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Fragen zur Kandidatur Vorstand LV Bayern 2010/2011

Holodeck

Ralph H. : Bei Deiner letzten Kandidatur hast Du mit einer Transparenzoffensive geworben. Wie begründest Du die Notwendigkeit einer geschlossenen Mailingliste wie dem Holodeck, wenn gleichzeitig

  1. die Bundes-VL parteioffen ist (RO)
  2. vertikal geschlossene Listen für GenSecs und Schatzmeister existieren
  3. es horizontal jeweils Vorstands-interne Listen gibt

Datenschutz und Meinungsbildung im Vorstand sind durch 2+3 gewährleistet. Warum das Holodeck also nicht für Parteimitglieder lesend geöffnet werden?

  • Lasse mich erst für alle erklären was das Holodeck ist, dann beantworte ich gern Deine Frage. Das "Holodeck", dessen Name nicht umsonst so selbst-kritisch gewählt ist, entstand 2009 in der Zeit organisatorischer Umbrüche und dient der Kommunikation Landesverband <> Bezirksverbände bzw. dessen Vorständen. Die Kommunikation unter den Bezirken aber auch mit dem LV war vorher eher schlecht bzw. kaum vorhanden. Da Bayern seit 2009 komplett mit Bezirksverbänden "versorgt" ist musste sich der Landesverband (und damit der Vorstand) auch neu erfinden - und muss das immer noch. Der LV wurde und wird immer mehr zum Dienstleister seiner Gliederungen statt z.B. Aktionen direkt zu organisieren. Hierfür brauchen wir einen verlässlichen Kommunikationskanal, den wir Holodeck genannt haben. Aber nun zu Deiner Frage...
  • Wie Du richtig sagst, braucht es für die von mir oben genannten Gründe nicht zwingend eine geschlossene Mailingliste. Die Lesend-Öffnung wurde auch von den Bezirksvorständen heiß diskutiert. Auf dem Bezirksvorstandstreffen (aka Holodeck-Treffen) in Nürnberg war das dann nochmals Thema, ein Meinungsbild ergab, dass die Mehrheit gegen das Lesend-Öffnen dieser Liste ist. Daraufhin haben wir im LV-Vorstand vereinbart, dass wir die Liste in dieser Amtszeit weiterhin geschlossen halten und danach das Thema erneut aufgreifen. Wenn also die Bezirke eine Öffnung befürworten, werde ich die Liste öffnen lassen. Das sagt aber noch nichts über die Gründe für die geschlossene Liste, daher zum nächsten Punkt...
  • Es gibt viele gute Gründe, so eine Mailingliste nicht geschlossen zu betreiben. Schlussendlich läuft es auf eine Abwägung hinaus, die wir gern neu bewerten können. Ein simpler Grund die Liste nicht zu öffnen ist der direkte, aber immer noch breite Kontakt zwischen den Bezirken und mit dem LaVo. Etwas plakativ ist das Beispiel, aber nehmen wir mal an ich hätte eine Aktionsidee in größeren bayer. Städten gleichzeitig Mahnwachen zu einem Thema an einem bestimmten Tag zu machen. Poste ich das jetzt direkt auf öffentliche Listen werde ich damit (ungewollt) die Bezirke und deren (gewählte) Vorstände übergehen. Also ungefragt in diese eingreifen und damit ggf. ungewollte Reaktionen auslösen. So blöd ich mir da selbst vorkomme, aber das ist mir auch schon passiert: ich habe etwas vorgeschlagen, schon wird das als hoch-heiliger Wille das achso-erhabenen LaVos dargestellt (Achtung Ironie!). Ich muss mich also als LaVo mit den Bezirken absprechen, das kann ich direkt tun (Tel/private Mail), dann bekommt niemand sonst was mit - oder einen Kommunikationskanal wie das Holodeck nutzen, was zumindest alle Bezirksvorstände verlässlich lesen. Ein letztes Beispiel noch: als LV muss man "seine" Gliederungen zusammen halten, koordinieren. Da ist es auch schon mal nötig, dass man Gliederungen oder einzelne Vorstände auf Missstände hinweist.. das kann auch mal in aller Deutlichkeit nötig sein. Meistens ist es aber eine gut gemeinte Erinnerung. Wird so was aber öffentlich heißt es schnell, Bezirke würden ausscheren, der LV würde Grabenkämpfe austragen oder ähnlich schmutziges (ungerechtfertigtes) Gewäsch. Solche Vorgänge müssen wir zumindest von der Presse fernhalten. Das Holodeck versucht also ein organisatorisches Problem zu lösen. Natürlich nicht ideal, ich bin da für Vorschläge sehr offen.
  • Die "Transparenzoffensive" wie sie am LPT 2009 beantragt (aber ich glaube nicht behandelt?) war haben wir dennoch in großen Teilen umgesetzt. So wird zu Vorstandssitzungen öffentlich eingeladen, es gibt immer (öffentliche) Protokolle, Umlaufbeschlüsse werden zeitnah veröffentlicht, Prozesse in der IT, Finanzen und Mitgliederbetreuung sind transparent und in unserer LaVo-GO haben wir einen Transparenz-beauftragten definiert. Steigerungspotenzial gibt es natürlich weiterhin, aber wir sind schon ein großes Stück weiter gekommen. ValiDOM

Fraktionszwang ja oder nein

angenommen die piraten würden regierungsverantwortung übernehmen - wärst du dafür dass entsprechende piratendelegierte sich an einen fraktionszwang gebunden fühlen sollten? --Korbinian 03:15, 22. Aug. 2010 (CEST)

  • Ich nehme an, Du meinst mit "piratendelegierte" die dann gewählten Mandatsträger. Grundsätzlich halte ich den Fraktionszwang für eine Lösung, die dem Auftrag eines Repräsentanten (=Mandatsträgers) zuwiderläuft wenn dieser direkt gewählt wurde. Ist derjenige über eine Liste gewählt worden die von einer Partei aufgestellt wurde, so hat der Repräsentant neben der Vertretung des Volkes auch noch verstärkt die Interessen seiner Partei und deren Beschlüsse zu vertreten. Beides setzt aber keinen Fraktionszwang voraus. Allerdings ist das die idealtypische Vorstellung, in der Realität kann es aber notwendig sein einen Fraktionszwang zu nutzen um geschlossen aufzutreten. Das darf allerdings nur angewandt werden wenn dies dringend erforderlich ist und keinesfalls die Regel sein wie bei bestehenden Fraktionen. Sprich: die "Gewissensfrage" muss zur Normalität werden, Fraktionszwang nur in Notfällen. ValiDOM 09:34, 23. Aug. 2010 (CEST)

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