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AG Ausstiegskritische Nuklearia

Aus Piratenwiki

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Emblem-notice.svg Der Inhalt dieser Seite gibt keine offizielle Aussage der Piratenpartei wider und wird (naturgemäß) heiß diskutiert. Du kannst dich gerne an der Diskussion beteiligen, jedoch bitte nicht hier, sondern auf der Diskussionsseite. Dankeschön.
Ausstiegskritische Nuklearia

Heute Abend ab 20:30 Uhr:

Podiumsdiskussion zur Kernenergie zwischen der Ausstiegskritischen Nuklearia und den Anti-Atom-Piraten im Dicken Engel. Die Nuklearia vertreten Fabian Herrmann und Rainer Klute, von den Anti-Atom-Piraten sind wohl Kine Haasler und Jürgen Stemke dabei.
Eckdaten:
Arbeitsgruppe: Ausstiegskritische Nuklearia
Gründungsdatum: 22.10.2011
AG-Protokolle: [[:Kategorie:{{{Protokollkategorie}}}|hier]]
AG-Mitglieder:
AG-Sprecher: Alle
Budget: hier
Orga-Seite: hier

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Kernenergie ja bitte logo.png

Inhaltsverzeichnis


Was ist die Ausstiegskritische Nuklearia?

Die Ausstiegskritische Nuklearia ist eine lose Vereinigung von Piraten, die den Ausstieg aus der Kernenergie (»Atomausstieg«) kritisch sehen und die Energieerzeugung mithilfe von Kernspaltung unter gewissen Randbedingungen für eine sinnvolle Option halten.

Was soll das?

Aber ist nicht der Atomausstieg beschlossene Sache? Und ist die Piratenpartei denn nicht gegen Kernenergie?

Ja, ist so. Auch wenn die Wörter »Kern« oder »Atom« im Parteiprogramm bis jetzt (2011-12-18) gar nicht vorkommen, dürfte eine deutliche Mehrheit der Piraten (und der Deutschen überhaupt) Kernenergie ablehnen.

Warum also eine Ausstiegskritische Nuklearia? Aus drei Gründen:

  • Wir sind nach innen ein Kondensationskern für alle innerhalb der Piratenpartei, die für Kernenergie sind. Man muss also kein einsamer Versprengter unter vielen Kernkraftgegnern bleiben, sondern hat eine Gruppe von Gleichgesinnten, der man sich anschließen kann.
  • Wir dokumentieren nach außen, dass die Piratenpartei kein ideologisch gleichgeschalteter Haufen ist, sondern durchaus Ansichten jenseits der augenblicklichen Mehrheit möglich sind.
  • Wir sammeln und verbreiten für alle Sachinformationen über die Kernenergie, denn es sind viele Märchen und Mythen im Umlauf. Besonders Forschung und Entwicklung sind uns wichtig, denn die Nukleartechnik ist ja nicht auf dem Stand von vor 30 Jahren stehengeblieben.

Wer kann mitmachen?

Mitmachen kann jeder, der sich mit der vorstehenden Beschreibung identifizieren kann. Einfach den eigenen Benutzernamen an die Mitgliederliste anfügen!

Kommunikation

Wir kommunizieren über

Weshalb sind wir für Kernenergie?

In Kürze

Ausführlicher

Kernenergie und die Piraten

"Pro-Atom" und die Piratenpartei - das scheint vielen nicht zusammenzupassen. Es gibt jedoch mehrere Anknüpfungspunkte: Hier einige Gedanken zu dem Thema.

Nuke News

Du willst topaktuell informiert sein? Zeitnähere Nuke News gibt es in unserem Twitter-Account @Nuklearia.

[mehr Nuke News ...]

Grundlagenwissen

Wenn wir konstruktiv über das Für und Wider von Kernenergie reden wollen, ist ein physikalisches und technisches Grundlagenwissen unerlässlich.

  • »Kernenergie Basiswissen« erklärt zunächst die physikalischen Grundlagen vom Atomkern über Radioaktivität und Energie bis zur Kernspaltung. Anschließend geht es um die Technik: verschiedene Typen von Kernkraftwerken, Sicherheitseinrichtungen und Brennstoffkreislauf. Der 100-Seiter schließt mit einem Kapitel über Strahlenbelastung. 10 Seiten Übungsaufgaben und Lösungen machen »Kernenergie Basiswissen« auch für Lehrer interessant. – Leider beschränkt sich die Darstellung der Reaktortypen auf die der 2. Generation. Eine künftige Fassung wird hoffentlich berücksichtigen, dass die Entwicklung (außer in Deutschland) nicht dabei stehengeblieben ist und es auch Reaktoren der 3. Generation gibt bzw. solche der 4. Generation geben wird.
  • Als »Wissensportal Kernenergie« versteht sich kernfragen.de. Dort gibt es neben dem erwähnten »Kernenergie Basiswissen« weiteres Grundlagenmaterial.

Kernenergie kurz und knapp

Nicht jeder hat Zeit und Lust, sich in umfangreiche Dokumente einzulesen. Für alle, die einen schnellen Überblick darüber brauchen, wie Kernenergie funktioniert, liest, was Physiker und Nuklearia-Mitglied Neil Brainstrong geschrieben hat:

Kernkraftwerke von morgen und übermorgen

Die Nukleartechnik ist nicht bei den derzeit in Deutschland laufenden Leichtwasserreaktoren stehengeblieben. Moderne, heute gebaute Kernkraftwerke zeichnen sich durch ein hohes Maß an passiver Sicherheit aus und können auch einen totalen Stromausfall längere Zeit überstehen. Die Zukunft verspricht ganz neue Reaktortypen, die ihren Kernbrennstoff um ein Vielfaches besser ausnutzen und erheblich weniger Atommüll produzieren, der noch dazu nur noch wenige hundert Jahre sicher gelagert zu werden braucht. Mehr dazu hier:

Abfallstoffe

Nach der Nutzung haben die Brennelemente herkömmlicher Leichtwasserreaktoren in etwa folgende Zusammensetzung ("Atommüll"):

  • 0.76% U235
  • 0.44% U236
  • 3.5% Spaltprodukte (leichtere Kerne)
  • 1% Transurane (u. a. Plutonium und Neptunium)
  • 94.3% U238

Man sieht sofort, dass zum einen noch fissiles U235 darin enthalten ist, sowie dass der Kernmüll zum größten Teil aus wertvollem, fertilem U238 besteht, das von Brütern effizient genutzt werden könnte! Früher hat man daher den Brennstoff aufbereitet (d.h. Spaltprodukte und Transurane abgetrennt), heute ist es eher üblich, die genutzten Brennelemente als ganzes zu entsorgen.

Die Spaltprodukte sind zwar anfangs stark radioaktiv, aber da sie recht leicht sind, verhältnismäßig kurzlebig: Die Strahlung hat nach Jahrzehnten oder maximal Jahrhunderten stark abgenommen. Die schweren Transurane strahlen jedoch jahr(zehn)tausendelang, was vielen Menschen Sorgen bereitet, da das Material solange sicher eingelagert werden müsste.

Es wurden jedoch bereits viel sinnvollere Lösungen für die Atommüllbehandlung erforscht. Die langlebigen Transurane lassen sich nämlich in speziellen Brutreaktoren unter Energiegewinn in kurzlebigere Nuklide transmutieren! Diese Transmutationsreaktoren (u.a. Flüssigsalz- und Laufwellenreaktor, siehe Abschnitt »Kernkraftwerke von morgen und übermorgen«) benutzen den schon vorhandenen Atommüll als "Zusatznahrung", und wandeln ihn in eine viel geringere Menge kurzlebigeren Abfalls um, wobei noch zusätzlich Energie frei wird. Allein die in den Vereinigten Staaten lagernden nuklearen Abfälle stellen daher eine wertvolle Energieressource für viele Jahrhunderte dar.

Kernmüll ist Brennstoff, kein Abfallstoff.

Einführende Artikel:

Fakten zur Energieversorgung und Sicherheit

Im folgenden haben wir einige Fakten zu den Themen Energieversorgung und Sicherheit zusammengetragen. Kernenergiegegner mögen andere Ansichten vertreten und uns – wie bereits geschehen – sogar der Lüge bezichtigen. Aber wir stellen hier nicht einfach nur Behauptungen auf, sondern belegen sie mit vollständig mit Quellen (jeweils eingerückt). Wir weisen also nach, daß das, was wir als Fakten bezeichnen, tatsächlich Fakten sind. Manche Fakten können sich natürlich auch ändern. In diesem Fall sind wir dankbar für einen freundlichen Hinweis.

Andere Anwendungen der Kernenergetik (außer Strom- und Wärmeerzeugung)

Strahlung und Strahlungsrisiko

Ein ganz wesentliches Argument, das in der Diskussion um Kernenergie immer wieder genannt wird – vielleicht ist es das Hauptargument schlechthin –, ist die radioaktive Strahlung. Unbestritten stellt radioaktive Strahlung bzw. ionisierende Strahlung ein Risiko dar. Doch wie hoch ist dieses Risko objektiv, also in konkreten Zahlen und im Vergleich zu anderen Risiken des täglichen Lebens?

Strahlungsüberwachung

Weblinks und weiterführende Information

Artikel zur Kernenergie allgemein

Technische Artikel und Paper

Nuclear Blogroll

Umweltschutz

Diskussionsforen

Sonstige Informationsseiten

Kernkraftwerke weltweit

Literatur (mit Seiten aus Papier statt Schaltkreisen)

Kerntechnik allgemein

Kernspaltung

Kernfusion

Technologiegeschichte

Dies und das

To Do

Ideen für künftige Verbesserungen und Weiterentwicklungen dieser Seite.

  • Grundsätzlich: Einzelthemen auf Unterseiten auslagern.
    • Freedom for fission sieht zumindest auf den ersten Blick gut aus und kann möglicherweise als Vorbild dienen.
  • Thema Atommüll in eigenem Abschnitt behandeln. Im Moment haben wir ein paar Informationen hier und da unter den zukünftigen Kernkraftwerkstypen, die der schnelle Leser aber sicher nicht sieht, wenn er gezielt nach Infos zu Atommüll Ausschau hält.
  • Themen Kernkraftwerksunfälle und Freisetzung von Radioaktivität deutlicher herausstellen. Derzeit findet der Leser Infos bei den modernen Kernkraftwerkdesigns, wenn er den Links zu den einzelnen Kraftwerkstypen folgt und sich die jeweiligen Sicherheitseinrichtungen anschaut.
  • Thema Kinderkrebsstudien aufgreifen. Danach wurde auf der Diskussionsseite gefragt, und dieses Thema kommt ja immer wieder auf.
    • Ich werde mich mal diesem Thema widmen, Gruss Grobian
      • Prima, danke! Wenn du magst, kannst du dich auch gern als Mitglied eintragen. --Rainer Klute
  • Beitrag schreiben zum Thema Haftung bei Nuklearunfällen. Es wird ja immer wieder gern behauptet, niemand würde ein Kernkraftwerk versichern – was so nicht stimmt. Bis dahin siehe »Keiner versichert dir ein Kernkraftwerk!« – Eine kurze Darstellung der Deckungsvorsorge.
  • Wie sieht es mit der Überwachung von Kernkraftwerken aus? Schaut den Betreibern eigentlich jemand auf die Finger? Oder herrschen hier japanische Zustände, und die Betreiber können machen, was sie wollen?
  • Wir sollte die Risiken anderer Stromerzeugungsarten zusammenstellen. Auch Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke bringen ja ihre spezifischen Gefahren für Mensch und Umwelt mit. Hier mal zwei Links zum Thema Windkraft. Während der erste vielleicht noch amüsant ist, zeigt der zweite die erhebliche Umweltverschmutzung in China durch Neodymgewinnung.
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