AG Ausstiegskritische Nuklearia
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| | Der Inhalt dieser Seite gibt keine offizielle Aussage der Piratenpartei wider und wird (naturgemäß) heiß diskutiert. Du kannst dich gerne an der Diskussion beteiligen, jedoch bitte nicht hier, sondern auf der Diskussionsseite. Dankeschön. |
Heute Abend ab 20:30 Uhr:
| Eckdaten: |
| Arbeitsgruppe: | Ausstiegskritische Nuklearia |
| Gründungsdatum: | 22.10.2011 |
| AG-Protokolle: | [[:Kategorie:{{{Protokollkategorie}}}|hier]] |
| AG-Mitglieder: | |
| AG-Sprecher: | Alle |
| Budget: | hier |
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Was ist die Ausstiegskritische Nuklearia?
Die Ausstiegskritische Nuklearia ist eine lose Vereinigung von Piraten, die den Ausstieg aus der Kernenergie (»Atomausstieg«) kritisch sehen und die Energieerzeugung mithilfe von Kernspaltung unter gewissen Randbedingungen für eine sinnvolle Option halten.
Was soll das?
Aber ist nicht der Atomausstieg beschlossene Sache? Und ist die Piratenpartei denn nicht gegen Kernenergie?
Ja, ist so. Auch wenn die Wörter »Kern« oder »Atom« im Parteiprogramm bis jetzt (2011-12-18) gar nicht vorkommen, dürfte eine deutliche Mehrheit der Piraten (und der Deutschen überhaupt) Kernenergie ablehnen.
Warum also eine Ausstiegskritische Nuklearia? Aus drei Gründen:
- Wir sind nach innen ein Kondensationskern für alle innerhalb der Piratenpartei, die für Kernenergie sind. Man muss also kein einsamer Versprengter unter vielen Kernkraftgegnern bleiben, sondern hat eine Gruppe von Gleichgesinnten, der man sich anschließen kann.
- Wir dokumentieren nach außen, dass die Piratenpartei kein ideologisch gleichgeschalteter Haufen ist, sondern durchaus Ansichten jenseits der augenblicklichen Mehrheit möglich sind.
- Wir sammeln und verbreiten für alle Sachinformationen über die Kernenergie, denn es sind viele Märchen und Mythen im Umlauf. Besonders Forschung und Entwicklung sind uns wichtig, denn die Nukleartechnik ist ja nicht auf dem Stand von vor 30 Jahren stehengeblieben.
Wer kann mitmachen?
Mitmachen kann jeder, der sich mit der vorstehenden Beschreibung identifizieren kann. Einfach den eigenen Benutzernamen an die Mitgliederliste anfügen!
Kommunikation
Wir kommunizieren über
- Twitter: @Nuklearia – Hier könnt ihr uns folgen und erreichen. Außerdem gibt es zwei Twitter-Listen von Nuklearia-Mitglieder:
- @NeilBrainstrong/nuclear zum Thema Kernenergie von Neil Brainstrong
- @Rainer_Klute/energie zum Thema Energie von Rainer Klute
- Diskussionsseite – Hier könnt ihr eure Meinung äußern.
- IRC im Kanal #nuklearia auf irc.freenode.net
- Mailingliste unter nuklearia@lists.prauscher.homeip.net
Weshalb sind wir für Kernenergie?
In Kürze
- Äußerst hohe Flächenleistungsdichte: > 1000 W/m2 - daher geringer Platzbedarf
- Geringe CO2-Emissionen
- Sehr wenige Schäden an Mensch und Umwelt pro erzeugter Energiemenge
- Bedingungslos grundlastfähig
- Sehr lange vorreichende Ressourcen
- Transmutation von vorhandenem Kernmüll unter Energiegewinn
- Erzeugung von Prozesswärme für die Industrie
Ausführlicher
Kernenergie und die Piraten
"Pro-Atom" und die Piratenpartei - das scheint vielen nicht zusammenzupassen. Es gibt jedoch mehrere Anknüpfungspunkte: Hier einige Gedanken zu dem Thema.
Nuke News
Du willst topaktuell informiert sein? Zeitnähere Nuke News gibt es in unserem Twitter-Account @Nuklearia.
- 2012-02-09: Genehmigung für den Bau zweier neuer Kernkraftwerke in den USA erteilt. Approval for first nuclear new build in America (World Nuclear News)
- 2012-01-31: Sehr geringe gesundheitliche Auswirkungen des Reaktorunfalls in Fukushima (UN). No big Fukushima health impact seen: U.N. body chairman (News Daily)
- 2012-01-24: Niederländischer Energiekonzern Delta verschiebt Neubau eines Kernkraftwerkblocks in Borssele. Rot-Grün hofft auf Baustopp (WDR)
- 2012-01-24: Großbritannien: Haltung der Bevölkerung zur Kernenergie wieder auf dem Stand von vor Fukushima. Britische Bevölkerung: Fukushima-Effekt verflüchtigt (Nuklearforum Schweiz)
- 2012-01-20: Kernreaktoren von der Stange: US-Energieministerium fördert Entwicklung kleiner, modularer, dezentraler Einheiten. Energy Department Takes First Step to Spur U.S. Manufacturing of Small Modular Nuclear Reactors (US Department of Energy)
Grundlagenwissen
Wenn wir konstruktiv über das Für und Wider von Kernenergie reden wollen, ist ein physikalisches und technisches Grundlagenwissen unerlässlich.
- »Kernenergie Basiswissen« erklärt zunächst die physikalischen Grundlagen vom Atomkern über Radioaktivität und Energie bis zur Kernspaltung. Anschließend geht es um die Technik: verschiedene Typen von Kernkraftwerken, Sicherheitseinrichtungen und Brennstoffkreislauf. Der 100-Seiter schließt mit einem Kapitel über Strahlenbelastung. 10 Seiten Übungsaufgaben und Lösungen machen »Kernenergie Basiswissen« auch für Lehrer interessant. – Leider beschränkt sich die Darstellung der Reaktortypen auf die der 2. Generation. Eine künftige Fassung wird hoffentlich berücksichtigen, dass die Entwicklung (außer in Deutschland) nicht dabei stehengeblieben ist und es auch Reaktoren der 3. Generation gibt bzw. solche der 4. Generation geben wird.
- Als »Wissensportal Kernenergie« versteht sich kernfragen.de. Dort gibt es neben dem erwähnten »Kernenergie Basiswissen« weiteres Grundlagenmaterial.
Kernenergie kurz und knapp
Nicht jeder hat Zeit und Lust, sich in umfangreiche Dokumente einzulesen. Für alle, die einen schnellen Überblick darüber brauchen, wie Kernenergie funktioniert, liest, was Physiker und Nuklearia-Mitglied Neil Brainstrong geschrieben hat:
Kernkraftwerke von morgen und übermorgen
Die Nukleartechnik ist nicht bei den derzeit in Deutschland laufenden Leichtwasserreaktoren stehengeblieben. Moderne, heute gebaute Kernkraftwerke zeichnen sich durch ein hohes Maß an passiver Sicherheit aus und können auch einen totalen Stromausfall längere Zeit überstehen. Die Zukunft verspricht ganz neue Reaktortypen, die ihren Kernbrennstoff um ein Vielfaches besser ausnutzen und erheblich weniger Atommüll produzieren, der noch dazu nur noch wenige hundert Jahre sicher gelagert zu werden braucht. Mehr dazu hier:
Abfallstoffe
Nach der Nutzung haben die Brennelemente herkömmlicher Leichtwasserreaktoren in etwa folgende Zusammensetzung ("Atommüll"):
- 0.76% U235
- 0.44% U236
- 3.5% Spaltprodukte (leichtere Kerne)
- 1% Transurane (u. a. Plutonium und Neptunium)
- 94.3% U238
Man sieht sofort, dass zum einen noch fissiles U235 darin enthalten ist, sowie dass der Kernmüll zum größten Teil aus wertvollem, fertilem U238 besteht, das von Brütern effizient genutzt werden könnte! Früher hat man daher den Brennstoff aufbereitet (d.h. Spaltprodukte und Transurane abgetrennt), heute ist es eher üblich, die genutzten Brennelemente als ganzes zu entsorgen.
Die Spaltprodukte sind zwar anfangs stark radioaktiv, aber da sie recht leicht sind, verhältnismäßig kurzlebig: Die Strahlung hat nach Jahrzehnten oder maximal Jahrhunderten stark abgenommen. Die schweren Transurane strahlen jedoch jahr(zehn)tausendelang, was vielen Menschen Sorgen bereitet, da das Material solange sicher eingelagert werden müsste.
Es wurden jedoch bereits viel sinnvollere Lösungen für die Atommüllbehandlung erforscht. Die langlebigen Transurane lassen sich nämlich in speziellen Brutreaktoren unter Energiegewinn in kurzlebigere Nuklide transmutieren! Diese Transmutationsreaktoren (u.a. Flüssigsalz- und Laufwellenreaktor, siehe Abschnitt »Kernkraftwerke von morgen und übermorgen«) benutzen den schon vorhandenen Atommüll als "Zusatznahrung", und wandeln ihn in eine viel geringere Menge kurzlebigeren Abfalls um, wobei noch zusätzlich Energie frei wird. Allein die in den Vereinigten Staaten lagernden nuklearen Abfälle stellen daher eine wertvolle Energieressource für viele Jahrhunderte dar.
Kernmüll ist Brennstoff, kein Abfallstoff.
Einführende Artikel:
- Smarter Use of Nuclear Waste - von Hannum, Marsh und Stanford in Scientific American (2005)
- New generation of nuclear reactors could consume radioactive waste as fuel - Duncan Clark in Guardian (2011)
- A Waste of Waste - George Monbiot (2011)
- A Matter of Waste - Artikel auf dem Blog Decarbonise South Australia (Februar 2012)
Fakten zur Energieversorgung und Sicherheit
Im folgenden haben wir einige Fakten zu den Themen Energieversorgung und Sicherheit zusammengetragen. Kernenergiegegner mögen andere Ansichten vertreten und uns – wie bereits geschehen – sogar der Lüge bezichtigen. Aber wir stellen hier nicht einfach nur Behauptungen auf, sondern belegen sie mit vollständig mit Quellen (jeweils eingerückt). Wir weisen also nach, daß das, was wir als Fakten bezeichnen, tatsächlich Fakten sind. Manche Fakten können sich natürlich auch ändern. In diesem Fall sind wir dankbar für einen freundlichen Hinweis.
- Der Atomausstieg führt zu einem massiven Ausbau fossiler Kraftwerke (Kohle, Gas, Öl), was wir uns wegen des Klimawandels keinesfalls leisten können.
- Germany Looks to Fossil Fuel Amid Nuclear Exit, Reuters, 2011-06-10
- Analysis: Germany goes back to black in snub to green power, Reuters, 2011-06-20
- Die Illusion zerplatzt – Mit dem Atomausstieg riskiert Deutschland seine Klimaschutzziele., Zeit online, 2011-07-27
- Der Atomausstieg macht Deutschland zumindest über weite Strecken zu einem Stromnettoimporteur. Die Stromversorgung wird zunehmend unsicherer. Am 2012-02-08 aktivieren die Stromnetzbetreiber alte, unrentable Kraftwerke der sogenannten Kaltreserve, um den Bedarf decken zu können.
- Tabelle »Ein- und Ausfuhr von Elektrizität« (Statistisches Bundesamt)
- Stromnetzbetreiber kämpfen gegen Blackout, Handelsblatt, 2012-02-08
- Der Ausbau Erneuerbarer Energien geht nicht so schnell voran wie geplant.
- Energiewende gerät ins Stocken, Financial Times Deutschland, 2011-11-16
- Andere europäische Staaten wie Russland, Litauen oder Tschechien sehen hier Marktchancen und bauen die eigenen Kernkraftwerkskapazitäten deutlich aus.
- Russischer Stromexporteur lockt mit Atomstrom, Handelsblatt, 2011-11-04
- Lithuania Wins on Germany’s Nuclear Exit With Hitachi Offer, Bloomberg, 2011-07-15
- Czechs Wedded to Nuclear Boost Utility CEZ as Germany’s Atomic Age Wanes, Bloomberg, 2011-04-20
- Der Weltenergiebedarf lässt sich auf absehbare Zeit nicht allein durch Erneuerbare Energien decken. Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet bis 2035 mit einem Rückgang fossiler Energieträger zur Stromerzeugung auf dann immer noch über 50 Prozent.
- World Energy Outlook 2010, International Energy Agency, 2010
- Auch ist es in kleinen, dicht besiedelten Ländern wie Deutschland praktisch kaum möglich, die Energieversorgung aus Erneuerbaren ohne Zuleitung aus dem Ausland zu decken.
- Grenzen der Erneuerbaren, Ausstiegskritische Nuklearia, 2011 – weitere Quellen dort
- Im Vergleich mit fossilen Energieträgern – speziell Kohle – verursachen Kernkraftwerke bedeutend weniger Schäden an Mensch und Umwelt.
- Deaths per TWH by energy source, Next Big Future, 2011-03-13
- Radioaktivität aus Kohlekraftwerken, BUND, November 2008
- Coal Combustion: Nuclear Resource or Danger, Oak Ridge National Laboratory, Review Vol. 26, No. 3&4, 1993
- Im Gegensatz zu dem verunglückten Reaktor in Chernobyl verfügen die in Deutschland zugelassen Leichtwasserreaktoren alle über negative Dampfblasenkoeffizienten, was bedeutet, dass die Reaktionsrate bei Erhitzung abnimmt, das System somit selbstregulierend ist.
- Dampfblasenkoeffizient, Wikipedia
- Es existieren realistische, in naher Zukunft umsetzbare Pläne für inhärent sichere Reaktoren, bei denen die Kernschmelze aufgrund der zugrundeliegenden physikalischen Prinzipien unmöglich ist.
- Kernkraftwerke von morgen und übermorgen, Ausstiegskritische Nuklearia, 2012 – weitere Quellen dort
- Der von Kernkraftwerken erzeugte Abfall ist zwar ein gewisses Problem, aber ein kleines, da die Materialströme, die hinein und wieder heraus fließen, im Vergleich mit der sonstigen Industrie und den von dieser erzeugten Gift- und Abfallstoffen sehr gering sind. Auch existieren plausible Entwürfe von Reaktoren, die den Abfall unter Energiegewinn in kurzlebigere Nuklide transmutieren können.
- Kernkraftwerke von morgen und übermorgen, Ausstiegskritische Nuklearia, 2012 – weitere Quellen dort
- Smarter Use of Nuclear Waste, Scientific American, 2009
Andere Anwendungen der Kernenergetik (außer Strom- und Wärmeerzeugung)
- Erzeugung von radioaktiven Nukliden für Medizin, Forschung und für Nuklearbatterien.
- Für große Ozeanschiffe gibt es außer der Kernenergie kaum eine andere Möglichkeit, sie ohne Fossilbrennstoffnutzung anzutreiben.
- Auch für Raumfahrzeuge stellen kerntechnische Antriebe eine interessante Option dar.
Strahlung und Strahlungsrisiko
Ein ganz wesentliches Argument, das in der Diskussion um Kernenergie immer wieder genannt wird – vielleicht ist es das Hauptargument schlechthin –, ist die radioaktive Strahlung. Unbestritten stellt radioaktive Strahlung bzw. ionisierende Strahlung ein Risiko dar. Doch wie hoch ist dieses Risko objektiv, also in konkreten Zahlen und im Vergleich zu anderen Risiken des täglichen Lebens?
- Basisinformationen zum Thema Strahlung – speziell natürlich zur ionisierenden Strahlung – sind in der Wikipedia enthalten. Besonders empfehlen wir diese Artikel:
- EPA Radiogenic Cancer Risk Models and Projections for the U.S. Population (Blue Book) – Publikation der US-amerikanischen Umweltagentur mit Risikokoeffizienten für Krebserkrankung und Krebstod in Abhängigkeit von Strahlung, Geschlecht, betroffenen Organen usw.
- Are passive smoking, air pollution and obesity a greater mortality risk than major radiation incidents? – Diese Studie von 2007 vergleicht das Mortalitätsrisiko größerer Strahlungsereignisse (Hiroshima, Nagasaki, Tschernobyl) mit anderen Risiken wie Rauchen, Luftverschmutzung und Fettleibigkeit.
Strahlungsüberwachung
- Radioaktivitätsmessnetz des Bundesamtes für Strahlenschutz – Karte mit Gamma-Ortsdosisleistung (ODL) an etwa 1.800 Messstellen in Deutschland
- Kernreaktor-Fernüberwachung (KFÜ)
Weblinks und weiterführende Information
Artikel zur Kernenergie allgemein
- Nach Fukushima - ein Artikel auf Final Frontier, der diese Problematik ähnlich sieht.
- Nahezu Unbegrenzt - sind die Welturanressourcen.
- Die Piratenpartei und die Kardaschowskala - ein Artikel von Neil Brainstrong in der Flaschenpost zu diesem Thema.
- Was du schon immer über Kernenergie wissen wolltest und nie zu fragen wagtest - Teil 1 und Teil 2 eines reaktorphysikalischen Rendezvous'.
- Kernenergie bleibt eine Option – Artikel in der NZZ.
- The future of nuclear energy - eine Slideshow von Carlo Rubbia, mit besonderem Augenmerk auf den Energy Amplifier.
Technische Artikel und Paper
- Nuclear Reactor Physics – ein Vorlesungsskript.
- The nuclear physics of fast reactors - eine schon etwas ältere (1974), aber ausführliche Einführung in die Physik der Brüter von T. D. Beynon.
- Deutsche Risikostudie Kernkraftwerke – Phase B, GRS, 1989 (PDF, 15,87 MB)
Nuclear Blogroll
- Brave New Climate - u. a. mit vielen Informationen über den IFR
- Nuclear Clean Air
- ANS Nuclear cafe
- Atomic Insights
- The Nuclear Green Revolution
- Next Big Future - über verschiedene Zukunftstechnologien
- Depleted Cranium - Blog gegen Technophobie
- NEI Nuclear Notes
- Energy from Thorium - Thorium-Energie-Blog
- World Nuclear News
- Nuclear Engineering International Magazine
- Nuclear Friends Foundation
- Idaho Samizdat - Politik und Ökonomie der Kernenergie
- PopAtomic Studios
- Final Frontier - Astrophysik, Raumfahrt und auch Kerntechnik. Einer der wenigen deutschsprachigen Pro-Atom-Blogs
- George Monbiot - Umweltschützer, Klimaschützer, IFR-Aktivist
- Nuclear Notes - insbesondere zum MSR und LFTR
- Nuclear Power Yes Please - auf Englisch und Schwedisch
- Decarbonise South Australia - australischer Klimaschutz- und Pro-Atom-Blog
Umweltschutz
- Real Climate
- Sustainable Energy - Without the Hot Air - ein kostenloses Onlinebuch von Prof. David MacKay. Die Nummer-1-Internetressource zum Thema Energie. Mit Kapitel zur Kernenergie.
- Rich nations 'give up' on new climate treaty until 2020, The Guardian, 2011-11-20 – Artikel zur Klimaklemme: Während Klimamaßnahmen der Regierungen frühestens 2020 kommen, ist ab 2017 laut IEA ohnehin alles zu spät.
Diskussionsforen
Sonstige Informationsseiten
- International Generation IV Forum - Nächste Generation von Kernkraftwerken.
- Kernenergie: Ist die Natur beherrschbar? – Experimentalphysiker Joachim Schulz schreibt in seinem Blog über Kerneneregie im allgemeinen und über das Unglück im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi im besonderen.
- The Alvin Weinberg Foundation - Non-Profit-Organisation, die sich für sichere und saubere Energie stark macht, insbesondere für den Thorium-Flüssigsalzreaktor.
Kernkraftwerke weltweit
- Reactor Database der World Nuclear Association
- Power Reactor Information System (PRIS) der International Atomic Energy Agency (IAEA)
Literatur (mit Seiten aus Papier statt Schaltkreisen)
Kerntechnik allgemein
- Markus Borlein: Kerntechnik. Ein grundlegendes Lehrbuch ohne höhere Mathematik. Auch mit Kapitel zur Kernfusion.
Kernspaltung
- Elmer Lewis: Fundamentals of Nuclear Reactor Physics. Ein umfassendes, modernes Lehrbuch mit vielen Übungsaufgaben. Höhere Mathematikkenntnisse (Vektoren, Integrale, Differentialgleichungen...) erforderlich.
- J. Fassbender: Einführung in die Reaktorphysik, Thiemig. Eine kurze, knappe Übersicht aus dem Jahr 1967. Bezüglich der Aussagen zu Brütern natürlich veraltet, aber die grundlegende Physik wird sehr kompakt und verständlich erklärt.
- Duderstadt, Hamilton: Nuclear Reactor Analysis. Ein schon etwas älterer Klassiker.
- Amelia Frahm: Nuclear Power: How a Nuclear Power Plant Really Works! Ein Bilderbuch für Kinder.
Kernfusion
- Jeffrey Freidberg: Plasma Physics and Fusion Energy. Sehr umfassendes Lehrbuch über Fusion durch magnetischen Einschluss. Höhere Mathematikkenntnisse erforderlich. Schwerpunkt liegt vor allem auf der Plasmaphysik.
- Weston M. Stacey: Fusion. Ein kürzeres, sehr aktuelles (2010), Lehrbuch.
- J. Raeder et al.: Kontrollierte Kernfusion. Ein schon etwas älteres Buch (1981), das aber dennoch lesenswert ist, da es viele Betrachtungen und Analysen zu industriellen und wirtschaftlichen Aspekten der Kernfusion enthält.
Technologiegeschichte
Dies und das
- »Wir bauen uns ein Atomkraftwerk« – Wer sich selbst einen EPR bauen möchte, sollte hier mal weiterlesen.
- »Atomenergie? Nein danke!« – In diesem Piratenpad sammeln die @AntiAtomPiraten Argumente.
- Oh, laut Abstimmung im Liquid Feedback ist die Piratenpartei ist so offen, dass sie kleinen Gruppen auch seltsame Meinungen zugesteht. Na, dann!
To Do
Ideen für künftige Verbesserungen und Weiterentwicklungen dieser Seite.
- Grundsätzlich: Einzelthemen auf Unterseiten auslagern.
- Freedom for fission sieht zumindest auf den ersten Blick gut aus und kann möglicherweise als Vorbild dienen.
- Thema Atommüll in eigenem Abschnitt behandeln. Im Moment haben wir ein paar Informationen hier und da unter den zukünftigen Kernkraftwerkstypen, die der schnelle Leser aber sicher nicht sieht, wenn er gezielt nach Infos zu Atommüll Ausschau hält.
- Themen Kernkraftwerksunfälle und Freisetzung von Radioaktivität deutlicher herausstellen. Derzeit findet der Leser Infos bei den modernen Kernkraftwerkdesigns, wenn er den Links zu den einzelnen Kraftwerkstypen folgt und sich die jeweiligen Sicherheitseinrichtungen anschaut.
- Thema Kinderkrebsstudien aufgreifen. Danach wurde auf der Diskussionsseite gefragt, und dieses Thema kommt ja immer wieder auf.
- Ich werde mich mal diesem Thema widmen, Gruss Grobian
- Prima, danke! Wenn du magst, kannst du dich auch gern als Mitglied eintragen. --Rainer Klute
- Ich werde mich mal diesem Thema widmen, Gruss Grobian
- Beitrag schreiben zum Thema Haftung bei Nuklearunfällen. Es wird ja immer wieder gern behauptet, niemand würde ein Kernkraftwerk versichern – was so nicht stimmt. Bis dahin siehe »Keiner versichert dir ein Kernkraftwerk!« – Eine kurze Darstellung der Deckungsvorsorge.
- Wie sieht es mit der Überwachung von Kernkraftwerken aus? Schaut den Betreibern eigentlich jemand auf die Finger? Oder herrschen hier japanische Zustände, und die Betreiber können machen, was sie wollen?
- Wir sollte die Risiken anderer Stromerzeugungsarten zusammenstellen. Auch Solar-, Wind- und Wasserkraftwerke bringen ja ihre spezifischen Gefahren für Mensch und Umwelt mit. Hier mal zwei Links zum Thema Windkraft. Während der erste vielleicht noch amüsant ist, zeigt der zweite die erhebliche Umweltverschmutzung in China durch Neodymgewinnung.
- Windrad-Crash, Osthessen-News, 2011-06-20
- In China, the true cost of Britain's clean, green wind power experiment: Pollution on a disastrous scale, Daily Mail, 2011-01-26
- Aber: Windenergieanlagen von Enercon kommen ohne Neodym aus, Clean Thinking
