Benutzer:LynX
Aus Piratenwiki
- Es gibt einen weiteren Benutzer lynx aus Thüringen.
Anderswo
- Co-Autor von Certificate Patrol, ein Privacy Add-On für Firefox, welches einem eine Chance gibt, mitzukriegen, wenn einem falsche Zertifikate untergejubelt werden. Siehe auch Pirate's Choice.
- involviert bei http://secushare.org – End-to-End-verschlüsseltes verteiltes Kommunikationssystem, mit dem man zur Abwechslung mal wieder Facebook ablösen kann.. irgendwann.
- involviert in der AG Social Swarm, wo es generell um Hoffnung in diesem Bereich geht.
Hier und jetzt
Die Piratenpartei ist eine Klientelpartei. Die Zielgruppe ist jene Minderheit des Volkes, die ein Handy besitzt oder das Internet benutzt. All diese haben neuerdings eingeschränkte Bürgerrechte. Ausserdem fordern die Piraten den gläsernen Bundestag. Wer weiß, wieviele Steuergelder gespart werden können, wenn endlich heraus kommt, auf welchen Kanälen sie bisher entschwunden sind. Auch ein reines Minderheitenanliegen.
► Seit 2009, pirate party party Squad.
► 2010, meine erste LQPP-Abstimmung. *strahl* :)
► 2011, mitverantwortlich für den Relaunch der Piratenpartei Italien.
Inhaltlich
► Marktversagen bei Privatisierungen
► Schweröl: Nachhaltigkeit vs Globalisierung?
► Erststimme vs. Überhangmandate
► Partitocrazia
► Clubsterben und Spontandemos
► Deckelung von Wahlkampfausgaben
Themenbeauftragter
- Ich habe mir 6 paar Schuhe angezogen und bin derzeit Themenbeauftragter für folgende Themen: Kunst, Kultur, Tourismus, Immissionsschutz, Netzpolitik und Open Source
Ne Quatsch.. das Konzept der Themenbeauftragten wird derzeit in LQFB neu diskutiert womit es unklar ist, was daraus wird. Ich betrachte mich somit vorerst wieder als gewöhnlicher Wikigärtner jener Bereiche. ;-D
Filosofisch
► Gewaltenteilung, Informative Gewalt und das Siegel für Technologie
► /Demokratie 2.0, Kategorie:Demokratie und Open source governance.
► Wachstum, Wissenschaft und Kategorie:Wissen
► Privatisierung, Korruption, Fraktionszwang
► Wikileaks: Sollte das Ausquatschen von Passwörtern strafbar sein?
► Kritik der Bildzeitung an Liquid Democracy debunked
► Antwort auf den Wiwo-Artikel vom 2011.09-13 von Oliver Voss und Christoph Bieber
Amt? Mandat?
Sollte ich ein Amt oder Mandat bei den Piraten erhalten, habe ich eine recht einfache Policy: Den Willen der Partei (Liquid und so) umsetzen, eigene Akzente vermeiden, sich mal nicht so wichtig nehmen. Ich halte repräsentative Demokratie nicht für dauerhaft zukunftsfähig und würde bei mir selbst anfangen die Konsequenz daraus zu ziehen: Meine Stimme gehört nicht mir. Siehe auch Gewissen und Fraktionszwang.
Und sonst gilt es halt anzupacken und was zu schaffen. Im Moment mach ich bei den Piraten meistens Parties, weil ich das gut kann. Parties erreichen Leute, die Politik gerne als Nebensache zum Spaß sehen, bis hin zu notorischen Nichtwählern, und wenn man Parties richtig macht, bringen sie auch Geld ein.
Mein Versuch die Berliner Piraten für die Frage der Wasserversorgung zu begeistern, hat irgendwie nicht ganz so geklappt. Der Flyer wurde nie gedruckt, die Piraten niemals so engagiert wie es für den Wahlkampf optimal gewesen wäre. Glücklicherweise wurden sowohl das Volksbegehren als der Berliner Wahlkampf trotzdem ein Erfolg.
Nur arbeite ich im Party Squad zum Thema Kunst/Kultur/Tourismus, speziell Clubsterben vs Immissionsschutz.
Und sonst so
- Internet seit 1989 (Ich kann es bezeugen, es war kein rechtsfreier Raum)
- Kernressort Chatsysteme (IRC, Jabber, PSYC)
- Größte Sünde: Der /me Befehl.
- Beruflich:
- 1994 Freelancer für die "Bundesdatenautobahn" (spiegel.de uva)
- 1995 erster Webmaster von stern.de; Entwickler des ersten CMS von G+J und des SternChat
- 1997 Web-Agentur LAVA (www.zeit.de www.tagesschau.de uvm)
- 1998 wahlkampf98.de (Die ersten Politiker-Chats mit Videoübertragung der Internetgeschichte)
- seit 1999 symlynX.com (Video- und Hochlastchats mit Promis etc für T-Online, MTV u.a.)
- Mitgründer von politik-digital
- Ausserdem Musikproduktion, DJ, Veranstaltungen, Bühnenshows, Radiomoderation.
- Mit dem ehemaligen Piratensender TWENFM wieder in Berlin im Äther unterwegs!
Ich bin bereits mit Lobbyismus in Kontakt gekommen, und habe es liebhaben gelernt... NOT! Das war sowohl im Rahmen des IETF, IVW und in Sachen Jabber/XMPP. Ein weiser Lobbyist sagte mir einst, Argwöhne niemals bösen Willen, wenn Inkompetenz die Erklärung sein kann. Aber wie weit kann Inkompetenz gehen? Warum bestimmt sie hin und wieder das Aussehen derzeitiger und zukünftiger Internet-Standards, oder zögert eine vernünftige Verabschiedung hinaus? Unser Kampf für mehr Transparenz ist wichtig, und wir werden ihn auch ins Internet selbst zurücktragen müssen. Zum Glück gibt es im Internet stets die Möglichkeit sich an Internet Standards nicht zu halten - in RL ist das mit den Gesetzen nicht so einfach.
Kandidat lynX
Sorry, dass ich mich sowas von gar nicht um diese "Kandidatur" kümmere, aber ich wollte damit auch nur signalisieren, dass ich bereit stehe wenn ich gebraucht werde, aber ich kloppe mich nicht drum. Im Moment komme ich nichtmal dazu, mich nett vorzustellen, überall wo man mich nicht so kennt, sorry.
Meine Philosophie ist ziemlich einfach: Als Mandatsträger würde ich ausführen was der Wille der Partei ist, sofern die Partei nicht arg aus den Fugen geraten ist (das Metalpaule-Szenario). Im Normalfall also sind Parteitagbeschlüsse und mittels Liquid Democracy ermittelte Entscheidungen für mich bindend. Meine eigene Meinung habe ich auch, aber die bringe ich wie jeder andere Pirat ein, nicht wie ein besonderer.
Wer nach "bestem Gewissen" entscheidet, kann damit sogar einen Wechsel ins Lager des politischen Gegners entschuldigen, wie neulich in Italien geschehen. Solche Art von "Gewissen" braucht die Welt nicht, denn sie dient der Korruption (siehe auch /Demokratie 2.0). Ich wünsche mir eine Zukunft, in der direkte Demokratie so gut funktioniert, dass es keine Mandatsträger mehr braucht. Bis dahin kann ich mir vorstellen trojanisches Pferd, ja fast schon Marionette der direkten Demokratie zu spielen, im Sinne absoluter Transparenz.
Nur im Falle einer feindlichen Übernahme unserer basisdemokratischen Strukturen würde ich versuchen mich an den heutigen Werten der Piraten zu orientieren. Meine Zurückhaltung was politische Meinungen anbelangt wäre auch in dem Fall eher nützlich im Sinne der Piraten.
Wärst Du unter Umständen bereit, zu lügen oder zu täuschen, um die politischen oder programmatischen Ziele der Partei voranzubringen?(rhotep)
Wenn sich vereinzelte politische Gegner täuschen lassen wollen, kann ich ihnen den Gefallen gerne tun. Unser Hang zur totalen Transparenz kann ja im politischen Wettbewerb gelegentlich auch ein Nachteil sein. Aber ich vermute sie werden bald begreifen, dass sie einfach bei der Piratenpartei nachlesen können, wie ich abstimmen werde, und brauchen sich mit mir eigentlich gar nicht weiter zu befassen. Umstimmen können sie mich eh nicht. Sie können höchstens beeinflussen, welche Liquid-Anträge ich stellen werde, damit ich zu noch ungeklärten Sachverhalten möglichst bald eine tragfähige Piratenmeinung habe. Oder sie können im piratischen Meinungsbildungsprozess direkt aktiv werden, ich wäre als Mandatsträger jedenfalls nur ein Sprachrohr der Piraten.
Bist Du bereit, alle Deine Kontakte zu Presse- und Lobbyvertretern zeitnah zu veröffentlichen? (Im Zweifel natürlich ohne personenbezogene Daten)(rhotep)
Kann ich machen, ist aber im Prinzip auch egal, da die von mir auch nichts anderes zu hören kriegen als Piratenkonsens. Wenn Lobbyisten bei Piraten was erreichen wollen, müssen sie Parteimitglieder werden und über die piratischen Instrumente der Meinungsbildung ihr Glück versuchen, die Partei als gesamtes zu überzeugen. Mit mir verlieren die nur Zeit, da meine persönliche Meinung kein anderes Gewicht hat als das anderer Piraten.
Was sollte man zuerst mit Macht tun: teilen oder nutzen?(rhotep)
Unsere Technologien der direkten Demokratie sind jetzt schon im Ernstfall sehr kurzfristig einsetzbar und könnten in der Zukunft nahezu real-time-fähig werden (Dein Smartphone fragt dich dann nach deiner Liquid-Meinung zu XY damit dein Parlamentarier zügig deine Entscheidung einbringen kann). Somit sehe ich keinen Widerspruch zwischen teilen und nutzen. Das ist ein Ding der Vergangenheit.
Würdest Du mit Leuten zusammenarbeiten, die Du nicht leiden kannst und/oder von denen Du weißt, daß sie Dich nicht leiden können? Wie gehst Du damit um?(rhotep)
Das ist Alltag und hat eigentlich nur darauf Einfluss ob man zwischendurch den Kaffee gemeinsam oder lieber mit jemand anderem trinkt. Bin sowieso kein Freund von politischer Intransparenz, die durch obskure Sympathiewerte entsteht.
Verstehe gar nicht, warum die Piraten immernoch so stark nach Sympathie gehen, obwohl sie bereits ganz früh schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Das ist einer der wenigen Punkte, die diese Partei ähnlich zu herkömmlichen Parteien macht, und Sympathie-Denken führt langfristig auch zu Personenkult.
Würdest Du Dich als feministisch bezeichnen? Warum (nicht)?(rhotep)
Ich persönlich stehe auf liberté, égalité, fraternité und meines Wissens tun das die Piraten auch. Meine Meinung ist aber egal, ich implementiere eh diejenige der Piraten. Wenn die Piraten beschließen feministisch zu sein, setze ich das in der politischen Praxis um.
Hast Du Dich an inhaltlicher, programmatischer Arbeit beteiligt? Wenn ja wo (Link zu einem Antrag)?(rhotep)
Ich sehe das Wiki als großes Brainstorming-Tool und habe viele Artikel angelegt oder erweitert mit Dingen, die ich gerne piratisch diskutiert sehen würde (siehe Liste oben). Ich baue darauf, dass wenn diese Themen piratisch relevant werden sollten, man auch meine Gedanken in Betracht nehmen wird.
Für konkrete Anträge habe ich mich selbst noch nicht wichtig genommen - bestenfalls für Liquid-Abstimmungen wie seinerzeit die zum Berliner Wasser. Ansonsten tendiere ich dazu eher praktisch ausführende Arbeit zu tätigen, meistens im Veranstalterischen.
Ich finde es ganz gut, wenn die Leute, die die politische Meinungsbildung der Piraten antreiben, nicht dieselben wären, die für die Piraten in Ämtern und Parlamenten sitzen. Dann erleben sie gar nicht erst die Versuchung, so abzustimmen, wie sie es persönlich für cool finden, wenn es nicht im Einklang mit der Piratenbasis ist.
Alte Freunde, neue Freunde
Abba <- alice <- Anna <- Arte povera <- Chaotika <- Commodore <- DerPUPE <- Deuterium <- DudeMinds <- Cord <- Eckes <- elise <- Fabio <- fxb <- FRED <- HolgerL <- L-Pirate <- Lena <- Maddin <- mc <- Mela <- Odwolfi <- ParityB <- Phil Anthrop <- Piratesse <- Pavel <- Rince <- rka <- RP <- Schmiddie <- Urban Pirate <- Zappa.
Nicht gerade super aktuell die Liste, gibt aber Wichtigeres zu tun jetzt.
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