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Diese Dokument habe ich hier mal als Denkanstoß eingestellt. Streitgespräche und Diskussionen in der Gruppe könnten nach diesem Vorbild geführt werden. Vielleicht bekommen wir es ja hin auch online zu einem Konsens zu kommen wenn wir zielgerichtet reden möchten .

Kollektives Denken

  • Das kollektive Denken ist das komplette Gegenteil vom aktuellen System, das durch individuelles Denken geprägt ist. Deshalb ist es schwer zu verinnerlichen und anzuwenden.
  • Wir brauchen Zeit, es ist ein langer Prozess. Wenn eine Entscheidung bevorsteht, zwei Personen mit diametral unterschiedlichen Vorstellungen werden in der Regel zur Konfrontation neigen, sowie zur dezidierten

Verteidigung der eigenen Vorstellungen, mit dem Ziel zu überzeugen, zu gewinnen, oder höchstens zu einem Kompromiss zu gelangen.

  • Das Ziel vom kollektiven Denken ist der Aufbau. Das heißt: zwei Personen mit unterschiedlichen Vorstellungen und Ideen stecken ihre

Kraft darin, etwas aufzubauen. Es geht dann nicht um meine Vorstellung oder deine Idee. Es sind beide Vorstellungen zusammen, die zu einem neuen Produkt führen, das weder du noch ich vorher kannten.

  • Deswegen ist das aktive Zuhören so wichtig, bei dem wir uns nicht

ausschließlich darauf konzentrieren, unsere Antwort vorzubereiten. Das kollektive Denken entsteht, wenn wir verstehen, dass alle Meinungen ‐ unsere und die anderen, alle ‐ sind notwendig, um einen Konsens herbeizuführen. Eine Idee, die uns nach ihrem Aufbau mittelbar verändert.


Konsens in der Versammlung

  • Man sagt, dass wahrer Konsens mit "der Erfüllung der Bedürfnisse aller" gleichzusetzen ist. Die Entscheidungsfindung im Konsensverfahren versucht, die Rolle der Fraktionen oder Parteien herabzusetzen und den Ausdruck der einzelnen Stimmen zu fördern.

Die Methode erhöht auch durch Gegenüberstellung unterschiedlicher Ideen die Wahrscheinlichkeit unerwarteter oder kreativer Lösungen, denn es wird angestrebt, Einwände zu minimieren; der Konsens ist ein komplexes Thema. Um ihn zu finden, müssen wir wichtige Hindernisse unserer Erziehung überwinden, bei der auf Werte wie Gehorsamkeit, das Delegieren von Verantwortung,Individualismus, Pragmatismus, etc. aufgebaut wurde. Nach einer funktionierenden Konsensbildung im Rahmen von Versammlungen anzustreben, setzt voraus, diese hindernde Erziehung nach und nach zu bewältigen.

  • Aber das ist etwas, das nicht auf einmal zu schaffen

ist, sondern es bedarf Zeit und einen Lernprozess.

  • Konsens bedeutet nicht, dass jeder denkt, dass eine getroffene Entscheidung zweifellos die beste ist; nicht einmal, dass sie Erfolgsversprechend ist. Konsens bedeutet vielmehr, dass niemand nach dem Entscheidungsprozess das Gefühl hat, dass ihre bzw. seine Position missverstanden wurde oder dass sie bzw. er keine Gelegenheit hatte, die eigene Position zu verteidigen.


Es existieren 4 Konsensstufen:

  1. .‐ "Ich bin einverstanden".
  2. .‐ "Es ist zwar nicht perfekt, aber in Ordnung".
  3. .‐ "Ich bin nicht dagegen, aber ich fühle mich nicht beteiligt".
  4. .‐ "Ich bin dagegen". VETO.


  • Nur ein Veto blockiert den Prozess und erzwingt einen Neuanfang oder das Aufgeben. Anderenfalls wird die Entscheidung angenommen.


Verhaltensmuster, die Versammlungen aufbauen:

  • Den werden wir online wohl nicht brauchen
  1. .‐ PÜNKTLICHKEIT:

die Zeit anderer Teilnehmer ist nicht weniger wertvoll als Deine. Es ist eine große Missachtung, die Anderen warten zu lassen. Viele Versammlungen scheitern daran, dass sie nicht rechtzeitig begannen. Zu Ende kommt es zu Hektik und sinkender Ernsthaftigkeit, nur weil einige zu spät kamen, und den Eindruck von fehlendem Interesse an die Sitzung erweckten.

  1. .‐ ZUHÖREN OHNE DEN ANDEREN INS WORT ZU FALLEN!

Nur die Person, die die Versammlung moderiert, ist dazu berechtigt, einer Diskussion ein Ende zu setzen, sowie eine Intervention, die zu lang wird, zu verkürzen. Wenn in einer Versammlung ständig unterbrochen wird, dann kommt man keinen Schritt weiter und die Gruppendynamik kollabiert.

  1. .‐HÖRE MITFÜHLEND denjenigen zu, die anderer Meinung sind als Du! Andere Ansichten der Dingen zuzuhören ist der beste Weg, die

eigenen Ideen zu bereichern. So wird es Dir einfacher sein, auf die Lösung des Problems zu kommen, wenn Du wieder dran bist.

  1. .‐VOR DER WORTMELDUNG, IMMER NACHDENKEN!

Durch Deine Worte entsteht bei den Anderen ein bestimmter Eindruck von Dir; also sollst Du dich möglichst nie mit beleidigenden oder den falschen Worten ausdrücken. Man kann sehr wohl Meinungsverschiedenheiten zum Ausdruck bringen, ohne Andere dabei zu verletzen.

  1. .‐ KEINE WORTMELDUNG OHNE INTERESSANTE BOTSCHAFT.

Das bedeutet, dass unnütze Worte uns nicht weiter bringen. Und noch etwas: sich kurz zu fassen ist ein großer Verdienst und es ist schwer, aber sehr nützlich.

  1. .‐ KEINE KRITIK OHNE GRUND.

Kritik auszuüben ist häufig die beste Art und Weise, sich jemanden zum Feind zu machen. Die Kritik muss tadellos sein und stets von einer konstruktiven Lösung gefolgt sein.

  1. .‐ VERANTWORTUNG ZUM HANDELN.

Die Teilnahme an Versammlungen ist das unwichtigste. Wertvoll sind die Arbeit und die Aufgaben, die man sich vornimmt, nach der Versammlung zu erledigen.

  1. .‐ EHRLICHKEIT.

Du sollst immer deine Gedanken mit voller Ehrlichkeit entlang der gesamten Versammlung zum Ausdruck bringen. Warte nicht auf das Ende um zu sagen, was notwendig wäre, oder um zu kritisieren, was in der Versammlung gesagt wurde. Nach der Versammlung kann man nichts weiteres tun, als das Vereinbarte durchzuführen.

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