Archiv:2011/AG Bedingungsloses Grundeinkommen/Mitglieder
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Mitglieder
- Wenn Du in der AG mitarbeiten möchtest, dann trage Dich bitte hier mit einem kurzen Statement ein
- Ron
- ich halte ein BGE für eine Lösung, unser Sozialsystem umzubauen. Darüber hinaus würde sich das Machtverhältnis von Arbeitgeber zu Arbeitnehmer drastisch ändern. Die Menschen könnten durch die geschaffene Freiheit (NEIN sagen zu können) als Anbieter von Arbeitskraft auftreten und unattraktive Arbeit würde besser bezahlt oder sie muss selbst gemacht werden, wenn man einen angemessenen Stundenlohn nicht bezahlen möchte.
- Stemke
- Das BGE ist eine Lösung.
- Wichtig ist zuvor die Analyse des Problems.
- Von dort ausgehend muss dann die Lösung erarbeitet werden. Das kann dann zu einem BGE führen, muss aber nicht. Es könnte sein, das eine noch bessere Lösung erarbeitet wird.
- Von vornherein das BGE als Lösung zu nehmen ohne andere Lösungsideen zuzulassen ist ein systematisch falsches Vorgehen.
- Branleb
- Das BGE ist ein alternatives Modell eines Sozialsystems. Es würde die Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen etc. sichern
- Der Arbeitsmarkt würde dadurch revolutioniert und so zu einem echten Markt.
- Finanzierungsmodelle gehen meist einher mit einer radikalen Änderung des Steuer- und Abgabensystems. Meine Favoriten sind dabei weiterhin Mix-Systeme, also nicht eine reine negative Einkommensteuer, keine reines Konsumsteuersystem etc.
- Christof Donat
- Matthias Stoll
- bin für eine eigene Lösung der Piraten
- Mein Vorschlag ist das GGE. http://wiki.piratenpartei.de/Braunschweiger-Piratenpolitik/GGE
- gezahlt muss m. E. nicht an Jeden werden, vor allem nicht an Leute, die es nicht benötigen
- finanziert wird es durch die Abschaffung der Arbeitslosigkeit, durch ein neues Arbeitszeitgesetz. http://wiki.piratenpartei.de/Braunschweiger-Piratenpolitik/Arbeitszeitgesetz
- Christian G.
- Ich versuche einen ökonomischen Aspekt in die Diskussion zu bringen. Je mehr sich die Märkte global öffnen, desto mehr Konkurrenz entsteht, desto mehr sind Unternehmen gezwungen zu rationalisieren. Auf Dauer bedeutet dies, dass sich (v. a. niedrig qualifizierte) Arbeit immer weniger rentiert bzw. immer niedriger entlohnt wird und somit immer weniger zur Existenzsicherung reicht. Wir brauchen ein System sozialer Sicherung, dass das Einkommen eines Jeden absichert und er/sie in vollem Maße am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Ich halte das BGE für eine gesellschaftliche Notwendigkeit in der fortschreitenden, kapitalistischen Ökonomie.
- Paul
- Einige PIRATEN mögen es witzig finden, Finanzberechnungen mit Heuristik in Verbindung zu bringen, wie von dem Psychologie - Professor Gerd Gigerenzer oder das BGE mit Narration. Was die Finanzwelt betrifft, so ist gerade in der FTD zu lesen: Die Finanzwelt lebt von Storys , eine Buchneuerscheinung und Krisenroman von Kristof Magnusson. In dem Bericht Märkte sind oft irrational einem Interview mit Thomas Mayer in der FTD, dem neuen Chefökonom der Deutschen Bank, zu lesen: Im angelsächsischen Raum versuchen viele Forscher jetzt allerdings zu ergründen, wie stark das Wirtschaften von Emotionen und Gefühlen geleitet wird. Auch aktuell ist der Bericht Ökonomen von Gottes Gnaden. Die Gedanken sind frei! Meine Gedanken und Meinungen zum BGE sind hier zu lesen. Ich bitte inhaltliche Überschneidungen mir zu verzeihen, da die Artikel zu unterschiedlichen Zeiten von mir verfasst wurden. Viel Spaß beim Lesen .... Warum ein BGE kommen wird .... Kämpfen für eine bessere Zukunft .... Der Blick in eine bessere Zukunft ...... Vorschlag an die AG
- excogitation
- Die zentrale Frage (für mich) ist "In welcher Welt wollen wir leben?" Welche Rechte hat ein Mensch? Nach meiner Auslegung des Grundgesetzes (und Naturrechts) ist das BGE eine Notwendigkeit zu dessen Wahrung. Die konsequente Umsetzung des Rechts auf freie Entfaltung GG Art. 2 Abs. 1 ist jedem Menschen die bedingungslose Grundsicherung zu gewährleisten. "Das BGE" sehe ich als neuen Gesellschaftsvertrag, der die freie Entfaltung zum ersten Mal wirklich jedem ermöglicht, der dies möchte. Eine Finanzierung könnte ich mir über ein Zertifikatsystem vorstellen (ähnlich CO²) bei dem Jeder entsprechend den Resourcen des Landes Zertifikate erhält (Idee nicht ausgearbeitet) tendiere aber im Moment zur Flat Tax (Einheitssteuer) auf alle Einkommen. Ich sehe mich (subjektiv) als nicht-ideologischen BGE-Befürworter. --Excogitation 15:44, 11. Feb. 2010 (CET)
- Friedrich Reeder
- -Ohne mich mit meiner eigenen Situation, oder der Finanzierbarkeit und den Überlegungen zur Umsetzbarkeit beschäftigen zu wollen, sehe ich drei entscheidende Punkte, die mich zu einer aktiven Beteiligung an dieser AG, Bedingungsloses Grundeinkommen drängen.
- Bezahlte Arbeit wird den Menschen in der nächsten Zeit immer weniger zur Verfügung stehen. Dies ist eine natürliche Folge der notwendigen Rationalisierungen in der industriellen und dienstleistenden Gesellschaft bzw. Arbeitsweise. Ein Prozess der im Übrigen auch garnicht vermieden werden sollte.
- Ein signifikanter Zuwachs der Binnennachfrage ist in Europa nicht zu erwarten. Die Märkte sind gesättigt. Unternehmen die wachsen wollen, können dies besser im fernöstlichen oder afrikanischen Ausland. Um eine Abwanderung zu vermeiden, kann es Rettung nur durch Substitution der Steuerarten geben. Eine Steuer reicht für alle Probleme, so wie ein Steuerrad auf einem Schiff. Auch der Name Solidargemeinschaft erhielte erst dadurch, durch die Einführung des BGE als Steuerfreibetrag, einen angemessenen Inhalt.
- Soweit ich als Neuzugang die Verhältnisse in der Piratenpartei überblicke, gibt es kein ausgewogenes Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Piraten. Es fehlt also offensichtlich ein auch-weibliches, bzw. gemeinsames Thema, dass diesem Missverhältnis entgegenwirkt.
- Ich halte es deshalb für absolut notwendig, diesem großen Thema größte Aufmerksamkeit beizumessen und sich ihm auch nach Außen hin zu stellen. Mir scheint, das die Zeit sehr wohl reif ist, um eine wirkliche Wende einzuleiten. In den Köpfen der Menschen, in der Wirtschaft und in unserem sozialen Miteinander. Es kann nicht sein, dass wir die Verlagerung des Kalten Krieges in unsere sozialen Beziehungen durch die extreme Steigerung der wirtschaftlichen Konkurrenzsituationen noch länger hinnehmen und dulden. --Friedrich 5:48, 12. Feb. 2010 (CET)
- Odessa2 aka DanielG
- Kurz: sehe im BGE eine Chance zur Lösung vieler Probleme, sowohl in der Verwaltung (viele verschiedene Arten von Sozialkassen (Arbeitslosen- und Rentenkasse sind nur zwei davon) als auch in der Lösung sozialer Probleme. Das BGE ist FAIR, da auch Arbeitende profitiern (soziale Gerechtigkeit). Man sollte sich aber im Klaren sein, wem ein BGE zusteht (Einwohner der BRD oder dt. Staatsbürger, letzerer vllt. auch im Ausland lebend; niederer BGE Satz für Kinder?) All diese Fragen sollten geklärt werden.
- Bella
- Es kann nur Vollbeschäftigung geben, wenn die Gesamtarbeitszeit auf Alle verteilt wird und damit für den Einzelnen auf ca. 30 Stunden pro Woche sinkt. Die Bestrebungen der Gewerkschaften auf Arbeitszeitverkürzungen gingen in die richtige Richtung, wurden aber von den Neoliberalen im Keim erstickt und ins Gegenteil gedrückt. Immer weniger müssen immer mehr arbeiten. Ich möchte deshalb das BGE an eine Bedingung knüpfen, das würde die Argumentation erleichtern, die Gegenseite in Zugzwang bringen und die dämliche Faulenzerdiskussion gar nicht erst aufkommen lassen. Meine Forderung lautet deshalb: Entweder Arbeitszeitverkürzungen oder das BGE. Die Verkürzung der Arbeitszeit wird sich seitens der Unternehmer nicht durchsetzen lassen, also bleibt nur noch das BGe - TINA (There is no Alternative. Es gibt kein ungerechteres System als das aktuelle. Es kann nur besser werden. Übrigens, mein Lieblingsgedanke bei der ganzen Sache ist, niemand wird sich mehr herausreden können, er müsse für ein Rüstungsunternehmen arbeiten, um nicht zu verhungern.
- Carlos
- Man kann über Westerwelle denken was man will, aber es ist ein Skandal, das jemand, der arbeitet dadurch sogar weniger Geld zur Verfügung hat, als wenn er nicht arbeitet! Das BVG hat festgestellt, das der Staat nur maximal 50% des Einkommens einer Person für sich beanspruchen darf. Da soziale Unterstützungen nach "Bedarfgemeinschaften" berechnet werden, muss das auch für jeden "Mehrverdienst" gelten, damit bei Arbeitsaufnahme einer Person der Bedarfsgemeinschaft mindestens 50% erhalten bleiben. Das ist zur Zeit nicht der Fall, es kann allein durch das ALGII sogar vorkommen, das eine massiver Nachteil entsteht. Verschärft wird das durch zahllose soziale Rabatte, wie GEZ- Befreiung bei Bezug von Sozialleistungen, verbilligte Fahrkarten bei Bezug von Sozialleistungen, ..., bis hin zum Recht, die sogenannten Tafeln in Anspruch nehmen zu können. Um diesem Missstand abzuhelfen, bedarf es einer linearen FaltTax mit einer Basisausschüttung, die alle Sozialprogramme ablöst und die Steuerfreiheit des Existenzminimums darstellt.
- Auf der anderen Seiten wird durch die gegenwärtige Situation eine Mindestwertschöpfung für Arbeitsplätze definiert. Das führt dazu, das zum Einen die Arbeitskraft vieler Menschen jahrelang keine sinnvolle Verwendung findet. Viele einfache Aufgaben mit geringer Wertschöpfung müssen gemacht werden, um andere mit hoher zu ermöglichen. Das erfordert also entweder eine innerbetriebliche Umverteilung oder aber eine Investition in eine Rationalisierungsmastnahme. Da für die erste Lösung die Grenze des Vertretbaren im Vergleich zu der zweiten Lösung seit Jahrzehnten überschritten ist, kommt es zur Langzeitarbeitslosigkeit. Da diese aber durch Umlagen auf Alle denn doch finanziert werden müssen, führt der zweite Weg nur solange zum Erfolg, solange man diese Strategie überproportional erfolgreich durchführt. Dies beschleunigt den Prozess immer weiter und treibt die Sozialquote permanent nach oben. Dies wird irgendwann dazu führen, das unsere Wirtschaft hoffnungslos ins Hintertreffen gerät, was die internationale Konkurrenzfähigkeit angeht - und dann bricht der Sozialstaat zusammen.
- Der Staat ist aus Umwelthysterie heraus drauf und dran, völkerrechtliche Verpflichtungen einzugehen. Die erfordern gesetzliche Maßnahmen, deren Mehrbelastungen dazu führen werden, das auf die Mehrheit der Bevölkerung Auflagen zukommen, die sie nicht aus eigener Kraft erfüllen können. Z.B. deshalb, weil Sie gar keine ausreichende Qualifikation haben, um eine Arbeit entsprechend großer Wertschöpfung aufzunehmen. Schon jetzt ist die Sozialquote bei ca. 35%
- Die Einkommensteuer kann dezentral an der Quelle erhoben werden, ohne das alle Daten einer Person zusammengeführt werden müssen. Für Piraten besonders wichtig: mit der BGE+FlatTax kann die Datensammelwut des Staates zusammengestrichen werden, ohne das Steuerhinterziehung zum Volkssport wird! Selbst die Schweizer könnten korrekt abrechnen, ohne ihr Bankgeheimnis aufweichen zu müssen.
- mehr im Blog
- Thomas Werner
- bin für eine eigene Lösung der Piraten
- Mein Vorschlag ist das NDS-Sozialprogramm. http://wiki.piratenpartei.de/Landesverband_Niedersachsen/Nieders%C3%A4chsisches_Sozialprogramm_2.0
- finanziert wird es durch die Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit von Leistungsempfängern#Jens Kohnert
- Bedingungsloses Grundeinkommen macht frei... es befreit uns von sinnloser Arbeit (die eh von Maschinen gemacht werden kann) und steigert dadurch die Produktivität und Kreativität der Bürger.
- Mitziman
- Mir würde es reichen, wenn die Piratenpartei ein BGE vorerst lediglich anstrebt. Das ist dann schon mehr als alle anderen Parteien haben, verschreckt aber nicht unnötig Wähler. Mein Hauptargument für BGE: ermöglicht lebenslanges Lernen.
- Andreas M.
- Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde zu einer anderen Gesellschaft führen, da man die Fixierung des täglichen Lebens auf Erwerbsarbeit wenden würde auf die Tätigkeiten, zu denen sich jeder von selbst, nicht aus Zwang, aufgerufen fühlt.
- Finanzierbar ist es auf jeden Fall, auch bei einer Erhöhung der durchschnittlichen Steuerlast wären die Lebensumstände für jeden Einzelnen in der Gesellschaft um so viel besser, dass die höheren Steuern lediglich als unangenehme Begleiterscheinung gesehen werden können.
- Auch wenn ich nicht glaube, dass sich das Modell in nächster Zeit umsetzen lassen wird, plädiere ich für ein reines Konsumsteuermodell; Götz Werner argumentiert stichhaltig und einleuchtend.
- asPirat
- Ohne eigenes, gesichertes Einkommen ist kein Bürger frei zur Wahrnehmung seiner Grundrechte. Das Grundrecht auf Einkommen sichert nachhaltig eine freiheitlich verfasste Gesellschaft.
- Es sollte zunächst darum gehen, für diesen Gedanken zu werben, denn ein garantiertes Einkommen verändert gesellschaftliche Realität. Erst wenn die Bereitschaft besteht, traditionelle Vorstellungen der Einkommenssicherung wie "Vollbeschäftigung" oder "Recht auf Arbeit" zu überdenken, kann eine offene Diskussion über die möglichen Modelle geführt werden.
- Hierzu als Anregung ein Diskussionsbeitrag: Aktuelle Motivation zu einem allgemeinen Bürgereinkommen
- Benutzer ohne Profilseite: PromAuk
- Die Idee des BGE ist nicht schlecht. Aber letztendlich ist sie auch nur eine weitere Operation an einem sterbenden Patienten. Ich kritisiere überhaupt nicht den Vorschlag, sondern den Stand der Marktwirtschaft, die sich gern soziale nennt, aber fast komplett zur kapitalistischen verkommen ist. All unsere Ideen hier, und da sind viel sehr brauchbare dabei, werden verpuffen unter der globalen Gewalt, des nimmer satten und gierigen Schlund des Kapitals und deren Lobbyisten. Wir müssen erst die Macht derer brechen, die sie im Moment inne haben und dann kann man über wirksame und langfristige ökonomische, ökologische und ideologische Verbesserungen nachdenken. Lösungsvorschläge hätte ich, die würden aber vom Thema BGE weit abschweifen. In anderen AG's komme ich darauf sicher noch zu sprechen.
- aexl
- "Ein demokratisches Gemeinwesen muss 3,5% Faulpelze ertragen können" ;-)
- kiezpirat
- Gibt es ein Existenzrecht im Kapitalismus?
- Was kostest die Würde eines Menschen?
- Ist das Grundeinkommen finanzierbar? Datei:Grundeinkommen Version 4.pdf
- Martin
- Unere gesellschaftliche Entwicklung schreitet schneller voran als das sich die momentane politische Lage darauf einrichten könnte.
- perikles
- Die Menge der Arbeitstunden ist in der deutschen Volkswirtschaft von 1991 bis 2008 von rund 59 Mrd. auf 57 Mrd. gesunken. Gleichzeitig wuchs das Bruttosozialprodukt durchschnittlich um etwas mehr als 1% jährlich. Die Verteilung des Grundeinkommens über die Arbeitszeit und den Arbeitsplatz (= herkömmliche Industriegesellschaft) ist im 21. Jhdt. systemisch nicht zukunftsfähig. Daher ist das BGE ein zentraler Baustein in einem produktiven Wirtschafts- und Sozialsystem.
- Sebastian Pochert
- Ein BGE würde viel mehr Probleme lösen, als es hervorrufen könnte.
- Michael Levedag
- Bedingungsloses Grundeinkommen löst die elementaren Probleme der Gesellschaft, und zwar nicht nur die in Deutschland, sondern die des Planeten. Es erfordert ein totales Umdenken im Bereich der Wirtschaft, die uns allen und besonders den nachfolgenden Generationen zu Gute kommt. Dazu hat es Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft. Wenn du heute einen Staat gründen würdest - was würdest du anders machen? Und schon landet man beim BGE...wer wissen will, welchen Ansatz ich für genau den Richtigen halte, der muss die Bücher von Götz Werner lesen. Da wird alles gesagt und auch sauber begründet. Als Pirat kann man ohnehin nur FÜR das BGE sein, es macht nämlich frei. In jeder Beziehung.
- Heiko
- Im Zuge der Industrialisierung wurde immer mehr menschliche Arbeit zugunsten von Maschinen abgebaut. Für die körperliche Entlastung der Menschen hervorragend für das bisherige Sozialsystem ein grauen. Menschen dann zu drangsalieren und zu bestrafen wenn sie keine Arbeit finden halte ich für falsch (siehe das momentane Modell ALGII). Das BGE halte ich momentan für die beste Möglichkeit Erwerbstätigkeit und Sozialsystem auf einen Nenner zu bekommen.
- ;-)
- Mit der Forderung nach einem Bedinungslosem Grundeinkommen begibt sich die Partei ins politische Abseits und auf das Niveau der anarchistischen Pogo-Partei. Für das Recht auf Faulheit (Paul Lafargue), so könnte man das Ansinnen ja auch nennen. Das wird nicht auf gesellschaftliche Akzeptanz stoßen.
- Das Hauptargument, ein menschenwürdiges Leben führen zu können wird nur vom Geld abhängig gemacht. Was ist "menschenwürdig"? 100 Euro, 1000 Euro oder sind es gar erst 10.000 Euro im Monat? Bürokratieabbau? Die Bürokratie wird doch lediglich vom Arbeitsamt auf das Finanzamt übergehen. Und der Rest ist romatisches Gefasel.
- Johannes Ponader
- Ich arbeite auf verschiedenen Ebenen:
- Wissenschaftliche Klarheit und fundierte Sachlichkeit in die Diskussion bringen - ich schätze weder die Haltung: "BGE ist idiotisch" - "Wer soll das bezahlen?", noch "Mit BGE sind alle Probleme gelöst" - "Ist doch schon tausendmal durchgerechnet worden".
- Welches konkrete Modell können wir realpolitisch formulieren und umsetzen?
- Wo kann die Reise schließlich hingehen, welche Zielrichtung kann uns leiten? Z. B. das Projekt Münchener Modell, das ich ab Spätsommer 2011 mit einem Team von Berlin aus umsetzen werde.
- Ich arbeite auf verschiedenen Ebenen:
- Haiko
- Ich bin durch das Grundeinkommen zu den Piraten gekommen. Für mich gibt es in der heutigen Informationsgesellschaft keine wirkliche Alternative zum bGE. Vollbeschäftigung ist Utopie, also kann Einkommen und Arbeit nur entkoppelt werden und grecht geht das nur mit einem bGE.
- Außerdem gehört das Gruneinkommen für mich einfach zu den Piraten, Freiheit kann nicht nur Freiheit im Netz bedeuten sondern auch Freiheit von Zwangsarbeit und staatlicher Bevormundung in Sozialsystemen.
- Auerbach
- Historisch ist immer dort ist am meisten Produktivität, am meisten Ideenreichtum zu finden, wo am wenigsten Dirigismus ist und Bevormundung stattfindet. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist ein ganz logischer, unausweichlicher Schritt in die Zukunft um Beweglichkeit und Verantwortlichkeit zu ermöglichen, auch um Menschen den Freiraum für das Engagement und die Kraft zu geben neue Ideen umzusetzen. Der Gedanke, dass auf der Basis des Lebensnotwendigen eine Losbindung von Arbeit und Einkommen benoetigt wird macht eine Leistungsgesellschaft erst möglicht, im höchsten Sinne wirtschaftlich und ermöglicht, dass überhaupt erst innovativ gearbeitet wird.
- Christopher Frey
- dein Statement
- Sören Weitlandt
- Mir geht es um die Infragestellung und Bekämpfung des gesamtgesellschaftlich noch immer vorherrschenden Konsens´, der da lautet "Hauptsache Arbeit", welcher auch und insbesondere dann gilt, wenn diese Arbeit so unterbezahlt ist, dass sie in vielen Fällen sowieso schon staatlich bezuschusst werden muss. Das BGE ist das wohl wichtigste Instrument, den Einzelnen vom Druck zu befreien, der auf ihm nicht nur durch den genannten Konsens lastet, sondern ganz konkret durch die im Sozialgesetzbuch geregelten Maßnahmen (welche in der Konsequenz bedeuten, auch prekäre Beschäftigungen annehmen zu müssen, denn: "Hauptsache Arbeit").
- Marc Ristau
- mein Statement (riesen Artikel) dazu ist auf meiner Benutzerseite
- --Qcase 19:09, 23. Dez. 2011 (CET)
- Sicher gibt es sehr viele Lösungen zur Abschaffung von Armut. Ein Grundeinkommen, frei von Bedingungen, ist ein sehr realistischer Ansatz. Die Abschaffung der Armut und das BGE, beides ist global zu denken, kann aber auf allen 'Verwaltungsebenen' - auch lokal - an jedem Ort der Welt sofort eingeführt werden. Interessant ist vor allem die Win-Win-Win-Komponente dieses Ansatzes.
- Roland Müller
- Ich habe im Jahr 2008 erstmals vom Bedingungslosen Grundeinkommen gehört. Mein Schwiegervater empfahl mir das „Standardwerk“ von Götz Werner, und nachdem ich einige Schranken in meinem Kopf überwunden hatte, gründete ich mit einigen Gleichgesinnten, die ich bei einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema kennengelernt hatte, die Düsseldorf-/Neusser Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen.
- Damals habe ich eine Erwartung, dass eine Partei ein solches Grundeinkommen einführen könnte, verneint. Inzwischen habe ich meine Meinung dazu natürlich geändert – Wir Piraten sind die Einzigen, die das Bedingungslose Grundeinkommen einführen können. Entsprechend erfreut war natürlich über den BPT-Beschluss.
- Ich möchte dabei helfen, den Weg zum Bedingungslosen Grundeinkommen auszugestalten. Das Ziel könnte sein, in den Köpfen der Menschen aus der „Pflicht zur Arbeit“ ein „Recht auf ein Einkommen“ werden zu lassen; festgeschrieben im Grundgesetz – das wär doch was.
Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit. Nie war die Zeit für das Bedingungslose Grundeinkommen so reif wie heute.
Dies sind aus der ursprünglichen Liste übernommene Mitglieder
wenn Du noch hier unten stehst, dann trag Dich bitte mit einem kurzen Statement oben ein und hier aus
- TheMoler (Leitung)
- webrebell
- automan42
- LinDrug
- Jürgen
- Justus
- Bernd Peuser
- Laura
- JochenEbmeier
- Patrick Gabler - im Moment nicht auf Mailingliste aktiv
- bgenymous
- Steffen Flick
- Sepp
- Phil Anthrop
- nnz
- Bernd Brincken
- Biosphere
- Schwarzbart
- Hanspanzer
- Achimbode
- Alexander2213
- LocalPlayer
- Urbanerpiratenplaner
- knutlinke
- Bella
- Micha
- Piratenweib
- Wolfram aktiv im Berliner Squad BGE
- Boris
- hansili
- asPirat
- kiezpirat
- Martin
- Dragon - Unterstützer
- Dennis
