2009-07-25 - Pressemitteilung Forderung nach Benimmregeln
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| Pressemitteilung | |
| Thema: | Piratenpartei unterstützt Forderung der Familienministerin |
| Ersteller: | Rainer Klute |
| Status: | Versendet (außer an ankuendigungen) |
| Verantwortlicher Redakteur: | Fabio Reinhardt |
| geprüft durch diese Lektoren: | Daniel Düngel |
| Gliederung: | Bund |
| verschickt am | 26.07.2009 |
Pressemitteilung wurde noch nicht an Ankündigungen freigeschaltet
Piratenpartei unterstützt Forderung der Familienministerin
Veröffentlicht am 26.7.2009
Gutes Benehmen im Internet sei wichtig, meint Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Das sieht die Piratenpartei genauso. »Seit zwei Jahrzehnten existiert die sogenannte Netiquette, die festlegt, wie ein guter Umgangston im Netz aussieht«, sagt Thorsten Wirth, Bundestagsspitzenkandidat aus Hessen und Vorstandsmitglied der Piraten.
Die Herausforderung, einen fairen Umgang miteinander zu etablieren, erkennt die Piratenpartei besonders bei den jungen Usern. Wie auch Frau von der Leyen betont, kann Mobbing im Web schwerwiegende Folgen haben. Die Piraten stehen der Familienministerin auf Wunsch gern mit Rat und Tat zur Seite, diese Regeln an diejenigen zu vermitteln, die mit der Netiquette noch nicht so vertraut sind. Beispielsweise könnten Familienministerium und Experten der Piratenpartei gemeinsam konkrete Leitlinien und Vorschläge entwickeln, die Eltern und Erziehern dabei helfen, Kinder und Jugendliche mit dem fairen und verantwortungsbewussten Umgang untereinander vertraut zu machen – besonders im Internet.
Die Netiquette existiert bereits seit den 80er-Jahren und wird auch als »Knigge des Internets« bezeichnet. Sie wurde 1995 als Internet-Standard RFC 1855 [1] von der Internet Engineering Task Force (IETF) festgeschrieben. Seither wurde die Netiquette mehrfach überarbeitet und an aktuelle technische Entwicklungen angepasst. Bis heute dient sie der Höflichkeit und dem respektvollem Umgang untereinander im Internet.
[1] http://www.ietf.org/rfc/rfc1855.txt
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Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele der PIRATEN.
Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei aus dem Stand 2,0 Prozent bzw. 847.870 Stimmen. Im Vergleich zur Europawahl im Juni 2009 (0,9 Prozent, 229.464 Stimmen) konnten die Piraten die Zahl ihrer Stimmen sogar fast vervierfachen. Die Piratenpartei hat mittlerweile über 11.000 Mitglieder.
