich glaube nicht, dass die Partei sich leisten kann, alle ihre Vorstände zu bezahlen. Einer bis drei gingen vielleicht, je nachdem welches Gehalt man sich vorstellt - aber wonach wird dann entschieden wer diese Bezahlung erhält? Ich fand die Idee eines Solidarbudgets von Matthias Schrade ganz sinnvoll, bin mir aber auch dabei nicht sicher ob das finanzierbar bzw. fair umsetzbar wäre. Sinnvoller als den Versuch Gehälter zu zahlen fände ich eine Aufwandsentschädigung, von der beispielsweise Dinge wie Telefonkosten bestritten werden können. Wir verlangen unseren Vorständen auch finanziell sehr viel ab, und nicht jeder kann sich diesen Aufwand einfach so leisten. Hier finanziell zu entlasten könnte dazu führen, dass mehr potentiell geeignete Kandidaten zur Verfügung stehen, bei denen es sonst an dieser finanziellen Flexibilität scheiterte.

  7. Aktuell gibt es nur wenig Bewerbungen zum GeneralsekretärIn, aber viele Bewerbungen zu den Beisitzern. Wie erklärst du dir das? Ist der Job als Beisitzer einfacher oder eine Art "Wünsch-dir-was-Tätigkeit"-Aufgabe mit prominenten Titel?
    • Meiner Ansicht nach benötigt der Posten des Generalsekretärs eine unheimlich große Fachkenntnis: Man muss sich mit der Mitgliederverwaltung, inklusive Sage, Datenbanken generell, Lime Survey, und unheimlich viel technischen Details auskennen. Seit einigen Jahren betreut der Generalsekretär zudem die IT und den Datenschutzbeauftragten. Die Fähigkeiten die benötigt werden um diesen Posten adäquat bekleiden zu können sind so immens, dass es schlicht nicht viele Piraten gibt die das überhaupt können. Wir können meiner Ansicht nach froh sein, Hendrik Stiefel als Kandidaten gewonnen zu haben - derzeit ist er er einzige auf der Liste, und ich traue ihm das Amt ohne weiteres zu.

    • Ich sehe den Beisitzerposten nicht als ""Wünsch-dir-was-Tätigkeit"-Aufgabe mit prominenten Titel" an. Meiner Erfahrung nach sind Beisitzer diejenigen, die relativ ungestört und produktiv im Hintergrund arbeiten können. Die Ämter des Vorsitzenden und die zwei Stellvertreter, ebenso wie des politischen Geschäftsführers, sind der Tendenz nach eher öffentlichkeitswirksam. Im Bundesvorstand 2011/12 waren sowohl Sebastian als auch Marina mit Presseterminen so gut wie vollkommen ausgelastet. In solchen Situationen sind es dann gerade die Beisitzer, die sehr gut große Teile des "Orgafoo" übernehmen können. Das ist für mich ihre Aufgabe. Und ich bewerbe mich als Beisitzerin, weil ich Orgafoo generell mag und gut kann.

  8. Was tust du, wenn sich nach deiner erfolgreichen Wahl zur Beisitzern ergeben würde, daß du deine Ziele nicht erfüllen könntest, da die Tätigkeiten anders verteilt werden?
    • Ich werde tun, was getan werden muss. Es wird in jedem Fall ein Team als Bundesvorstand gewählt, dass so noch nicht zusammen gearbeitet hat. Sich als Gremium zu konstituieren und die Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu verteilen ist bei jeder Wahl der erste Schritt. Teil davon ist auch, zu schauen wer im Team welche Fähigkeiten hat, und wie man diese Fähigkeiten am sinnvollsten den anstehenden Aufgaben zuordnet. Mir ist vollkommen bewusst, dass es keine Garantie dafür gibt, dass ich, selbst wenn ich gewählt werde, in diesem Team die Aufgaben übernehmen werde, die ich von meinen Fähigkeiten her am besten erledigen kann. Wenn dabei herauskommt, dass ich mich um etwas anderes als innerparteiliche Bildung kümmere, dann werde ich das tun. Das gehört bei Teamwork dazu. Ich finde es trotzdem besser, zumindest mit einer Vorstellung von dem was ich gern im Amt tun würde anzutreten - das gibt mir ein Ziel auf das ich hinarbeiten kann, und den Piraten eine Vorstellung davon in welche Richtung ich denke.

  9. Was würdest Du tun, wenn Du davon hörst, dass Durch unser Sonnensystem eine Intergalaktische-Umgehungsstarsse geplant ist und die dazu erstellten Bauanträge auf Andromeda aus liegen?</p>
    • Ich schnappe mir ein Handtuch und stürze mich ins Abenteuer um die Welt zu retten :-)

  10. Welche Stellen willst du im nächsten Jahr bezahlen und wie viele? Hast du dir da schon Gedanken gemacht?

BuVo-Tätigkeit

Wöchentliche Tätigkeitsberichte

Juni

Woche 30 (23.6.2014)

  • Schatzmeisterei
  • Flaschenpost
    • Budgetplan doumentiert
    • Kommunikation mit Beauftragtem und Justiziar zu Lizenzfragen
  • Wahlkampf
    • Abschlusstelko SG Wahlen (mangels Teilnahme ausgefallen)
    • Ausstehende Rechnungen angefragt
    • Abschluss des Budgets für Kandidaten, Veranstaltungen und Material
  • Sonstiges
    • Interne Abschlussbesprechung
    • Detaillierte Übergabevorbereitung für alle Geschäftsbereicht, inkl. Statusübersicht, Doku und Budgetabschluss
    • Tätigkeitsbericht geschrieben
    • (a)BPT in Halle. Neuwahl, Party, Abschied.

Woche 29 (16.6.2014)

  • Bildung
    • Gespräch mit Beauftragten
    • Kommunikation mit IT zwecks Wordpress für die SG
  • Schatzmeisterei
    • Gespräch mit SG Fundraising
    • Diverse Kommunikation um Abrechnung der Großplakate und -spenden
    • Vorbereitung Kassenprüfung
  • Wahlkampf
    • Bearbeitung von Reisekostenabrechnungen der EU-Kandidaten
    • Orga Mailadressen der EU-Kandidaten, Absprache mit GenSek, Vorbereitung Änderung der Mail-Richtlinie
  • Sonstiges
    • Bearbeitung und Telko zu Beauftragten-GO
    • Flaschenpost-Telko & Kommunikation zu Inhalten
    • Urlaubsvertretung für Veronique
    • Gespräch mit LVor NRW über Dankbarkeit
    • Übergabevorbereitung

Woche 28 (9.6.2014)

  • Wahlkampf
    • Review-Treffen in Frankfurt
    • Gründung SG Wahlen
    • Orga Mailadressen der EU-Kandidaten, Absprache mit IT und GenSek
  • Schatzmeisterei
    • Rechnungen freigeben
    • Beschluss / Gespräche zu (Spendenaktion für) GEMA-Klage
    • Diverse Kommunikation um Abrechnung der Großplakate und -spenden
    • Vorbereitung der Kassenprüfung
  • Bildung
    • Gespräch mit Beauftragten
  • Sonstiges
    • Mitarbeit Erarbeitung Beauftragten-GO
    • Urlaubsvertretung für Veronique
    • Diverse Absprachen bzgl. Flaschenpost Inhalten und BPT-Vorbereitung

Woche 27 (2.6.2014)

  • Schatzmeisterei
    • Budgetfragen klären und und Spendeneingänge abgleichen, insbesondere für Großplakatspenden
    • Kommunikation rund um PShop, Schließung und Vertragswerk, Beschwerden
    • Absprachen zu Kassenprüfung, Aufbereitung von Informationen (insb. BPT-Entscheidungsmatrix)
    • Budgetpflege
  • Wahlkampf
    • Vorbereitung Orgareviewtreffen
    • Bearbeitung von Reisekosten(abrechnungen) der EU-Kandidaten
    • Orga Mailadressen der EU-Kandidaten
    • Kommunikation mit LVs zu Landtagswahlen
  • Bildung
  • Sonstiges
    • Vorbereitung der Übergabe an Amtsnachfolger
    • Interne Besprechung, insbesondere zu (a)BPT-Einladungen
    • Diverse Absprachen bzgl. Flaschenpost Artikeln

Mai

Woche 26 (26.5.2014)

  • Schatzmeisterei
    • Blogpost zur Schließung des PShop
    • Kommunikation rund um PShop, Schließung und Vertragswerk
    • Absprachen zu Kassenprüfung
    • Budgetpflege
    • Diverse Kommunikation um Abrechnung der Großplakate und -spenden
  • Wahlkampf
  • Sonstiges
    • Vorbereitung der Übergabe an Amtsnachfolger
    • Interne Besprechung

Woche 25 (19.5.2014)

  • Schatzmeisterei
    • Analyse von Kennzahlen
    • Arbeit an / Gespräche zu Vertrag für Shop
    • Gespräch zur Vorbereitung der Kassenprüfung
  • Bildung
    • Gespräch mit Beauftragten zu Status und Plänen der SG
    • Review des geplanten Kodexes
  • Wahlkampf
    • Budgetpflege
    • Wahlkampfabschluss in Berlin

Woche 24 (12.5.2014)

  • Schatzmeisterei
    • Terminfindungsversuch für Kassenprüfung
    • Budgetreview für meine Geschäftsbereiche
  • Bildung
    • Review des geplanten Kodexes
  • Wahlkampf
  • Sonstiges
    • Besprechung zu Vorgehen a/BPT

Woche 23 (5.5.2014)

  • Finanzen
  • Bildung
    • Gespräch mit Beauftragten zu Fortschritt, Zielen und Finanzen der SG
  • Wahlkampf
    • EU-Wahlprogramm in leichter Sprache nun verfügbar
    • Budgetanpassungen zu Veranstaltungen / Redmine-Tickets zu TTIP
    • Diverse Kommunikation mit Kandidaten zu Reisekosten und Budgets
    • (Erfolglose) Suche nach $Person die Wahlkampfreviewtreffen organisiert
  • Sonstiges
    • Aufarbeitung Tätigkeitsberichte

April

Woche 22 (28.4.2014)

  • Finanzen
    • Überarbeitung Verträge und Klärung von Details zum PShop
    • Budgets updaten
  • Wahlkampf
    • Kandidaten über Budgetstände informiert
    • Weitere Kommunikation zu Events & Programm in leichter Sprache

Woche 21 (21.4.2014)

  • Finanzen
    • Diverse Kommunikation um Rechenschaftsbericht und Steuererklärung für wGB
    • Kommunikation mit SG Fundraising zu Plakatspendenshop
    • Überarbeitung Verträge und Klärung von Details zum PShop
  • Wahlkampf
    • Bereitstellung von Budgets für Events und Aufruf an LVs dieses per Antrag abzurufen
    • Diverse Kommunikation und Anträge rund um Wahlkampfevents
    • Auftrag Erstellung Wahlprogramm in leichter Sprache
  • Sonstiges
    • Übergabe GB JuPis an Thorsten
    • Besprechung Flaschenpost Vorbereitung auf aBPT

Woche 20 (14.4.2014)

Burnoutvermeidungspause

Woche 19 (7.4.2014)

  • Finanzen
    • Weitere Besprechungen zu Verträgen zum PShop
  • Wahlkampf
    • Diverse Kommunikation rund um Events, Budgets, Werbespots, Wahlprüfsteine und Flyer
  • Bildung
  • Sonstiges

Burnoutvermeidungspause

März

Woche 18 (31.3.2014)

  • Finanzen
    • Kassenprüfung in Berlin
    • Einarbeitung Geschäftsbereich wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb
    • Detailbesprechung Verträge PShop
    • Budgets ordnen und updaten
    • Finalisierung Großplakatspendenshop mit SG Fundraising
  • Wahlkampf
    • Telko Wahlkampforga
    • Diverse Kommunikation rund um Werbespots, Kandidatenfotos und -budgets, Flyer
    • Kurzfristige Änderungen am EU-Flyer wegen strittiger Aussagen
    • Plakate in Berlin aufgehängt
  • Sonstiges

Woche 17 (24.3.2014)

  • Finanzen
    • Vertragsausarbeitung für PShop
    • Gespräch mit Beauftragtem SG Fundraising
    • Budgetreview und Umwidmung im Bereich Finanzen / Fundraising entsprechend früherem Beschluss (Nacharbeit Versäumnis von Stefan)
  • Wahlkampf
  • Bildung
  • Sonstiges
    • Klausurtreffen

Woche 16 (17.3.2014)

  • Finanzen
    • Einarbeitung in Geschäftsbereiche PShop und Fundraising
    • Übernahme der Verhandlung der Verträge für den PShop
  • Wahlkampf
    • Telko Wahlkampforga
    • Diverse Kommunikation um Reisekosten und Visitenkarten der Kandidaten
    • Finaler Workflow für EU-Kandidaten Kostenerstattung
    • Finale Vorbereitung Wahlkampfauftakt
  • Sonstiges

Woche 15 (10.3.2014)

  • Wahlkampf
    • Diverse Kommunikation um Material, Wahlkampfauftakt, Wahl-O-Mat, Kandidaten, ihre Termine, Kalender und Reisekosten
    • Beginn Sammlung für Analyse der Abläufe für Review nach der Wahl
  • Bildung
    • Kleine Fortschritte Richtung Gründung einer Servicegruppe
  • Sonstiges
    • Rücktritte im BuVo
    • Notfalltelkos & Ernennung kommissarischer Vertretung
    • Übernahme der Geschäftsbereiche Spendenwesen / Fundraising und Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb und Zentraleinkauf

Woche 14 (3.3.2014)

Aufenthalt in Australien

  • Wahlkampf
    • Diverse Kommunikation rund um Werbespots, Material, Kandidaten
    • Wiederaufnahme der Sammelbestellungen im PShop
    • Teilnahme an Mediencamp in Frankfurt
    • Besprechung mit Europakandidaten in Frankfurt
      • Es gibt nun einen öffentlichen Kalender
      • Reisekostenordnung geklärt
      • Besprechung mit SG Webseite zu Wahlkampfseiten auf piratenpartei.de. Wir haben jetzt eine Wahlkampfwebseite
  • Sonstiges
    • Weiterhin Krisenkommunikation

Februar

Woche 13 (24.2.2014)

Aufenthalt in Australien

  • Wahlkampf
    • Orga Shop für Wahlkampfmaterial
    • Diverse Mails und Gespräche zu Wahlkampfauftakt und Plakatspendenshop
  • Sonstiges

Woche 12 (17.2.2014)

Aufenthalt in Australien

  • Wahlkampf
  • Sonstiges
    • Interne Krisenkommunikation rund um Bombergate
    • Interne Krisenkommunikation rund um Orgastreik ("Ich Wünsche mir dass wir das hier nicht aussitzen, sondern proaktiv die Diskussion anregen und auf eine konstruktive Lösung hin moderieren. Ich weiß auch nicht wie das gehen kann. Aber es ist unser job das rauszufinden.")

Woche 11 (10.2.2014)

Dominierende Themen: Plakate, Spenden, Kandidaten Termine und Reisekosten, Flaschenpost-Print, Helfersuche für Wahlkampforga und Übergabe einzelner Bereiche an gefundene Helfer

  • Telko der Flaschenpost & Flaschenpost Print
  • Diverse Gespräche im Bereich Wehlkampf
    • Teamtelko Orgateam
    • Wahlkampfkomiteesitzung
    • EU-Kandidaten und Unterstützern wg Terminkoordination -> Ausarbeitung eines Workflows
    • Philip wg Plakatspendenshop -> Absprache zu Vorgehen
    • Christiane wg Eventorga -> Vorbereitung Wahlkampfauftakt- und Abschlussveranstaltung
    • Christophe wg Orga / Öffentlichkeitsarbeit & Plakaten
    • Caro wg Plakattelko
  • Marina Mumble
  • Vorbereitung meiner Abwesenheit ab dem 19.2.

Woche 10 (3.2.2014)

Dominierende Themen: Plakate, Wahlkampfstrategie, Kandidaten, Helfersuche für Wahlkampforga

  • Wahlkampforga
  • Besuch des Fraktionentreffens in Düsseldorf

Januar

Woche 9 (27.1.2014)

Woche 8 (20.1.2014)

  • Diverse Telkos (u.a. Flaschenpost, BuVo intern)
  • Gespräch mit Vanessa zwecks Orga der Kandidatenbetreuung
  • Veröffentlichung von Blogposts zur Wahlkampforga
  • Vorbereitung auf erste Telkos von Wahlkampfkomitee und Wahlkampforgagruppe
  • Reisebuchungen für Q1 2014 (Fraktionstreffen, Think Twice Conference, Marina Kassel, Medientagung)
  • (Leider nicht erfolgreicher) Versuch Gründung SG Bildung

Woche 7 (13.1.2014)

  • krank
  • Diverse Telkos, inkl. Marina Mumble und BuVo-Sitzung
  • Kontakte wg Wahlprüfsteinen für Europawahl
  • Auswertung der Umfrage zum Basisthema
  • (Reisekosten-)Budgetplanung mit EU-Kandidaten
  • Vorbereitung eines generellen Updates zur Wahlkampforga/-planung für das Vorstandsportal

Woche 6 (6.1.2014)

  • Vorbereitungen zur Gründung einer SG Innerparteiliche Bildung
  • Unterstützung der EU-Kandidaten: Aufbau von Infrastruktur und Bedarfsermittlung
  • Umfrage zu Themenschwerpunkt für Thema der Basis im EU-Wahlkampf
  • Wahlkampfstrategiebesprechung mit BuVo und Spitzenkandidaten

Dezember

Woche 5 (30.12.2013)

  • Telko zur Planung der Plakate für Wahlkampf
  • BuVo-Klausur (2./.3.1)
  • BPT 14.2 (4./5.1.), inkl. diverser Gespräche zu Wahlkampfplanung und innerparteilicher Bildung

Woche 4 (23.12.2013)

Woche 3 (16.12.2013)

  • 1. Reguläre BuVo-Sitzung
  • Diverse Telkos in fast allen GBen
  • Projektplan für Wahlkampforga erstellt

Woche 2 (9.12.2013)

  • Konstituierende Sitzung
  • Weitere Einarbeitung und Übergabe mit Andi Popp
  • Diverse Telefonate, insbesondere zwecks Input zum Bereich Wahlkampforga
  • Startschuss innerparteiliche Bildung im Vorstandsportal
  • Teilnahme Marina Mumble

Woche 1 (2.12.2013)

  • Zwei interne Sitzungen zum Kennenlernen und zur Klärung der GO
  • Mit $Menschen Kontakt aufnehmen zwecks Übergabe und Einarbeitung
  • Reisekostenabrechnung BPT132
  • Medientagung in Dresden

Abschluss-Tätigkeitsbericht

Tätigkeitsbericht

Gefion Thürmer

Zweite Stellvertretende Generalsekretärin im Bundesvorstand und seiner kommissarischen Vertretung vom 01.12.2013 bis 29.06.2014

Im Dezember übernahm ich die Geschäftsbereiche Wahlkampforga, innerparteiliche Bildung, Flaschenpost und JuPis. Nach den Rücktritten im März übernahm ich zusätzliche die Bereiche wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb und Fundraising aus der Schatzmeisterei, und trat die JuPis an Thorsten Wirth ab. In allen Geschäftsbereichen war das Ziel, tragfähige Strukturen aufzubauen.

Wahlkampforga

Dieser Bereich war eine Herausforderung, da ich – wie ich auch bei der Geschäftsbereichsverteilung sagte – noch nie an einem Wahlkampf teilgenommen, geschweige denn einen organisiert habe. Das Ziel für diesen Bereich war, einen ordentlichen Europawahlkampf über die Bühne zu bringen und Strukturen zu schaffen, die auch unabhängig vom Bundesvorstand funktionieren können.

Ich bemühte mich um die Strategieentwicklung, da es ohne Strategie keine Wahlkampforga geben kann. Das Ergebnis waren Beschlüsse zu Wahlkampfthemen, Spitzenkandidaten, und dem weiteren Vorgehen. Ich sammelte zudem Prioritäten und Wünsche aus den Gliederungen, richtete eine Gruppe für die Wahlkampforganisation und einen öffentlichen Projektplan ein, und warb um Beteiligung. Es fand sich eine kleine, dafür aber recht stabile und konstruktiv arbeitende, Gruppe zusammen, die auch bis heute weitestgehend bestehen blieb.

Zusammen mit den Servicegruppen Content Strategy und Gestaltung wurden Plakate, Flyer und Arguliner für den Wahlkampf erstellt. Diese Prozesse hätten besser laufen können, insbesondere, wenn wir mehr Vorlaufzeit dafür gehabt hätten. Da aber der vorherige Vorstand außer der Aufstellungsversammlung im Januar nichts vorbereitet hatte, wurde versucht das beste Ergebnis in der verbliebenen Zeit zu erreichen.

Leider wurde der Wahlkampf durch den Aufruhr innerhalb der Partei, insbesondere durch die "#keinhandschlag"-Fraktion, gezielt torpediert. Unter anderem diese mangelnde Unterstützung sorgte dafür, dass am 25. Mai das Wahlergebnis nur für den Einzug von Julia Reda ins Europaparlament genügte.

Nach der Wahl traf sich die Orgagruppe zu einem umfassenden Review, in dem der Großteil der Prozesse im Wahlkampf, zusammen mit einer Zeit- und Budgetplanung, zusammen getragen und dokumentiert wurden. Außerdem wurde die Servicegruppe Wahlen gegründet, die in Zukunft als Ansprechpartner und zentrale Anlaufstelle fungieren wird. Die Zusammenfassung der Prozessdokumentation steht noch aus, sollte aber zusammen mit der SG Wahlen zumindest das Ziel einer tragfähigen Struktur als erreicht gelten lassen.

Bildung

Der Bereich innerparteiliche Bildung war derjenige, den aufzubauen ich in meiner Kandidatur versprochen hatte, und er lag mir sehr am Herzen. Ich begann hier zunächst mit einer Materialsammlung und dem Aufruf zur Beteiligung. Im März gründete sich schließlich die Servicegruppe innerparteiliche Bildung, die seitdem unter Leitung der beiden Beauftragten Holger Burbach und Uwe Henkel sehr konstruktiv und zielgerichtet arbeitet. Ich bin zuversichtlich, dass auch diese Struktur langfristig funktionieren wird - sie wird es müssen, da kurzfristige Erfolge in der Bildung schwer zu erreichen sind. Insofern steht die tatsächliche Arbeit hier noch an, und ich wünsche der Gruppe sehr, dass sie auch in Zukunft genauso konstruktiv weiterarbeiten kann, wie sie es bisher getan hat.

Flaschenpost

Die Flaschenpost brauchte seit jeher wenig Unterstützung aus dem Bundesvorstand, da sie stabil funktioniert. Der neue Beauftragte Michael Renner erhielt erstmals eine ausführliche Aufgabenbeschreibung, ansonsten wurde hier der Betrieb wie üblich zuverlässig fortgeführt.

Fundraising

Im Bereich Fundraising wurden die wichtigsten Entscheidungen bereits getroffen, bevor ich ihn übernahm. Die Servicegruppe Fundraising war gegründet, und zusammen mit dem Beauftragten Philipp Schnabel leistete sie ganze Arbeit. Daher war an dieser Stelle nicht viel zu tun, außer nach Kräften das vorhandene Engagement zu unterstützen. Ich stand mit dem Beauftragten in regelmäßigem Kontakt, insbesondere im Hinblick auf den Plakatspendenshop, der zur Europawahl und darüber hinaus eingerichtet wurde. Die Absprachen dazu, und insbesondere die Abrechnungen, nahmen einige Zeit in Anspruch, und konnten erst wenige Tage vor dem Bundesparteitag im Juni abgeschlossen werden. Auch hier bin ich zuversichtlich, dass die aufgebaute Struktur für die Zukunft bestehen bleiben und der Partei gute Dienste leisten wird.

wGB

Im Bereich wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb hielt mich in erster Linie der PShop beschäftigt. Zu meinem Entsetzen musste ich bei der Übernahme des Bereiches Ende März feststellen, dass der bereits seit dem 15. März eingestellte Geschäftsführer noch keinen Vertrag hatte, und daher kein Geld für seine Arbeit erhielt. Die Ausarbeitung dieses Vertrages, deren Notwendigkeit meinem Vorgänger bereits seit der Konstituierung des Gremiums, spätestens aber seit der ersten Klausurtagung im Januar bekannt war, wurde erst weniger Tage vor dessen Rücktritt begonnen und dementsprechend nicht zu Ende geführt. Nachfragen beim zurückgetretenen Schatzmeister Stefan Bartels ergaben, dass es bislang lediglich einen ersten Entwurf für diesen Vertrag gab, der aber noch nicht unterschriftsreif war. Es gab zudem einige mündliche, aber nicht dokumentierte Absprachen. Angesichts dessen, dass der Geschäftsführer von diesem Einkommen seinen Lebensunterhalt verdienen sollte, empfinde ich dieses Versäumnis als absolut verantwortungslos.

Die Monate April und Mai verbrachte ich also zu einem guten Teil mit der Korrektur dieses Missstandes. Zusammen mit dem Geschäftsführer Gordon Thomas, der Personalverantwortlichen Veronique Schmitz, der Beauftragten Swanhild Goetze und dem Justiziar Joachim Bokor wurde ein Vertrag erarbeitet und schließlich Ende Mai unterzeichnet.

Leider fiel bei der Prüfung der Zahlen für die Zielsetzung des Shops auf, dass die finanzielle Basis, auf Grund derer bereits im Januar über die Einstellung des Geschäftsführers entschieden wurde, falsch war. Da sich der Shop mit den Kosten durch diese Einstellung nicht selber tragen kann, musste der Vertrag praktisch bei Abschluss gekündigt werden. Ich möchte an dieser Stelle Gordon für dieses Vorgehen um Entschuldigung bitten. Dieser Sachverhalt hätte schon vor der Ausschreibung im Januar validiert werden müssen, was aber leider nicht geschehen ist. Ich vertraue darauf, dass der neue Vorstand bis Ende August eine Lösung findet und der Shop weiter betrieben werden kann.

Dank

Ein Vorstandsamt kann man nicht allein bestreiten. Einen Posten in der kommissarischen Vertretung des Vorstandes erst Recht nicht. Ich hätte es ohne eine ganze Reihe von treuen Seelen nicht geschafft, in meinen Geschäftsbereichen zu erreichen, was erreicht wurde, und diese Amtszeit - so kurz sie auch war; oder: gerade weil sie so kurz war - durchzustehen. Darum möchte ich mich von Herzen für ihre Unterstützung bedanken:

  • Michael Renner, für ehrliche Worte und konstruktive Arbeit in der Flaschenpost. Das Team der Flaschenpost, das gegen alle Widrigkeiten und trotz verschiedener Meinungen hinter mir stand.
  • Holger Burbach und Uwe Henkel, weil sie meine Leidenschaft für die Bildung teilen und weiter tragen. Die Servicegruppe Bildung, die das gemeinsam erstellte Konzept umsetzt und ausbaut.
  • Harry Hensler, Joachim Jördens, Jürgen Grothof, Marie Salm, Roland Mulzer, Michael Behrendt, Christophe Chan Hin, Julia Reda, Gilles Bordelais, Foti Amanatides, Anke Domscheit-Berg und den anderen sieben EU-Listenkandidaten, den SGen Gestaltung und Content Strategy, den Vertretern der Landesverbänden und allen anderen, die in der Wahlkampforga und im Wahlkampf mitgearbeitet haben. Allen Wahlkämpfern, die für das bestmögliche Ergebnis gekämpft haben. Ihr habt mich motiviert!
  • Philipp Schnabel und der SG Fundraising, für solide Arbeit im Hintergrund.
  • Joachim Bokor, Constanze Berg, Gordon Thomas, Anita Möllering und Vanessa Bohórquez-Schulz, für professionelle Zusammenarbeit, und Hilfe, wo sie benötigt wurde.
  • Meiner Vorstandskollegin und Freundin Veronique Schmitz, für gegenseitiges Mut machen in schweren Zeiten, und so viel mehr.
  • Meinen Vorstandskollegen Caro Mahn-Gauseweg, Thorsten Wirth und Alexander Zinser.
  • Und natürlich allen anderen, die mir mit großen und kleinen Taten beigestanden, mich, meine Projekte und die Partei unterstützt haben.