BE:Neukölln/Themen/Transparenz

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Transparenz, Durchschaubarkeit, Nachvollziehbarkeit, … man mag es nennen wie man will, es geht letztlich darum, dass es den Einwohnern Neuköllns möglich bzw. einfacher gemacht wird, Prozesse der Politik und Verwal­tung nachvollziehen zu können und damit ins­ge­samt auch besser verstehen und hinter­fragen zu können. Wer Interesse am politischen Geschehen innerhalb des Bezirks hat, sollte auch Zugang zu den entsprechenden Infor­ma­tionen über alle ent­scheidungs­relevanten Vorgänge in den bezirks­politischen Prozessen haben - nur so kann auch die Grundlage zu einer verbesserten Bürger­be­tei­ligung überhaupt erst geschaffen werden.

Eine transparent gestaltete Politik muss also einen offenen Einblick in die politischen Abläufe gewährleisten, die Nachvoll­ziehbarkeit politischer Entscheidungen umfassend ermöglichen und hier­bei auch die Haltung der gewählten Bezirks­ver­ordneten zu den einzelnen bezirks­relevanten Themen einsehbar und nachprüfbar machen - sie muss den Einwohnern die Möglichkeit geben, Rückschlüsse auf das Handeln der Aus­schüsse, Verwaltungen und Abgeordneten & Verordneten ziehen zu können. Kein Mensch kann es leiden, wenn ihn selbst betreffende Entscheidungen über seinen Kopf hin­weg in geheimer Absprache getroffen werden - dies sollte insbesondere auch im Bereich der Politik berücksichtigt werden, wo Entscheidungen über grundlegende und existenzielle Be­lan­ge der Menschen getroffen werden.

Der Begriff der Transparenz ist in der letzten Zeit von Politikern aller Couleur leider recht inflationär gebraucht worden und somit vielfach zu einem politischen Schlagwort ohne tieferen Gehalt verkommen. Wenn wir von Transparenz sprechen, müssen wir in erster Linie die wahre Bedeutung wieder in den Vordergrund rücken - Transparenz muss insbesondere gewährleisten, dass bei politischen Abläufen für den Aussenstehenden erkennbar wird, wer, was, warum gemacht hat. Das reine Veröffentlichen von Protokollen oder das Streamen von Sitzungen ist hierbei nur der formale Teil, die offen geführte inhaltliche Diskussion bzw. der öffentliche Diskurs ist unabdingbare Voraussetzung, ein zeitnaher Informationszugang vor einer Entscheidungsumsetzung und damit einhergehender Schaffung un­ab­änder­licher Fakten ebenso wichtig wie die generelle Offen­legung zugrunde­liegender Expertisen und geschlossener Verträge. Ehrlich an­ge­wandte Transparenz kann neben mehr Beteiligungs­befug­nis­sen und mehr Mitspracherecht eine solide Grundlage für neues Vertrauen der Bevölkerung in die Politik schaffen.

Wir PIRATEN setzen uns daher dafür ein, sämtliches in Ämtern und Verwaltungen pro­du­ziertes Datenmaterial grundsätzlich öffentlich in offenen digitalen Formaten den Bür­gern direkt und gemeinfrei zur Verfügung zu stellen, da so mit einfachen Mitteln eine Grund­lage geschaffen und ggf. ein Impuls gegeben wird für z.B. Software-Innovationen aus privat­(wirtschaftlich)em Engagement, die den Umgang mit solchen Daten verein­fa­chen können und somit den Bürgern näher bringen. Dies betrifft speziell Finanzen, Haus­halts­zahlen, Bau­vorhaben etc.

Wir möchten darüber hinaus erreichen, dass man die Vor­gänge während einer Be­zirks­ver­ordneten­ver­samm­lung oder eines Aus­schusses unabhängig von Raum und Zeit auch von be­liebigem Ort sowie im Nach­hinein verfolgen kann, um auch hier auf eine höhere Be­tei­li­gung hinzuwirken. Wir setzen uns daher dafür ein, dass die Ver­samm­lungen in Ton (und Bild) auf­ge­zeichnet sowie paral­lel gesendet/gestreamt werden, später abrufbar sind und gemein­frei zur Verfügung stehen. Weiterhin möchten wir darauf hinarbeiten, dass nicht­öffentlich abgehaltene Ausschusssitzungen bald generell der Vergangenheit ange­hören - für den Schutz persönlicher Belange kann bei begründeter Notwendigkeit unter Angabe eines nachvollziehbaren Grundes immer noch ein nichtöffentlicher Teil geson­dert bean­tragt werden.