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Benutzer:CK eins

Aus Piratenwiki

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Kurzprofil
Persönlich
Name: Christian Kahle
Nick: CK eins
Wohnort: Berlin, Neukölln, Schillerkiez
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Landesverband: Berlin
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: hedrik@hedrik.de
Blog: http://hedrik.de
Skype: hedrik
Twitter: CK_eins
Formspring: CKeins
 


Was zu mir

Seit 15 Jahren leidenschaftlicher Wahlberliner mit nicht weniger leidenschaftlich gehegten Wurzeln in der Niederlausitz. Prä-Neukölln-Gentrifizierer. Skeptiker und Wissenschafts-Fanboy. Schon immer politisch aktiv, die längste Zeit in der MLPD. Blogger und Online-Redakteur.

Themen & Mein Beitrag

Ich bin davon überzeugt, dass wissenschaftliches Denken und Vernunft die Gesellschaft eher positiv voranbringt, als Fundamentalismus in jeglicher Form - sei er nun religiöser oder dogmatisch-politischer Natur. Ich arbeite lieber mit Möglichkeiten als mit Risiken. Ich bin ein Verfechter von Laizismus und einem kritischen Vertrauen in Spezialisten. Mir ist es wichtig, bestimmte Dinge mit Nachdruck zu vertreten, sich aber nie dem besseren Argument zu verschließen. Deshalb bin ich beispielsweise weiterhin der Überzeugung, das AKWs keinen Platz in unserer Energieversorgung haben sollten (der Nutzen liegt imho deutlich unter den Langzeitrisiken), während ich meine Ablehnung der grünen Gentechnik gerade über den Haufen geworfen habe (was mich nicht zu einem undifferenzierten Befürworter macht).

Aber jetzt ein ganz anderer Punkt: Warum ich nach langem Überlegen dann doch einen Mitgliedsantrag gestellt habe. Es ging mir nicht darum, dass die thematischen Übereinstimmungen passen (tun sie ja schon länger, bis auf überschaubare Einzelheiten) oder, dass ich auf der Erfolgswelle mitreiten will (bleibt mir bloß weg mit irgendwelchen Ämtern oder Funktionen). Mir geht es letztlich darum, dass das Projekt Piratenpartei möglichst wenig durch persönliche Streitigkeiten oder Unsympathien zwischen Beteiligten gebremst wird (ich weiß ja, wie es manchmal so zugeht). Ich kann in einer beliebigen Situation ganz ok so vermitteln, dass die eigentliche Sachfrage und nicht Vorurteile oder Befindlichkeiten im Mittelpunkt stehen. Das wird zukünftig vielleicht nicht ganz unwichtig sein.

Meine aktuellen Fund- und Find-Sachen

(Diese Rubrik gibt meinen aktuellen Stand in einigen Debatten wieder. Rede ich gern drüber, weil ich hier entsprechend auch die Dinge reinschreibe, die mich gerade sehr beschäftigen.)

Liquid Feedback: (Aktuell grad hinsichtlich der Diskussion auf der LMVB.) LQFB ist ein Tool, um politische Entscheidungen zu finden. Daher sollte, um Manipulationen auszuschließen, nachvollziehbar sein, wer da wie abstimmte. Anders ist Transparenz in politischen Entscheidungsprozessen letztlich nicht machbar. Und hier geht es ausdrücklich nicht um Wahlen. Der Begriff "Klarnamenpflicht" ist dabei meines Erachtens nach ein Pseudoargument. Denn es müssen keine Klarnamen sein. Eine eindeutige Identifikationsmöglichkeit, die durch Mitglieder dann auf anderem Weg, etwa durch Einblick in eine entsprechende Liste beim Vorstand, wäre auch in Ordnung. Und auch die Sache mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit durch mangelnden Datenschutz zieht meines Erachtens nach nicht. Es gibt ausreichend Möglichkeiten, Meinungen auszutauschen und zu diskutieren. Das muss nicht zwingend im LQFB geschehen, hier geht es letztlich um die Klärung, wie die Mitglieder sich tendenziell entscheiden würden.

Ehrenamtliche Vorstände: Unbedingt! Der Vorstand muss in der Hauptsache ehrenamtlich arbeiten. Allerdings muss man sich auch mit den Realitäten auseinandersetzen. Realistisch ist die Vorstandsarbeit sehr arbeitsintensiv - denn auch wenn es "nur" verwaltend ist: Jedes normale Mitglied kann je nach Möglichkeit Arbeitszeit beisteuern, an einen Vorstand werden naturgemäß andere Anforderungen gestellt. Deshalb sollten wir darauf hinarbeiten, dass wir es die Möglichkeit gibt, auch Vorständen einen "Zuschuss zum Lebensunterhalt" zu zahlen. Also: Wer über ausreichend Mittel verfügt, soll ehrenamtlich arbeiten. Bei wem das nicht der Fall ist, sollte eine Aufstockung auf ein gewisses Maß möglich sein. Sonst vergeben wir uns Möglichkeiten: Denn wir haben dann immer nur Vorstände, die über ausreichende finanzielle Polster verfügen, aber vielleicht eben nicht solche, die gerade am besten für das Amt geeignet wären.

Soweit erstmal...kann ja noch ausgebaut werden. :)

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