Kreisverband Tübingen/Vorstand/Tätigkeitsbericht 2009-2010
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Tätigkeitsbericht des Kreisvorstands, bestehend aus Ivica Juresa, Aksel Alpay und Christan Krämer, vom 8.12.2009 bis zum 6.11.2010
Der Kreisvorstand hat in seiner Amtszeit 10 Vorstandssitzungen abgehalten. Die Sitzungen wurden - mit wenigen Ausnahmen - vor dem regulären Stammtisch Tübingen abgehalten, wodurch sich für die Mitglieder des Kreisverbands eine praktische Möglichkeit bot, bei den Sitzungen dabei zu sein. Zu allen Sitzungen wurde via E-Mail eingeladen, später auch via Twitter und über die Webseite des Kreisverbands. Da die Satzung vorschreibt, dass der Abstand zwischen zwei Sitzungen höchstens einen Monat betragen darf, fand in der Regel pro Kalendermonat eine Sitzung statt. Zu Beginn der Amtszeit richtete der Kreisvorstand für den damals neu gegründeten Verband ein Konto bei der Sparkasse Tübingen ein und organisierte eine provisorische Mitgliederliste, welche damals, da der Bezirksverband noch nicht gegründet war, direkt beim Landesverband angefordert wurde. Bereits im Januar fand die überaus erfolgreiche Demonstration "Wider die Datensammelwut" des gleichnamigen Aktionsbündnisses in Tübingen statt, deren Initiator der Kreisverband war. Kurz darauf, im Februar, organisierte der Kreisvorstand in Kooperation mit dem Bezirksvorstand die erfolgreiche Teilnahme der Piratenpartei an der einwöchigen Messe "Für die Familie", einer der größten Messen im Regierungsbezirk Tübingen. Zur Unterstützung der Finanzierung der Teilnahme stellte der Kreisvorstand ein Budget von 100€ bereit. Einen ähnlichen Betrag nahm der Kreisverband durch das Verkaufen von Getränken am Landesparteitag in Tübingen bereits wieder ein. Außerdem informierte sich der Kreisvorstand beim Finanzamt bezüglich wirtschaftlicher Betätigungen von Parteigliederungen, um rechtliche Probleme zu vermeiden. Im Juni organisierte der Kreisvorstand die Teilnahme der Piratenpartei am traditionellen Stocherkahnrennen und dem Ract!-Festival. Ferner startete der Kreisvorstand erste Versuche kommunalpolitisch aktiv zu werden, indem er die Unterstützung der Bürgerinitiative Kiebingen erklärte, die sich aber leider als nicht mehr aktiv herausstellte. Während der Amtszeit des Vorstands gab es zahlreiche Neumitglieder im Kreisverband zu vermelden. So stieg die Mitgliederzahl von 42 im Januar auf 48 im Juni und Juli, sank aber bis zum Oktober, hauptsächlich aufgrund von Umzügen, auf 44 herab. Um Verantwortlichkeiten für die Pressearbeit festzulegen, wurde außerdem ein Pressesprecher ernannt, dem es gelang, mehrere Kontake zur lokalen Presse zu knüpfen. So wurde der Kreisvorstand auch zu einem Interview beim Reutlinger Generalanzeiger eingeladen, zu welchem der Kreisvorstand vollständig erschien.
Die Kommunikation mit anderen Gliederungen erfolgte zahlreich, ungezwungen und problemlos. So war die Teilnahme an der Messe "Für die Familie" ein Kooperationsprojekt zwischen Bezirks- und Kreisverband. Auch die Nutzung des Postfachs in Tübingen erfolgte gemeinsam mit dem Bezirksverband in gegenseitigem Vertrauen und es kam öfters vor, dass die eine Gliederung für die andere die Post abholte. Da Kreisverbände keinen Zugang zur Mitgliederdatenbank erhalten, lieferte der Landes- und Bezirksverband auf Nachfragen unkompliziert und schnell csv-Listen. Bei Umzügen, Neueintritten oder Austritten meldeten wir dies an den Bezirksverband, welcher daraufhin die Datenbank aktualisierte, während wir für den nötigen Kontakt zu dem betreffenden Mitglied verantwortlich waren (Eintrittsbestätigung etc). Auch zu anderen Kreisverbänden pflegte der Kreisvorstand intensive Kontakte. So finden seit Jahresbeginn regelmäßig Treffen der Kreisvostände Baden-Württembergs statt, die ursprünglich auf eine Initiative des Tübinger Kreisvorstands zurückgehen. Diese Treffen, bei denen wir auch immer vertreten waren, dienen dem Austausch, der Kooperation und der Kommunikation und werden von allen Kreisverbänden geschätzt. Zur Kommunikation mit der Basis wurde regelmäßig ein "KV-Newsletter" verschickt, in dem auf aktuelle Aktionen, Probleme und wichtige Informationen hingewiesen wurde. Außerdem war der Kreisvorstand über die vorstandseigene Mailingliste sowie die Reutlingen-Tübingen Mailingliste zu erreichen. Letztere wurde häufig genutzt, um die Meinung der Basis zu einem Thema einzuholen oder die Basis über wichtige Entwicklungen - beispielsweise in einem Organisationsvorgang - zu informieren. Zudem konnte man uns auch regelmäßig beim Stammtisch Tübingen oder Reutlingen antreffen, wo wir auch über unsere Arbeit berichteten und gemeinsam mit der Basis diskutierten und planten. Desweiteren wurde auf der Webseite des Kreisverbands regelmäßig auf anstehende Termine hingewiesen (Vorstandssitzungen, Aktionen wie das Stocherkahnrennen) und über Aktionen berichtet. Neue Einträge auf der Kreisverbandsseite wurden immer auch über den verbandseigenen Twitter-Account verbreitet, den wir im April einrichteten.
Einzelbericht des Kreisvorsitzenden Ivica Juresa:
Dem gemeinsamen Tätigkeitsbericht gibt es wenig hinzufügen. Als Vorsitzender vertrat ich den KV gegenüber anderen Organisationen. Sei es als Anmelder und Verantwortlicher der "Demo gegen die Datensammelwut" bis hin zur Anmeldung der aktuellen Infotische zur Unterschriftensammlung für die Landtagswahl 2011. Desweiteren organisierte ich einen Termin mit dem Finanzamt Tübingen zwecks Klärung der steuerlichen Aspekte von wirtschaftlicher Betätigung von Parteien. Ebenfalls besuchten wir den KV Tübingen der SPD zwecks Erfahrungsaustausch. Wir vereinbarten dort auch dies 2-3 mal im Jahr zu wiederholen. Wir wollen ähnliches mit den anderen Parteien in Tübingen machen.
Einzelbericht des stellvertretenden Vorsitzenden Aksel Alpay:
Als stellvertretender Vorsitzender war meine primäre Aufgabe, den Vorstandsvorsitzenden bei der Arbeit zu unterstützen und gegebenenfalls zu vertreten. So berief ich beispielsweise in Abwesenheit des Vorsitzenden Vorstandssitzungen ein, und übernahm dort auch gelegentlich das Amt des Sitzungsleiters. Zudem begleitete ich den Vorsitzenden zu Interviews und Treffen mit anderen Organisationen, wie beispielsweise der SPD im Oktober. Der Versuch der Kontaktaufnahme mit der Bürgerinitiative Kiebingen ist ein weiteres Beispiel, in dem ich repräsentative Aufgaben des Vorsitzenden wahrnahm. Ein weiterer zentraler Aufgabenbereich von mir war die innere Verwaltung des Kreisverbands. Dies umfasst das Dokumentationswesen sowie die Mitgliederverwaltung. Was das Dokumentationswesen angeht, so habe ich die Protokolle der Vorstandssitzungen bei mir gelagert, sowie Mitgliedsanträge und sonstiges angefallenes Papier. Außerdem habe ich Vorstandsbeschlüsse, die außerhalb der Vorstandssitzungen getroffen wurden, als Anhang auf dem Protokoll der jeweils letzten Vorstandssitzung vermerkt und unterschreiben lassen. Die Mitgliederverwaltung funktionierte in Zusammenarbeit mit übergeordneten Gliederungen. Regelmäßig - in der Regel ein Mal monatlich - erhielt ich vom Bezirksverband, vor dessen Gründung vom Landesverband, eine csv-Mitgliederliste, welche ich in einem verschlüsselten Container abspeicherte. Der Versand der Liste erfolgte entweder auf Nachfrage meinerseits, oder auf Initiative des BzV, wenn sich Veränderungen in der Mitgliederdatenbank ergaben (Neueintritte die vom LV/BzV abgewickelt wurden etc). Bei Neueintritten oder Austritten meldete ich dies dem BzV, welcher die Datenbank aktualisierte, während ich die Eintritts- oder Austrittsbestätigung schrieb. Da ich die Mitgliederliste vorliegen hatte, verschickte ich im Auftrag des Gesamtvorstands auch Mails an alle Mitglieder, wie beispielsweise die Einladungen zum Kreisparteitag oder den Unterstützungsaufruf zum Ract!-Festival. Mein Aufgabenbereich umfasste ferner die Technik des Kreisverbands. Dazu zählt insbesondere die Betreuung der Internetseite des Kreisverbands, die ich einrichtete und pflegte. Die Struktur der Seite wurde von mir vereinfacht und übersichtlicher gestaltet, sodass wichtige Informationen wie beispielsweise die "Mitglied werden"-Seite einfach zu erreichen sind. Außerdem verfasste ich insgesamt 17 Beiträge, die von Hinweisen auf Termine wie den Bundesparteitag oder die Kreisvorstandssitzungen, bis hin zu ausführlichen Berichten über Aktionen wie das Stocherkahnrennen reichen. Im April richtete ich für den Kreisvorstand außerdem noch den Twitter-Account "piratenkvtue" ein, mit dem ich Vorstandssitzungen ankündigte, Protokolle veröffentlichte und Informationen verbreitete. Zudem erstellte ich ein neues Kreisverbandslogo und einen kreisverbandsspezifischen Mitgliedsantrag. Das Postfach, für dessen Betreuung ich ebenfalls verantwortlich war, leerte ich mindestens einmal wöchentlich, gelegentlich auch öfter. Post für den Bezirksverband nahm ich mit und übergab sie dem Bezirksschatzmeister. Darüber hinaus übernahm ich die Verantwortung für diverse organisatorische Aufgaben, wie die Teilnahme am Stocherkahnrennen, den Piratenstand am Ract!-Festival oder den Stand bei der Messe "Für die Familie". Alles in Allem denke ich, dass ich meine Aufgaben erfüllt habe und hoffe, dass die Mitglieder des Kreisverbands mit meiner geleisteten Arbeit zufrieden sind.
