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AG Nuklearia

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Du bist für Kernenergie, willst aber mit der Piratenpartei nichts zu tun haben? Du bist Pirat, willst aber mit Kernenergie nichts zu tun haben? Die gute Nachricht: Die Nuklearia ist jetzt ein unabhängiger Verein. Mehr dazu hier: Nuklearia e.V.. Die AG Nuklearia in der Piratenpartei bleibt bestehen. Nuklearia-Gruppen in weiteren Parteien sind angedacht.
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Eckdaten:

Arbeitsgruppe: Nuklearia
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AG-Protokolle: hier
AG-Mitglieder:
AG-Sprecher: Rainer Klute, Ineluki
Budget: hier
Orga-Seite: hier



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Was ist die Nuklearia?

Was ist die Nuklearia? Was wollen wir und warum? Wer kann mitmachen? Wann und wo treffen wir uns?

Wohin mit dem Atommüll?

Der Atomausstieg schafft den Atommüll nicht aus der Welt. Die Suche nach einem sicheren Endlager für mindestens 300.000 Jahre gestaltet sich als schwierig. Gibt es Alternativen?

Kernenergie von morgen

Was ist an heutigen Kernkraftwerken so gefährlich? Gibt es ungefährliche Kernkraftwerke? Was ist Thorium?

Kernenergie rettete 1,84 Millionen Menschenleben

Und in Zukunft noch mehr. Kernenergie verhinderte zudem den Ausstoß von 64.000.000.000 Tonnen Treibhausgase (CO2-Äquivalent) zwischen 1971 und 2009. Das finden Pushker Kharecha und James Hansen in einer neuen Studie heraus. Ashutosh Jogalekar stellt sie im Scientific American vor:

Kharecha und Hansen selbst mit einer Zusammenfassung im NASA-Blog:

Wann berichten deutsche Medien?

Nuklearia-Präsentation - Wohin mit dem Atommüll 01.jpg

Wohin mit dem Atommüll?

Diese Frage bewegt viele Menschen. Die kurze Antwort findet ihr in unserem berühmt-berüchtigten

Flyer »Wohin mit dem Atommüll?«.

Wer sehr viel mehr wissen will, lädt sich unsere ausführliche Präsentation herunter:

Präsentation »Wohin mit dem Atommüll?«

Hundert gute Antworten

Hundert gute Antworten hat der Verein Kritikalität auf die »100 guten Gründe gegen Atomkraft« der Elektrizitätswerke Schönau Vertriebs-GmbH. Kritikalität geht die »100 guten Gründe« Punkt für Punkt durch und zerlegt sie. Und ein paar Bonusantworten gibt's obendrein.

Unsere Stellungnahme zum Sieben-Stufen-Plan von »Ausgestrahlt«

Die Antikernkraftinitiative »Ausgestrahlt« hat einen »Sieben-Stufen-Plan zum Umgang mit dem Atommüll-Desaster« vorgelegt. Wie wir dazu stehen, könnt ihr hier lesen.

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T-Shirts, Kaffeebecher, Mauspads

Fan-Artikel der Nuklearia bieten wir nicht an, aber immerhin eine Druckvorlage, mit der du dir selbst herstellen (lassen) kannst, was du brauchst.

Weshalb sind wir für Kernenergie?

In Kürze

Ausführlicher

Brief der Umweltschützer an Cameron

Am 15.3.2012 schrieben die bekannten Umweltschützer George Monbiot, Stephen Tindale, Fred Pearce, Michael Hanlon und Mark Lynas einen Brief an den britischen Premierminister, in dem sie diesen drängten, die nukleare Energieoption zum Schutz des Klimas nicht aufzugeben: A Letter to David Cameron.

Kernenergie und die Piraten

"Pro-Atom" und die Piratenpartei - das scheint vielen nicht zusammenzupassen. Es gibt jedoch mehrere Anknüpfungspunkte: Hier einige Gedanken zu dem Thema.

Grundlagenwissen

Wenn wir konstruktiv über das Für und Wider von Kernenergie reden wollen, ist ein physikalisches und technisches Grundlagenwissen unerlässlich.

  • »Kernenergie Basiswissen« erklärt zunächst die physikalischen Grundlagen vom Atomkern über Radioaktivität und Energie bis zur Kernspaltung. Anschließend geht es um die Technik: verschiedene Typen von Kernkraftwerken, Sicherheitseinrichtungen und Brennstoffkreislauf. Der 100-Seiter schließt mit einem Kapitel über Strahlenbelastung. 10 Seiten Übungsaufgaben und Lösungen machen »Kernenergie Basiswissen« auch für Lehrer interessant. – Leider beschränkt sich die Darstellung der Reaktortypen auf die der 2. Generation. Eine künftige Fassung wird hoffentlich berücksichtigen, dass die Entwicklung (außer in Deutschland) nicht dabei stehengeblieben ist und es auch Reaktoren der 3. Generation gibt bzw. solche der 4. Generation geben wird.
  • Als »Wissensportal Kernenergie« versteht sich kernfragen.de. Dort gibt es neben dem erwähnten »Kernenergie Basiswissen« weiteres Grundlagenmaterial.
  • Lexikon zur Kernenergie vom Karlsruher Institut für Technologie

Kernenergie kurz und knapp

Nicht jeder hat Zeit und Lust, sich in umfangreiche Dokumente einzulesen. Für alle, die einen schnellen Überblick darüber brauchen, wie Kernenergie funktioniert, liest, was Physiker und Nuklearia-Mitglied Neil Brainstrong geschrieben hat:

Kernkraftwerke von morgen und übermorgen

Die Nukleartechnik ist nicht bei den derzeit in Deutschland laufenden Leichtwasserreaktoren stehengeblieben. Moderne, heute gebaute Kernkraftwerke zeichnen sich durch ein hohes Maß an passiver Sicherheit aus und können auch einen totalen Stromausfall längere Zeit überstehen. Die Zukunft verspricht ganz neue Reaktortypen, die ihren Kernbrennstoff um ein Vielfaches besser ausnutzen und erheblich weniger Atommüll produzieren, der noch dazu nur noch wenige hundert Jahre sicher gelagert zu werden braucht. Mehr dazu hier:

Fakten und Denkanstösse

  • "Die Atomkraft geht und die Erneuerbaren kommen!"
  • "Kernkraft ist von Natur aus riskant!"
  • "Atommüll ist ein unbezwingbares Problem!"

Für viele sind diese und ähnliche Aussagen absolute "No-Brainer": Allgemein bekannte Tatsachen, fast schon Axiome. Aber hinterfragen Piraten nicht alles und informieren sich selbst, anstatt Sprüchen und Behauptungen Glauben zu schenken?

Hier haben wir allerlei Fakten und Denkanstösse zu diesem Thema zusammengestellt: Fakten und Denkanstösse.

Kernenergiegegner mögen andere Ansichten vertreten und uns – wie bereits geschehen – sogar der Lüge bezichtigen. Aber wir stellen hier nicht einfach nur Behauptungen auf, sondern belegen sie mit vollständig mit Quellen (jeweils eingerückt). Wir weisen also nach, daß das, was wir als Fakten bezeichnen, tatsächlich Fakten sind. Manche Fakten können sich natürlich auch ändern. In diesem Fall sind wir dankbar für einen freundlichen Hinweis.

Andere Anwendungen der Kernenergetik (außer Strom- und Wärmeerzeugung)

Pro-Atom-Umweltschutz

Viele denken bei dem Wort "Kernenergie" sofort an finstere Gestalten in CDU-Hinterzimmern. Da aber immer mehr Menschen realisieren, dass bezüglich der Nutzbarmachung postfossiler Energiequellen eine hohe Dringlichkeit herrscht und dass die Kernenergie in der Lage ist, aus vergleichsweise winzigen Rohstoffportionen gewaltige Energiemengen fast emissionslos herauszuholen und dass ferner auch für den Atommüll durch Transmutation und schnelle Reaktoren technische Lösungen existieren, sind inzwischen auch prominente Umweltschützer zu dem Schluß gekommen, dass Atomkraftwerke für die Zukunft der Menschheit unverzichtbar sind.

Hier eine (unvollständige) Liste: Who is who der Pro-Atom-Umweltschützer

Strahlung und Strahlungsrisiko

Ein ganz wesentliches Argument, das in der Diskussion um Kernenergie immer wieder genannt wird – vielleicht ist es das Hauptargument schlechthin –, ist die radioaktive Strahlung. Unbestritten stellt radioaktive Strahlung bzw. ionisierende Strahlung ein Risiko dar. Doch wie hoch ist dieses Risko objektiv, also in konkreten Zahlen und im Vergleich zu anderen Risiken des täglichen Lebens?

Wirkung von Niedrigstrahlung

Als Niedrigstrahlung bezeichnet man geringe Strahlendosen unterhalb 100 mSv. Zur Auswirkung von Niedrigstrahlung auf den menschlichen Körper existieren drei Modelle:

  • Den nationalen und internationalen Strahlenschutzbestimmungen liegt das LNT-Modell zugrunde. LNT steht für "Linear, No Threshold" und postuliert einen linearen Zusammenhang zwischen Strahlungsdosis und Auswirkungen auf den Körper. Doppelte Dosis bedeutet danach doppeltes Krebsrisiko, halbe Dosis halbes Krebsrisiko. Risikofrei ist man nur dort, wo keine ionisierende Strahlung vorhanden ist.
  • Es gibt jedoch Forschungsergebnisse, die dem LNT-Modell widersprechen. Danach existiert ein Schwellwert, unterhalb dessen ionisierende Strahlung ungefährlich ist.
  • Ein drittes Modell geht noch einen Schritt weiter: Unterhalb des Schwellwerts sei Niedrigstrahlung nicht nur unschädlich, sondern habe sogar einen Schutzeffekt für den Körper (Hormesis).

Und es gibt starke Hinweise darauf, dass der »Erfinder« des LNT-Modells, Hermann J. Muller, bereits bei seiner Nobelpreisrede 1946 die Schwächen seines Modells kannte und wider besseres Wissen behauptete, es gebe "no escape from the conclusion that there is no threshold."

Einige Links dazu:

Fukushima und die Folgen

Strahlungsüberwachung

Kinder und Kernkraftwerke (KiKK-Studie)

Das Deutsche Kinderkrebsregister hat 2007 die Studie »Kinder und Kernkraftwerke« (KiKK-Studie) veröffentlicht, die weite Beachtung gefunden hat. Das Deutsche Kinderkrebsregister hat zu dieser Diskussion eine Reihe von Links zusammengestellt:

Das folgende Dokument enthält unter anderem eine kurze Kurzzusammenfassung der Studie:

Unsortiertes

Kosten der Kernenergie

Die Kosten der Kernenergie sind heiß umstritten. Es geistern offenbar viele Gerüchte und Unwahrheiten herum. Auch wir möchten uns an der Kostendiskussion beteiligen. Allerdings ist unsere Datenbasis noch recht dünn. Wer zu diesem Thema seriöse Informationen oder Informationen aus seriösen Quellen beisteuern kann, möge sich bitte bei uns melden! Vielen Dank! Im Moment haben wir dies:

  • Polizeischutz für Castor-Transporte in das Transportbehälterlager Gorleben: zuletzt ca. 25 Mio € pro Transport. Die Kosten trägt das Land Niedersachsen. (Quelle: GNS)
  • Betriebskosten für das Transportbehälterlager Gorleben: größenordnungsmäßig 20 Mio € pro Jahr. Die Kosten tragen die Gesellschafter der GNS, also die Kernkraftwerksbetreiber. (Quelle: GNS)

Kosten für IFR

Zu den Kosten eines Integral Fast Reactors (IFR) zur Vernichtung von Atommüll aus bestrahlten (»abgebrannten«) Brennelementen liegen noch keine Erfahrungswerte vor. Es gibt aber Abschätzungen, nach denen diese Kosten leicht über denen für einen klassischen Druckwasserreaktor liegen dürften. Die ersten IFR-Einheiten werden natürlich teurer sein.

Weblinks und weiterführende Information

Artikel zur Kernenergie allgemein

Technische Artikel und Paper

Nuclear Blogroll

Umweltschutz und Klima

Treibhausgasemissionen

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Stromerzeugungsformen hinsichtlich ihrer Treibhausgasfreisetzungen? Ein Kohlekraftwerk emittiert während seiner Betriebsphase viel CO2. Bei der Kernenergie fallen beim Kraftwerksbau und bei der Urananreicherung Emissionen an. Auch bei Solar- und Windenergie werden bei der Herstellung der Anlagen Treibhausegase freigesetzt. Die folgenden beiden Studien vergleichen die Treibhausgasemissionen der verschiedenen Energieformen. Die Ergebnisse liegen in beiden Vergleichsstudien in denselben Größenordnungen:

  • Kernenergie emittiert extrem wenig Treibhausgase und liegt nur ganz knapp hinter Wind- und Wasserkraft.
  • Photovoltaik setzt rund dreimal mehr Treibhausgase frei.
  • Daß fossile Energien erhebliche Mengen CO2 freisetzen, dürfte ohnehin klar sein.

Hier die Studien:

Weitere Informationen

Diskussionsforen

Sonstige Informationsseiten

Kernkraftwerke weltweit

Bibliothek

Lehrbücher und Fachliteratur

Lesen, Wissen, Mitdiskutieren

Software

  • JANIS – "JANIS (Java-based nuclear information software) is a display program designed to facilitate the visualisation and manipulation of nuclear data. Its objective is to allow the user of nuclear data to access numerical values and graphical representations without prior knowledge of the storage format. It offers maximum flexibility for the comparison of different nuclear data sets. JANIS will be helpful to engineers and physicists who use nuclear data for their applications. Its powerful and user-friendly navigation tools make it particularly suitable for educational purposes."

Sonstiges

Lustiges und Bemerkenswertes

Reaktionen

Kleine Sammlung von externen Reaktionen auf die Nuklearia.

To Do

Ideen für künftige Verbesserungen und Weiterentwicklungen dieser Seite.

 

Die AG Nuklearia ist eine Arbeitsgruppe innerhalb der Piratenpartei Deutschland. Die auf dieser und den übrigen Seiten der AG Nuklearia genannten Fakten haben wir nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Meinungen und Bewertungen sind, soweit nicht anders erwähnt, unsere eigenen. Sie stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Piratenpartei Deutschland überein.
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