Benutzer:Demed86/Treffen/20121016 Powasserat
Aus Piratenwiki
Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung des Treffen mit Herr Powasserat
- Bereichsleiter Verbandsarbeit und Landesreferent Wasserwacht
- Treffen um 10:00 Uhr im Alex
- Besprechung über Wasserrettung in M-V
Gedächtnisprotokoll
- Seit 1991 versuch der Einordnung der Wasserwacht in das Rettungsdienstgesetz, damals hatte S-H einen Badestellenerlass
- Ausstattung, Turm und wo was steht etc definiert. Damals wollten Kommunen das aber nicht, da Geld fehlt
- Der Badestellenerlass wurde dann in S-H auch gekippt
- Definition gewollt: Wo welches Gewässer bewacht werden soll, wie viele Rettungsschwimmer, Mittel, Ausrüstung, Stationen und Finanzierung.
- Rettungsdienstgesetz von 1997: Träger Kommunen und kreisfreie Städte. Es steht nichts zur Wasserrettung drin, nichts zu Vorgaben und Ausführung
- Träger berufen sich seit 1991, das keine Regelung vorhanden. Bürgermeister sagen: Kein Geld und keine Regelung
- Ostseebäder sind an Wasserrettung gebunden, da Bäderstatus eine Wasserrettung benötigt. Binnenseen haben keine Regelung
- Öffentliche Aufgabe nach Aufnahme in das Rettungsdienstgesetz. Einsätze sollen bezahlt werden ähnlich dem Rettungsdienst wenn Patienten vor Ort versorgt werden und ins Krankenhaus müssen. Wenn Wasserrettung Aufgaben des Rettungsdienstes übernimmt, soll das auch von der KV übernommen werden. 75% der Unfälle sind >60J. Badeunfälle sind ca 20%. Probleme sind die Vorerkrankungen.
- Warnemünde hat eine Normale Ausrüstung und übernimmt Aufgaben des Rettungsdienstes. Stabilisierung und Sauerstoff -> Präklinisches Zeug
- 200-300 Einsätze die Rettungsdienstrelevant sind. In Brandenburg sind es 250-300€/Einsatz.
- Eine Entlastung der Kommunen, eine Art Gegenfinanzierung. Jeder Ehrenamtliche ist ca 9h da, bekommt 25€ pro Tag. Einmalige Aufbaukosten von ca 5-10k€.
- Problem sind die Krankenkassen zurzeit noch. Aber da kommt Bewegung in die Sache.
- In Rostock kauft die FF zentral ein, Müritz auch. Bedeutet selbe Ausrüstung
Zusammenfassung
- Weniger das finanzielle ist interessant. Da profitieren eher die Kommunen, nicht der Rettungsschwimmer oder der DRK.
- Anerkennung als Ehrenamt, weitere Leute werden so angesprochen und man bekommt vielleicht weniger dumme Antworten, weil man in der Gesellschaft einen anderen Status hat
- Kommunen sollen anerkennen, das es eine Rettungsdienstleitung ist
Antwort wegen Antrag
- Festschreiben bedeutet Standardisierung, DLRG entscheidet jetzt wie sicher ein Strand sein muss. Wenn alle Strände gleiche, wird weniger überwacht.
- Ja es werden mehr Leute benötigt. Letztes Jahr 7 Unfälle bei Kindern an unbewachten Stellen. Ostseebäder sind sehr gut ausgestattet. Bei Binnenseen ist das anders. Warnemünde und Markt Grafenheide haben ca 35 Rettungsschwimmer. Es wird nicht überall einen Posten geben, aber Badestellen mit erkennbarem Betrieb.
- Wer zahlt für was (Hotel)
- Finanzierung in Bädern durch Kurtaxe, weil Voraussetzung.
- Wie soll angegliedert werden? wie FFW? Lohnfortzahlung, weg von Ehrenamt
- Wäre schon schön als FFW, aber ist nicht das Ziel. Eher Ehrenamt und Status.
AED
- Kein TÜV nötig
- 4-5 Jahre haltbare Akkus, diese leicht austauschbar sind
- Eine Batterie hält ca. 300 Schocks aus