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Benutzer:deBaer

Aus Piratenwiki

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Steckbrief
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Persönlich
Name:Simon Kowalewski
Nickname:deBaer
Geboren:12. April 1981
Familienstand:ledig
Berufl. Qual.:Dipl.-Ing. (BA) Informationstechnik
Tätigkeit:Student, selbständig
Politisch
Partei:Piratenpartei Deutschland
Landesverband:Berlin
Bezirksverband:Tempelhof-Schöneberg
Stammtisch:Crew Guybrush Threepwood
Landesfunktion:Ersatzrichter Landesschiedsgericht
Bezirksfunktion:Cäpt'n der Crew Guybrush Threepwood
Listenplatz:2
Wahlkreis:Tempelhof-Schöneberg 2
politischer Kompass:
mein politischer Kompass
Kontakt
Anschrift:Kulmer Straße 16
Telefon:01512-2628363
E-Mail:deBaer@gmail.com
Twitter:deBaer
IRC:deBaer@freenode

Diese Seite wird gerade überarbeitet.

Hier kurz etwas zu mir und meiner Aktivität:

Ich bin Käpt'n der Piratencrew Guybrush ThreepwoodTS und Ersatzrichter im Schiedsgericht des LV Berlin. Ausserdem studiere ich Jura an der Viadrina in Frankfurt/Oder und bin Betreiber des Coworking-Space Yorck52, der auch als Postadresse und Wahlkampfbüro der Gebietsuntergliederung Tempelhof-Schöneberg der Piratenpartei LV Berlin fungiert.

Ich bewerbe mich bei der LMVB 2011.1 um einen Sitz im Schiedsgericht und einen Listenplatz auf der Landesliste zur Abgeordnetenhauswahl. Fragen dazu bitte auf der Fragenseite.

Inhaltsverzeichnis

Technische Daten

  • Name: Simon Kowalewski
  • geboren am 12. April 1981 in Schwerte/NRW
  • ich lebte in Miesbach/Oberbayern, Lüneburg, Stuttgart, Stafford/UK, Steckborn/Thurgau und Groningen/Niederlande, bevor ich endlich nach Berlin kam
  • Studium der technischen Informatik und der Informationswirtschaft
  • Tätigkeit als selbständiger Systementwickler (Soft- & Hardware)
  • von 1999 bis 2007 aktives Mitglied der PDS, Mitglied im Kreisschülerrat, Kandidat für den Lüneburger Gemeinderat
  • Mehrere TV- und Radioauftritte sowie Artikel für Fachzeitschriften (Linux User, freeX)
  • Gründer des Chaos Computer Club Stuttgart und der SMJG Stuttgart, Veranstalter des internationalen Poly-Camps.

Interessen

Technologie

Seit meinem ersten Computer, den ich mit 8 im Mickey Mouse Magazin gewonnen habe, und meinem ersten UUCP-Uplink 1991 hatte ich die Gelegenheit, die Entwicklung des Internet von der selbstreferenziellen Nerdbeschäftigung zu einem flächendeckenden Kommunikations- und Informationsmedium zu erleben, die den vielzitierten Buchdruck vergleichsweise wie ein Hüsteln der Weltgeschichte aussehen lassen wird. Gesellschaftliche Entwicklungen, die bisher von den etablierten Kräften marginalisiert wurden, können sich frei vernetzen und austauschen. Dies erschreckt und verunsichert die Kräfe, die in einem Zustand der wohligen Unkenntnis aufgewachsen sind, und ihr Rückzugskampf wird schreckliche Opfer fordern, wenn wir, die digital natives, ihnen nicht geschlossen entgegen treten.

Familienpolitik

Das Standesrecht, das sich in seinem Wesen seit dem Mittelalter nicht mehr verändert hat, verfehlt einen großen Teil der gesellschaftlichen Realität heute. Es ist nicht mehr zu vertreten, warum die monogame, heterosexuelle Ehe mit ihren erzwungenen Abhängigkeitsverhältnissen als Norm gesehen wird, hinter der jedes andere Modell zurückstehen muss. Patchwork-Familien, Regenbogenbogen-Familien, Wahlfamilien und tausende andere Arten, wie Menschen ihr Leben und ihre Liebe leben, sind Realität und können nicht mehr diskriminiert werden.

Alternative Modelle für Gesellschaft und Raumnutzung

Autonome Wohn- und Lebensprojekte stellen immer wieder unter Beweis, dass nachhaltiges Leben in Symbiose mit der Umwelt und nachhaltiges Wirtschaften jenseits des kapitalistischen Systems, das gerade seine Unfähigkeit, sich selbst zu erhalten, klar demonstriert hat, möglich ist, in Städten und auf dem Land. Auch hier zeigt sich die Angst der Etablierten vor einer Veränderung, die den Menschen lieber als permanent frustrierten und somit leichter kontrollierbaren Fernsehkomsumenten erhalten möchte und daher die Möglichkeiten zu einem selbst bestimmten Leben wie jüngst am Tempelhof mit großer Gewalt und völlig aus dem Rahmen laufendem Aufwand zu unterbinden versucht.

Antimilitarismus

Die Bundeswehr und die NVA wurden nach dem von Deutschland verursachten Zweiten Weltkrieg und im Schatten des heraufziehenden Kalten Kriegs gegründet, um Deutschland von feindlichen Angriffen zu verteidigen. Nach der Fusion der beiden Armeen und dem Ende des kalten Kriegs hätte man die nun überflüssig gewordene Kriegsmacht schrittweise abbauen können. Statt dessen wurde sie unter enormen Aufwendungen und gegen Buchstaben und Geist des Grundgesetzes zu einer international agierenden Interventions- und Angriffsarmee ausgebaut. Im Jahr 2009 lag der Etat der Bundeswehr bei 31.100.000.000€! Um nun diese grundgesetzwidrige Organisation zu "legalisieren", versucht die Kanzlerin den Lissabon-Vertrag, der in Art. 42 Abs. 3 allen Staaten vorschreibt, eine permanente militärische Aufrüstung zu betreiben, durchzupeitschen. In dieser Form darf der Vertrag niemals in Kraft treten. Das Ziel der Weltgemeinschaft, der Europäischen Union und jedes einzelnen Bürgers muss sein, sämtliche Streitkräfte auf dieser Welt über kurz oder lang abzuschaffen. Von Deutschem Boden darf nie wieder ein Krieg ausgehen, ebenso wenig wie unsere Armee sich an illegalen Angriffskriegen der NATO-Mächte beteiligen darf, weder direkt noch indirekt.

Überholt: Direktkandidatur für die Bundestagswahl

3 Tage nach meinem Eintritt in die Piratenpartei, am 19. Juni, habe ich auf der Mailingliste das Thema "Direktkandidaten" erneut aufgeworfen. Meine Beweggründe waren, wie ich in der Mail geschildert habe, dass die Partei möglichst auch mit direkten Ansprechpartnern vor Ort sein sollte, anstatt nur mit einer anonymen Landesliste zu werben, und dass, wenn tatsächlich drei Direktmandate erreicht werden könnten, es einer Aufhebung der 5%-Hürde für die Piraten gleichkäme. Durch meinen Anstoss gab es einige Menschen, die sich in ihren jeweiligen Bezirken für die Kandidatur interessieren, sodass es inzwischen als möglich erscheint, dass tatsächlich in ganz Berlin ein Pirat auf dem linken Teil des Wahlzettels erscheinen wird. Das würde die Präsenz und die Wahrnehmbarkeit und das Medienecho der Piratenpartei um ein ganzes Stück anheben, was mich sehr freut.

Da ich glaube, dass Konsens im Gegensatz zur Kampfabstimmung das bessere Mittel zur politischen Willensbildung ist, habe ich meine Kandidatur für Tempelhof-Schöneberg zurückgezogen und unterstütze Lena Simon als Direktkandidatin für meinen Bezirk. Selbst würde ich gerne in einem anderen Bezirk kandidieren, in welchem, wird sich dann am 1. Juli zeigen.

Ich denke, dass ich als Bundestagsabgeordneter natürlich in erster Linie die Wähler aus meinem Wahlbezirk vertreten würde, im Rahmen meines Gewissens und im Rahmen dessen, was mit der Piratenpartei machbar ist, was eben auch heisst, dass ich mich weiter gegen Überwachung, Zensur, überflüssige Datenhaltung, Kopierschutzwahnsinn und Einpassung der Kultur und Bildung in die Verwertungslogik einsetzen werde. Sollte in der weiteren Programmdiskussion in der Piratenpartei ein Programmpunkt verabschiedet werden, den ich nicht unterstützen kann (momentan gibt es keinen solchen), würde ich dazu Stellung beziehen und meinen Umgang mit diesem Problem bekanntgeben.

Da ich mir meine Arbeitszeiten sehr flexibel einteilen kann, bin ich sowohl für die Bürger als auch für die Presse jederzeit als Ansprechpartner bereit. Dies gilt vor allem für die Zeit des Wahlkampfs, die ich mir fast komplett freiräumen könnte, um für mich und die Piratenpartei Werbung zu machen.

Die Piratenpartei in 3 Sätzen

Die Piratenpartei ist einerseits eine ganz normale Partei, andererseits aber doch etwas völlig anderes.

Eine ganz normale Partei ist sie, weil wir uns wichtiger Themen annehmen, die viele anderen Parteien aus den Augen verloren oder garnicht erst verstanden haben, und sie mit unserer Arbeit im dafür vorgesehenen Rahmen des parlamentarischen Systems, von der EU- bis zur Lokalebene, vertreten.

Etwas ganz anderes ist sie, weil wir, wo es möglich ist und sinnvoll scheint, es wagen, festgefahrere Muster und Systeme auch mal über den Haufen zu schmeissen und etwas ganz anderes ergebnisoffen auszuprobieren. (Crewkonzept, Liquid Democracy, ...)

Kontakt

  • E-Mail: deBaer ät gmail døt com
  • GSM (T-Mobile): 01512-2628363
  • Twitter: deBaer

Do what thou wilt shall be the whole of the Law (AL I:40)
Love is the law, love under will (AL I:57)

Fragen

Ich habe leider keinen Abschnitt für Kandidatenfragen gefunden, deshalb hab ich sie einfach einmal unten dran gehängt, ich hoffe, das ist okay so :) rhotep

Hab jetzt eine Fragenseite oben verlinkt.

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