Landwirtschaft
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Landwirtschaft
Landwirtschaft ist
- die Arbeit von Bauern und Bäuerinnen, Gärtnern, LPGn, Lohnunternehmern,
- umfaßt auch die die Zucht und Sortenpflege, die Lebensmittellagerung und Tiergesundheit,
- grenzt an Landhandel, Nahrungsveredelung, Lebensmittelhandel, Tiergesundheitswesen, Forschung, Wasserversorgung, Luftreinhaltung, Landschaftspflege.
| | Dieser Artikel ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern hier findet/fand eine offene Diskussion des Themas statt. Wenn Du meinst, diese Idee erweitern zu können, tu es, aber bitte beachte die Diskussionsregeln. Ist die Idee tragfähig und mehr als eine Einzelmeinung, so kann man das Ganze auch als Entwurf kennzeichnen. |
Abschaffung der Landwirtschaftspolitik.
Wir brauchen keine eigenen Bereich Landwirtschaft im Gesetz oder der Politik und wenn wir etwas nicht ganz dringend brauchen, dann sollten wir es auch nicht anlegen.
Die Subventionen werden abgeschafft, Übergangsregeln finden sich unter Steuersystem.
- obwohl ich Gegner einer wettbewerbsverzerrenden Subventionspolitik bin, halte ich landwirtschaftliche Subventionen prinzipiell für erhaltungswürdig; vorallem deswegen, weil ich bei der Versorgung von Grundnahrungsmitteln nicht auf ausländische Importe angewiesen sein möchte. Im Worst-Case (globale Unruhen z.B.) sollte unsere Landwirtschaft in der Lage sein, das eigene Volk ernähren zu können. Ausserdem würde durch die Abschaffung von Subventionen der Endpreis von Lebensmittel steigen, was gerade die ärmeren Schichten unserer Gesellschaft hart treffen würde.
Tierschutz wird in den Tierschutzgesetzen geregelt, an die sich auch die Landwirtschaft halten muss. Sollte es Sonderregeln für landwirtschaftliche Tierhaltung geben, wird das ebenfalls dort und nicht hier genannt.
Gifteinsatz/Gentechnik wird in den Umweltschutz- und Lebensmittelgesetzen geregelt. Diese gelten dann natürlich auch für die Landwirtschaft.
Überschuss oder Überproduktion wird es nicht mehr geben ohne Subventionen. Der Markt wird es regeln. Zur Zeit stehen durch die erneuerbaren Energien die Chancen gut, dass das klappt, wenn die Politik schnell handelt. 5, 10 oder ähnliche Jahrespläne mit Zielvorgaben brauchen wir nicht, das hat weder im Westen noch früher im Osten funktioniert. Dirigistische Massnahmen sind völlig fehl am Platze. Beispiel: Die aktuelle Zwangsstilllegung behindert die Erzeugung der im Moment gesuchten landwirtschftlichen Produkte mit komplizierten Genehmigungsverfahren zur Erzeugung nachwachsender Rohstoffe auf Zwangsstilllegungsflächen. Auf der anderen Seite werden Zusatzsubventionen gezahlt für nachwachsende Rohstoffe auf normalen Flächen. Was ein Irrsinn. Sowas entsteht immer, wenn sich der Staat mit planwirtschaftlichen Massnahmen einmischt, wo er sich raushalten müsste.
Förderung nachwachsender Rohstoffe hat nichts mit der Landwirtschaft zu tun und wird wenn, dann im Steuergesetz behandelt, durch Besteuerung von nicht nachwachsenden Rohstoffen. Siehe Steuersystem.
Familienbetriebe erhalten oder nicht ist keine Staatsfrage. Der Staat legt nicht fest, wie die Betriebe auszusehen haben, sondern er legt die Rahmenbedingungen fest, nach denen sich die Betriebe entwickeln. Diese Rahmenbedingungen legt er so fest, dass die Entwicklung in die gewünschte Richtung geht. Sind z. B. viele kleine Betriebe gewünscht, dann gilt das sicherlich nicht nur für die Landwirtschaft, sondern auch für andere Wirtschaftszweige. Dann muss die Steuerpolitik so ausgelegt werden, dass keine Betriebe Vorteile haben. Siehe Steuersystem, dort habe ich was geschrieben, das durch drastischen Bürokratieabbau zunächst mal die jetzigen Vorteile der Grossbetriebe abschafft und somit die Chancengleichheit erstmals seit Jahrzehnten wieder herstellt. Ich denke, das reicht; wenn man mehr tun muss, kann man das immer noch durch progressive Besteuerung machen. Aber die werden wir nicht brauchen.
Förderung regionaler Vermarktung gehört auch nicht in die Landwirtschaftsgesetze. Hier brauchen wir nichts zu regulieren oder zu fördern. Macht euch von diesem Denken frei. Wenn wir regionale Wirtschaft gut finden, dann schaffen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen. In meinem Steuersystem wird z. B. durch die Entnahmesteuer viel Steuer fällig, wenn das Produkt durch viele Hände geht. Das führt dazu, dass die Produktionstiefe zunimmt und damit auch die regionale Vermarktung an Vorteil gewinnt und zwar für alle Betriebe, nicht nur für die Landwirtschaft.
Herkunftsnachweis. Sowas haben wir schon, aber gehört nicht in den Bereich Landwirtschaft. Herkunftsnachweis von Lebensmitteln gehört in den Bereich Lebensmittelsicherheit und dort kann dann gefordert werden, dass auf jeder Ebene der Verarbeitung die Herkunft sämtlicher Zutaten dokumentiert werden muss. Wie gesagt: Genau das gibt es schon, wäre aber in Zukunft einfach durch diesen einen Satz zu regeln; alle anderen Gesetze können weg und das gehört (wie gesagt) ins Lebensmittelrecht. Merke: Die Landwirtschaft ist nur ein kleiner Teil der Lebensmittelproduktion.
Dein Gegenargument! Meiner Meinung nach ist Landwirtschaft ein grundlegender, komplexer und zusammenhängender Bereich. Durch Landwirtschaft werden unsere Nahrungsmittel produziert, der größte Teil der Tiere werden von landwirtschaftlichen Betrieben gehalten, unsere Kulturlandschaft wird durch Landwirtschaft bestimmt, unsere Exkremente werden von der Landwirtschaft entsorgt und und und. Wenn man in in diesen Bereich vorne eine Änderung reinschiebt kommen hinten an zwanzig verschiedenen Stellen andere Ergebnisse heraus.
Der Punkt den man immer wieder mit der Landwirtschaft als erstes in Verbindung bringt sind die Subventionen. Diese sind Ausgleichszahlungen für die erhöhten Standarts gegenüber dem Weltmarkt. Eine Auswirkung der fehlenden Zahlungen wäre, dass Betriebe wachsen müssten um ihre Produktionskosten zu senken. Die Produktion der Nahrungsmittel wäre nicht mehr zu steuern und die Überproduktion würde auf dem Weltmarkt und auch in Afrika verramscht werden. Dort würden bestehende Märkte zusammenbrechen. In Deutschland würde sich die Kulturlandschaft deutlich verändern, die Qualität der erzeugten Lebensmittel würde nachlassen und auch beim Umweltschutzt müssten deutliche Abstriche gemacht werden. Oder man verzichtet auf eine heimische Produktion der Lebensmittel und kauft hormonell veränderte Tierprodukte, gentechnisch erzeugte Produkte und pflegt die Landschaft kostenintensiv. Regenwald würde abgeholzt, um für die Deutschen teure Lebensmittel erzeugen zu können. Jede Änderung in einem Bereich der die Landwirtschaft betrifft hat Auswirkungen auf alle anderen. Wenn man sich die Skandale der letzten Zeit ansieht denkt man an Antibiotika, Gentechnik und Massentierhaltung. Diese Dinge über die wir uns aufgeregt haben wären dann unser Standart. Eine gute Ernährung wäre für einen Großteil der Gesellschaft nicht mehr finanzierbar.
--Neuanfang 09:12, 5. Jul. 2007 (CEST)
Abbau der Überschussproduktion
- Überschuss -> niedrige Preise und Export und Hilfslieferungen Elcon 14:52, 24. Jan 2007 (UTC)
- So lange unsere niedrigen Preise die Wirtschaft der dritten Welt zerstören, da aus der EU importierte Produkte oftmals billiger sind als dort selbst hergestellte, halte ich Export zu niedrigen Preisen nicht immer und unbedingt für sinnvoll und moralisch richtig. Ebenso sind Hilfslieferungen nur kurzfristig von Vorteil; mittel- bis langfristig verhindern sie die Eigenentwicklung der Wirtschaft in der entsprechenden Region. „Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird für einen Tag satt sein. Gib ihm eine Angel und er wird sein Leben lang satt sein.“ Onkelfritz 01:45, 4. Dez. 2007 (CET)
- Das sollte der Markt regeln. Andererseits wäre es auch ein Ansatz, der Entwicklungshilfe in Entwicklungsstaaten durch einen Ankauf und Verkauf von Agrargütern die Preise zu stabilisieren und damit die Existenz der örtlichen Landwirtschaft zu sichern(CAP 21:05, 19. Apr. 2009 (CEST))
- Überschuss -> niedrige Preise und Export und Hilfslieferungen Elcon 14:52, 24. Jan 2007 (UTC)
--Natürlich würde die Abschaffung der Subventionen bei uns zu neuen Chancen für die Landwirtschaft in Afrika etc. führen, aber die Frage ist doch zu welchem Preis? Wer kümmert sich dort um Tierrechte? Wer kümmert sich dort um die Umwelt, um Nachhaltigkeit, um Arbeitsbedingungen?? Wir müssen einfach bereit sein, für qualitativ hochwertige Produkte aus der Region, für die keine Tiere leiden mussten, mehr zu bezahlen. Wie kann es sein, dass wir für einen Liter Milch 70 Cent zahlen und für einen Cocktail am Abend das Zehnfache ausgeben? Auf den Markt ist in einer Globalisierten Welt jedenfalls kein Verlass mehr...(siehe Menschenrechtsverletzungen in beinahe allen großen Markenfirmen! ("Schwarzbuch Markenfirmen" von: Klaus Werner und Hans Weiss)) Man kann die Subventionen nicht einfach komplett abschaffen, wenn man unsere Landwirtschaft erhalten will.
Förderung des Anbaus nachwachsender Rohstoffe
- Förderungen führen häufig entweder zu Subventionen oder Benachteiligungen. Außerdem ist dieser Punkt so sinnlos formuliert, daß ich nachher für meine Karotten auf dem Balkon noch Gelder kriegen soll? Elcon 14:52, 24. Jan 2007 (UTC)
- ‡? Genveränderte Lebensmittel ja/nein? (natürliche, gesunde und qualitativ hochwertige Lebensmittel ./. widerstandsfähigere, effizienter nutzbare Pflanzen zur Lösung des Welthungerproblems?).
- ‡? Muss das hier endgültig entschieden werden? Das Thema ist kompliziert und vielschichtig. Einfach "Verbieten" fordern ist dieselbe Schiene wie z. B. pauschal "Killerspiele" verbieten zu wollen. --Potentieller Wähler
- Verbieten! Wir brauchen sie nicht, schaden ist völlig unbekannt!
--Marian
- ‡? Erforschen! Was wir nicht kennen, können wir nicht einschätzen. fehlen
--Einauge
- Macht Bauern abhängig von den Besitzern der Gen-Patente --Icehawk
- Welthungerproblem ist ein Problem der Verteilung und nicht der Herstellung - es wird weit mehr produziert als nötig wäre, um die gesamte Menschheit zu ernähren. Nur wird das weitaus meiste an Tiere verfüttert, die dann zu Steaks werden. --Icehawk
- Gefahr der unkontrollierten Verbreitung in der Natur. --Icehawk
- Zitat Wikipedia: "Gentechnische Veränderungen können zu einer Veränderung im Primär- und Sekundärstoffwechsel in den Pflanzen führen, was die stoffliche Zusammensetzung der Pflanzen verändern kann. Insbesondere pflanzliche Hilfsstoffe wie Hormone, Spurenelemente und pflanzliche Phenole, auf die der Säugetierorganismus angewiesen ist, weil er sie selbst nicht produzieren kann, können fehlen oder in nur geringeren Konzentrationen in den Pflanzen vorhanden sein. Das kann – langfristig – Konsequenzen für das reibungslose Funktionieren des tierischen bzw. menschlichen Organismus haben. Um die einzelnen möglichen Effekte nachzuweisen oder auszuschließen, bedarf es jedoch sehr aufwendiger Studien, für die meist die Finanzierung fehlt." --icehawk 16:46, 24. Nov. 2007 (CET)
- Zitat Wikipedia: Abhängigkeit landwirtschaftlicher Betriebe: Hersteller gentechnisch veränderten Saatgutes sind auch die Hersteller von Schädlingsbekämpfungsmitteln. Beide sind aufeinander abgestimmt. Diese Spezifität erlaubt, gemäß Herstellerangaben, eine Minimierung der Nebenwirkung dieser Mittel sowie von deren Einsatz. Verwendet ein Bauer derartige Pestizide, kann er in vielen Fällen nur noch das „passende” Saatgut verwenden, da andere Sorten geschädigt oder vernichtet werden würden (siehe z. B. RoundUp). Zudem verbieten die Verträge der Saatgutkonzerne in der Regel die Wiederaussaat von Teilen der Ernte – Bauern müssen jedes Jahr aufs Neue Saatgut einkaufen. Dabei verlangt der Saatguthersteller Lizenzgebühren sowohl für die Saat als auch für die Ernteprodukte. Vgl. Terminator-Technologie--icehawk 16:52, 24. Nov. 2007 (CET)
- HINWEIS: Auch konventionelles Saatgut darf man NICHT nachbauen, es sei denn, man macht einen Vertrag mit dem Lizenzinhaber und zahlt Lizenzgebühren (sehr teuer). Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Gentechnik, auch wenn das fast niemand weiss. Siehe Kartoffelsorte Linda.--Neuanfang
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- Zitat Wikipedia: Abhängigkeit landwirtschaftlicher Betriebe: Hersteller gentechnisch veränderten Saatgutes sind auch die Hersteller von Schädlingsbekämpfungsmitteln. Beide sind aufeinander abgestimmt. Diese Spezifität erlaubt, gemäß Herstellerangaben, eine Minimierung der Nebenwirkung dieser Mittel sowie von deren Einsatz. Verwendet ein Bauer derartige Pestizide, kann er in vielen Fällen nur noch das „passende” Saatgut verwenden, da andere Sorten geschädigt oder vernichtet werden würden (siehe z. B. RoundUp). Zudem verbieten die Verträge der Saatgutkonzerne in der Regel die Wiederaussaat von Teilen der Ernte – Bauern müssen jedes Jahr aufs Neue Saatgut einkaufen. Dabei verlangt der Saatguthersteller Lizenzgebühren sowohl für die Saat als auch für die Ernteprodukte. Vgl. Terminator-Technologie--icehawk 16:52, 24. Nov. 2007 (CET)
09:00, 4. Dez. 2007 (CET)
- HINWEIS: Sortenrecht
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--Marian
- ‡? Erhalt des bäuerlichen Familienbetriebs oder landwirtschaftliche Großbetriebe? ja/nein?
- Bäuerlicher Familienbetrieb ist nicht so effektiv wie Großbetriebe --Icehawk
- Der Markt soll es alleine regeln. Familienbetriebe sind übrigens nicht wirklich ineffizienter als Grossbetriebe. Es kommt immer darauf, an wie man Effizienz definiert. Definiert man "mit wenig Arbeitskraft viel erzeugen", dann sind Grossbetriebe im Vorteil. Definiert man "mit wenig Technikeinsatz umweltfreundlich und tierfreundlich viel pro Fläche (die begrenzt ist) zu erzeugen", dann liegen die Familienbetreibe besser mit dem Problem, dass mehr Arbeitskraft gebraucht wird, die aber heutzutage im Überfluss vorhanden ist. Erst recht, wenn die Entbürokratisierung fertig ist, ist mehr als genug Arbeitskraft für Alles vorhanden. Meiner Ansicht braucht man hier nur die Ansage zu machen der Markt soll es regeln. Den Rest macht man dann über Energiesteuern und das allgemeine Steuersystem --Neuanfang 09:14, 4. Dez. 2007 (CET)
- Bäuerlicher Familienbetrieb ist nicht so effektiv wie Großbetriebe --Icehawk
- Abschaffung von Stilllegungsprämien.
- Stilllegungesprämien sind Schadensersatz für entgangene Gewinne. Die einzigen Alternative wären: Noch mehr Überschussproduktion oder Zwangsstilllegung. Beides nicht akzeptabel. (siehe dazu auch weiter oben den Punkt mit Überproduktion). Elcon 14:52, 24. Jan 2007 (UTC)
- HINWEIS: Die Stillegung ist aktuell ausgesetzt und wie es aussieht, wird die Politik im nächsten Jahr die Stillegung komplett abschaffen. Der Markt hat es schneller geregelt als die Politik es gemerkt hat. Das zeigt eindeutig, dass sich die Politik im Detail heraushalten muss und nur die groben Rahmenbedingungen vorzugeben hat. Mehr kann sie nämlich nicht schaffen, wie man an vielen untergegangenen Staaten gesehen hat, die da zu viel versucht haben.--Neuanfang 09:14, 4. Dez. 2007 (CET)
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- Stilllegungesprämien sind Schadensersatz für entgangene Gewinne. Die einzigen Alternative wären: Noch mehr Überschussproduktion oder Zwangsstilllegung. Beides nicht akzeptabel. (siehe dazu auch weiter oben den Punkt mit Überproduktion). Elcon 14:52, 24. Jan 2007 (UTC)
Reglementierung von Tiertransporten
‡? Die sind doch schon reglementiert. --Jamasi 01:13, 24. Jan 2007 (UTC)
- ! Richtig - die Bestimmungen sind aber zu schwammig und leicht auszuhebeln. --Harald Bauer
- ! Na ja - ich weiß von unserem Tierhändler, das er regelmäßig von der Polizei angehalten wird und dabei der Trinkwasserstand für die Schweine überprüft werden. --Marian
- ‡? Dann bitte ich um die Konkretisierung des Vorschlags. --Kieselstern 14:35, 17. Sep. 2007 (CEST)
+ Kürzest möglicher Transportweg zum nächsten Schlachter usw. Nicht die Höhe der möglichen Subvention sollte die Entfernung bestimmen. Generell sollte artgerechte Tierhaltung ein Qualitätskriterium und kein Kostenfaktor sein. --Lyda
Förderung der regionalen Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte.
- + Förderung ja, solange es keine Subventionen sind und es auch keine Nachteile für überregionalen Verkauf gibt. Keine Ahnung, wie man das unter diesen Bedingungen realisieren könnte. --Elcon 14:52, 24. Jan 2007 (UTC)
Herkunftsnachweis landwirtschaftlicher Produkte
Lückenloser Herkunftsnachweis bei der Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte.
- + (ausnahmsweise mal) sinnvolles Einsatzgebiet von RFID, wenn der Chip auch Temperatur-Sensor enthält. --Jamasi 01:13, 24. Jan 2007 (UTC)
- Systeme teuer --Icehawk
- + Bei Lebensmittel-Skandalen lässt sich der Täter leicht bestimmen. --Icehawk
- Aber nur, wenn der sich nicht in ein Land ohne ein solches System flüchtet. --Icehawk
Ampelkennzeichnung bei Lebensmitteln
Lebensmittel sollen, wie von zahlreichen Verbraucherorganisationen gefordert, mit einer Ampel gekennzeichnet werden, damit die tatsächlichen Nährwerte, Fette, Zucker etc. für Verbraucher einfacher zu erkennen sind und "gute" und "schlechte" Lebensmittel einfacher identifiziert werden können. --Jan87 21:32, 6. Okt. 2009 (CEST)
- Es gibt keine guten und schlechten Lebensmittel. Abgesehen von wirklich giftigen (Lebens-)Mitteln wie z. B. Alkohol, kann Alles je nach Dosis gut oder schlecht sein. Selbst Vitamine können bei Überdosis gefährlich werden. Soll man alles kennzeichnen? Darf man "rot" nicht mehr essen? Wie viel "grün" isst man, bis es "rot" wird? Schon die Angabe von empfohlenen Tagesmengen ist grenzwertig. Ampeln vereinfachen doch etwas zu sehr. --Sethazzar 23:20, 1. Apr. 2010 (CEST)
--Hube 09:32, 8. Okt. 2011 (hube)
- Lebensmittel machen Leben. Natürlich gibt es degradierte Lebensmittel, die sich auf Dauer negativ auf den Gesundheitszustand der Verbraucher auswirken, oder die negativ auf unsere Lebenswelt wirken. Es gibt einige Indizien, die zeigen, dass es signifikante Zusammenhänge zwischen Krebshäufigkeit und Spritzmitteleinsatz (z.B. der Film "Unser tägliches Gift") bestehen. Das Thema ist zwar weitaus komplexer als nur die Ampel, aber dies wird ein erster Schritt für die weitere Sensibilisierung werden. --Sethazzar 23:20, 1. Apr. 2010 (CEST)
Arbeitslosigkeit bekämpfen - Selbständigkeit fördern
Ziel eines jeden Lebens ist glücklich zu sein. Was heißt das?
Es heißt "artgerechte" Lebensweisen für Tier aber auch Mensch.
Die Wirtschaft ist für den Menschen und nicht der Mensch für die Wirtschaft da.
Deshalb wäre es meiner Meinung nach sinnvoll wenn der Menschen, welcher von Natur aus auf Bewegung an der frischen luft konzipiert ist, täglich 5 Stunden davon auch machen darf.
D.h. wenn jemand arbeitslos ist, einfach weil die EU im Wettbewerb keine Konkurrenz für Sklaven-50Cent-pro-Stunde-China ist, dann wäre es doch schön wenn er/sie trotzdem:
1. etwas zu tun hat 2. sich selbst versorgen kann (wirkt sicha auch äußerst positiv auf das Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein aus) 3. mit anderen zusammen arbeiten kann um (wenn der Euro wirklich mal inflationsmäßig kollabiert) um nicht verhungern zu müssen.
Deshalb plädiere ich dafür dass jeder deutsche Staatsbürger ab 16 Jahren Anrecht hat auf
1. ein Stück Land in seiner Nähe. 1.1. im ersten Jahr 10mx10m dann 20mx20m... 1 Hektar reicht für die Selbstversorgung einer Person.
2. eine 1 jährige Schulung wie er was anzubauen hat (jemand vom Arbeitsamt muss aktiv Vor Ort mitarbeiten)
3. Bereitstellen von Gerätschaften / Saatgut (nur Saatgut welches wiederverwendet werden kann! Keine Gentechnisch veränderten, keine [Hybride|http://de.wikipedia.org/wiki/Hybride], VORSICHT! OFFENBLÜHENDE PFLANZEN BIO-MAIS KÖNNEN SICH DURCH POLLENFLUG MIT GEN-MAIS KREUZEN! GEFAHR DER NICHT WIEDERVERWENDBARKEIT!)
TRANSPARENZ UND DIREKTE SUBVENTIONEN - WER KRIEGT WIE VIEL?
Es ist ja schon ein RIESEN Fortschritt, dass jetzt ANSÄTZE von Transparenz was die Agrar-Subventionen angeht vorhanden sind.
Wer wie viele Subventionen aus den EU Agrarfonds bekommt kann man ANGEBLICH (!!!)
hier abfragen:
Bayern: http://www1.transparenz.bayern.de/Transparenz/suche.aspx
Rest der Welt: http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche
Am 27.08.11 23:09 habe ich dort mal nach Daten für die Landwirte meiner Region gesucht und wurde auch FÜNDIG.
Agrar Subventionen 2009 für 2008 liegen (noch) keine Daten vor:
| NAME | PLZ | Ort | Jahr | EGFL-Dir.* | EGFL-Sonst.* | ELER* | Gesamt* |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Joas GBR (KEINE AHNUNG WER DAS SEIN SOLL!?) | 89358 | Kammeltal | 2009 | 52458.24€ | 1715.32€ | 1560.24€ | 55733.80€ |
Jetzt 2012_01_05_TIME_11:57:50 finde ich komischerweise (obwohl ich GENAU die gleichen Daten eingebe) NICHTS.
Bitte geben Sie Ihre Suchkriterien ein. Für Ihre Suchkriterien liegen keine Ergebnisse vor.
INDIREKTE SUBVENTIONEN
http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/
Der Intervention in Deutschland wurden rd. 1,7 Mio. t Getreide angedient. Für die Warenlieferung wurden den Lieferanten insgesamt rd. 173 Mio. € aus dem EU-Haushalt vergütet. Sobald die Marktverhältnisse es zulassen, werden die Produkte wieder verkauft und führen zu Einnahmen für den EU-Haushalt. Bei den hierzu ausgewiesenen Zahlungen an die Verkäufer der Erzeugnisse handelt es sich daher nicht um Subventionen für diese Betriebe, sondern um die Bezahlung für eine gelieferte Ware.
