Benutzer:HolgerL

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Kurzprofil
HolgerLubitz.jpg
Persönlich
Name: Holger Lubitz
Nick: HolgerL
Wohnort: Oldenburg
Berufl. Qual.: Diplom-Informatiker
Tätigkeit: freiberufliche Software-Entwicklung
Geburtstag: 1971
Sprachen:
5 Deutsch
, 
4 Englisch
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 1. Juli 2009
Landesverband: Niedersachsen
Kreisverband: Oldenburg
BTW Wahlkreis: 27 Oldenburg-Ammerland
LTW Wahlkreis: 62 Oldenburg Mitte/Süd
Wahlergebnis: 2,9% (LTW2013)
Stammtisch: Oldenburg
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
IRC: holger


über mich

Ich bin Pirat seit Juli 2009 (nach etwa 38 unpolitischen Jahren aus tiefster Überzeugung und knapp zwei Monaten Karenzzeit).

Und ich finde meine persönliche Einstellung nicht soweit links, wie der politische Kompass nebenan das angibt. Aber vielleicht ist die "Mitte" in den USA inzwischen wirklich soweit nach rechts geruckt, dass das stimmt. Wenn ja: Freiheit statt Angst.

Ansonsten hat Jakob Augstein in einem Beitrag auf Spiegel Online so schön auf den Punkt gebracht, was mich an diesem Etikett stört, dass ich es hier erläuternd zitieren möchte:

"Die deutsche Linke krankt seit jeher daran, dass sie die Idee der Gerechtigkeit nicht mit der Idee der Freiheit verbinden kann. Die Partei Die Linke hat sich das Wort links unter den Nagel gerissen und besetzt, so wie die FDP seinerzeit das Wort von der Freiheit besetzt hat. Das bekommt solchen Begriffen nicht. Sie degenerieren in der politischen Abnutzung. [...] Links in einem politischen Sinne wäre es, das parlamentarische System gegen seine Feinde zu verteidigen und innerhalb dieser Gesellschaft für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen. Der Posten ist frei, seit die Sozialdemokraten ihn gekündigt haben."

In _diesem_ Sinne bin ich gern links. Und "unten" sowieso.

Kommunalwahl 2016

Trotz ausgesprochen beschränkter finanzieller wie personeller Möglichkeiten haben die Piraten Oldenburg es geschafft, in allen Wahlbezirken anzutreten - ich war wieder im Wahlbereich V Süd dabei. Ein zweiter Sitz im Rat war leider auch diesmal nicht in Reichweite für uns, aber unser Ratsherr Jan-Martin Meyer ist für weitere fünf Jahre in den Rat der Stadt Oldenburg gewählt worden. Mehr als nur ein kleiner Achtungserfolg, wozu auch der in Eigenarbeit des Stadtverbandes erstellte und in fünfstelliger Auflage verteilte Flyer (Webversion) seinen Teil beigetragen haben dürfte.

Bundestagswahl 2013

Auch hier hat die Presse schon berichtet: Die Aufstellungsversammlung für den Direktkandidaten im WK27 war der Nordwestzeitung nicht nur einen recht umfangreichen Artikel, sondern sogar einen Kommentar wert. Na gut, die Fakten sind nicht komplett richtig. Kann ja mal passieren. Dafür neutral gehalten, fast schon mit einem Anflug von Wohlwollen. Immerhin.

Landtagswahl 2013

Bei der Landtagswahl 2013 war ich Direktkandidat der Piratenpartei im Wahlkreis 62 (Oldenburg Mitte/Süd). Mit dem Gesamtergebnis von nur 2,1% konnten wir wohl alle nicht zufrieden sein, auch ich hatte mir eigentlich etwas mehr erhofft als die 2,7% Erst- bzw. 2,9% Zweitstimmen in meinem Wahlkreis. Im landesweiten Vergleich bleibt Oldenburg damit aber immer noch eine Piratenhochburg in Niedersachsen. Allen Piratenwählern vielen Dank!

Neben verschiedenen Presseanfragen schriftlicher Art gab es auch eine Einladung vom Lokalsender Oldenburg Eins, der ich gern Folge geleistet habe. Aufgrund eines Terminproblems unseres anderen Kandidaten war ich am Ende sogar zweimal in der Sendung. Anzusehen ist das hier.

zur Kommunalwahl 2011

Nachdem ich fast zwei Jahrzehnte ausgesprochen innenstadtnah gewohnt habe, bin ich seit März 2010 in Bümmerstede zu Hause und trete daher im Wahlbereich V Süd als Stadtratskandidat für die Piratenpartei an.

Was mir zur Kommunalwahl neben unserem Wahlprogramm noch einfällt, wäre so einiges. Statt aber meine Benutzerseite damit zu füllen, verweise ich an dieser Stelle auf das, was anderswo veröffentlicht wurde:

  • Die Leser des Oldenburger Lokalteils stellten den Ratskandidaten 11 Fragen. Im Teil 6 der Reihe findet ihr meine Antworten.
  • ganz-oldenburg.de fragte nach einem Ziel, das mir persönlich am Herzen liegt.
  • Der Oldenburger Lokalsender O1 hat ein Interview mit mir geführt, in dem es um die Ziele der Piratenpartei, die Bahnumgehung, den Oberbürgermeister und unsere Hoffnungen fürs Wahlergebnis ging.


digital native - v0.1

  • 1981: plötzlich tauchen nach den Telespielen auch überall "Homecomputer" in den Läden auf. Unbezahlbar für einen 10jährigen, aber man kann ja den ganzen Nachmittag dran rumspielen.
  • 1982: gelegentliche Besuche in der Landeshauptstadt Hannover erweitern den Horizont. Da gibts nicht nur Commodore und TI. Da gibts auch Sinclair, Apple, Atari, und ja, auch den unbezahlbaren IBM. Und ich lerne die quadratischen Plastikhüllen namens "Diskette" kennen.
  • 1983: Monatelange Lobbyarbeit zeigt erste Erfolge. Zum Geburtstag gibts einen Sinclair ZX81. Den Cassettenrecorder, um auch mal etwas abspeichern zu können, kaufe ich kurze Zeit später dazu. Die Erweiterung auf 16 KByte frisst den Rest der Ersparnisse auf.
  • 1984: Ersparnisse haben mit diesem Hobby generell kurze Lebensdauer. Kaum gibt das Sparkonto wieder etwas her, wird ein gebrauchter ZX Spectrum erworben und etwas später noch auf unglaubliche 48 KByte aufgerüstet. Ein gebrauchtes SW-Portable erlaubt endlich, den Rechner auf den eigenen Schreibtisch zu stellen.
  • 1985: Ein C64 ist nur mit Floppy-Laufwerk zu gebrauchen. Ausserdem sieht der Sinclair QL auch interessant aus. Die Microdrives solls demnächst auch für den Spectrum geben. Die freundlichen Geldspenden zur Konfirmation bleiben erstmal auf dem Konto.
  • 1986: Microdrives sind Mist. Aber statt C64 wird ein C128 mit _doppelseitiger_ Floppy angeschafft. Ich kann jetzt sogar mit CP/M spielen und das echte Turbo Pascal verwenden. Nen billigen Drucker hatte ich kurz vorher schon im Angebot angeschafft.
  • 1987: 8bit ist Mist. Ein Amiga zieht ein. Gerade noch rechtzeitig. Die Spielkonsole Amiga 500 habe ich mir erspart.
  • 1988: Diskettenmagazine sind der Vorläufer der Mailboxszene. Ich übernehme das "AmigaJUICE" vom Herausgeber, der keine Zeit mehr hat, und es wird immerhin 24 Ausgaben erleben.
  • 1989: Mailboxen sind klasse. Was mein Wehrdienst mir einbringt, wird investiert. Ich beantrage ein eigenes Telefon und kaufe ein Modem.
  • 1990: Discovery 2400 ist Mist. Ich investiere noch mehr Geld und erwerbe ein US Robotics HST. Mailboxszene kostet viel Zeit, Usenet noch mehr.
  • 1991: 14.400 in beide Richtungen ist besser. Das HST wird verkauft, Dual Standard ist die Zukunft. Ein Amiga 3000 UX wird angeschafft. Mein erstes eigenes Unix. Internet gibts an der Uni, wir haben sogar eine Handvoll Modems für SLIP-Zugänge. IRC von zuhause ist aber trotz Ortsgespräch teuer :)
  • 1992: ISDN ist toll. Eine ISDN-Karte für den Amiga gibts auch endlich. Und der Amiga 4000 soll die Zukunft sein. Kaufen wir also einen.
  • 1993: Proprietäres Unix ist Mist. Da gibts doch dieses "Linux". Ein 386er wird günstig zusammengeschraubt und mit unglaublichen 16 MB RAM bestückt. Ein Koaxkabel verbindet die Welten (10 MBit BNC-Ethernet).
  • 1994: Dieses Internet wird langsam kommerziell. Die Mitgründung eines XLink-PoP erweist sich als brauchbare Möglichkeit, die dünne Kapitaldecke in kürzester Zeit zu verbrennen.

Und ab da ist dann endgültig alles nur noch passiert. Freier Journalist und Fachübersetzer hier und da, freiberuflicher und fester Sysadmin für unterschiedliche Unternehmen, und viel viel später sogar nochmal mit dem Studium fertig geworden.

10 Jahre von der ersten Computertastatur bis zum ersten Internet - heute wohl in vielen Fällen weniger als 10 Minuten. Mit Linux bin ich immer noch glücklich, seit 1999 gibts sogar DSL und 2000 konnte man die erste Flatrate buchen.

Kontakt

  • #piratenpartei-niedersachsen @ Freenode (ping holger)
  • weiteres demnächst

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