Benutzer:Peter Thiel

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Kurzprofil
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Persönlich
Name: Peter Thiel
Nick: Peter Thiel
Wohnort: Berlin-Pankow
Tätigkeit: Familienberater / Familientherapeut / Coach
Geburtstag: 1961
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: Februar 2011
Landesverband: Berlin
Bezirksverband: Pankow
Crew: Pippi Langstrumpf
Funktion: Pirat
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: peter(at)peterthiel.de
Mobil: 0177-6587641
Website: http://www.peterthiel.de
Skype: auf Anfrage



Peter Thiel

Redaktionsstand 09.11.2016


Peter Thiel

55 Jahre

Mitglied der Piratenpartei seit dem 26.02.2011.



Direktkandidat im Wahlkreis 3 zur Berliner Abgeordnetenhauswahl am 18.09.2016: 465 Stimmen - entspricht 2,00 % der abgegeben und gültigen Stimmen. https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlkreis_Pankow_3

Am 16.01.2016 auf der Gebietsversammlung der Pankower Piraten als Direktkandidat für die Abgeordnetenhauswahl 2016 im Pankower Wahlkreis 3 aufgestellt.

Mit der Wahl vom 18.09.2011 zweiter Nachrücker für die Fraktion der Piraten in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow.

Aufgestellt als Kandidat zur Wahl für die Bezirksverordnetenversammlung Pankow am 18.09.2011 auf der Liste der Piratenpartei Berlin - [1]


Ansprechpartner für die Pankower Crew: Pippi Langstrumpf

Ansprechpartner für die AG Familienrecht und Jugendhilfe: AG Familienrecht und Jugendhilfe

Mitglied in der AG Urheberrecht: AG Urheberrecht

Mitglied in der AG Männer AG Männer

Teilnehmer bei Gesprächsrunden von DGB, Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit Vertretern der Piratenpartei zum Thema Urheberrecht

u.a. mit

  • Frank Werneke, Stv. ver.di-Bundesvorsitzender, Bundesfachsbereichsleiter Medien, Kunst, Industrie
  • Veronika Mirschel, ver.di Bereichsleiterin Selbständige, Koordination Urheberrecht
  • Barbara Adamowsky, Leiterin der Parl. Verbindungsstelle des DGB



Ansprechpartner für die AG Informationsfreiheit: AG Informationsfreiheit

Mitglied in der AG Datenschutz: AG Datenschutz



Eigene Anträge im LQFB der Piratenpartei


Initiative i2222: Gemeinsames Sorgerecht - keine Diskriminierung nichtverheirateter Väter und ihrer Kinder - [2]


Initiative i2571: Urheberrecht - Teilhabe - Informationsfreiheit - [3]


Initiative i2714: Fliegender Gerichtsstand. Die Piratenpartei beschließt: In §32 ZPO wird bestimmt, dass für Klagen aus unerlaubten Handlungen, die sich auf Veröffentlichungen im Internet oder anderen Medien beziehen, ausschließlich der Sitz des Beklagten den Gerichtsstand bestimmt. ... - [4]


Initiative i5162: Gleiche Vergütung von Rechtsanwälten und Privatpersonen, die sich im Rechtsstreit selbst vertreten - [5]


Initiative i5185: Verjährungsfrist für Schulden auf 10 Jahre begrenzen - [6]


Initiative i5499: Pluralität aller Lebensformen - Ehe privatisieren - [7]


Initiative i5547: Quotierung für Frauen und Männer bei Wahlen auf Landes- und Bundesebene - [8]



Berufliches

Familienberater / Familientherapeut / Coach - [9]

- Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie(DGSF) / Ansprechpartner der Fachgruppe Systemisch-lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren - [10]

- Mitglied des Sprecher/innenrates der Fachverband Begleiteter Umgang - [11]

- Mitglied im Koordinierungskreis des "Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse" - [12]

- Mitglied des Deutschen Familiengerichtstag - [13]

- Gründungsvater der Freien Schule Pankow - [14]

- Coach von Uwe Wölner (Christian Ulmen) - [15]

- Kurzzeittherapeut der Bundesregierung: „Wildsäue“ und „Gurkentruppe“ – letzter Ausweg Neuwahl? Peter Thiel - Systemischer Therapeut therapiert die Bundesregierung - bei "2 plus Leif" am 21.06.2010 auf SWR. Mit dabei: Cem Özdemir, Bündnis 90/Die Grünen, Bundesvorsitzender und Peter Altmaier, CDU, Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion - [16]



Interessen


Beruf, Berufung, Segeln, Politik, Weimar, Goethe, Freunde und Geliebte




Was mir am Herzen liegt

Unsere Gesellschaft wird materiell immer reicher, während das persönliche Glück und die Zufriedenheit der Menschen stagniert, die Frustration der Menschen augenfällig ist. Dissstreß - gefördert durch eine überbordende staatliche Bürokratie - überflutet das Leben der Menschen. Kein Wunder, wenn die Menschen schliesslich schwer erkranken, Krankenhäuser und deren psychosomatische Abteilungen Hochkonjunktur haben.

Diese Grundkrankheit unserer gesellschaflichen Verfasstheit ist nicht nur eine Frage schlecht oder ungerecht verteiler materieller Ressourcen, wie es die Linksparei in einem verengten Politikverständnis postuliert, sondern ganz wesentlich auch eine Frage, wie sich unsere Gesellschaft organisiert, teilhabend oder ausgrenzend (wie z.B. seit 50 Jahren bei der staatlichen sorgerechtlichen Diskriminierung nichtverheirateter Väter und ihrer Kinder), selbstorganisiert oder staatlich zwangsverwaltet. Anstatt ihre Angelegenheiten selbstverantwortlich in die eigenen Hände zu nehmen, rufen die Bürger/innen nach dem starkem Staat und beklagen sich, wenn sie dieser Staat, den sie selbst installiert haben, kontrolliert und formatiert.

Für jedes gesellschaftliche Problem schaffen sich die Menschen - vermittelt über die von ihnen gewählten staatsfixierten Parteien - eine neue staatliche Monsterbehörde. Gibt es Probleme mit dem Datenschutz, erhalten wir eine staatsbürokratische Behörde mit dem Namen "Berliner Beauftragter für den Datenschutz", gibt es Probleme bei der Benachteiligung von Menschen, erhalten wir eine "Antidiskriminierungsstelle des Bundes", deren Wirksamkeit für gesellschaftlichen Ausgleich einem Sieb gleicht, mit dem man Wasser schöpfen will.

Steigender produzierter materieller Wohlstand fließt in Deutschland über die vom Staat bei den Bürgerinnen und Bürgern zwangseingetriebenen Steuern zu großen Teilen in die staatliche Bürokratie und eine von ihr verwaltete und kontrollierte vormundschaftliche Wohlfahrtsmegamaschine. Damit wird letztlich niemand glücklich. Im Gegenteil, der vormundschaftlich Staat nimmt auf eine beängtigende Weise Gestalt an, nicht so plump wie in der DDR, sondern subtil und bieder unter dem Deckmantel des "Wohlfahrtsstaates. Aldous Huxley hat diese "Schöne neue Welt" (engl. Brave New World) bereits 1932 beschrieben, eine Gesellschaft in der „Stabilität, Frieden und Freiheit“ gewährleistet scheinen, während in Wirklichkeit die Menschen zu Zahnrädern eines inhumanen Systems mutieren.

Die Altparteien - auch wenn sie anderes behaupten - fördern einen solchen vormundschaftlichen Staat. Und so stellt sich denn die Frage, ob es eine ernsthafte politische Alternative gibt, die nicht der immer stärkeren bürokratischen Kontrolle und Verwaltung der Menschen das Wort redet, sondern sich auf der politischen Ebene für Selbstverwirklichung, Achtung, Liebe und Respekt der Menschen engagiert. Für immer weniger Staat, so wie es einst Karl Marx vorschwebte, für eine achtsame und tolerante Assoziation, selbstbestimmter Individuen.



Politische Interessengebiete

Familienrecht, Geschlechter- und Männerpolitik, Kinder- und Jugendhilfe, Informationsfreiheit, Liberalisierung und Entkriminalisierung des Urheberrechts zu Gunsten der Bürgerinnen und Bürger unter Beachtung der Interessen der Urheberinnen und Urheber.



Politische Themen

Gleichstellung von Mann und Frau im Familienrecht, daher Abschaffung von §1626a mit dem nichtverheiratete Väter in Deutschland unter Missachtung der Vorgabe von Artikel 3 und 6 Grundgesetz - [17] - staatlich sorgerechtlich diskriminiert werden.

Elternschaft endet nicht mit einer Trennung, daher auch Abschaffung von §1671 BGB, nach dem einem Elternteil das Sorgerecht ohne Vorliegen einer Kindeswohlgefährdung in verfassungswidriger Weise entzogen werden kann.

Benennung des Paritätmodells im Bürgerlichen Gesetzbuch als eine dem Wohl des Kindes in der Regel förderliches Betreuungsmodell für Kinder getrennt lebender Eltern.

Verfassungskonforme Umbenennung des "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" in "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, Männer und Jugend" entsprechend der Vorgabe des Grundgesetzes Artikel 3.

Geschlechterdemokratie als Leitbild gesellschaftlichen Handelns.

Weitestgehende Einschränkung staatlicher Zensur in Deutschland entsprechend der Vorgabe des Grundgesetzes Artikel 5: Eine Zensur findet nicht statt.

Stärkung der demokratischen Selbsverwaltung, weitestgehender Rückbau der Staatsbürokratie.

Streichung der Wehrpflicht und anderer Zwangsdienste für Männer aus dem Grundgesetz.

Abschaffung der Schulpflicht bei gleichzeitigen Ausbau des Rechte von Kindern und Jugendlichen auf Bildung bei der Herz und Verstand gleichermaßen wichtig sind.

Bedingungslose Grundsicherung für Kinder von 0 bis 6 Jahre unabhängig vom Einkommen der Eltern. Dies führt zum Wegfall erheblicher staatlicher Bürokratiekosten und Entspannung zwischen getrennt lebenden Eltern, da diese nicht mehr gezwungen sind, über den Unterhalt für ihre Kinder zu streiten.

Reduzierung der Vollstreckbarkeit aus einem Schuldtitel bei natürlichen Personen auf maximal 10 Jahre. Damit spürbare Entlastung von ca. 3 Millionen überschuldeten Haushalten - http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/ueberschuldung.pdf. Damit gleichzeitiger Wegfall des Verbraucherinsolvenzverfahrens (über 100.000 laufende Fälle im Jahr 2009)

Abschaffung des Ehegattensplitting. Selbstständige Versicherungspflicht für Ehepartner.

Streichung des Instituts der Ehe aus dem Schutzbereich des Grundgesetzes. Eheschliessungen sind danach weiterhin erlaubt, werden aber nicht mehr vor einem staatlichen Standesbeamten geschlossen, sondern - ähnlich wie bei einer kirchlichen Trauung - durch mitwirkungsbereite Dritte, wie etwa dem Humanistischen Verband oder durch anerkannte religiöse Gemeinschaften.



Urheberrecht

Seit mehreren Jahren musste ich äußerst negative Erfahrungen mit dem deutschen Urheberrecht machen. Derzeit sehe ich mich einer massiven Verfolgung durch die Nachrichtenagenturen dapd und AFP ausgesetzt, die und unter Zuhilfenahme der KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Hamburg versuchen, erhebliche finanzielle Forderungen gegen mich durchzusetzen.

Ausführlich hierzu unter http://www.system-familie.de/ksp.htm

Aus diesen negativen Erfahrungen heraus, führte mein Weg zur Piratenpartei.


Reduzierung der Schutzdauer im Urheberrecht auf 20 Jahre nach der Erstellung des Werkes.

Zuerkennung des Werkcharakters im urheberrechtlichen Sinne nur dann, wenn das Produkt "aus der Masse alltäglichen" Schaffens herausragt (vgl. BGH, Urteil vom 02.10.1981 - I ZR 137/79 - Kirchen-Innenraumgestaltung; BGH, Urteil vom 19.03.2008 - I ZR 166/05 - St. Gottfried). BGH, Urteil vom 12.05.2010 - I ZR 209/07.



Reformvorschlag von Peter Thiel zum Urheberrecht


"Urheberrecht - Informationsfreiheit" - http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Peter_Thiel/urheberrecht


Differierend zum Reformvorschlag Christian Hufgard / Daniel Neumann et. al.:

PA149 - beschlossen auf dem Bundesparteitag 03.-04.12.2012

Antragstitel: Reform des Urheberrechts - Stärkung der Interessen von Urhebern und Allgemeinheit - http://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2011.2/Antragsportal/PA149

Antragsteller: Christian Hufgard - bezugnehmend auf das Papier zur Reform des Urheberrechts von Daniel Neumann et. al. - http://wiki.piratenpartei.de/wiki/images/0/07/UrhG_Arguments_FassungBPT2011-2.pdf




Aktuell laufende Abstimmung im LiquidFeedback der Piratenpartei Deutschland


A) Antrag von Peter Thiel "Urheberecht - Informationsfreiheit" ab 29.09.2012 Abstimmung im LiquidFeedback der Piratenpartei Deutschland

https://lqfb.piratenpartei.de/lf/initiative/show/4833.html



Bereits gelaufene Anträge von Peter Thiel im LiquidFeedback der Piratenpartei Deutschland https://lqfb.piratenpartei.de/


A) Antrag

Reform und Liberalisierung des Urheberrechtes

Urheberrecht auf 20 Jahre Schutzfrist beschränken

Die Piratenpartei beschließt:

I. Die Schutzfrist im Urheberrecht wird von derzeit 70 Jahre nach dem Tod des Schöpfers (§64 UrhG) auf 20 Jahre ab Veröffentlichung eines Werkes beschränkt.

https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2843.html

Ja: 344 (47%) · Enthaltung: 53 · Nein: 385 (53%) · Seltsamerweise innerhalb der Abstimmung nicht angenommen. Man könnte meinen, die Piraten wären von der FDP unterwandert.


B) Antrag "Abschaffung Fliegender Gerichtsstand"

Die Piratenpartei beschließt:

In §32 ZPO wird bestimmt, dass für Klagen aus sogenannten "unerlaubten Handlungen", die sich auf Veröffentlichungen im Internet oder anderen Medien beziehen, ausschließlich der Sitz des Beklagten den Gerichtsstand bestimmt.

...

https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/3663.html


Im LiquidFeedback registrierte Mitglieder der Piratenpartei können über den Antrag abstimmen. Einloggen in das LiquidFeedback, dann auf die entsprechende Seite gehen und abstimmen.

Diskussion des Antrages ist hier möglich: http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Peter_Thiel/fliegender_gerichtsstand]



C) Erfolgreich abgestimmter Antrag im LQFB:

Antrag zur Gemeinsamen elterlichen Sorge im LiquidFeedback der Piratenpartei

Der Antrag kann hier eingesehen werden: https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2222.html


Die Abstimmung des Antrages im LiquidFeedback der Piratenpartei Deutschland war erfolgreich.

Ja: 452 (75%) · Enthaltung: 63 · Nein: 147 (25%) · Angenommen



D) Reform und Liberalisierung des Urheberrechtes - Urheberrecht - 20 Jahre Schutzfrist

Antrag vom 12.05.2012

https://lqfb.piratenpartei.de/pp/initiative/show/2843.html

Abstimmung: 344 JA / 385 Nein



Vorhaben für den Berliner Bezirk Pankow

1. Aufbau eines Kundenmonitoring im Internet für das gesamte Bezirksamt Pankow, wo die Bürgerinnen und Bürger unzensiert von Ihren Erfahrungen mit der Pankower Verwaltung berichten und einzelnen Mitarbeiter/innen Lob und Kritik aussprechen können. Es kann nicht angehen, dass in einer Art Einbahnstraße das Bezirksamt Pankow auf seiner Internetseite auf Hygienemissstände in privat geführten Lebensmittelbetrieben hinweist - [18], während die eigene Arbeit keine eigene öffentliche kritische Reflexion findet. So sind auf dem Internetauftritt des Bezirksamtes Pankow noch nicht einmal alle Mitarbeiter/innen, die im Kundenkontakt stehen, namentlich genannt, ein untragbarer Zustand. Dies muss sich ändern Transparenz darf nicht an der Behördentür enden.


2. Veröffentlichung aller beim Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung Pankow eingegangener Eingaben und Beschwerden in anonymisierter Form und die jeweiligen Antworten von Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung Pankow/Ausschuss für Eingaben und Beschwerden auf der Internetseite des Bezirksamtes Pankow.


3. Beendigung der anachronistischen und vom Geld der Steuerzahler/innen finanzierten Partnerschaft des Bezirkes Pankow mit der Bundeswehr (1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung) - [19]. Es wird Zeit, diese von den Pankower Altparteien zu verantwortende Verschwendung von Steuergeldern zu beenden. [20]

"Erfolgsmeldungen" wie die folgende gehören dann hoffentlich der Vergangenheit an:

"Arbeitsprogramm 2011 für Patenschaft unterzeichnet - Das Patenschaftsprogramm für das Jahr 2011 haben jetzt Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (l.) und Sven Homann, Hauptmann und Kompaniechef der 1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung, unterzeichnet. Die nun ins fünfte Jahr gehende Patenschaft setzt bereits vorangegangene Verbindungen zur Bundeswehr fort. Anliegen ist es, dass über den Informationsaustausch, die politische Bildungsarbeit und den sportlichen Wettstreit hinaus die patenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Bezirksamt auch freie Träger, Vereine und Verbände erreicht. Im laufenden Jahr sind gemeinsame Besuche von Gedenkstätten, Aktionen zum Tag der Umwelt, Sportwettkämpfe und eine Bezirksrundfahrt geplant. Zudem werden sich junge Unteroffiziere über die Arbeit der Bezirksverordnetenversammlung und der Bürgerämter informieren. Die Patenschaft wurde auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung des Bezirkes Pankow von Berlin am 3. Juli 2006 begründet." [21]


4. Modernisierung des Instituts der bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten

Gleichstellung der Geschlechter ist nicht identisch mit "Frauenförderung", sondern zielt darauf ab, Männern und Frauen, sowie Menschen mit intersexueller oder transsexueller Identität, bei einer emanzipativen Entwicklung zu unterstützen, jeweilige Benachteiligungen auszugleichen und geschlechtsspezifische Eigenheiten zu respektieren. Das Amt der Gleichstellungsbeauftragten ist dazu umzuwandeln in ein Amt für Gleichstellung, paritätisch besetzt mit einer Frau und einem Mann. Ein Beirat mit Stimmrecht, in dem auch Menschen mit anderen sexuellen Identitäten außerhalb der klassischen Zweiteilung männlich und weiblich vertreten sind, ist einzurichten.


5. Analog dem Frauenbeirat Pankow - [22] - soll ein Männerbeirat Pankow gegründet werden. Die Problemlagen von Männern sind mittlerweile erkannt, überdurchschnittlich hohe Zahl von Depressionen, Alkoholismus und Suiziden sind nur einige der Indizien, die auf die Nichtberücksichigung männlicher Lebenslagen in der Politik hinweisen. Der Männerbeirat Pankow versteht sich als ein überparteiliches Gremium, das die Interessen und Belange der Männer im Bezirk vertritt und fördert. Die in diesem Gremium ehrenamtlich tätigen Männer engagieren sich dafür, geschlechterspezifische Zusammenhänge und Benachteiligungen aufzuzeigen, Ressourcen von Männern zu bündeln, Vorschläge und gezielte Maßnahmen zum Abbau von Benachteiligungen zu entwickeln und so die Entwicklung neuer Lebensqualitäten von Männern im Bezirk zu fördern.




Politische Vita bei den Piraten

Mitglied der Piratenpartei seit dem 26.02.2011

Gründungsmitglied der Crew Pippi Langstrumpf

Initiator der AG "Familienrecht und Jugendhilfe"

Eingereichter Antrag auf dem Landesparteitag "Elternschaft ist unkündbar" - [23]



Motto

Wer wenn nicht wir, wann wenn nicht sofort.



70 Jahre nach dem Tod

70 Jahre nach dem Tod des Schöpfer eines Werkes, erlischt - nach deutschem Recht - dessen auf seine Erben übergegangener Urheberrechtsanspruch. Im Fall des deutschen Komikers Heinz Erhardt, gestorben 1979, heißt dies, bis zum Jahr 2049 können sich dessen Erben nach eigenem Gusto jedes Jahr aus dem Fundus ihres Verwandten bedienen und dabei so gut es ihnen gelingt, noch kräftig abkassieren.

Erbschaftssteuer auf das ererbte "geistige Eigentum" haben diese Leute sicher keins gezahlt, was sie aber nicht daran hindert, andere Leute zur Kasse zu bitten, die sich aus dem Nachlass von Heinz Erhard bedienen.

http://heinzerhardt.de

"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit diesen", heißt es in Grundgesetz Artikel 14 - fragt sich nur wer damit gemeint ist. Was tun "geistige Eigentümer" für das Wohl der Allgemeinheit? Und was tun die Erben des Heinz Erhardt für das Wohl der Allgemeinheit?

Doch was haben die Erben des Heinz Erhardt für ein Verdienst an dessen Werk, das solches rechtfertigen würde? Sicher keines. Wozu dann solche langen Urheberrechtsfristen im deutschen Recht, wenn nicht dazu, damit die Taschen von Leuten zu füllen, die nichts relevantes mit der Leistung des Erblassers zu tun haben. Man lebt sozusagen im Schlaraffenland, wo die gebrateten Tauben auf Anweisung des deutschen Gesetzgebers in die Mäuler gieriger Erben gestopft werden. Was ist das für ein Land, wo Leute jahrzehntelang von den Verdiensten anderer zehren?

Höchste Zeit diese und viele andere deutsche Absurditäten und Abstrusitäten zu ändern. Mit den Altparteien von links bis rechts ist das sicher nicht zu erreichen. Es gibt also gute Gründe sich bei der Piratenpartei zu engagieren.



Der Erfolg der Piratenpartei

Erfolge kommen und gehen, das Leben aber, es bleibt. Der Erfolg der Piratenpartei war in erster Linie ein "Erfolg" der etablierten Parteien CDU, CSU, F.D.P, Linke, SPD und Grüne, denen allesamt - wenn auch in unterschiedlichem Umfang - der Modergeruch anhaftet, Platzhalter eines vormundschaftlichen Staates zu sein, in dem die Maschinerie alles und der Mensch nichts ist. Wenn in diesen Parteien nun über den Berliner Wahlerfolg der Piraten gerätselt wird, der sich womöglich auch im Bund fortsetzen wird, dann fast immer mit dem Fokus, die Piratenpartei wäre eine Partei des Internets und wenn die Altparteien sich nur auch fleißig des Internets bedienen würden, wäre die "gute alte Ordnung" wieder hergestellt. Ein solches Denken zeigt, dass man in den Altparteien nicht versteht, worum es den Menschen geht. Der Erfolg der Piratenpartei war zu großen Teilen eine Auflehnung gegen Abmahnungen versendender Rechtsanwaltssyndikate, gegen übermächtig erscheinende Organisationen staatlicher und privatwirtschaftlicher Coleur, gegen die aus den Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger finanzierten wuchernden staatlichen Bürokratien, gegen einen vormundschaftlichen und kontrollierenden Staat und dessen parlamentarischen Statthaltern in den Blockparteien CDU, CSU, F.D.P, Linke, SPD und Grüne. Viele Menschen haben kein Interesse SPD-Stillhaltebonbons zu lutschen. Viele Menschen haben keine Lust mehr, den Vorgaben einer ihnen entfremdeten Megamaschine zu folgen. Da hilft kein Gesundbeten der Megamaschine durch die Grünen und kein Pseudorevolutionarismus der Linkspartei mehr. Der Traum ist aus, wie Rio Reiser sang. Doch auf jeden Zick folgt ein Zack, wie es der Altkommunist Jürgen Kuczynski einmal sagte. Wer seine Lage erkannt hat, wie sollte der aufzuhalten sein?

Inzwischen haben sich die Piraten erwartungsgemäß entzaubert. Dilletanten, Platzhirsche und Grobiane scheinen sich in die ersten Reihen gedrängelt zu haben. Unter dem Fußvolk viel Mittelmäßigkeit und Inkompetenz. Gleichwohl bedarf es einer qualifizierten Alternative zu dem Altparteien. Die Hoffnung stirbt zuletzt.



Woran die Piraten scheitern können - Teil 1

Der Erfolg der Piraten zieht automatisch viele Menschen an, die vom derzeitigen System enttäuscht oder auch frustiert sind. Ein Teil dieser Menschen gehört leider zu dem Klientel, die man abwertend als notorische Querulanten oder antisoziale Persönlichkeiten bezeichnen würde. Dass es dieses Menschen gibt, ist nun nicht weiter unnormal. Verschiedene Menschen zeichneten sich schon immer durch ein gewissenes Maß an Ver-rücktheit aus. Manche haben es dabei zu erheblichen und auch anerkannten Leistungen gebracht, seien es nun Künstler oder Wissenschafter. Verrückt-heit wirkt erst dann gesellschaftlich destruktiv, wenn das Element des Antisozialen dazu kommt. Hier wird die Piratenpartei noch einiges tun müssen, um sich von den in ihr tummelnden "Antisozialen" nicht bestimmen oder gar vertreten zu lassen.

Man überlege sich nur, wenn ein solcher antisozialer Stil - ma kann auch sagen Hetze - wie der in der folgend zitierten Mail eines gewissen "Harrys" aus der für alle Interessenten auch außerhalb der Piratenpartei lesbaren Bundesmailingliste, das Bild der Piratenpartei in der Öffentlichkeit bestimmen würde. Die Partei würde in die Bedeutungslosigkeit versinken, grad wie die Partei der bibeltreuen Christen oder die Partei CHRISTLICHE MITTE - Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten.


Zitat Anfang:


Original Message-----

From: aktive-bounces@lists.piratenpartei.de [24] On Behalf Of harry@feudalisten.eu Sent: Thursday, January 12, 2012 11:28 PM To: Hauptmailingliste der Piraten (Achtung: viele Mails pro Tag) Subject: Re: [Aktive]- prä final - ZGE inkl. ML und Rentenreform


Wie bereits gesagt: Das Bundesverfassungsgerichtsurteil verbietet Sanktionen implizit, und ich und Andere suchen einen Fall um es explizit zu machen.

Und Dich hat man also beim Zwingen zum gemeinsamen in's-Töpfchen-Scheissen im Kinderhort auch gezwungen, immer schön Massa-Buana zu sagen während Du Dich rückwärtsgehend verbeugst - für Leute wie Dich ist der Name meiner Domain ernst gemeint.

... Kommen wir zurück zu Deiner "Unfähigkeit" zur Zeit-Reichen-Neid-Debatte: Schau' Dir 'nal das alte Intro von "Polizeiruf 110" an. Da gibt's eine kurze Szene, in der ein Satz VoPos aus einem VoPo-Lada springen und einen Langhaarigen von der Parkbank zerren. In Deinem von Staatswegen vollzogenem Hohlkopfinnenausbau exisiert die Festverschaltung: Neid-auf-Zeit-Reiche = Bereitschaft-zur-Staatsfeindschaft. Und statt mit Deinem Zipperlein zum Psychologen zu gehen möchtest Du uns Dein Leiden als politischen Standpunkt verkaufen rationalisiert auf Basis der Konzernmedienverleumdung, Sanktionen würden ergehen wegen Arbeitsverweigerung. Tatsächlich ergehen fast 0% der Sanktionen aufgrund von Arbeitsverweigerung, und fast 100% der Sanktionen ergehen weil die Arbeitslosen keinen Bock haben sich von der Arbeitslosenverwaltung verarschen zu lassen.

Aber das Angebot mit der Zeit-Reichen-Neid-Debatte steht natürlich noch.

Gruss Harry

P.S.: Grüsse auch an ... - und frag' ihn, ob ich ihm einen Arbeitstakt-takt-takt (http://www.youtube.com/watch?v=RUdyqJuJOAs) vorgeben soll.


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Woran die Piraten scheitern können - Teil 2

Der Erfolg der Piraten ist auch deren Engagement gegen die in Deutschland um sich greifende staatliche Zensur zu verdanken. Was im wilhelminischen Deutschland Zensoren besorgten, übernehmen heute Richter an den Amtsgerichten, Landgerichten und Oberlandesgerichten. Hinzu kommen staatliche Behörden wie die "Datenschutzbeauftragen", die staatliche Zensur ist heute in Deutschland allgegenwärtig. Von daher ist es verständlich, dass die Piraten auch innerparteilich ein striktes Verbot der Zensur praktizieren. In den Mailinglisten der Piratenpartei - https://service.piratenpartei.de/listinfo wie auch im LiquidFeedback in der Piratenpartei Deutschland - https://lqfb.piratenpartei.de/ kann man als Teilnehmer/in anonym auftreten. Das ist auf eine Weise gut, kann man doch so auch senible oder tabuiserte Themen ansprechen oder diskutieren, die ansonsten im gesellschaftlichen Raum heute kaum geführt werden. Der Nachteil ist, unter dem Deckmantel der Anonymitiät, wird - mehr oder weniger ungebremst von etwaigen Listenadministratoren - von einzelnen Personen gehetzt und gemobbt, was das Zeug hält. So klinkt man sich als normaler Mensch sehr schnell aus diesen Listen wieder aus. Hier ist auf innerparteilicher Ebene noch einiges zu tun, damit die Piratenpartei nicht als Mobbingpartei gelabelt wird.

Zum Glück ist "Harry" nicht Parteiprogramm, sonst wäre jede Stimme an die Piraten verschenkt und die Partei wie einst die Titanic dem sicheren Untergang geweiht.



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Dies ist die beste aller möglichen Welten, und jeder ehrliche Mann hat die Pflicht, zu sagen, dass sie ein Dreck ist.
Frederick S. Perls