2009-08-25 - Erwiderung auf die Antwort von Merkel
Aus Piratenwiki
| | Diese Pressemitteilung wurde bereits versendet. Editieren im Wiki bringt also nichts mehr. Nachbearbeitungen oder Auflistungen von Leuten, die unsere PM genutzt haben, sind sehr erwünscht. |
| Pressemitteilung | |
| Thema: | |
| Ersteller: | Enigma |
| Status: | Versendet |
| Verantwortlicher Redakteur: | Enigma |
| geprüft durch diese Lektoren: | Haben sie korrigiert (Bitte alle eintragen) |
| Gliederung: | Bund |
| verschickt am | 25.08.2009 |
Angela Merkel: Piratenpartei bringt Grundrechte auf die Tagesordnung
Veröffentlicht am 25.08.2009
Am Montag hatte sich die Bundeskanzlerin bei der Befragung durch das Portal MeinVZ/StudiVZ zu der Frage geäußert: "Ist der neuerliche Erfolg der Piratenpartei ein Grund für Sie, sich mit den Themen Urheberrechtsreform und Schutz der Grundrechte im Internet besonders zu beschäftigen?" worauf hin Sie antwortete: "Die Existenz der Piratenpartei ist natürlich für uns ein Grund, sich natürlich mit den Fragen des Internets insbesondere zu beschäftigen und damit auch mit Fragen des Urheberrechts und des Schutz der Grundrechte." [1]
Thorsten Wirth, Spitzenkandidat der Piratenpartei in Hessen, kritisierte: "Dass Frau Merkel die Piratenpartei als Grund dafür anführt, dass die CDU sich nun mehr mit dem Schutz der Grundrechte beschäftigen möchte, ist schon ein Armutszeugnis für die Union. Es zeigt aber auch, wie enorm wichtig neue politische Strömungen in unserer verknöcherten Politlandschaft sind. Den Bereich Internet und Neue Medien wird die CDU/CSU jedoch nicht glaubhaft vertreten können. Die Regelungen der letzten Jahre haben nur eine Richtung: 1984. Die CDU hat mit ihren Gesetzesvorhaben in der letzten Legislaturperiode das Bundesverfassungsgericht mit Arbeit überschüttet. Noch nie wurden so viele Verfassungsbeschwerden vom Bundesverfassungsgericht angenommen, wie in der letzten Legislaturperiode."
Wirth weiter: "Frau Merkel scheint unter Grundrechte nur die Rechte der Verwertungsindustrie zu verstehen. Das Downloaden von urheberrechtlich Geschützen Inhalten kann man nur mit einem hunderprozentig überwachten Internet kontrollieren, das scheint ihr noch niemand gesagt zu haben. Und dieses Problem will Frau Merkel nicht realisieren und stellt de facto die Rechte der Verwertungsindustrie über das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Die Bundeskanzlerin hat nichts verstanden und wenn Sie sich dem Thema Internet annehmen möchte, habe ich große Bedenken bezüglich dessen was hinterher vom Freiraum Internet übrig bleibt. Die Themen des Informationszeitalters können die etablierten Parteien nicht glaubhaft besetzten. Sie haben ihre Glaubwürdigkeit längst verspielt."
Diese Pressemitteilung finden Sie im Internet unter: http://www.piratenpartei.de/Angela%20Merkel%3A%20Piratenpartei%20bringt%20Grundrechte%20auf%20die%20Tagesordnung
Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland
Verantwortlich für den Versand dieser Pressemitteilung: Bundespressestelle der Piratenpartei Deutschland
[1] http://www.youtube.com/watch?v=X_eAr6a86wE
Bundespressestelle:
Simon Lange
Telefon: 030 / 50 96 999 13
Mobil: 0163 / 949 76 84
presse@piratenpartei.de
Piratenpartei Deutschland
Pflugstraße 9a
10115 Berlin
Für Journalisten allgemein verwendbares Bildmaterial finden Sie unter:
http://www.piratenpartei.de/presse/bildmaterial
Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele der PIRATEN.
Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei aus dem Stand 2,0 Prozent bzw. 847.870 Stimmen. Im Vergleich zur Europawahl im Juni 2009 (0,9 Prozent, 229.464 Stimmen) konnten die Piraten die Zahl ihrer Stimmen sogar fast vervierfachen. Die Piratenpartei hat mittlerweile über 11.000 Mitglieder.
Quellen (kein Teil der Pressemitteilung)
(kein Teil der Pressemitteilung)
